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Einführung in die Bestände

STADTARCHIV SCHAFFHAUSEN


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 A  Altes Archiv(15126 VE / Zeitraum: 1045-1909)
 A I  Urkunden(1643 VE / Zeitraum: 1045-1838)

Übersicht 1396 bis 1463
Es gibt insgesamt 1643 verzeichnete Einheiten zum Titel A I  Urkunden.
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1045 bis 1396
Signatur Datum Titel Inhalt Bild
A I/1425 1045 Juli 10 Münzrechtsverleihung an Graf Eberhard von Nellenburg König Heinrich III. verleiht dem Grafen Eberhard von Nellenburg das Recht und die Befugnis, im Orte Schaffhausen (scafhusun), in der Grafschaft Ulrichs, im Klettgau gelegen, eine eigene Münzstätte zu errichten. [ehemals UR 4]

Siegel König Heinrich III. (beschädigt)

Digitale Kopie: Externe Festplatte S 04 Diverse Akten, Dateiformat: tif.

CD: S 04/001
A I  Urkunden: Münzrechtsverleihung an Graf Eberhard von Nellenburg

A I/0555 1259 3° ante [festum] Purificatio[nis] Indict. 1 Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Geissberg (Garspurg, Garsperg) Abt Hugo und der Convent zu Allerheiligen geben Conrad dem Repphen (seiner Gattin und Wetzel dem Schmid, seinem Schwäher) 4 Juchart Acker, im Garspurg gelegen, unter der Bedingung zum Erblehen, dass er dieselben in einen Weinberg umwandle.

UR 141
 
A I/0580 1260 vor dem Fest des h. Michaels Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Eberhard Brümsi, welcher von der Äbtissin Sigina zu Lindau ein Lehengut im Mühlental innehatte, gibt der Lehrherrin bei Anlass der Umwandlung des Lehenguts in ein Zinsgut einen Revers.

UR 145
 
A I/0581 1260 in vigiliae Katerine Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Die Äbtissin Sigina und der Convent zu Lindau wandeln auf Ersuchen des Eberhard Brümsi ein gewöhnliches Lehengut im Mühlental in ein Zinslehen um.

UR 146
 
A I/0564 1261 XVI Kalendas November Indict. V Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hauental Bertold, Bernolds Sohn, übergibt sein Gut im Hauental seinen illegitimen Kindern Burkhard, Berchtold und Adelheid unter der Bedingung, dass, wenn sie ohne legitime Kinder zu hinterlassen sterben sollten, gedachtes Gut dem Spital anheimfallen solle.

UR 149
 
A I/0556 1272 Indict. XV Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Geissberg (Garspurg, Garsperg) Conrad am Ort, welcher von den Spitalpflegern etwas weniger als drei Mark Silber eingenommen, verpflichtet sich, hierfür dem Spital jährlich zwei Saum Wein als Zins zu liefern ab seinem Weinberg, im Garsburch gelegen.

UR 165
 
A I/0266 1273 Merishausen Wilhelm Heggenzi kauft des Beringers Gut zu Merishausen, welches ihm und dessen Gattin als Leibgedings-Nutzung und nach ihrem Ableben dem Spital zugehören soll.

UR 168
 
A I/0672 1273 auf Martinstag Siblingen Eberhard von Lupfen und dessen Vettern E. und B. von Lupfen verkaufen den Zehent zu Siblingen an Conrad von Matwiler.

UR 167
 
A I/0565 1284 Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hauental Berthold, Burkhard und Adelheid, Herren Bernoldes Kinder, verkaufen dem Spital das ihnen von ihrem Vater übergebene Gut im Hauental.

UR 206
 
A I/0616 1286 Indiction XIV Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Burkhard [richtig: Conrad] der Meyer verkauft dem Spital seine Häuser auf der Steig, oben an dem Weingarten Egbrecht des Krenkingers gelegen, als wahres und lediges Eigentum.

UR 210
 
A I/0400 1287 am Tage nach St. Benedict Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Bischof Heinrich von Breslau [richtig: Regensburg] verleiht allen Wohltätern des Spitals zum heiligen Geist in Schaffhausen einen Ablass.

UR 213
 
A I/0401 1287 XIV Kalendas April Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Ablassbrief für den Spital zu Gunsten aller Wohltäter desselben, erlassen von den Bischöfen von Köln, Bremen, Neuenburg, Basel, Bamberg, Metz, Würzburg, Mersburg und Meissen.

UR 211
 
A I/0402 1287 XIII Kalendas April Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Die Bischöfe von Eichstädt, Strassburg, Brandenburg, Pataviensis, Brixen, Paderborn, Freising, Trident, Augsburg und Görz verleihen den Wohltätern des Spitals einen Ablass.

UR 212
 
A I/0597 1293 Freitags vor Lichtmess Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Oerlifahr (Erlivar) Egbrecht der Schultheiss tritt mit Wissen u. Willen seiner Gattin Elisabeth und seines Sohnes Egbrecht sowie seiner übrigen Kinder sein Zinseigen so wie die eigenen Güter, Äcker und Waldung im Oerlifahr an den Spital ab, unter der Bedingung, dass derselbe bezüglich der Zinspflichtigkeit der ersterwähnten Güter an das Gotteshaus Lindau für ihn einstehe und bezüglich der eigenen Güter ihm, so lange er lebe, ein Leibgeding verabreiche, wogegen dann dem Spital nach seinem Ableben die eigenen Güter zugehören sollen.

UR 240
 
A I/0403 1296 ca. Ohne Datum Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Verzeichnis der Güter u. Einkünfte des Spitals zu Schlatt am Randen, Tengen, Balm, Lottstetten, Tietingen (?), Hüfingen, Bela, Löhningen, Siblingen, Bibern, Gross-Eich, auf Staufen und in der Umgebung von Schaffhausen.

UR 5012
 
A I/0404 1296 ca. Ohne Datum Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Verzeichnis der Besitzungen und Einkünfte des Spitals zu Merishausen, Beringen, Siblingen, Griesheim, Raffe (Rafz), Berwangen, Bütingen, Andelfingen, Wiechs, Schaffhausen, Lieblosen, Berslingen mit einem Verzeichnis der Leibeigenen des Spitals.

UR 444a
 
A I/0405 1296 ca. Ohne Datum Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Verzeichnis der Besitzungen und Einkünfte des Spitals zu Merishausen, Beringen, Griesheim, Berwangen, Bütingen, Andelfingen, Wiechs, Waterdingen, Schaffhausen etc.

UR 409
 
A I/0267 1297 VIII Idus Februar Merishausen Abt Wilhelm von St. Gallen und der Convent verkaufen an den Priester Heinrich von Urzach, Rudolph, dessen Bruder, und an die Kinder des verstorbenen H. von Urzach den Kelnhof, Kirchensatz und des Dörflingers Schuposse zu Merishausen.

UR 262
 
A I/0268 1297 VI Kalendas April Merishausen Bestätigung des Verkaufs Abt Wilhelms von St. Gallen an die von Urzach, den Kelnhof, Kirchensatz und die Schuposse zu Merishausen betreffend, durch Bischof Heinrich von Konstanz.(Vidimus)

UR 263
 
A I/0269 1297 XV Kalendas Juni Indict. X Merishausen Bischof Heinrich von Konstanz bestätigt den Verkauf des Kelnhofes, des Kirchensatzes, der Schuposse etc. zu Merishausen durch Abt Wilhelm von St. Gallen an die von Urzach.

UR 269
 
A I/0270 1299 2°. post festbeati Galli Merishausen Eglin, genannt Bernold, welcher mit H., dem Pfarrherren zu Merishausen, wegen des Heuzehents zu Berslingen in Streit geraten, beigebt sich der gestellten Anforderungen.

UR 275
 
A I/0582 1299 an dem guten Tag nach Gregor Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Conrad Brümsi, Ritter, und Rudolph, dessen Bruder, welche den Klosterfrauen zu St. Agnes die Bewilligung erteilten, ihre im Mühlental befindlichen Wiesen zu wässern, erhalten bezüglich der hieran geknüpften Bedingungen von dem Kloster einen Revers.

UR 273
 
A I/0018 1301 an St. Georgs Abend Balm Bad. Amt Jestetten Graf Rudolph von Habsburg erteilt als Leib- und Lehenherr seinem Leibeigenen Johannes dem Kuderer zu Balm die Bewilligung, dessen Lehengüter seinen nächsten Anverwandten zu testieren.

UR 285
 
A I/0204 1305 Herblingen Cünzeli von Herblingen zeigt Conrad von Tengen an, dass er dem Spital sein Holz bei Mogern, anstossend an den See, genannt Buocha, welches von ihm zu Lehen herrühre, verkauft habe, mit Bitte, er möchte die Eigenschaft an dem genannten Holz dem Spital um Gottes und seiner Seele willen schenken, welchem Gesuch der Lehenherr entsprach.

UR 310
 
A I/0271 1306 Merishausen Graf Eberhard von Nellenburg verkauft dem Spital und Johannes, dem Vogt zu 'Wetzenhofen', die Mühle zu 'Helizhofen' und ein Gut und Hofstätten zu Merishausen.

UR 317
 
A I/0598 1306 Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Oerlifahr (Erlivar) Die Äbtissin Guta und das Capitel des Klosters zu Lindau leihen dem Spital das Neugereut in dem Oerlifahr zu einem Zinslehen und verständigen sich mit den Pflegern desselben zweier Äcker wegen, welche ebenfalls zu dem Neugereut gehören.

UR 315
 
A I/0599 1306 Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Oerlifahr (Erlivar) Die Äbtissin Guta und das Capitel zu Lindau geben dem Spital das demselben von Egbrecht dem Schultheissen gegen ein Leibgeding abgetretene Gut im Oerlivar nebst dem dazu gehörenden Neugereut zum Lehen.

UR 316
 
A I/0600 1308 Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Oerlifahr (Erlivar) Adelheid Ramung vergabet dem Spital ihren Anteil an einem Gut im Cretzenthal (unweit des Oerlifahrs) mit der Verfügung, dass hierfür jeweils an ihrem Jahrzeittag der Kirche St. Johannes, den Feldsiechen und den Dürftigen des Spitals eine bestimmte Gabe zufliessen soll.

UR 326
 
A I/0019 1310 an St. Simon und Judas Abend Balm Bad. Amt Jestetten Graf Rudolph von Habsburg, Herr zu Rapperswyl, gibt die Bewilligung zur Übertragung eines Mannslehens auf Gütern zu Balm an die Töchter seines Lehnsmannes Johannes dem Kuderer.

UR 342
 
A I/0061 1310 Freitags nach St. Verena Beggingen Rudolph und Ulrich, Gebrüder, von Wagenberg geben eine halbe Hube und eine Schupos zu Beggingen den Edlen von Lupfen und von Wissenburg, ihren Lehenherren, auf zu Gunsten Egbrechts und Friedrichs, Gebrüder, beide Ritter und Schultheissen von Schaffhausen.

UR 338
 
A I/0062 1310 Dienstags vor St. Gallentag Beggingen Die Gebrüder Egbrecht und Friedrich von Randenburg, die Schultheissen und Ritter, geben dem Spital einen Revers in der Eigenschaft als Lehenträger eines Guts zu Beggingen gegenüber der Herren von Lupfen als Lehenherren.

UR 340
 
A I/0063 1310 an St. Gallentag Beggingen Bilgeri von Wagenberg, Kirchherr zu Veltheim, leistet Verzicht auf ein Gut zu Beggingen, welches dessen Schwester, die Wollhuserin, dem Spital verkaufte.

UR 341
 
A I/0263 1310 an St. Fiden Tag Lottstetten Graf Rudolph von Habsburg vergabet dem Spital die Eigenschaft eines Lehengütchens zu Lottstetten, darauf Johannes der Kuderer von Balm belehnt war.

UR 339
 
A I/0518 1311 an St. Nicolaus Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Berslingen Margaretha von Gyrsperg und deren Söhne Rüdeger und Wilhelm verkaufen dem Spital zwei Wiesen im Berslingertal, von denen die eine Erblehen ist vom Kloster Allerheiligen.

UR 346
 
A I/0617 1312 am Schluss der Osterwoche Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Die Spitalpfleger leihen Eberhard Brümsi und dessen Erben einen Acker auf der Steig, vor des Spitals Scheune gelegen, mit Beding, denselben in einen Weingarten umzuwandeln, für den er dem Spital den vierten Teil des jährlichen Ertrags erstatten soll.

UR 318
 
A I/0601 1313 zu Mitte Fasten Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Oerlifahr (Erlivar) Die Äbtissin Guta des Gotteshaus[es] Lindau gibt ihre Zustimmung zu der Schenkung eines Ackers im Oerlivar, welcher dem Kloster zinspflichtig ist, durch den Gmör und dessen Gattin Agnes und Johannes Winkelsheim und dessen Gattin an die Dürftigen des Spitals.

UR 357
 
A I/0064 1314 Donnerstag vor St. Martinstag Beggingen Hug von Radegg gibt durch Gottes und seiner Seele willen dem Spital einige Äcker auf dem Randen, indessen ohne alle Gewähr, doch unter dem Versprechen, dem neuen Besitzer hilfreich an Handen zu gehen bezüglich Nutzbarmachung seiner Eigentumsrechte.

UR 369
 
A I/0077 1314 Freitags nach Pfingsten Beringen Hug von Radegg von Schaffhausen verkauft durch Gottes und seiner Seele willen - zu ermässigtem Preis - dem Spital ein Holz zu Beringen, genannt Holderweg, nebst zwei Äckern usw., in derselben Gegend gelegen.

UR 364
 
A I/0078 1314 am Schluss der Pfingstwoche Beringen Friedrich der SchuItheiss von Randenburg, Ritter, verkauft dem Spital seine Äcker an dem Randen, ob dem Hof zu Lieblosen, welche früher zu seinen Besitzungen zu Hofstetten und Neuhausen gehörten.

UR 363
 
A I/0602 1314 an Kreuz-Erhöhungs Tag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Oerlifahr (Erlivar) Schultheiss Friedrich von Randenburg und Egbrecht, dessen Sohn, verkaufen dem Spital ein Holz an der Enge im Oerlifahr.

UR 367
 
A I/0618 1314 an St. Ulrichs Tag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Die Spitalpfleger verkaufen an Conrad Heggenzi einen Acker auf der Steig, oben an dem Weingarten des Käufers gelegen.

UR 365
 
A I/0619 1314 Samstags nach St. Ulrich Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Conrad Heggenzi gibt den Spitalpflegern einen Revers bezüglich der eingegangenen Verpflichtung, auf dem erkauften Acker keine Bäume pflanzen zu wollen, durch deren Schatten den Liegenschaften des Spitals Schaden erwachsen könnte.

UR 366
 
A I/0620 1315 Dienstags vor St. Ulrich Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Conrad der Widmer, sesshaft auf der Steig, beurkundet, dass er dessen Tochter Adelheid, verehelicht mit Aebi von Stühlingen, hiesigen Bürger, und deren Kinder zu Gemeindern all seines Guts und namentlich auch der Lehengüter vom Spital, auf der Steig und im Oerlifahr gelegen, angenommen habe.

7JR 375
 
A I/0272 1316 Merishausen Rechtsstreit zwischen Wilhelm Im Thurn u. dem Kloster St. Gallen wegen des Patronatrechts über die Kirche zu Merishausen.

UR 385
 
A I/0273 1316 Merishausen Zeugen-Aussagen bezüglich der gemachten Angaben des Wilhelm Im Thurn im Streit mit dem Kloster St. Gallen wegen des Patronatrechts zu Merishausen.

UR 386
 
A I/0274 1316 6. post dominicam Invocavit Merishausen Abt Heinrich von St. Gallen bezeichnet dem Bischof Gerhard von Konstanz den Kanonikus Heinrich von St. Gallen, z. Zeit an der St. Johannes Kirche zu Konstanz wirkend, als dessen Anwalt im Prozess mit Wilhelm Im Thurn wegen des Kirchensatzes zu Merishausen.

UR 377
 
A I/0275 1316 6. ante OcuIi Indict. XIV Merishausen Wilhelm Im Thurn wird von dem bischöflichen Gericht zu Konstanz, entgegen der Einsprache Abt Wilhelms [nunmehr Heinrich] von St. Gallen, als rechtmässiger Inhaber des Patronatrechts zu Merishausen erklärt.

UR 378
 
A I/0739 1316 Dienstags nach Pfingsten Waterdingen Bad. Amt Blumenfeld Heinrich der Schultheiss von Hüfingen und Berchtold und Burkhard von Hüfingen, Gebrüder, verkaufen mit Bewilligung ihrer Lehenherren, der Herren von Blumenberg, dem Spital ihren Hof zu Waterdingen als lediges Eigentum.  
A I/0583 1318 an St. Urbans Tag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Der Schwager, Heinrichs hinterlassener Sohn, und dessen Gattin Catharina geborene Brümsi verkaufen dem Spital einen Weingarten nebst Wiese und Baumgarten im Mühlental.

UR 397
 
A I/0547 1322 Samstags nach St. Agatha 5. Indict. Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Fula und Fulawiesen Die Spitalpfleger leihen Heinrich dem Osterfinger (Ostrolfinger) und Conrad, dessen Sohn, einen Acker ob dem Herblinger Weg neben des Claus von Fula Acker zum Erblehen, unter Vorbehalt eines Karrenwegs zu den oberhalb des Ackers gelegenen Reben.

UR 420
 
A I/0621 1322 am guten Tag vor St. Martinstag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Berthold Gemör und Adelheid, dessen Gattin, vergaben dem Spital die beiden Clausen auf der Steig, bei der Kirche gelegen.

UR 422
 
A I/0276 1323 Montags nach dem Palmtag Merishausen Hermann Kirchherr zu Merishausen wechselt eine an die Kirche gehörende Wiese zu Merishausen gegen andere Liegenschaften in da mit Hans Klausinen.

UR 427
 
A I/0277 1323 Montags nach dem Palmtag Merishausen Hans Klausinen von Merishausen wechselt mit Hermann dem Kirchherrn zu Merishausen (und den Spitalpflegern) Liegenschaften gegen eine an die Kirche gehörende Wiese daselbst aus.

UR 428
 
A I/0406 1323 Freitags vor St. Johann Bapt. Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Heinrich Schnezzer von Schaffhausen als Anstösser an die Gebäulichkeiten des Spitals gibt Zeugnis über die gemeinschaftlichen und eigenen Mauern des Spitals.

UR 429
 
A I/0770 1323 Mittwochs nach u[nserer] Frauen Ende [=Ernte] Leibeigenschaftswesen Abt Ulrich und der Convent des Benediktiner Klosters St. Georg auf dem Schwarzwald schenken dem Spital zwei Leibeigene zu Hofwiesen.

UR 430
 
A I/0610 1324 Donnerstags vor Ostern Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Sommerhalde Die Spitalpfleger und Burkhard zu dem Thor, als gemeinschaftliche Besitzer eines Weingartens an der Sommerhalde, verleihen denselben an Adelheid Riser, Conrads Tochter, von Büttenhardt als Erblehen gegen den fünften Teil des jährlichen Ertrags.

UR 442
 
A I/0020 1325 an St. Thomas Abend Balm Bad. Amt Jestetten Graf Johannes von Habsburg, welchem die Lehenschaft zweier Güter zu Balm von Uli, dem hinterlassenen Sohne Johannes des Kuderers, zurückgegeben wurde, verzichtet auf die Lehengerechtigkeit zu diesen Gütern zu Gunsten des Spitals.

UR 454
 
A I/0468 1325 an St. Mathyas Abend Schaffhausen Liegenschaften: Löwengässchen Johannes der Wise und dessen Ehefrau verkaufen der S. Siechenhaus-Pflege einen ewigen Zins ab ihrem beim Engelbrechtstor gelegenen Haus.

UR 447
 
A I/0673 1325 Dienstags nach St. Nicolaus Siblingen Graf Hans von Habsburg, Landrichter im Klettgau, schenkt dem Spital die Eigenschaft eines Guts zu Siblingen, welches Friedrich der Schultheiss von Randenburg zu Lehen hatte.

UR 452
 
A I/0021 1326 Dienstags nach der Kerzwihi Balm Bad. Amt Jestetten Uli der Kuderer, Johannes hinterlassener Sohn von Balm, welcher zwei Güter in da von Graf Johannes von Habsburg zu Lehen hatte, gibt diese Lehen auf und empfängt dieselben als Zinslehen von dem Spital als neuem Lehensherren.

UR 457
 
A I/0079 1326 an Aller Heiligen Abend Beringen Die Spitalpfleger geben dem Kloster Paradies eine Versicherungsurkunde für jährl[ich] 6 Viertel Roggen, welche dasselbe ab einem Acker bei dem Hof zu Lieblosen, der in den Hof zu Beringen gehöre, zu beziehen haben solle.

UR 463
 
A I/0278 1326 Nonas Mai Indict. IX Merishausen Bischof Rudolph von Konstanz übergibt die beiden Kirchen zu Merishausen und Löhningen mit Einkünften und Nutzungen dem Spital zum Zweck der Äufnung desselben.

UR 460
 
A I/0279 1326 II Nonas Juni Indict. IX Merishausen Beglaubigte Abschrift der Übergabe der beiden Kirchen zu Merishausen und Löhningen an den Spital ab Seite Bischofs Rudolph von Konstanz.

UR 460
 
A I/0280 1327 Montags vor St. Matthias Merishausen Der Spital gibt Johannes Klausinen von Merishausen und dessen Leibeserben ein Gut in da zum Erblehen.

UR 469
 
A I/0740 1328 am Gutentag nach Ostern Waterdingen Bad. Amt Blumenfeld Auf Ansuchen Conrads von Blumenberg, welcher 479 von Graf Heinrich von Fürstenberg ein Gut zu Waterdingen zu Lehen hatte, beigebt sich dieser zu Gunsten des Spitals der bisherigen Lehenrechte.  
A I/0741 1328 am Schluss der Osterwoche Waterdingen Bad. Amt Blumenfeld Johannes Göberg, Rudolphs Sohn, verzichtet auf alle Ansprache an das Gut zu Waterdingen, welches dessen Vater dem Spital verkaufte.  
A I/0742 1328 am guten Tag nach Pfingsten Waterdingen Bad. Amt Blumenfeld Rudolph Göberg verkauft dem Spital ein Gut zu Waterdingen.  
A I/0743 1328 Mittwochs vor St. Margaretha Waterdingen Bad. Amt Blumenfeld Catharina Göberg verkauft mit Zustimmung ihres Vogtes in dieser Angelegenheit dem Spital ein Gut zu Waterdingen, welches ihr von Rudolph Göberg, ihrem Ehewirt, als Eigentum übergeben worden.  
A I/0771 1328 Montags nach St. Agnes Leibeigenschaftswesen Die Äbtissin Guta zu Lindau vergabet dem Spital einen Leibeigenen zu Eschingen.

UR 474
 
A I/0281 1329 Am Abend vor Maria Verkünd[igun]g Merishausen Heinrich der Widmer von Merishausen und dessen Angehörige erhalten von Graf Eberhard von Nellenburg die Bewilligung zum Verkauf ihres Guts daselbst an Conrad den Bisslinger von Schaffhausen als ein Zins-Eigen.

UR 489
 
A I/0282 1329 III. Calendas November Ind. XIII Merishausen Bischof Rudolph von Konstanz beauftragt den Dekan zu Stein, den neu erwählten und bestätigten Priester der Kirche Merishausen, Nikolaus Ossinger, feierlichst in sein Amt einzusetzen.

UR 495
 
A I/0283 1329 an St. Lucien Abend Merishausen Johannes Trüb von Merishausen verkauft mit Zustimmung des Grafen Eberhard von Nellenburg dem Spital eine Schupos zu Merishausen, die er hinwiederum von diesem als Lehen erhält.

UR 496
 
A I/0241 1330 an St. Hylarius Abend Löhningen Johannes von Löhningen übergibt dem Spital ein Gut zu Löhningen, die Rappenhalde genannt, als lediges Eigentum.

UR 497
 
A I/0242 1330 Donnerstag nach Allerheiligen Löhningen Hug von Radegg verkauft dem Spital sein Holz zu Löhningen, der Hannabühel genannt.

UR 507
 
A I/0772 1330 an St. Verenen Abend Leibeigenschaftswesen Von Rudolph dem Vogt von Hattingen, sesshaft zu Ah, kauft der Spital eine Leibeigene und zwei Knaben derselben zu Merishausen.

UR 503
 
A I/0773 1330 an St. Nicolaus Abend Leibeigenschaftswesen Hug von Radegg verkauft dem Spital einen Leibeigenen zu Löhningen.

UR 510
 
A I/0022 1331 auf Maria Geburt Balm Bad. Amt Jestetten Abt Hesso zu Rüti verkauft wegen der beschwerlichen Zinsen-Erhebung eine Hube zu Balm für zweiundzwanzig Mark Silber an den Spital.

UR 529
 
A I/0065 1331 Anfangs April Beggingen Johannes Bugge von Beggingen verkauft dem Spital einen Acker, auf dem Randen gelegen, der als Pfand dient für einen Kernenzins.

UR 521
 
A I/0503 1331 in Mitte des Brachmonats Schaffhausen Liegenschaften: Webergasse Eberhard der Seger und dessen Ehefrau verkaufen an die Spitalpfleger einen Gültbrief von jährlich 13 s[chilling] Zins ab Burkhard Eigels Haus in der Webergasse.

UR 525
 
A I/0655 1331 Donnerstags nach Margaretha Schlatt bei Fuetzen Bad. Amt Bonndorf Heinrich von Blumenegg und dessen Schwester Alyse (Aloisia?) verkaufen mit Zustimmung ihres Vogtes, dem Freiherrn Heinrich von Tengen, Ritter, zwei Güter zu Schlatt bei Füetzen nebst der halben Gerichtsbarkeit über dieses Dorf und mehrere leibeigene Personen in da dem Spital.

UR 527
 
A I/0658 1331 feria 5a post FestMichaeli Schlatt am Randen Bad. Amt Engen Abt Conrad von Petershausen verkauft dem Spital den Zehent zu Schlatt unter dem Randen. (Übersetzung unter N° 934)

UR 531
 
A I/0774 1331 am Abend vor dem Palmtag Leibeigenschaftswesen Abt Johannes zu Allerheiligen trifft mit dem Spital einen Wechsel um Leibeigene zu Opfertshofen.

UR 520
 
A I/0934 1331 Donnerstag nach St. Michael Schlatt am Randen Übersetzung der lateinischen Urkunde N° 658, laut welcher Abt Conrad und der Convent zu Petershausen dem Spital den Zehnt zu Schlatt am Randen verkauften.

UR 531
 
A I/0537 1332 Dienstags nach St. Hylarius Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Eppenreute Abt Johannes zu Allerheiligen belehnt den Spital mit 'des Hönen Egerde', welche derselbe von Hermann dem Meyer von Hemmental und dessen Schwägerin und Neffen, den bisherigen Lehenleuten, käuflich erwarb.

UR 537
 
A I/0603 1332 an der Auffahrt Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Oerlifahr (Erlivar) Guta, die Äbtissin, und das Kloster zu Lindau verkaufen dem Spital Kernenzinse, welche derselbe bis dahin von dessen Hof auf der Steig und den Gütern im Oerlifahr, auch von einem Weinberg im Mühlental an das Kloster zu entrichten hatte, unter Vorbehalt der Wiedereinlösung.

UR 540 I
 
A I/0604 1332 an der Uffahrt Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Oerlifahr (Erlivar) Die Äbtissin und das Capitel z. Lindau verkaufen unter Vorbehalt der Wiedereinlösung innerhalb 10 Jahren dem Spital weitere Naturalzinsen, die dieser bis dahin ab dem Hof auf der Steig und den Gütern im Oerlifahr an das Kloster zu entrichten hatte.

UR 540 II
 
A I/0775 1332 drei Tage vor St. Gregor Leibeienschaftswesenv Hug von Radegg, dessen Leibeigene von Löhningen einen Leibeigenen des Spitals zu Uttenhofen geheiratet, trifft mit den Spitalpflegern eine Genossame der Kinder wegen

UR 539
 
A I/0776 1332 Freitags nach St. Catharina Leibeigenschaftswesen Bischof Rudolph von Konstanz, dessen Leibeigene zu Beringen einen Leibeigenen des Spitals zu Löhningen ehelichte, trifft mit den Spitalpflegern eine Übereinkunft der Kinder und des Leibfalls wegen.

UR 544
 
A I/0243 1333 Dienstag nach der alten Fastnacht Löhningen Die Spitalpfleger verleihen dem Heinrich Harbant ein Gut zu Löhningen zum Erblehen.

UR 548
 
A I/0777 1333 Samstags nach Mitte April Leibeigenschaftswesen Johannes der Truchsäss von Diessenhofen schenkt dem Spital eine Leibeigene zu Lottstetten.

UR 550
 
A I/0778 1333 Samstags vor Mathyas Leibeigenschaftswesen Propst Conrad und der Convent des Gotteshauses Ittingen vereinbaren mit den Spitalpflegern eine Genossame [wegen] der Kinder von leibeigenen Eheleuten zu Biberach.

UR 547
 
A I/1251 1333 Mai 21   Markbrief in Sachen der Anna Dörflinger, Conrad Dörflingers Witwe, und ihrer Söhne Niclas, Heinrich, Jacob und Johannes. Sie verpflichten sich, die Fenster, die in des Fridbolts Hof und Nebenhaus gehen, zuzumauern und zu vermachen. Die Schiedmauer durch den Hof soll gemeinsam sein.

[Abschrift, vgl. UR 557]
 
A I/0001 1334 Anfangs Juni Aazheim (Eingegangenes Dorf; Gemeindeb[ann] Neuhausen) Burkhard, der Meyer, verkauft seine Waldung, genannt Gross-Eich, an die Ergoltinger Gemarkung stossend, dem Spital.

UR 564
 
A I/0066 1334 an St. Ambrosius Tag Beggingen Friedrich der Schultheiss, Ritter, vergabet eine Schuposse zu Beggingen zu Gunsten der Kranken des Spitals und an die Altarpfründe des Spitals einen Geldzins ab einem Haus in der Webergasse, wofür dessen Jahrestag kirchlich gefeiert werden solle.

UR 561
 
A I/0067 1334 Freitag nach St. Ambrosius Beggingen Die Spitalpfleger geben den Barfüssern einen Gutschein für jährliche Gefälle, die ihnen Schultheiss Friedrich, Ritter, widmete, ab einer dem Spital vergabeten Schupos zu Beggingen.

UR 562
 
A I/0779 1334 an St. Michaels Abend Leibeigenschaftswesen Burkhard der Schultheiss und Egbrecht, Kirchherr zu Elsenhain, Egbrechts des Schultheissen von Randenburg hinterlassene Söhne, verkaufen dem Spital eine Leibeigene und deren Sohn zu Hemmental.

UR 568
 
A I/0244 1335 Donnerstag nach St. Pelagientag Löhningen Frau Anna von Tengen geborene von Wartenfels vergabet mit Zustimmung ihres Gemahls, Freiherr Johannes von Tengen, Ritter, dem Spital die Eigenschaft eines Lehenguts zu Löhningen, welches Heinrich Harbant zu Lehen hat.

UR 579
 
A I/0548 1335 an St. Andreas Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Fula und Fulawiesen Conrad der Osterfinger an dem Hornberg verkauft dem Spital einen Weingarten und einen Acker, vor dem Rheinhard gelegen, anstossend an die Wiesen zu Fula, welche Liegenschaften Lehen sind von Heinrich dem Kecken (Cheken).

UR 581
 
A I/0656 1335 Dienstags nach Maria Geburt Schlatt bei Fuetzen Bad. Amt Bonndorf Heinrich von Blumenegg gibt dem Spital die Eigenschaft eines Lehenguts zu Schlatt bei Füetzen zu einer Gottesgab.

UR 580
 
A I/0284 1336 Freitags nach St. Agnes Merishausen Heinrich von Blumenegg verkauft dem Kloster Allerheiligen und dem Spital gemeinschaftlich die Vogtei über Leute und Gut zu Merishausen sowie die Eigentums-Gerechtigkeit darüber.

UR 583
 
A I/0285 1336 Donnerstag nach St. Joh. Bapt. Merishausen Abt Jakob und der Convent zu Allerheiligen und die Spitalpfleger treffen miteinander wegen der von Heinrich von Blumenegg gemeinschaftlich gekauften Vogtei und sonstigen Erwerbungen zu Merishausen bezüglich der Veräusserung eine Übereinkunft.

UR 589
 
A I/0377 1336 Montags vor dem Maitag Schaffhausen Milde Stiftungen: Sondersiechenamt Friedebolt, Hermann Friedebolts seligen Sohn, stiftet an die heiligen drei Königskapelle der Feldsiechen auf der Steig eine Pfründe für einen Kaplan. (Beglaubigte Abschrift vom Jahr 1628.)

UR 587
 
A I/0504 1336 an St. Mathyas Abend Schaffhausen Liegenschaften: Webergasse Johannes von Burgow und dessen Ehefrau verkaufen an die Spitalpfleger jährlich 5 Schilling Zins ab einem Haus in der Webergasse.

UR 586
 
A I/0638 1336 Montags vor St. Michael Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Weinsteig Nikolaus Wisemann und Richi, dessen Ehefrau, auch Catharina, die hinterlassene Witwe ihres Sohnes Conrad, verkaufen vor Schultheiss, Rat und Bürgern zu Diessenhofen an den hiesigen Spital einen Weingarten an der Weinsteig nebst Holz und Wiesen, daselbst gelegen.

UR 591 I
 
A I/0639 1336 Montags vor St. Michael Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Weinsteig Nikolaus Wisemann, Bürger von Diessenhofen, quittiert die Spitalpfleger um den Kaufschilling für einen Weingarten, Holz u. Wiesen an der Weinsteig und räumt denselben die Befugnis ein, seine daselbst befindliche Trotte zur Herbstzeit zu benützen.

UR 591 II
 
A I/0730 1336 an St. Mathäus Abend Uttenhofen Bad. Amt Blumenfeld Wilhelm Im Thurn und dessen Gattin und Kinder verkaufen ihren Anteil an dem Hof zu Uttenhofen, unter Zustimmung des Johannes von Egbattingen und Wilhelm Im Thurn am Rindermarkt als Mitanteilhaber, dem Spital.  
A I/0286 1337 am guten Tag vor dem Palmtag Merishausen Johannes der Münzer verkauft dem Spital zwei Äcker und einen jährlichen Naturalzins zu Merishausen.

UR 595
 
A I/0780 1337 an St. Leguntien Tag Leibeigenschaftswesen Abt Jakob und der Convent zu Allerheiligen wechseln mit dem Spital eine Leibeigene zu Basadingen gegen eine zu Bünningen.

UR 594
 
A I/0287 1338 V Idus Juli Merishausen Der Generalvikar des Bischofs Nikolaus von Konstanz beauftragt den Dekan zu Stein zur Vornahme der Installation des Priesters Albert von Stühlingen an die Pfarrei Merishausen.

UR 605
 
A I/0781 1338 Dienstags vor Lichtmess Leibeigenschaftswesen Abt Burkhard und der Convent zu Petershausen wechseln mit dem Spital eine Leibeigene zu Barzheim gegen einen Leibeigenen zu Schlatt im 'Högöw' aus.

UR 604
 
A I/0104 1339 Dienstags vor St. Gallus Büsslingen Bad. Amt Blumenfeld Adelheid Burkhard, des Kellers von Büsslingen Witwe, und deren Kinder, Leibeigene des Klosters St. Agnes, verkaufen mit Bewilligung des Propstes und der Klosterfrauen dem Spital eine Hofstatt und Baumgarten, zu Büsslingen im Niederdorf gelegen, nebst 2 Äckern.

UR 614
 
A I/0181 1339 Montags nach St. Bartholomäus Guntmadingen Peter von Hünenberg und Anna geb. von Radegg dessen Gemahlin, und Johannes Ott, der Mönch, von Basel und dessen Gemahlin Anna, ebenfalls eine geb. von Radegg, verkaufen dem Spital einen gemeinschaftlichen Hof zu Guntmadingen mit fünf auf diesem Hof wohnenden Leibeigenen.

UR 613
 
A I/0245 1339 Montags nach St. Johann Baptist Löhningen Conrad am Stad und dessen Gattin Anna und Hermann u. Wilhelm am Stad, dessen Brüder, verkaufen dem Spital ein Gut zu Löhningen.

UR 611
 
A I/0519 1339 an St. Andreas Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Berslingen Abt Hermann und der Convent des Klosters St. Gallen geben dem Spital den Zehnt zu Berselingen gegen jährlich ein halbes Pfund Wachs. Dieser Zehnt hatte bis dahin Egbrecht der SchuItheiss, Ritter, als Lehen genützt und wird, nachdem er dieses Lehen aufgegeben, vom Kloster auf dasjenige eines Guts zu Merishausen eingesetzt.

UR 616
 
A I/0539 1339 an Allerheiligen-Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Fischerhäusern Der Leutpriester und die Pfleger der St. Johanneskirche kaufen von Berthold von Martorf und dessen Ehefrau ab deren Haus zu Fischerhäusern Oel- und Geldzinse an die ewigen Lichter der Kirche.

UR 615
 
A I/0549 1339 Freitags nach St. Margaretha Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Fula und Fulawiesen Heinrich der Kekke und Walter, dessen Sohn, geben die Halde, vor dem Rheinhard gelegen, an FuIa-Wiesen stossend, die ihr Zinseigen vom Kloster Allerheiligen war, dem Spital mit allen Rechten und Lasten zu kaufen.

UR 612
 
A I/0068 1340 Dienstag nach St. Martinstag Beggingen Hans Buggo von Beggingen verkauft mit Zustimmung des Spitals dem Johannes Schermann von Schlatt einen Acker, Buggen-Grund genannt, auf dem Randen.

UR 624
 
A I/0288 1340 an St. Matthias Abend Merishausen Heinrich von Urzach verkauft dem Spital und der Kirche zu Merishausen ein Gut in da.

UR 620
 
A I/0782 1340 Montags vor dem Maitag Leibeigenschaftswesen Peter von Hünenberg und dessen Gattin verkaufen dem Spital eine Anzahl Leibeigene zu Schaffhausen 'dissent Rinnes'.

UR 621
 
A I/0783 1340 an St. Cäcilien Abend Leibeigenschaftswesen Rüdiger von Girsperg und Heinrich von Urzach, als Vögte der hinterlassenen Kinder des Hün von Beringen, und die Gebrüder Heinrich und Rüdiger von Herblingen, denen eine Leibeigene gemeinschaftlich angehört, treffen mit dem Spital, dessen Angehöriger zu Löhningen ihre Leibeigene geheiratet, der Kinder wegen eine Genossame und Übereinkunft.

UR 625
 
A I/0584 1341 Donnerstag vor St. Georientag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Walter, der Kech, übergibt seinem Bruder Rudin Kech zu lebenslänglicher Benützung die Halde im Mühlental beim vorderen Steinbruch.

UR 633
 
A I/0585 1341 Montags nach St. Nicolaus Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Äbtissin und Convent des Gotteshauses zu Lindau verkaufen den Spitalpflegern einen Kernenzins ab einem Gut im Mühlental, welches vormals dem Conrad Brümsi gewesen.

UR 642
 
A I/0659 1341 Freitags vor dem Palmtag Schlatt am Randen Bad. Amt Engen Walter der Rot (von Randenburg), Ritter, verkauft dem Spital eine Huobe zu Schlatt unter dem Randen.

UR 631
 
A I/0660 1341 Dienstags nach dem Palmtag Schlatt am Randen Bad. Amt Engen Egbrecht der Rot (von Randenburg), Kirchherr zu Bargen, verzichtet zu Gunsten des Spitals auf alle Rechte, die er an die von seinem Vater verkaufte Huobe zu Schlatt unter dem Randen hatte. Er war ein Sohn des Walter Rot, Ritter, von Randenburg.

UR 632
 
A I/0674 1341 an St. Andreas Abend Siblingen Heinrich der Bidermann verkauft dem Sonder 640 Siechenamt eine Wiese zu Siblingen.

UR
 
A I/0784 1341 Donnerstag vor St. Martin Leibeigenschaftswesen Heinrich und Rüdeger von Herblingen, Gebrüder, verkaufen dem Spital einen Leibeigenen und dessen zwei Söhne zu Löhningen.

UR 639
 
A I/0785 1342 Donnerstag vor Thomas Leibeigenschaftswesen Die Gebrüder Gottfried der Truchsäss, Ritter, und Johannes der Truchsäss von Diessenhofen vergaben dem Spital eine Leibeigene und deren drei Kinder zu Lottstetten.

UR 648
 
A I/0605 1343 Freitags vor St. Thomas Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Oerlifahr (Erlivar) Sigina, die Äbtissin, und der Convent des Klosters zu Lindau verkaufen dem Spital alle die Gefälle, die das Kloster bis dahin noch zu beziehen hatte, ab dem Hof nebst Weingarten und Äckern auf der Steig, ab den Gütern und dem Neugereut im Oerlifahr und einem Weingarten im Mühlental, ohne allen Vorbehalt.

UR 664
 
A I/0675 1343 an St. Gertruds Tag Siblingen Heinrich von Urzach, Vogt im Laufen, verkauft dem Spital ein Gut und eine Huobe zu Siblingen

UR 653
 
A I/0676 1343 an St. Johann Baptist Abend Siblingen Heinrich von Urzach verkauft dem Spital die sogen. Isenhalde bei Siblingen.

UR 658
 
A I/0786 1343 Dienstags nach St. Nicolaus Leibeigenschaftswesen Johannes der Hün, Jakob des Hünen Sohn, beurkundet, dass er mit dem Verkauf, den sein Vater mit dem Spital bezüglich leibeigener Leute im Klettgau abgeschlossen, vollständig einverstanden seie und verzichtet auf seine Ansprüche an dieselben.

UR 663
 
A I/0787 1345 Montags vor Mitte April Leibeigenschaftswesen Jakob Hün, genannt von Hüfingen, verkauft dem Spital leibeigene Leute zu Schaffhausen, auf der Steig und Umgegend sesshaft.

UR 673
 
A I/0788 1345 an St. Urbans Tag Leibeigenschaftswesen Abt Friedrich und der Convent des Klosters (St. Georg) zu Stein geben dem Spital Leibeigene zu Guntmadingen tauschweise gegen dessen Leibeigene zu Bleuelhausen.

UR 676
 
A I/0789 1345 Dienstags nach St. Margaretha Leibeigenschaftswesen Peter am Ort verkauft dem Spital eine Leibeigene zu Bühl (Bad. Amts Jestetten).

UR 681
 
A I/0790 1346 am Abend vor Lichtmess Leibeigenschaftswesen Abt Jakob und der Convent zu Allerheiligen wechseln mit dem Spital Leibeigene zu Merishausen.

UR 684
 
A I/0289 1347 Donnerstags nach der Osterwoche Merishausen Vogtherrlicher Entscheid zwischen Conrad Biselinger von Schaffhausen und Heinrich Widmer von Merishausen, welch Letzterer dem Biselinger ohne Recht einen Weg zur Mühle, auch mehrere Äcker streitig machte.

UR 695
 
A I/0752 1347 Samstags nach St. Jacobstag Wiechs Bad. Amt Blumenfeld Friedrich von Engen, genannt Rammung, verkauft ein Gut zu Wiechs an den Spital.  
A I/0791 1347 Freitags vor St. Johann Baptist Leibeigenschaftswesen Wechselbrief um Leibeigene zwischen Johannes und Ulrich den Truchsässen von Diessenhofen und Abt und Convent des Klosters zu Stein.

UR 696
 
A I/0550 1348 Montags vor St. Thomas Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Fula und Fulawiesen Conrad der Hafner und dessen Ehefrau verkaufen den Kirchenpflegern zu St. Johannes einen Geldzins ab einem Weingarten zu FuIa.

UR 727
 
A I/0560 1348 Freitags nach St. Agnes Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Gruben Heinrich der Wiss von Zürich, hiesiger Bürger, verkauft an Wilhelm Hauenstein einen Acker in Gruben.

UR 715
 
A I/0505 1349 Montags nach St. Nicolaus Schaffhausen Liegenschaften: Webergasse Elisabetha, Rudolphs des Bretters Witwe, verkauft den Kirchenpflegern zu St. Johannes einen jährlichen Zins ab ihrem in der Webergasse gelegenen Haus.

UR 744
 
A I/0792 1349 am 8t. Tag nach St. Jacob Leibeigenschaftswesen Diethelm von Wissenburg und der Spital treffen eine Genossame bezüglich der Kinder leibeigener Eheleute zu Wilchingen.

UR 740
 
A I/0182 1350 Freitags vor St. Georyen [Georgen] Guntmadingen Johannes und Conrad Tuni, Gebrüder, verkaufen dem Spital ihren Anteil an der Waldung, Tunishalde genannt.

UR 748
 
A I/0793 1350 Mittwochs nach St. Gallus Leibeigenschaftswesen Von Conrad von Richenbach, Friedrichs des Ritters von Richenbach hinterlassenem Sohn, kauft sich ein Leibeigener desselben von Trasadingen los und wird Eigener des Spitals.

UR 754
 
A I/0794 1350 an St. Gallen Abend Leibeigenschaftswesen Abt Johannes und der Convent zu Allerheiligen tauschen mit dem Spital eine Leibeigene zu Merishausen gegen eine zu Schaffhausen.

UR 753
 
A I/0127 1351 am Abend vor der Lichtmess Feuerthalen Kt. Zür[ich] Die Schwester Anna Friburgerin verkauft den Pflegern der Sondersiechen auf der Steig Geld- u. Natural-Zinse ab Gärten zu Feuerthalen.

UR 760
 
A I/0226 1351 Montags vor St. Martin Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Ulrich und Berthold Benz, Gebrüder, Ulrichs Söhne, und Johannes von Egbattingen verkaufen ihr Gut zu Kommingen an Christian und Margaretha, Ernst Suters von Tengen hinterlassene Kinder.

UR 770
 
A I/0719 1353 Freitags vor Mitterfasten Trasadingen Conrad und Johannes von Egbattingen, Vater und Sohn, verkaufen dem Spital ein Gut zu Trasadingen.  
A I/0795 1355 Dienstags vor Pfingsten Leibeigenschaftswesen Friedrich von Randenburg, Ritter, und Eglin, dessen Bruder, wechseln mit den Spitalpflegern leibeigene Frauen aus.

UR 799
 
A I/0720 1356 Montags vor St. Urban Trasadingen Johannes von Egbattingen verkauft dem Spital ein Gut zu Trasadingen.  
A I/0756 1357 Dienstags nach Mittfasten Wilchingen Heinrich von Aittlingen und dessen Gattin leihen Conrad dem Gilzer und dessen Sohn Johannes ihre Huobe zu Wilchingen.  
A I/0368 1358 an St. Johann Baptist Abend Schaffhausen Milde Stiftungen: Schwesternhaus Heggenzi, Conrads Sohn, von Schaffhausen vergabet den willigen, armen Schwestern sein Haus, unten an der Repfergasse gelegen.

UR 825
 
A I/0002 1360 Donnerstag nach St. Jacob Aazheim (Eingegangenes Dorf; Gemeindeb[ann] Neuhausen) Nikolaus Seiler von Schaffhausen gibt mit Zustimmung seiner Lehnsherren, der Freiherren von Tengen, seiner Ehefrau Mechtild, geborene Watterdinger, eine Hube zu Aazheim zum Pfand.

UR 850
 
A I/0183 1360 Dienstags vor Maria Verkündig[un]g Guntmadingen Johannes von Fulach älter verleiht auf 101Jahr eine Hofstatt zu Guntmadingen an Heinrich Tunni daselbst.

UR 846
 
A I/0290 1360 II Idus Juni Merishausen Auftrag Namens des Bischofs Heinrich von Konstanz an den Dekan zu Stein, den Priester Johannes Lingg als Pfarrverweser zu Merishausen einzuführen.

UR 848
 
A I/0622 1360 Freitags vor Lichtmess Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Der Löwe, Peters des Löwen hinterlassener Sohn, übergibt den Spitalpflegern seinen Garten an der Steig, wogegen ihm dieselben zwei Geldzinse, einen auf ihn selbst lautend und den andern auf des Spitals Haus an der Steig haftend, eigentümlich abtreten und übergeben.

UR 5023
 
A I/0026 1361 an St. Urbans Tag Bargen Freiherr Conrad von Krenkingen nimmt das Lehen des Dorfes Niederbargen von Egbrecht dem Roten, Walters sel. Sohn, auf und überträgt es dem Vetter desselben, Egbrecht dem Roten, genannt Grafenhauser-Ritter.

UR 866
 
A I/0027 1361 an St. Vits Tag Bargen Ritter Egbrecht der Rot, Walters Sohn, trifft mit Ritter Egbrecht dem Rot, genannt Grafenhauser, eine Übereinkunft, den Rückkauf des Dorfes Niederbargen betreffend.

UR 868
 
A I/0745 1361 Samstags vor Mitte Brachmonat Wetzenhofen, zur Gemeinde Gächlingen gehörend Friedrich der Schultheiss, Ritter, verkauft an die Geschwister Johannes, Heinrich und Agnes von Herblingen seinen Anteil an dem Hof zu Wetzenhofen.  
A I/0796 1361 Montags vor Margaretha Leibeigenschaftswesen Abt Burkhard und der Convent zu Petershausen wechseln mit dem Spital eine Leibeigene zu Hofwiesen gegen eine andere in da aus.

UR 871
 
A I/0797 1362 an St. Agathen Tag Leibeigenschaftswesen Abt Burkhard und der Convent zu Petershausen treffen mit dem Spital eine Genossame der Kinder wegen von Eheleuten, die Leibeigene der beiden Kontrahenten sind.

UR 883
 
A I/0798 1362 Montags nach St. Agnes Leibeigenschaftswesen Heinrich von Blumenegg, Ritter, Johannes von Blumenegg, Ritter, und dessen Sohn Rudolph von Blumenegg versetzen ihre Vogtleute zu beiden Bargen an Ritter Egbrecht Rot (von Randenburg), genannt der Grafenhauser.

UR 881
 
A I/0799 1363 Dienstags vor Beginn des April Leibeigenschaftswesen Heinrich von Jestetten verkauft dem Spital eine Leibeigene zu Siblingen.

UR 899
 
A I/1252 1363 Ma i 26   Vor Egbrecht, dem Schultheiss, und dem Rat der Stadt Schaffhausen verpfändet Frau Agnes Gemör, Bürgerin von Schaffhausen, ihren Besitz in Schaffhausen um 100 Mark Silber an die Tochter ihrer Tochter, Katharina, die Witwe des Conrad von Ehingen. Zum Besitz gehören: Haus und Hofstatt mit dem Turm am Obertor, ein Garten vor dem Obertor, ein Weingarten 'vor Garspurg' (angrenzend an den Weingarten des Klosters St. Agnesen) sowie 2 Mark jährlichen Zinses ab ihrem Gut in Hallau, das der Löchringer und sein Stiefsohn, Claus der Wilburger, bebauen.

Siegel Egbrechts, des Schultheissen, der Stadt Schaffhausen und des Johanns von Winkelshain, Vogt der Agnes Gemör
 
A I/0586 1365 Montags nach Allerheiligen Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Johannes von Diessenhofen und Heinrich der Engel, welche von Wälti dem Schmid beim Engelbrechtstor einen Weingarten im Mühlental, welcher Lehen ist des Spitals, erkauften, werden von der Spitalverwaltung auf denselben belehnt.

UR 923
 
A I/0800 1365 Samstags vor St. Catharinen Leibeigenschaftswesen Egbrecht der Rot (von Randenburg) tauscht eine Leibeigene zu Merishausen gegen eine Leibeigene des Spitals zu Füetzen aus.

UR 924
 
A I/0356 1367 an St. Vits Tag Schaffhausen Klöster: Barfüsserkloster Die Barfüsser klagen vor Schultheiss und Rat gegen die Bewohner der Repfergasse wegen Beschädigung ihrer Baumgarten-Mauer durch Ablagerung von Dünger.

UR 935
 
A I/0506 1367 an St. Vits Tag Schaffhausen Liegenschaften: Webergasse Johannes der Bretter versichert das Barfüsserkloster für jährlich ein Pfund Pfennig Zins auf seine beiden Häuser in der Webergasse.

UR 5030
 
A I/0507 1367 an St. Johann Baptist Abend Schaffhausen Liegenschaften: Webergasse Nikolaus Grimmelzhofer von Schaffhausen und Nikolaus der Wisse von Siblingen geben den Barfüssern eine Zinsverschreibung für jährlich 10 s[chilling] Pfennig ab ihrem gemeinschaftlichen Haus in der Webergasse.

UR 936
 
A I/1309 1367 Juli 9   Jakob Sailer, Bürger von Schaffhausen, bekennt, dass Johann Winkelsheim einen Zins von 1 Pfund Pfennig anzusprechen hat ab seinem Hause, welches einst dem Fröhlich gehörte und zwischen den Häusern des Johann von Fulach und des Nikolaus von Stettbach gelegen ist.

[vgl. UR 940] Siegel der Stadt
 
A I/0801 1368 Samstags vor Mathyas Leibeigenschaftswesen Anna von Homburg, Burkhards+ Tochter, verkauft dem Spital einen Leibeigenen zu Merishausen.

UR 941
 
A I/0802 1368 Freitags nach St. Mathyas Leibeigenschaftswesen Die hinterlassenen Kinder Friedrichs des Schultheissen von Randenburg und dessen Witwe Anna geborene von Homburg geben ihre Zustimmung zum Verkauf Nikolaus des Etters, ihres Leibeigenen von Merishausen, an den Spital.

UR 942
 
A I/0803 1369 Donnerstags vor St. Verena Leibeigenschaftswesen Die Priorin und der Convent zu St. Katharinental wechseln mit dem Spital eine Leibeigene zu Hofwiesen gegen dessen Eigene zu Riedheim aus.

UR 953
 
A I/0328 1370 Dienstags nach St. Mar[ia] Magdalena Neunkirch Hermann der Keller von Neunkirch beurkundet, dass er dem Kloster der minderen Brüder (Barfüsser) jährlich einen Mutt Kernen zu entrichten habe.

UR 962
 
A I/0804 1370 an St. Afra Tag Leibeigenschaftswesen Die Pfleger des Spitals schliessen mit Johannes von Fula dem älteren einen Vertrag ab, nach welchem die Leibeigenen, welche der Spital von Jakob dem Hün und Johannes von Fula von dem am Ort erhielt, beiden Parteien gemeinsam zugehören sollen.

UR 963
 
A I/0055 1371 an St. Nicolaus Abend Barzheim Johannes von Egbattingen von Rottwyl verkauft an die Gebrüder Johannes, Claus und Conrad Stocker zu Barzheim seine Vogtrechtsgefälle ab dem Gut Jungholz zu Barzheim.

UR 977
 
A I/0329 1371 an St. Gallentag Neunkirch Hermann der Steinegger von Neunkirch anerkennt: den minderen Brüdern zu Schaffhausen zur Lieferung von jährlich einem halben Mutt Kernen verpflichtet zu sein.

UR 9 75
 
A I/0805 1371 Dienstags vor St. Urban Leibeigenschaftswesen Freiherr Walter Diethelm von der Hohenklingen trifft mit dem Spital eine Genossame bezüglich der Kinder leibeigener Eheleute zu Merishausen.

UR 970
 
A I/0154 1372 Donnerstag nach St. Jacob Gächlingen Margaretha Brümsi am Stad, Heinrichs Witwe, und deren Söhne verkaufen einen Hof und Schuposse zu Gächlingen an Johannes Hün, genannt von Beringen.

UR 990
 
A I/0378 1372 Donnerstag vor St. Margaretha Schaffhausen Milde Stiftungen: Sondersiechenamt Elisabetha Schwager, Conrads Witwe, vergabet den Sondersiechen eine Clausnerwohnung, hinter der Kirche gelegen.

UR 989
 
A I/0806 1372 Donnerstag vor Lichtmess Leibeigenschaftswesen Das Kloster St. Agnes als Leibherrin einer Frau zu Siblingen, deren Ehemann Leibeigener des Spitals ist, trifft mit den Spitalpflegern der Kinder wegen eine Genosssame.

UR 978
 
A I/1253 1372 Juni 14   Die Edelfrau Katharina von Honburg, die Ehefrau des Rudi von Ebersperg, übergibt ihrem Bruder Wernli von Tettingen alle Ansprüche auf das bisher gemeinsame Haus beim Obertor an der Badstube in Schaffhausen. Wernli von Tettingen hat dieses Haus an Bernhard und Eglin Fridbolt verkauft. [vgl. UR 1014]

Siegel des Jacob von Urlen, Landrichter in der Byrsse (Lindau und Ravensburg)
 
A I/0246 1373 Montags vor Joh. Baptist Löhningen Egbrecht der Schultheiss von Randenburg verkauft an die Gebrüder Berthold und Johannes Wiechser seine Lehengüter zu Löhningen und Bargen und ein eigenes Gut zu Beggingen.

UR 1001
 
A I/0807 1373 Dienstags vor Maria Verkündig[ung] Leibeigenschaftswesen Abt Friedrich und der Convent des Klosters zu Stein, deren Leibeigener zu Opfertshofen eine Leibeigene des Spitals zu Biberach (Bibern) geheiratet, treffen mit den Spitalpflegern eine Verabkommnis, dass die Kinder dieses Ehepaars beiden Leibherren gemeinschaftlich angehören sollen.

UR 996
 
A I/0808 1373 Montags vor Simon & Judas Leibeigenschaftswesen Johannes der Soler von Wilchingen kauft sich von seinen bisherigen Leibherren, den Gebrüdern Bernhard und Egbrecht Fridbold, los und ergibt sich als Leibeigener dem Spital.

UR 1007
 
A I/0809 1373 Donnerstag vor St. Urban Leibeigenschaftswesen Egbrecht der Rot (von Randenburg) gibt dem Spital um Gottes willen einen Leibeigenen zu Merishausen.

UR 998
 
A I/0122 1374 Freitags vor St. Martin Erzingen Bad. Amt Jestetten Johannes von Berowe von Schaffhausen kauft von Conrad am Gerune zu Erzingen drei Mutt Roggen jährlicher Gült.

UR 1026
 
A I/0407 1374 Freitags nach St. Hylarius Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Die Spitalpfleger verpflichten sich gegen über von Johannes von Berau, Bürger, und dessen Erben, die zu Gunsten der Kranken des Spitals gemachte Vergabung denselben alljährlich auf Maria Verkündigung zukommen zu lassen.

UR 1016
 
A I/0810 1374 Freitags nach St. Gregor Leibeigenschaftswesen Die Gebrüder Bernhard und Egbrecht Fridbold verkaufen einen Leibeigenen von Trasadingen, den sie bis dahin mit dem Spital gemeinsam besessen, diesem für eigen.

UR 1020
 
A I/0003 1375 Montags vor St. Urban Aazheim (Eingegangenes Dorf; Gemeindeb[ann] Neuhausen) Mechtild Seiler, Nikolausens Witwe und deren Sohn Nikolaus verkaufen ein Gut zu Aazheim an Ulrich Winkelsheim und dessen Gattin nebst dem darauf haftenden Pfandschatz.

UR 1033
 
A I/0291 1375 Freitags vor dem Maitag Merishausen Die Gebrüder Rüger und Wilhelm Im Thurn am Rindermarkt verkaufen dem Spital die Vogtei über den Kelnhof und 4 Huben zu Merishausen, eine Schupos zu Oberbargen sowie die Vogtei über diese und den Hof daselbst.

UR 1031
 
A I/0028 1376 an St. Jacobs Abend Bargen Conrad der ältere, Heinrich, Ritter, und Conrad der jüngere von Krenkingen, gen[ann]t von Wissenburg, verkaufen den Gebrüdern Berchtold und Johannes Wiechser die Lehengerechtigkeit über Niederbargen.

UR 1046
 
A I/0708 1376 an St. Gregorius Abend Thayngen Conrad von Stoffeln und Burkhard von Stoffeln, genannt Schurll, Gebrüder, verkaufen an Bürkli Keller von Riedheim und Claus den Stottern von da das Holz Buchberg bei Thäyngen.  
A I/0811 1376 am Abend vor Kreuz Erfindung Leibeigenschaftswesen Freiherr Heinrich von Tengen als Lehenherr dreier Leibeigenen zu Gächlingen gibt Jakob und Heinrich am Stad als Belehnten die Bewilligung, die genannten Leibeigenen an Johannes Hün von Beringen pfandsweise zu versetzen

UR 1041
 
A I/0812 1377 Samstags nach St. Agnes Leibeigenschaftswesen Egbrecht der Rot (von Randenburg), sesshaft Zu Neunkirch, verkauft dem Spital Leibeigene nebst Gütern zu Merishausen.

UR 1050
 
A I/0029 1378 feria sexta post Crucis exaltationis Bargen Bischof Heinrich von Konstanz einverleibt die Pfarrkirche Bargen auf Ersuchen ihres bisherigen Kirchherren, Egbrecht, genannt Rot von Grafenhausen, dem Spital unter der Bedingung, dass Bargen von Merishausen aus pastoriert werde.

UR 1069
 
A I/0030 1378 Donnerstag vor St. Michaelstag Bargen Conrad von Krenkingen, Freiherr, genannt von Wissenburg, überträgt dem Spital die Lehenrechte auf das Dorf und die Kirche zu Bargen usw. als wahres Eigentum.

UR 1070
 
A I/0031 1378 an St. Gallen Abend Bargen Egbrecht der Rot, Ritter, genannt von Grafenhausen, verkauft dem Spital das Dorf und den Hof Bargen mit dem Kirchensatz, mit der Vogtei, Gericht, Zwing u. Bann.

UR 1072
 
A I/0292 1378 Anfangs April Merishausen Johannes Heggenzi und dessen Schwestern verkaufen dem Spital ein Gut zu Merishausen nebst einem Fruchtzins daselbst.

UR 1063
 
A I/0611 1378 Freitags vor Lichtmess Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Sommerhalde Jakob und Heinrich Brümsi am Stad, Gebrüder, verkaufen dem Spital eine Wiese an der Sommerhalde

UR 1061
 
A I/0721 1378 an St. Hylarius Tag Trasadingen Anna von Radegg, Johannes Otten, des Münchs, von Basel hinterlassene Witwe, verkauft dem Spital ihre Besitzungen und Rechte zu Trasadingen, u. zwar Leute und Gut, Gericht, Zwing und Bann.  
A I/0813 1378 12. Mai Leibeigenschaftswesen Bischof Heinrich von Konstanz tauscht des Domstiftes Leibeigene zu 'Tegernfeld' (Degerfelden, Kt. Aargau) mit dem Spital gegen dessen Leibeigene zu Kaiserstuhl.

UR 1064
 
A I/1254 1378 August 18   Ritter Heinrich von Mekkingen und Conrad von Mekkingen, sein Bruder, verzichten gegenüber ihrer Schwester Katharina, der Witwe des Conrad von Ehingen, auf alle Ansprüche auf Haus und Hofstatt beim Obertor in Schaffhausen, die Katharina im Moment bewohnt, auf den Garten vor dem Obertor, Reben im Geissberg und 2 Mark jährliche Einnahmen ab einem Hof in Hallau, 'den der Ruber buwet'.

Siegel des Heinrich von Mekkingen, des Conrad von Mekkingen und des Heinrich von Randegg (abgefallen)
 
A I/1255 1378 August 20   Verzichterklärung des Ritters Heinrich von Mekkingen und seines Bruders Conrad von Mekkingen gegenüber ihrer Schwester Katharina [ungefähr gleichlautenden Inhalts wie die vom 18. August 1378 datierte Urkunde].

Siegel des Heinrich von Mekkingen und des Conrad von Mekkingen sowie des Johannes von Stettbach, Unterrichter von Schaffhausen
 
A I/0069 1379 Dienstag vor St. Johann Bapt. Beggingen Die Kirchenpfleger zu Beggingen verleihen Conrad in dem Hof jünger eine der Kirche gehörende Hofstatt auf 101 Jahr.

UR 1082
 
A I/0293 1379 an St. Martins Abend Merishausen Rüdeger und Wilhelm Im Thurn am Rindermarkt verkaufen ihre Vogtei zu Merishausen und zu Bargen usw. dem Spital.

UR 1086
 
A I/0814 1379 Freitag nach dem 12. Tag zu Weihnacht Leibeigenschaftswesen Die Priorin und der Convent zu St. Katharinental wechseln mit dem Spital Leibeigene zu Löhningen.

UR 1074
 
A I/0815 1379 Montags vor St. Thomas Leibeigenschaftswesen Priorin und der Convent des Gotteshauses St. Katharinental tauschen mit dem Spital ihren Leibeigenen zu Riedheim gegen des Spitals Eigenen zu Löhningen.

UR 1088
 
A I/0184 1380 an St. Vits Tag Guntmadingen Vertragsbrief zwischen dem Spital und den Gebrüdern Walter und Johannes Schmid von Schaffhausen und Nikolaus und Conrad Lüti, Gebrüder, (von da?) wegen des Holzes Gross Eich ob Guntmadingen, welches zum vierten Teil genannten Bürgern zuerkannt wird.

UR 1094
 
A I/0816 1380 an U[nserer] Frauen Abend zu Lichtmess Leibeigenschaftswesen Johannes von Herblingen trifft mit den Spitalpflegern eine Genossame bezüglich der Kinder gemeinschaftlicher leibeigener Eheleute zu Oberhallau.

UR 1089
 
A I/0817 1380 Dienstags nach St. Vits Tag Leibeigenschaftswesen Adelheid Koch, Johannes Kochs hinterlassene Tochter, von Oehningen, Leibeigene des Gotteshauses Oehningen, kauft sich los und ergibt sich dem Spital.

UR 1095
 
A I/0408 1381 am ersten Freitag des Augstmonats Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Mächtild Seiler und deren Kinder verkaufen dem Spital einen Stall, hinter ihrem Haus und zwischen dem Spital und Conrad Träyers Haus gelegen.

UR 1113
 
A I/0527 1381 am Abend vor Maria Geburt Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Engelbrechtstor Abt Walter und der Convent zu Allerheiligen leihen einen vor dem Engelbrechtstor gelegenen Garten dem hiesigen Bürger Benz Bremer von Sigmaringen als Erblehen.

UR il l 6
 
A I/0623 1381 an St. Bartholomäus Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Johannes der Fund verpflichtet sich und seine Erben zur Unterhaltung eines Zauns zwischen dem Garten der Frau Anna von Radegg und seinem eigenen Garten, an der Steig gelegen.

UR 1115
 
A I/0731 1381 an St. Urbanstag Uttenhofen Bad. Amt Blumenfeld Vor dem Statthalter des Vogts und dem Rat werden Anstände, welche sich zwischen dem Spital und Wilhelm Im Thurn als Anteilhaber an dem Hof zu Uttenhofen der Einkünfte wegen erhoben, nach Anleitung des Genossenschaftsbriefs ausgeglichen.  
A I/0247 1382 X Kalendas Juni Indict. quinta Löhningen Bischof Heinrich von Konstanz beauftragt den Dekan zu Eglisau mit der Installation des Priesters Otto von Neunkirch auf die Pfarrei Löhningen.

UR 1126
 
A I/0818 1382 auf St. Andreas Abend Leibeigenschaftswesen Wernher von Tettingen verkauft dem Spital seine Eigentumsrechte, den halben Teil an vier Leibeigenen zu Tüssenthal bei Jestetten.

UR 1131
 
A I/1256 1382 April 25   Vor Heinrich von Götzis, Unterrichter in Schaffhausen, leiht Bernhard Fridebolt für 1001 Jahre seine Hofstatt an der hinteren Mauer beim Obertor in Schaffhausen (Anstösser: Bernhard Fridebolt selbst; Enich?) zu Bauzwecken an Nicolaus den Sachsen, Bürger von Schaffhausen, für 4 Gulden und 1 Ort (4 1/4 Gulden). Nicolaus der Sachse soll jedoch seine Dachtraufe nicht in den Garten Fridebolts richten, und es soll auch nie ein Binder oder ein Schmied in dem zu bauenden Haus wohnen. Dazu Vorschriften betr. der 'Tolen'.

Siegel des Heinrich von Götzis und des Heinrich von Randegg
 
A I/0572 1383 4. Mai Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hungerbühl Nikolaus der Wisse von Schaffhausen vergabet den Sondersiechen zwanzig Mark Silber und setzt dafür zwei Weinberge zum Pfand, von denen der eine auf dem Hungerbühl und der andere bei den Fula-Wiesen gelegen ist.

UR 1136
 
A I/0732 1383 Freitags nach Mittfasten Uttenhofen Bad. Amt Blumenfeld Die Spitalpfleger und Wilhelm Im Thurn treffen vor dem Statthalter und dem Rat wegen der Einkünfte von dem Hof zu Uttenhofen einen Vergleich, wonach Im Thurn 3/4 und dem Spital1/4 derselben zugehören solle.  
A I/0819 1383 Dienstags nach Allerheiligen Leibeigenschaftswesen Johannes der Schultheiss von Randenburg, Ritter, trifft mit dem Spital eine Genossame bezüglich der Kinder von Leibeigenen zu Siblingen, welche beiden Teilen angehören.

UR 1146
 
A I/0179 1384 Donnerstags in der Osterwoche Gottmadingen Bad. Amt Radolfzell Heinrich von Mekkingen, Ritter, verkauft an dessen Schwester Catharina, Conrads von Ehingen Witwe, seine Güter zu Gottmadingen.

UR 1155
 
A I/0478 1384 Montags vor St. Johann Baptist. Schaffhausen Liegenschaften: Oberstadt Nikolaus Zölggi, genannt Schlucher, verkauft dem Spital sein Hinter-Haus nebst Hofraum, an der Ringmauer am Obermarkt gelegen.

UR 1158
 
A I/0106 1385 an St. Simon und Judae Dörflingen Heinrich von Stein zu Diessenhofen verkauft an die Priester der neuen Bruderschaft zu Konstanz Äcker und Wiesen zu Dörflingen.

UR 1176
 
A I/0294 1385 an St. Hylarien Tag Merishausen Urteilsspruch vor dem Rat der Stadt Schaffhausen zwischen den Spitalpflegern und Conrad von Tüffen, Johannes Hün von Beringen und andern Bürgern von Schaffhausen eines Holzes wegen auf dem Randen, Hasola genannt, welches zum Teil dem Spital als Liegenschaftbesitzer in Merishausen zugesprochen wird.

UR 1169
 
A I/0820 1386 Donnerstag vor St. Johann Bapt[ist] Leibeigenschaftswesen Johannes der Schultheiss von Schaffhausen verzichtet zu Gunsten des Spitals auf die Vogtrechte an zwei Gebrüdern (die Friesen) zu Hofwiesen.

UR 1183
 
A I/1291 1386 September 5   Vor dem Vogt Heinrich von Randegg und dem Rat von Schaffhausen verkauft Johanns, der Schultheiss von Schaffhausen, der Frau Adelheid von Neuenegg, der Ehefrau des Ulrich von Randegg, seinen Weingarten um 318 Gulden. Der Weingarten liegt am Emmersberg innerhalb der Stadtmauer und grenzt an den Weingarten der Brümsi. Dazu gehören auch die Hofstatt, die am Fussweg beim Bad liegt, eine Trotte und der Hühnerzins, der von den Häusern und Hofstätten geht. [vgl. UR 1187]

Siegel des Heinrich von Randegg, des Rates der Stadt und des Johanns Schultheiss zu Schaffhausen (alle abgefallen)
 
A I/0227 1388 Donnerstag vor St. Vits Tag Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Vor dem Statthalter des Vogts und dem Rat der Stadt Schaffhausen treffen nachgenannte in da Verbürgerte, nämlich Margaretha von Opfertshofen, Werners Ehewirtin, gewesene Gattin des Hermann Büsselinger, u. die hinterlassenen Anverwandten des Letzteren eine Übereinkunft wegen der einstigen Erbansprüche an einen Hof zu Kommingen.

UR 1216
 
A I/0295 1389 Samstags vor Allerheiligentag Merishausen Johannes von Homburg und dessen Gattin verkaufen dem Spital Kernenzinse ab der Mühle zu Helitzhofen, in der Gemarkung Merishausen gelegen.

UR 1235
 
A I/0409 1389 4° ante fest beate Margarethe virg. Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Betelbrief, sogenannter, von Vogt, Räte und Bürger der Stadt Schaffhausen an alle Gläubigen, welche um Beisteuer zum Zweck der Wiedererstellung des durch Feuersglut verheerten Armenspitals bitten.

UR 1230
 
A I/0516 1389 Mittwoch vor St. Johann Baptist Schaffhausen Liegenschaften: wo? Johannes Ott von Stühlingen hat einen Marchstreit mit Nikolaus Stadlikofer senior, welcher beabsichtigte, in seinem Hof ein 'Sprachhus' (Abtritt) erstellen zu lassen.

UR 1228
 
A I/0528 1389 Donnerstags nach St. Bartholomäus Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Engelbrechtstor Nikolaus und Ulrich Wurzer, Gebrüder, verkaufen an Johannes Schmid, Krämer, beim Engelbrechtstor einen vor demselben gelegenen Garten.

UR 1231
 
A I/0529 1389 Freitags vor Maria Geburt Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Engelbrechtstor Verena Urrabold von Waldshut und Anna Wurzer, ihre Tochter, geben vor dem Gericht zu Waldshut ihre Zustimmung zum Verkauf eines Gartens vor dem Engelbrechtstor.

UR 1232
 
A I/0540 1391 an St. Jacobs Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Fischerhäusern Nikolaus Rot, genannt Stöckli, der Fischer, vergabet an die Spende des Almosens 2 Mutt Kernen ab einem Krautgarten zu Fischerhäusern.

UR 1258
 
A I/0671 1391 Mittwochs nach St. Georientag Schweningen Bad. Amt Stetten am kalten Markt Johannes der Cron verkauft seine Liegenschaften zu 'Schweiningen' an den Spital für einen unverhältnismässigen Preis, indessen unter der Bedingung, dass für den Betrag des Mehrwerthes den Armen des Spitals das gewöhnliche Essen durch eine Beigabe zu Zeiten verbessert werden solle.

UR 1255
 
A I/0624 1392 am guten Tag nach St. Andreas Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Auf Anrufen Elisabeth Ueberlingers, Hans des Pfisters Ehefrauen, bekennt Claus Zölki, deren Stiefsohn, vor dem Gericht, dass ab seinem auf der Steig gelegenen Haus jährlich 1 Schilling Zins an den Spital zu entrichten sei.

UR 1269
 
A I/0821 1393 Dienstag nach St. Othmar Leibeigenschaftswesen Conrad von Stoffeln, Conrads hinterlassener Sohn, wechselt mit den Spitalpflegern eine Leibeigene und deren Sohn zu Riedheim gegen einen Leibeigenen von Hofwiesen

UR 1287
 
A I/0341 1394 25. Brachmonat Riedheim Bad. Amt Blumenfeld Vor Vogt und Gericht zu Riedheim klagt Hans von Schlatt von Schaffhausen gegen Peter Katzenthaler von Riedheim wegen Beirrung in Benutzung eines Guts zu Riedheim, das Katzenthalergut genannt; der Kläger wird in seinem Recht geschützt.

UR 1299
 
A I/0557 1394 an St. Valentins Tag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Geissberg (Garspurg, Garsperg) Die Spitalpfleger klagen vor dem Vogt u. dem Rat gegen Johannes Friess, dass derselbe die Weggerechtigkeit durch seinen Acker in des Spitals Weingarten, vor dem Garspurg gelegen, bestreite. Durch einvernommene Zeugen wird die Weggerechtigkeit des Spitals anerkannt.

UR 1290
 
A I/0822 1394 Mitte März Leibeigenschaftswesen Berthold von Sissach, Prior des Klosters Allerheiligen, tauscht Namens desselben eine Leibeigene zu Merishausen gegen eine Leibeigene des Spitals zu Büsingen aus.

UR 1292
 
A I/0823 1394 Mittwochs nach St. Bartholomäus Leibeigenschaftswesen Ritter Hans Truchsäss von Diessenhofen, genannt Blümliglanz, trifft mit Abt Conrad des Klosters St. Georg zu Stein eine Genosssame bezüglich gemeinschaftlicher leibeigener Eheleute, ihrer zu gewärtigender Kinder wegen.

UR 1301
 
A I/0336 1395 an St. Othmars Tag Randegg Bad. Amt Radolfzell Abt Conrad zu Stein überträgt das Lehen des halben Hofs zu Randegg, den halben Hof zu Hard (zur Pfarrgemeinde Allmannsdorf, Bad. Amts Konstanz gehörend) und den halben Zehnt zu Wyl (Filial-Dorf von Blumenfeld, dem Bad. Amtsorte) von Claus Ammann zu Diessenhofen an Heinrich Ammann.

UR 1317
 
A I/0455 1395 Mittwochs nach St. Agathentag Schaffhausen Liegenschaften: Bachbrücke Heinrich Negelli, genannt Etterhaim, und dessen Ehefrau verkaufen an Hans Ramung jährlich 12 Schilling Pfennig Zins ab ihrem bei der Bachbrücke gelegenen Haus

UR 1307
 
A I/0587 1395 Montags nach St. Erhard Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Burkhard Nüdung und Mechtild, dessen Ehefrau, verkaufen an Rudolph Murer, Weber, zwei Juchart Reben nebst Trottrecht im Mühlental.

UR 1304
 
A I/0588 1395 Donnerstags vor St. Thomas Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Burkhard Nüdung, der Fischer, und Mechtild, 'dessen Mutter', verkaufen an Rudolph den Murer einen Weingarten im Mühlental.

UR 1319
 
A I/0248 1396 6. Mai Löhningen Schiedsrichterlicher Spruch unter der Obmannschaft des Hans Cron zwischen Ulrich Lütfridinger, Leutpriester zu Löhningen, und dem Spital, Anstände wegen der Kirchenpfründe, namentlich des kleinen Zehnten wegen, aus welchem der Priester die Kirchenlichter bestreiten solle.

UR 1325
 
A I/0249 1396 Samstags nach St. Mauritius Löhningen Hans Cron entscheidet nochmals Anstände zwischen Ulrich Lütfridinger, Leutpriester zu Löhningen, und dem Spital, des Pfrundeinkommens wegen.

UR 1331
 
A I/0296 1396 Dienstag vor St. Matthias Merishausen Pfaff Nikolaus Endinger und dessen Bruder Burkhart Endinger werden von der Spitalverwaltung bezüglich ihrer Ansprüche an einen derselben zustehenden Hof u. Garten ausgekauft und stellen deshalb einen Verzichtungsbrief aus.

UR 1322
 
A I/0297 1396 VII Kalendas Juni Indict. quarta Merishausen Vermittlung von Anständen, welche sich zwischen dem Leutpriester Friedrich Fischer zu Merishausen und der Spitalverwaltung erhoben, wegen einer zu Niederbargen zu haltenden Wochenmesse, durch den bischöflichen Generalvikar zu Konstanz.

UR 1328
 
A I/0460 1396 Donnerstags nach Pfingsten Schaffhausen Liegenschaften: Grube (jetzt Rheinstrasse) Bürgi Fischer und dessen Ehefrau, als Erben des Heinrich von Büsslingen, gewesenen Spitalmeisters, versichern die Siechen des Spitals für 10 Schilling jährlichen Zinses, die der Verstorbene diesen vergabet, auf ihr am Rhein (oder Mühlentor) gelegenes Haus mit Zugehörden.

UR 1327
 

Übersicht 1396 bis 1463

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