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Laufnr. 1248 - 1497 |
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A I/1248 |
1838 Oktober 30 |
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Alt Bürgermeister und Grossratspräsident Franz Anselm von Meyenburg-Stokar verkauft an die Stadtgemeinde Schaffhausen um 16'000 Gulden die Häuser Zur Freudenquelle und Zum Strohhof.
Siegel der Kanzlei des Stadtrates Schaffhausen |
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A I/1249 |
1634 Dezember 14 |
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Catharina Bodmer von Baden (bevogtet von den Ratsherren Hans Friedrich Meyer und Hans Georg Oschwald, Zum Schwanen) verkauft an Mathias Hertenstein ihr Haus im Kesslergässlein [Zur Tuchschere] (Anstösser: Seckelmeister Hans Caspar Lang; Caspar Wüscher; Heinrich Bartenschlager) um 330 Gulden.
Siegel der Stadt (abgeschnitten) |
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A I/1250 |
1572 Mai 17 |
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Conrad Hurter und Anna Stierlin-Schoop, Witwe des Thoman Stierlin, vereinbaren miteinander, dass die Kosten für die Räumung und Säuberung des Abortes ('privatt und haimlichen sitz'), den beide Parteien gemeinsam benützen, geteilt werden sollen. Die beiden Parteien bewohnen das Vorderhaus Zum Goldenen Widder und das Hinterhaus. (Conrad Hurter hatte das Haus Zum Goldenen Widder von den Brüdern Heinrich und Hans Jacob Schoop käuflich erworben.)
Siegel des Conrad Hurter und des Ulrich Stierlin (fehlen) |
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A I/1251 |
1333 Mai 21 |
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Markbrief in Sachen der Anna Dörflinger, Conrad Dörflingers Witwe, und ihrer Söhne Niclas, Heinrich, Jacob und Johannes. Sie verpflichten sich, die Fenster, die in des Fridbolts Hof und Nebenhaus gehen, zuzumauern und zu vermachen. Die Schiedmauer durch den Hof soll gemeinsam sein.
[Abschrift, vgl. UR 557] |
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A I/1252 |
1363 Ma i 26 |
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Vor Egbrecht, dem Schultheiss, und dem Rat der Stadt Schaffhausen verpfändet Frau Agnes Gemör, Bürgerin von Schaffhausen, ihren Besitz in Schaffhausen um 100 Mark Silber an die Tochter ihrer Tochter, Katharina, die Witwe des Conrad von Ehingen. Zum Besitz gehören: Haus und Hofstatt mit dem Turm am Obertor, ein Garten vor dem Obertor, ein Weingarten 'vor Garspurg' (angrenzend an den Weingarten des Klosters St. Agnesen) sowie 2 Mark jährlichen Zinses ab ihrem Gut in Hallau, das der Löchringer und sein Stiefsohn, Claus der Wilburger, bebauen.
Siegel Egbrechts, des Schultheissen, der Stadt Schaffhausen und des Johanns von Winkelshain, Vogt der Agnes Gemör |
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A I/1253 |
1372 Juni 14 |
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Die Edelfrau Katharina von Honburg, die Ehefrau des Rudi von Ebersperg, übergibt ihrem Bruder Wernli von Tettingen alle Ansprüche auf das bisher gemeinsame Haus beim Obertor an der Badstube in Schaffhausen. Wernli von Tettingen hat dieses Haus an Bernhard und Eglin Fridbolt verkauft. [vgl. UR 1014]
Siegel des Jacob von Urlen, Landrichter in der Byrsse (Lindau und Ravensburg) |
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A I/1254 |
1378 August 18 |
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Ritter Heinrich von Mekkingen und Conrad von Mekkingen, sein Bruder, verzichten gegenüber ihrer Schwester Katharina, der Witwe des Conrad von Ehingen, auf alle Ansprüche auf Haus und Hofstatt beim Obertor in Schaffhausen, die Katharina im Moment bewohnt, auf den Garten vor dem Obertor, Reben im Geissberg und 2 Mark jährliche Einnahmen ab einem Hof in Hallau, 'den der Ruber buwet'.
Siegel des Heinrich von Mekkingen, des Conrad von Mekkingen und des Heinrich von Randegg (abgefallen) |
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A I/1255 |
1378 August 20 |
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Verzichterklärung des Ritters Heinrich von Mekkingen und seines Bruders Conrad von Mekkingen gegenüber ihrer Schwester Katharina [ungefähr gleichlautenden Inhalts wie die vom 18. August 1378 datierte Urkunde].
Siegel des Heinrich von Mekkingen und des Conrad von Mekkingen sowie des Johannes von Stettbach, Unterrichter von Schaffhausen |
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A I/1256 |
1382 April 25 |
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Vor Heinrich von Götzis, Unterrichter in Schaffhausen, leiht Bernhard Fridebolt für 1001 Jahre seine Hofstatt an der hinteren Mauer beim Obertor in Schaffhausen (Anstösser: Bernhard Fridebolt selbst; Enich?) zu Bauzwecken an Nicolaus den Sachsen, Bürger von Schaffhausen, für 4 Gulden und 1 Ort (4 1/4 Gulden). Nicolaus der Sachse soll jedoch seine Dachtraufe nicht in den Garten Fridebolts richten, und es soll auch nie ein Binder oder ein Schmied in dem zu bauenden Haus wohnen. Dazu Vorschriften betr. der 'Tolen'.
Siegel des Heinrich von Götzis und des Heinrich von Randegg |
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A I/1257 |
1474 Juli 27 |
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Die Brüder Jörg, Diebold, Burkhart und Wolff von Ehingen, vertreten durch Clewi Rietmayer, verkaufen an Meister Hans Lib, Licenciat, ihr Haus, Hof und Hofstatt beim Obertor (Anstösser: Peter Nudescher; obere Badstube) mit Hof und Garten (Anstösser: Ringmauer; Spendhaus; UrsuIa Rutsch; Ulrich B3Ii; Greth StögkIin) um 200 Gulden.
Siegel des Jörg von Ehingen, Ritter, und des Diebold, Burkhart und Wolff von Ehingen |
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A I/1258 |
1474 Oktober 13 |
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Die Markherren der Stadt Schaffhausen entscheiden im Streit zwischen Meister Hans Lib, Licenciat, und Ratsherr Peter Nudescher um angebrachte Fenster und erlauben Hans Lib, einen Gang zu machen.
Siegel der Stadt |
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A I/1259 |
1477 August 6 |
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Vor dem Rat der Stadt Schaffhausen beschwert sich Johannes Lib, Licentiat, dass ihm durch Wasser aus der Badstube merklicher Schaden an seinem Haus beim Obertor zugefügt würde. Wasser dringe durch die Mauer in seinen Keller, und als Folge davon würden die Mauer und das Holz verfauIen. Zur Rechtfertigung seiner Klage weist Lib auf einen Passus im Stadtbuch hin. Ursula Sissach, die Witwe des Hainrich Lib und derzeitige Inhaberin der Badstube, verteidigt sich gegen die AnschuIdigungen Libs und führt an, das Wasser, das Hans Lib Schaden zufüge, stamme nicht aus der Badstube. Der Rat entscheidet, dass Ursula Sissach den Schaden an Hans Libs Gütern auszubessern habe und Vorkehrungen treffen müsse, um ähnlichen Vorkommnissen vorzubeugen.
Siegel der Stadt |
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A I/1260 |
1477 August 18 |
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Die Markherren erlauben im Einverständnis mit Hans Lib dem Heinrich Rot, dass er die Scheune hinter seinem Haus, angrenzend an den Garten von Hans Lib, Licentiat, an die Mauer, die Hans Lib gehört, bauen dürfe. Die Mauer solle zum halben Teil jetzt Heinrich Rot gehören. Bestimmungen über Instandhaltung und Eigentumsrecht der Mauer, über die Dachtraufe und über die Anbringung von Fenstern.
Siegel der Stadt |
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A I/1261 |
1480 April 6 |
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Hans Lib, Licentiat und Advokat des Hofs zu Konstanz, beklagt sich, dass Rauch von der Badstube in sein Haus beim Obertor eindringe. Die Markherren beauftragen daraufhin Eglin Rot, den derzeitigen Inhaber der Badstube, und Hans Lib, die Mauer zwischen der Badstube und dem Stall von Hans Lib zu gleichen Kosten zu erhöhen.
Siegel der Stadt |
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A I/1262 |
1481 Oktober 12 |
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Hans Lib beklagt sich, dass Eglin Rot der Aufforderung zur Erhöhung der Mauer zwischen der Badstube und Hans Liben Stall nicht Folge geleistet habe. Das Markgericht bestätigt den Beschluss vom 6. April 1480.
Siegel der Stadt |
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A I/1263 |
1492 August 8 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen entscheiden im Streitfall zwischen Ratsherr Hans Strölin und der Witwe des Hans Lib, Licentiat, Anna Lib- Messnang, um das Besitzrecht an einer Mauer zwischen dem Hof Strölins und dem Garten von Anna Lib.
Siegel der Stadt |
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A I/1264 |
1492 September 10 |
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Hans Schelling, Bürger von Schaffhausen, erklärt, dass er vor etlichen Jahren das Haus Z um Griffen beim Obertor (Anstösser: Anna Lib; Haus Zum Pflug) von Nudescher gekauft habe. Dabei habe ihm Anna Lib erlaubt, Fenster und 'Gesichtlöcher' gegen den Hof ihres Hauses unvermauert und unvergittert zu lassen. Hans Schelling erklärt nun, dass aus dieser freundnachbarschaftlichen Geste kein Recht abzuleiten sei und dass Anna Lib oder spätere Hausbesitzer jederzeit befugt seien, die Vergitterung und Zumauerung der Fenster zu verlangen
Siegel Conrad Heggenzis des ältern, Ratsherr |
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A I/1265 |
1492 August 20 |
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Ratsherr Hans Strölin und Anna Lib-Messnang, Witwe des Hans Lib, kommen überein, dass Strölin gegen Bezahlung von 2 GuIden und der Übernahme der Reparaturkosten die Mauer zwischen Strölins Hof und Anna Libs Garten zur Hälfte besitzen solle und es ihm auch erlaubt sei, in die Mauer zu bauen. Es folgen Vorschriften über die Höhe des Baues und die Ständigkeit der Dachtraufe.
Siegel des ehemaligen Bürgermeisters Conrad Waldkirch und des Ratsherrn Hans Ziegler |
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A I/1266 |
1538 September 20 |
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Hans Lib, Licentiat, beklagt sich, dass Berchtold Fritscheller 'ain Buw' hinter des Liben Haus in seinen Garten gestellt habe und darin einige Fenster ('gesichten und beyen') angebracht habe. Ausserdem habe Fritscheller eine Türe aus seiner Scheune in Libs Garten ausgebrochen. Die Markherren entscheiden diesen Streit: Fritscheller soll die Fenster vergittern, und ebenso muss er die Türe aus seiner Scheune 'vermachen'. (Die Häuser der beiden Parteien liegen beim Obertor.)
Siegel der Stadt |
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A I/1267 |
1543 September 18 |
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Markgerichtlicher Spruch in den Streitigkeiten zwischen Johann Lib, Dr. iur., Propst und Domherr des hohen Stifts Konstanz, und Batt Blank um ein Loch in der Mauer, um Fenster und um einen Kamin, die Batt Blank an seinem Hause angebracht hatte. Als Nachbarn werden dabei erwähnt: Waldburga Fritscheller-Pfister, die Witwe des Berchtold Fritscheller, sowie Heinrich Mägis.
Siegel der Stadt |
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A I/1268 |
1545 April 14 |
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Hans Lib, Dr. iur. und Domherr des Stifts Konstanz, löst 1 Gulden jährlichen Zins, den er bisher den Leutpriestern und Kaplänen zu St. Johann schuldig war, mit 20 Gulden ab. Der Zins belastete sein Haus, Hof und Hofstatt beim Obertor (Anstösser: Hans Rüsch, Hutmacher).
Siegel der Stadt |
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A I/1269 |
1545 Mai 6 |
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Bernhard Züner, Pfleger des Klosters Allerheiligen, bestätigt, dass Onofrion von Waldkirch im Namen von Dr. Johann Lib einen Grundzins von 7 Heller und 1 Pfund Wachs ab dem Haus des Johann Lib im Obermarkt (Anstösser: Oberes Bad, Haus Rüsch) mit 2 Pfund 17 Schilling 1 Heller Bargeld abgelöst habe.
Siegel des Bernhard Züner |
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A I/1270 |
1553 November 20 |
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Johannes Lyb, päpstlicher Protonotarius, Propst zu Hasslach, Kantor und Domherr des Stifts Konstanz, verkauft seinem Vetter Onophrion von Waldkirch Haus, Hof und Garten beim Obertor (Anstösser: Zunftmeister Hans Mägissen Scheune; Moritz Binder), einen Krautgarten an der Hungergasse, einen Teil des Weinzehnten von Uhwiesen und je zwei Höfe zu Griessheim und zu Oberwangen um 2000 Gulden. Der Verkäufer behält sich lediglich noch ein Wohnrecht in seinem Hause vor.
Siegel des Johannes Lyb |
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A I/1271 |
1580 Dezember 30 |
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Isaac und Amalia von Waldkirch-von Roggwyl verkaufen an die Stadt Schaffhausen Haus, Hof und Hofstatt beim Obertor mit dem dahinter liegenden Garten (Anstösser: Jacob Christen, Siebmachers, sel. Kinder; Hof und Stallung von Hans Mägis, Küfer) um 3650 Gulden.
Siegel des Isaac von Waldkirch, des Heinrich Irmensee, Vormund der Amalia von Waldkirch-von Roggwil, des Caspar Ringk von Wildenberg, des Heinrich Peyer und des Cosman Holzach (abgefallen) |
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A I/1272 |
1607 August 28 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen erlauben Michael Stierlin, wohnhaft im Kesslergässli, bei der Veränderung des Dachstuhles an seinem Hause (Anstösser: St. Agneseramts-Garten) das Regenwasser auf die Seite der Gasse leiten zu lassen.
Siegel des Ratsherrn Jacob Schnyder |
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A I/1273 |
1607 September 7 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid der Markherren betreffend die Streitigkeiten zwischen Michael Stierlin und Anna Christa, der Gattin von Heinrich Hoffmann. Stierlin wollte die hintere Mauer seines Hauses gegen den Garten des St. Agneseramtes und die Hafer-'Thara' (Dörranlage) der Anna Hoffmann-Christa verändern und Fenster darin anbringen. Anna Hoffmann hatte gegen Michael Stierlins Vorhaben Einspruch erhoben. Die Markherren entscheiden die Streitigkeiten dahingehend, dass Michael Stierlin seinen Umbau fortsetzen dürfe, jedoch müsse er die Fenster vergittern. Auch solle es ihm verboten sein, etwas aus dem Fenster zu werfen oder zu schütten.
Siegel der Stadt |
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A I/1274 |
1630 Dezember 15 |
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Das Markgericht entscheidet im Streit zwischen Hans Jacob und Magdalena Fährlin-Zöllin, Metzger, und Melchior Hablützel, Schuhmacher, um die Veränderung von Fenstern und die Anbringung von Kragsteinen.
Siegel der Stadt |
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A I/1275 |
1674 Februar 11 |
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Balthasar Pflum verkauft dem ehemaligen Stadtbaumeister, Hauptmann Heinrich Peyer, Haus, Hof und Hofstatt am Oberen Markt. Das Haus stösst einerseits an das Haus des Käufers, anderseits an das Haus des Michael Moser, Kupferschmied, und auch an die Häuser des Tischmachers Paulus Spleiss und der Witwe des Pfarrers Spleiss. Der Kaufpreis beträgt 1200 Gulden.
Siegel der Stadt |
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A I/1276 |
1685 Februar 20 |
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Heinrich und Maria Cleophea Peyer-von Waldkirch verkaufen an David Losam ihr Vorder- und Hinterhaus am Oberen Markt um 1400 Gulden. Das Haus stösst einseits und hinten an Heinrich Peyers Haus, anderseits an Michael Mosers Haus.
Siegel der Stadt |
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A I/1277 |
1710 Oktober 4 |
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Johannes Peyer, Bürger zu Nürnberg, verkauft an Salzherr und Leutnant Heinrich Ziegler das vordere und hintere Wohnhaus beim Obertor, das 'Oberhaus', um 4000 französische Taler. Der jetzige Bewohner, Dr. Johann Conrad Peyer, soll noch bis Lichtmess 1711 'in dem Haus gelassen werden'.
Siegel des Heinrich Ziegler und des Johannes Peyer |
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A I/1278 |
1675 März 3 |
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Hans Jacob und Barbara Schoop-Keller verkaufen an Hans Jacob Wepfer ihre Behausung im Obermarkt (Anstösser: Adam Wieser; Hans Martin Kübler, Büchsenschmied; Ringmauer) samt 2 Fässern im Keller um 2100 Gulden.
Siegel der Stadt |
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A I/1279 |
1675 März 3 |
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Hans Jacob Wepfer, der am selben Tag eine Behausung beim Obertor gekauft hat, erhält vom Rat der Stadt die Bewilligung, den Brunnen in seinem Hause wiederum machen zu lassen, ihn zu gebrauchen und zu diesem Zweck Wasser vom 'Umblauff' durch eine Leitung in seine Behausung zu leiten. Vorherigen Besitzern dieses Hauses war der Brunnen 'wegen unordenlicher Wasserleitung' aberkannt worden.
Siegel der Stadt |
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A I/1280 |
1675 Mai 8 |
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Hans Jacob Wepfer, der unlängst ein Haus beim Obertor gekauft hat, erhält von seinen Nachbarn Hans Conrad Forrer und Hans Martin Kübler gegen Bezahlung von je 50 Gulden die Bewilligung, die Türe vom Höflein des Hauses von Forrer und Kübler in seinen Hof, die diese an vier Tagen pro Woche benützen durften, zu vermauern. Forrer und Kübler verzichten auf jeden rechtlichen Anspruch auf diese Türe. Überdies gestattet Kübler dem Hans Jacob Wepfer, an seine Mauer zu bauen und Gegenstände an seine Mauer zu legen.
Siegel des Stadtschreibers Johann Speissegger |
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A I/1281 |
1706 März 12 |
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Hans Jacob Wepfer, Zum Erkel, und Hans Georg Schalch treffen miteinander einige freundnachbarschaftliche Vereinbarungen wegen ihrer 3 neben- und hintereinander liegenden Häuser (Wepfer besitzt 1 Vorder- und 1 Hinterhaus; Schalchs Haus stosst an Wepfers Vorderhaus an): 1. Hans Jacob Wepfer erklärt einen Teil des Hofes hinter ihren beiden Häusern sowie den vordern Laden an der Gasse zum Eigentum Schalchs. 2. Hans Jacob Wepfer verzichtet auf das Durchgangsrecht von seinem hintern Haus durch Schalchs Behausung zur Gasse. 3. Schalch verpflichtet sich dagegen, alle 'Gäng' an der Schied- und Giebelmauer des Hauses Zum Erker und alle Bauten daran, vor allem den 'Sechtoffen', wegzubrechen und in Zukunft nichts an die Mauer des Nachbarhauses zu legen und zu bauen. (Einige Dinge gesteht ihm Wepfer allerdings zu.) 4. Wepfer darf in die Giebelmauer seines Hauses gegen den Hof von Hans Georg Schalch 4 Fenster anbringen, die jedoch zu vergittern sind. 5. Wepfer darf vom ersten Boden seines Hauses in die Giebelmauer eine Türe brechen und einen Gang via Schalchs Hof zum Hinterhaus machen lassen. 6. Bestimmung über das Anbringen eines heimlichen Gemaches von seiten Schalchs. 7. Anordnungen betreffend die Ableitung des Regen-, Küchen- und Wäschewassers sowie des Farbwassers.
Siegel der Stadt |
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A I/1282 |
1533 Januar 29 |
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Hans und Andli Brög-Blank erklären, von Hildegard Schop-Klinger, der Witwe des Heinrich Schop, gegen 5 % Verzinsung 40 Gulden empfangen zu haben. Unterpfand: Haus und Hofstatt beim Obertor (Anstösser: Tor; Adam Fritscheller, Pfister; Ringmauer) und 4 Juchart Weingarten mit Baumgarten an der Galgenhalde.
Siegel der Stadt und des Claus Müller, Vogt der Andli Brög-Blank |
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A I/1283 |
1541 September 30 |
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Vor Stadtrichter Hans Schmid bekennen Hans und Anna Brög-Blank, dass sie von Hildegard Schopp, der Witwe des Heinrich Schopp, 20 Gulden empfangen haben. Sie versprechen, jährlich 1 Gulden Zins zu entrichten. Unterpfand: Haus und Hof des Ehepaars am Obermarkt (Anstösser: Obertor; Adam Fritscheller, Beck; Ringmauer); 4 Juchart Reben an der Galgenhalde.
Siegel der Stadt und des Hans Schaltenbrand, Vogt der Anna Brög-Blank |
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A I/1284 |
1661 Juni 24 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen entscheidet die Streitigkeiten zwischen Hans Jacob Schoop, Unterbaumeister, und Hans Conrad Kübler, Mesmer zu St. Johann. Das Tor in Hans Jacob Schoopen Hof, die Leitung des Abwassers aus dem Hofe Küblers, die schädigende Wirkung der Heimlichkeit Küblers auf Schoops Keller, die Versetzung einiger an die gemeinsame Mauer gestellter Gegenstände (Ess, Bögen, Zinnofen) sowie das Vergittern, Vermachen und Ausbrechen von Fenstern bilden den Inhalt dieses von beiden Parteien mit grosser Unterstützung geführten nachbarschaftlichen Streites.
Siegel der Stadt |
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A I/1285 |
1665 Oktober 23 |
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Bernhardin Haas, Verwalter des Spitals zum Heiligen Geist in Schaffhausen, verkauft im Namen des Spitals an Hans Jacob Kübler, Sporer, eine halbe Behausung am Obertor (Anstösser: Obertorturm; Hans Jacob Schoop, Holzherr). Diese halbe Behausung (den anderen Teil hatte der Vater des Käufers, Hans Conrad Kübler, inne) war dem Spital von Heinrich Kübler, Hutmacher, zugefallen. Kaufpreis: 350 Gulden.
Siegel des Bernhardin Haas |
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A I/1286 |
1555 Oktober 9 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen entscheiden Streitigkeiten und 'Spenn' zwischen Ulrich Stierlin und dem Spital, vertreten durch Spitalmeister Mathiss Munitesch, sowie Johanns Senn und Hildegard Schopp-Klinger um eine Kellerstiege hinter den Häusern von Ulrich Stierlin und Hans Senn. Daneben werden verschiedene bauliche und rechtliche Fragen betreffend das Areal des Alten Spitals geregelt (Errichtung eines 'Profath', einer Stallung, Haltung von Vieh, Anbringung von Dachkänneln). Erwähnt werden auch Marti Fritschi und Jacob Spyr als Anstösser an dieses Areal.
Siegel der Stadt |
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A I/1287 |
1675 März 3 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen erlauben Hans Andreas Peyer, in seinem Garten in der Naglergasse 'ein brünnelein mit einem springenden röhrlin' anbringen und zu diesem Zweck Wasser aus der durch die Naglergasse führenden Leitung abzapfen zu lassen.
Siegel der Stadt |
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A I/1288 |
1411 März 14 |
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Egg von Rischach, Vogt zu Schaffhausen, und der Rat zu Schaffhausen beurkunden, dass Walther Zingg, Bürger von Schaffhausen, vom Barfüssermönch Hermann Sattler zu Schaffhausen 40 Gulden Bargeld empfangen hat und diese Summe mit 2 Gulden jährlich dem Hans Sattler, dem Sohn des Hans Sattler sel. von Stein, verzinsen will. Sattler erhält dafür jährlich den Zins, den Heinrich Keller, genannt Hallauer, von seinem halben Teil des Hauses und der Hofstatt 'am Stuol' in Schaffhausen (Anstösser: [Hermann] Kusch; Geltzer) abzugeben hat.
Siegel des Egg von Rischach, der Stadt und des Walther Zingg (schwer beschädigt) |
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A I/1289 |
1463 Januar 28 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen entscheiden einen Streit um einen Zins von 1 Gulden jährlich zwischen Clewi Barter und seinen Kindern aus der Ehe mit der verstorbenen Annli von Diessenhofen sowie den beiden Pflegern des Spendamtes, Johannes Gampo und Erhard Gailer. Barter bezog jährlich Zinsen ab Haini Hainimanns Weingarten zu Fischerhäusern. Agtha Sattler selig hatte diesen Zins den Kindern des Clewi Barter verschafft. Anderseits hatte Agtha Sattler selig dem Spendamt einen Zins von 2 Gulden jährlich ab Hainrich Kellers, genannt Hallauers, halbem Teil des Hauses Zum Schiff in der Unterstadt geschenkt, versehen mit der Auflage, die Armen je mit 1 Pfennig zu versehen. Da das Geld zu diesem Zweck nicht weit gereicht habe, habe sie noch 1 Gulden von den 2 Gulden ab Haini Hainimanns Weingarten in Fischerhäusern dem Spendamt vermacht. Weil das Spendamt schriftliche Unterlagen beibringen konnte und auch Johannes Gampp bei seinem Eid die Übereinkunft mit Agtha Sattler selig bestätigte, wird ihm Recht zuerkannt und der Zins für Clewi Barters Kinder aus der Ehe mit Annli von Diessenhofen um 1 Gulden gemindert.
Siegel der Stadt |
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A I/1290 |
1656 Dezember 5 |
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Stephan und Margaretha Spleiss-Mäder verkaufen an Martin Bäschlin ihr Haus, Hof und Hofstatt Zum Peyerweggen unter der Bachbrugg (Anstösser: Haus Zum Keysser; Felix Keller; Beat Beyel) um 1100 Gulden.
Siegel der Stadt Schaffhausen |
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A I/1291 |
1386 September 5 |
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Vor dem Vogt Heinrich von Randegg und dem Rat von Schaffhausen verkauft Johanns, der Schultheiss von Schaffhausen, der Frau Adelheid von Neuenegg, der Ehefrau des Ulrich von Randegg, seinen Weingarten um 318 Gulden. Der Weingarten liegt am Emmersberg innerhalb der Stadtmauer und grenzt an den Weingarten der Brümsi. Dazu gehören auch die Hofstatt, die am Fussweg beim Bad liegt, eine Trotte und der Hühnerzins, der von den Häusern und Hofstätten geht. [vgl. UR 1187]
Siegel des Heinrich von Randegg, des Rates der Stadt und des Johanns Schultheiss zu Schaffhausen (alle abgefallen) |
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A I/1292 |
1399 Januar 31 |
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Hans Vögeli, Weibel, und der Rat zu Schaffhausen, die an Stelle des Ritters und Vogtes Heinrich von Randegg zu Gericht sitzen, beurkunden, dass Klaus Stökli, Bürger von Schaffhausen, von Hans, dem Sattler, von Stein und seiner Schwester Adelheid 38 Gulden zu einem Jahreszins von zwei Gulden entlehnt hat, und dafür einen Weingarten am Emmersberg, 'inwendig der Rinckmuren' zu Schaffhausen gelegen, samt der Trotte, die dazu gehört, verpfändet. Sollten Stökli oder seine Erben den Zins nicht entrichten, so haben Hans Sattler und Adelheid seine Schwester das Recht, den Weingarten zu pfänden. [vgl. UR 1370]
Siegel des Heinrich von Randegg und der Stadt (fehlen) |
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A I/1293 |
1478 August 23 |
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Urteil von Bürgermeister und Rat zu Schaffhausen in Sachen der Barfüsser in Schaffhausen gegen Hans Wegker, Bürger von Schaffhausen, betreffend Verpfändung eines Gartens zwischen Conrad Schlatters Garten und 'dem gang, so da nebend der grossen Badstuben uff den Unot gaut', und betreffend des Wachters Einfang auf der Fels. Die Kläger werden mit ihrer Pfandansprache abgewiesen. [vgl. UR 3016]
Siegel der Stadt (abgefallen) |
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A I/1294 |
1500 März 21 |
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Ulrich Zipp verkauft an Ratsherr Hans Ziegler Haus, Hof und Hofstatt in der Unterstadt, zwischen Thoma Schmids und Heinrich Brunners Häusern gelegen, dazu den hinter dem Haus innerhalb der Ummauerung liegenden Weingarten, einen halben Teil an der Trotte und einen Baum- und Krautgarten am Weg auf den Munot um 414 Gulden 1 Pfund Heller (414 2/3 GuIden). [vgl. UR 3650]
Siegel der Stadt, des Ulrich Zipp und des Werner Steiner, Ammann von Zug (teilweise stark beschädigt) |
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A I/1295 |
1500 März 21 |
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Hans Ziegler und seine Frau Ursula waren beim Kauf eines Hauses in der Unterstadt (Anstösser: Heinrich Brunner; Thoman Buol) mit dazugehörigem Weingarten, Baumgarten und Krautgarten sowie halbem Teil der Trotte dem Ulrich Zipp 150 Gulden ausständig geblieben. Sie wollen nun Zipp dafür jährlich 17 1/2 Gulden Zins bezahlen. Unterpfand: Das neuerkaufte Haus Zum Weinberg.
Siegel der Stadt, des Hans Ziegler und des Conrad Am Stad, Vogt der Ursula Ziegler (fehlen) |
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A I/1296 |
1535 Februar 4 |
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Die Markherren der Stadt Schaffhausen entscheiden die nachbarschaftlichen Streitigkeiten zwischen Bürgermeister Johann Ziegler und Hans Schmid, Tuchscherer, um eine Mauer und deren Nutzung zwischen dem Garten Zieglers (an der Badstube bei der Bachbrücke) und demjenigen Schmids.
Siegel der Stadt (abgefallen) |
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A I/1297 |
1579 November 16 |
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Franziskus Ziegler hatte das Amt eines Amtmanns über die Güter des Klosters St. Agnesen während 4 Jahren ausgeübt. Aus nicht näher bekannten Gründen war er während seiner Amtsperiode dem St. Agnesenamt 350 Gulden schuldig geblieben. Da das Ehepaar Franziskus und Appollonia Ziegler-Stuckin die genannte Summa bar zu erlegen nicht imstande ist, verpflichtet es sich, jährlich 17 1/2 Gulden Zins dem St. Agnesenamt zufliessen zu lassen. Unterpfand: Haus, Hof und Hofstatt samt 1 1/2 Juchart Reben und einer halben Trotte in der Unterstadt (Anstösser: Jacob Wolf, Wagner; Rudolf Hussrath, Pfister. Anstösser am Weingarten: Ringmauer; 'nüw erbuwene vesti'; Weingarten des Stephan Spleiss); Scheune und Krautgarten zwischen dem Garten des verstorbenen Zunftmeisters Hans Schmid und dem Grossen Bad; Weingarten 'in der Wannen'; 1/2 Juchart Reben in Beringen.
Siegel des Franziskus Ziegler und des Ratsherrn Hans Caspar Stokar, Vogt der Gattin Zieglers, Appollonia Ziegler-Stuckin (fehlen) |
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A I/1298 |
1588 Oktober 7 |
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Hans Martin Moser, Priminius Stierlin und Michael Müller, Meister des Geberhandwerks, kIagen vor Rat, dass David Peyer den Gerbermeistern den Zugang zum 'umblouff by der vesti Unnots' durch seine Reben nicht mehr gestatte. Bisher hatten sie diesen Fussweg ohne Behinderung benutzen können. (Auf dem 'umblouff' hängten sie ihre Viehhäute auf, sonnten und trockneten sie dort.) David Peyer, der das Haus erst kürzlich von den Erben des Franziskus Ziegler um teures Geld gekauft hatte, erklärte, dieser quasi-öffentliche Durchgang durch seine Reben gereiche ihm zum Nachteil, und er würde dies nicht duIden. Der Rat verbot den Gerbermeistern den Durchgang durch die Reben David Peyers und untersagte ihnen gleichzeitig 'uss allerlay bewegenden unnd bewüssten ursachen', den 'umblouff' zum Aufhängen und Trocknen von Häuten zu nutzen.
Siegel der Stadt (fehlt) |
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A I/1299 |
1595 Ma i 10 |
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Die Markherren der Stadt Schaffhausen entscheiden die Streitigkeiten zwischen David Peyer und Hans Meister, Weissgerber, um die Errichtung einer Mauer hinter Peyers Haus unterhalb seiner Reben. Bisher hatte sich ein 'Tiln Zaun' (Holzzaun) an dieser Stelle befunden. Hans Meister hatte gegen die Errichtung der Mauer Einspruch erhoben, da die Mauer an seinen Krautgarten angrenzte. Die Markherren billigen jedoch David Peyer die Errichtung der Mauer zu.
Siegel der Stadt |
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A I/1300 |
1606 Februar 13 |
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Die Markherren der Stadt Schaffhausen entscheiden die Streitigkeiten zwischen Jacob Moors Witwe und David Peyer um die Ausräumung eines Grabens durch Peyer. Schon 1583 hatten die Markherren Franziskus Ziegler als damaligen Besitzer des Gartens unterhalb des Munots, der jetzt David Peyer gehört, beauftragt, den Graben oberhalb Jacob Moors Haus zu räumen. Diesem Beschluss war nach Ansicht der Witwe nicht Folge geleistet worden, so dass der Graben 'mit grundt' vollständig ausgefüllt sei und das Wasser darüber hinaus in den Keller der Witwe Jacob Moors fliesse. David Peyer führt an, dass das Wasser, das den Schaden im Keller verursache, zum grössten Teil vom Dach des Hauses der Witwe stamme. Das Markgericht entscheidet im Sinne der Witwe Jacob Moors; ihr wird allerdings die Auflage gemacht, die Dachtraufe ihres Hauses nicht mehr in diesen Graben, sondern auf ihr Grundstück zu richten.
Siegel der Stadt |
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A I/1301 |
1648 Oktober 23 |
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Die Markherren der Stadt Schaffhausen entscheiden in einem Markstreit zwischen Constanz Baumann, Erblehensinhaber der Badstube, Abraham Meister, Heinrich Stierlin und Hans Jacob Spleiss einerseits und Jacob Schneider, Küfer, anderseits, um die Errichtung eines Neubaus durch Schneider hinter seinem und der Kläger Häuser bei der Hinteren Bachbrücke. Dieser neue Bau war 12 Schuh höher als die vorher hier befindliche Stallung gewesen und hatte damit diesen Gebäuden Licht, 'heitere' und Luft genommen. Auch hatte das Regenwasser ab diesem Gebäude Kellern und Mauern der Nachbarhäuser Schaden zugefügt. Schneider muss seinen Bau auf Weisung des Rates auf die vorherigen Dimensionen reduzieren.
[Abschrift] |
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A I/1302 |
1650 Juni |
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Tauschbrief zwischen Hans Caspar Deggeller und David Peyer, Zum Schneeberg. Deggeller gibt Peyer sein 'Häusli' samt dem Krautgarten beim Unterbad, und Peyer überlässt dafür Deggeller sein Haus, Keller und Baumgarten und auch den Weingarten zu Feuerthalen.
Petschaft des Hans Caspar Deggeller |
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A I/1303 |
1653 Februar 4 |
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David Peyer, Zum Schneeberg, der auch Besitzer des Hauses Zum Weinberg und der dazugehörigen Güter hinter dem 'Weinberg' ist, beschwert sich darüber, dass Hans Martin Schneider, Hochwächter auf dem Munot, unbefugterweise Ein- und Ausgang durch sein Grundstück nehme. Bürgermeister und Rat entscheiden im Sinne David Peyers.
Siegel der Stadt |
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A I/1304 |
1659 Juli 12 |
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Hans Ulrich Kloter und Alexander Schmid erklären, dass sie von David Peyer, Zum Schneeberg, das Häuslein im Unterbad (Anstösser: David Peyer; Unterbad) nur unter gewissen Bedingungen zu kaufen erhalten. Sie sollen unter dem Dach keine Aufhängevorrichtung installieren. Weiter ist es ihnen nicht erlaubt, neue Fenster gegen den Garten Peyers hinaus ausbrechen zu lassen. Auch sollen sie die bereits bestehenden Fenster vergittern.
Petschaft des Zunftmeisters Andreas Müller des ältern |
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A I/1305 |
1732 September 29 |
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Die Brüder Hans Jacob, Hans Georg und Hans Conrad Bäschlin können von Schützenmeister Johann Conrad Peyer im Hof, Zum Weinberg, dessen Haus und Stallung am Gerberbach (Anstösser: Johann Spleiss, Buchbinder; Weg zu Peyer im Hofs Reben zwischen Peyers Haus und dem Unterbad; Peyer im Hofs Krautgarten) nur unter der Bedingung erwerben, dass sie keine Gerberprodukte dort aufhängen, keine Fenster gegen den Garten Peyers hinaus ausbrechen lassen und die bestehenden Fenster mit Eisenstangen vergittern.
Petschaften des Hans Martin Hüninger, im Namen der Brüder Bäschlin, und das Hans Jacob Bäschlin |
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A I/1306 |
1732 September 29 |
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Johann Conrad Peyer im Hof, Zum Weinberg, verkauft an die Brüder Hans Jacob, Hans Georg und Hans Conrad Bäschlin Häuslein und Stallung (Anstösser: Johann Spleiss, Buchbinder; Weg zum Rebberg Peyer im Hofs; Krautgarten Peyer im Hofs) um 750 GuIden. 350 Gulden wurden bar erlegt; 400 Gulden sollen in 4 jährlichen Raten von 100 Gulden zuzüglich 4 % Zins entrichtet werden.
Petschaft des Johann Conrad Peyer im Hof |
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A I/1307 |
1757 Februar 4 |
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Dietegen Peyer im Hof, Zum Weinberg, verkauft im Namen seiner Mutter Margaretha Peyer im Hof-Rinck von Wildenberg an Johann Jacob Schneider, Wagner, das Haus Zum Untern Bad am Gerberbach, das sie als Lehen vom Kloster Allerheiligen innegehabt hat. Das Haus stösst an den Garten von Margaretha Peyer im Hof, an den Gang auf den Munot, an die Stallung von Hans Jacob Bäschlin, Fuhrmann, an das Haus von Bernhardin Habicht, Metzger, sowie an den Gerberbach und an die Reben von Margaretha Peyer im Hof. Der Kaufpreis beträgt 750 Gulden. (Notiz am Schluss: 1780 März 13. Das Haus Zum Unteren Bad wurde an Johann Heinrich Schalch, Zum Egg, verkauft.) [Abschrift] |
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A I/1308 |
1784 März 12 |
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Bernhardin Habicht bekommt von Dietegen Peyer im Hof, Zum Weinberg, zu gewissen Bedingungen für 4 Jahre dessen Garten beim Unteren Bad unterhalb Peyers Reben geliehen. Bisheriger Pächter war Johann Jacob Keller, Schuster, gewesen. Der Gartenzins beträgt 7 GuIden 12 Kreuzer pro Jahr.
Petschaften des Dieteger Peyer im Hof und des Bernhardin Habicht, Urteilsprecher |
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A I/1309 |
1367 Juli 9 |
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Jakob Sailer, Bürger von Schaffhausen, bekennt, dass Johann Winkelsheim einen Zins von 1 Pfund Pfennig anzusprechen hat ab seinem Hause, welches einst dem Fröhlich gehörte und zwischen den Häusern des Johann von Fulach und des Nikolaus von Stettbach gelegen ist.
[vgl. UR 940] Siegel der Stadt |
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A I/1310 |
1535 September 12 |
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Wilhelm Rietmayer, der Pfleger des Klosters Allerheiligen, gibt bekannt, dass Bürgermeister Hans Waldkirch 2 Pfund 2 Schilling Zins sowie 1 Schilling Grundzins ab seinem Haus zwischen der Schmiedezunft und der Münstergasse mit 53 Pfund 15 Schilling Hauptgut abgelöst hat.
Siegel des Wilhelm Rietmayer |
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A I/1311 |
1539 April 13 |
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Die Markherren der Stadt Schaffhausen entscheiden im Streit zwischen Hans Waldkirch, Unterbürgermeister, und Hans Schüffeli. Schüffeli hatte an seinem Hinterhaus 'gegen dem Hospidal' einen Bau errichtet und darin 'Bayen' (Lichtöffnungen) angebracht. Damit niemand durch diese Löcher schlüpfen und man nichts daraus werfen und schütten könne, soll Hans Schüffeli gemäss obrigkeitlichem Beschluss diese Oeffnungen 'veryssnen' (vergittern) und vermachen.
Siegel der Stadt |
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A I/1312 |
1539 Juli 5 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen entscheidet im Streit zwischen Bürgermeister Hans Waldkirch und Hans Schüffeli um das Eigentumsrecht an der 'hinder alt beseits Mur' am Stall von Hans Waldkirch sowie um ein von Schüffeli durch die Mauer in den Garten von Hans Waldkirch gebrochenes Loch, das Schüffeli zur Ausübung seines Handwerks notwendig brauche.
Siegel der Stadt |
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A I/1313 |
1560 November 28 |
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Die Brüder Christoph und Hans von Waldkirch geben mit Bewilligung ihrer Brüder, Schwäger und Vettern Onophrion, Philipp und Hans Ludwig von Waldkirch sowie Dr. Cosman Holzach, Christoph Grebel und Hans Leopold Grebel von Baden im Aargau wie auch Bernhardin Peyer im Hof bekannt, wie sie die (um 1000 Gulden bei der Teilung angeschlagenen) Häuser ihres Vaters Hans Waldkirch zu teilen und zu nutzen beabsichtigen. Das Eckhaus gegen die Münstergasse mit dem Keller, der vorderen und hinteren Laube, der Kornschütti, dem hintern Stall und Hof bis zu Christophs Scheune soll Hans Waldkirch (nach dem Verzicht des Hans Ludwig Waldkirch) gehören. Christoph Waldkirch soll das Unterhaus mit dem Hof und dem hintern Keller, der 'vass legin' über dem Keller, die hintere Scheune, das Heu- und Kornhaus und der 'Proffat' gehören (Anstösser: Hans Schüffelis 'new hus, zu der suw genant'). Verschiedene baurechtliche und andere Regelungen. Beim Tod der Mutter, Gertrud Waldkirch, und der daran anschliessenden Teilung des elterlichen Vermögens sollen die beiden Häuser je um 500 Gulden eingeschätzt werden.
Siegel des Christoph und des Hans von Waldkirch |
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A I/1314 |
1560 November 28 |
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Hans Ludwig Waldkirch, bevogtet von Vetter Bernhardin Peyer Im Hof, übergibt seinem Bruder Hans Waldkirch das obere Eckhaus an der Münstergasse samt dem Keller darunter. Das Haus war ihm als dem jüngeren Sohn von seinem Vater sel. zugefallen und sollte mit 500 Gulden eingeschätzt werden. Hans Waldkirch soll das Haus jetzt mit Christoffel Waldkirch, einem andern Bruder, teilen. Hans Ludwig Waldkirch behält sich dabei vor, dass ihm bei der Teilung von seinen Brüdern 2 Juchart Reben und die Trotte zu Fischerhäusern ebenfalls um 500 Gulden eingehändigt werden.
Siegel des Bernhardin Peyer im Hof, bischöflich-konstanzischer Amtmann |
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A I/1315 |
1567 September 21 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen entscheidet im Streit zwischen Christoph Waldkirch, Seckelmeister, und Baschion Heggli, Pfister, um die Ableitung des Wassers vom Hause Christoph Waldkirchs (Anstösser: Schmiedestube; Hans Waldkirch). Bisher hatte Christoph Waldkirch das Wasser in steinernen Känneln in Richtung Vordergasse in 'gemeiner statt bachrüssin' geleitet. Bei grosser Kälte war das Wasser jedoch gefroren und hatte im Hause merklichen Schaden angerichtet. Deshalb will Christoph Waldkirch das Wasser in Richtung 'Alten Hospittal' leiten. Dagegen erhob Baschion Heggli Einspruch, denn er befürchtete, dass das Wasser ihm bei starkem Regen Schaden in seiner Stallung verursachen würde. Das Markgericht erkennt, dass Christoph Waldkirch das Wasser hinten aus seinem Haus gegen das alte Hospital hinausleiten dürfe, jedoch solle er auf eigene Kosten durch einen Besetzer eine Rinne oder einen besetzten Graben anfertigen lassen.
Siegel der Stadt |
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A I/1316 |
1642 Februar 22 |
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Das Ehepaar Jacob und Verena Schneider-Sauter, Küfer, und der Sohn Verena Sauters aus erster Ehe, Hans Ulrich Schalch, Büchsenschmied, verkaufen an Margaretha von Waldkirch-Im Thurn, Witwe des Christoph von Waldkirch, ihr Haus, Hof und Hofstatt (Anstösser: Hans Jacob Mäder; Hans Jacob Braun, Seckler; Hans Wolf) an der Münstergasse um 1125 GuIden.
Siegel der Stadt und des David Trippel, Vogt von Verena Schneider-Sauter |
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A I/1317 |
1654 Januar 23 |
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Hans und Eva Moosmann-Oschwald verkaufen an David von Waldkirch ihre Behausung in der Münstergasse (Anstösser: David von Waldkirch; Hans Conrad Altorfer) um 960 Gulden.
Siegel der Stadt (fehlt) |
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A I/1318 |
1671 November 22 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen entscheiden die Markstreitigkeiten zwischen Hans Ulrich Schweizer, Küfer, und Hans Jacob Sulzers Witwe. Diese hatte hinten im Hof ihres Hauses Zum Affenwagen das Regenwasser durch einen Kännel in den Hof Hans Ulrich Schweizers leiten lassen.
Siegel der Stadt |
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A I/1319 |
1501 April 16 |
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Für 24 Pfund Heller gestatten Jos und Margreth GerlachRoth dem Mang Thöning, Wasser aus dem Brunnen der Badstube am Obertor, die das genannte Ehepaar innehat, zu dessen Haus in der Grueb unterhalb des Seelhauses zu leiten. Das Wasser für den Badstube-Brunnen stammt aus dem Baumgarten der Im Thurn vor dem Obertor und gelangt nach Gebrauch üblicherweise in den Stadtgraben.
Siegel des Jos Gerlach und des Hans Ryschacher, namens der Margreth Gerlach-Roth |
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A I/1320 |
1615 November 7 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen entscheidet die Streitigkeiten zwischen Rüger Im Thurn und Eberhard Im Thurn im Namen der Im Thurn'schen Erben sowie Hans Martin Pfau. Pfau hatte ein Schöpfli an sein Haus anbauen lassen und hatte zu diesem Zweck auch die Gartenmauer der Im Thurn'schen Liegenschaft benützt. Auf eine diesbezügliche Beschwerde der Im Thurn'schen Erben muss Pfau versprechen, nichts auf die Mauer zu bauen und keine Fenster gegen die Im Thurn'sche Liegenschaft anzubringen.
Siegel der Stadt |
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A I/1321 |
1546 April 14 |
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Margret Stockar-Tschachtlin, Witwe des Alexander Stockar, bevogtet von Heinrich Peyer, hatte wegen 'überflüssigen' Wassers auf der Steig grossen Schaden an ihren Gütern erlitten. Im Vertragsbrief mit der Stadt als der Inhaberin des Brunnens bei den Sondersiechen auf der Steig werden Wasserrechtsfragen geregelt.
Siegel des Heinrich Peyer |
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A I/1322 |
1551 April 24 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Gütertausch zwischen dem Spital zu Schaffhausen und Werlin Abegg. Der Spital ist vertreten durch die Oberpfleger Alexander Peyer, Bürgermeister, und Alexander Offenburger, die Unterpfleger Bonaventura Wagner und Heinrich Mägis sowie den Spitalmeister Hans Gäschlin. Der Spital tritt dem Werlin Abegg ab: 4 1/2 Juchart Acker, genannt Bifengli, auf der Breite, zwischen dem Weg in Richtung Klus und dem Weg zum Spitalried, anstossend an Abeggs Besitz und den Schiessplatz, mit Hag und Baumgarten; ebenso einen Anteil am Brunnenrecht in der Holzwiese. Werlin Abegg tritt dem Spital ab: 2 Mannsmad Wiesen im Hemmentaler Tal.
Siegel der Stadt |
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A I/1323 |
1592 Dezember 6 |
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Spitalschreiber Hans Caspar Abegg klagt vor dem Rat der Stadt Schaffhausen, dass Alexander Kümmerlin, der Krämer, in seinem jüngst gekauften Haus auf der Steig einen Keller ausgraben lassen und das Aushubmaterial ('den Wuost und Kysz') auf der Karrenstrasse zwischen seinem (Abeggs) Gut und des Spitals Gut auf der Breite deponieren wolle. Dieses Vorgehen könnte ihm, Hans Caspar Abegg, dann schädlich sein, wenn 'Wasserflötzenen' vorhanden seien. Der Rat pflichtet Abegg bei, indem er ausführt, dass die Karrenstrasse dadurch eine gefährliche Fahrstrasse werde und auch an den Gütern des Spitals und Abeggs Schaden angerichtet werden könne. Kümmerlin soll sein Aushubmaterial anderswo deponieren.
Siegel der Stadt |
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A I/1324 |
1595 März 25 |
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Benedikt Stockar und Hans Conrad Hurter, Tuchmann, im Namen seiner Mutter, klagen vor dem Markgericht, dass sie im vergangenen Frühling wegen 'überflüssigen Wassers' grossen Schaden an ihren Gütern auf der Steig erlitten hätten. Schuld daran sei der mangelhafte Unterhalt des Klusbachgrabens, der durch Alexander Blanken Acker und Hans Flachen Gut herabführt. Das Markgericht regelt die Unterhaltspflicht an diesem Graben und ordnet neue bauliche Massnahmen zur Verhinderung ähnlicher Schäden an. So soll der Hauptgraben des Holzbrunnens verbreitert werden. Als Anstösser und Nutzniesser dieser Gräben werden auch die nachfolgenden Inhaber von Gütern auf der Steig genannt: Conrad Schelling, Spitalamt und Bürgermeister Johann Conrad Meyer. Bis Pfingsten müssen die BekIagten den Weisungen des Rates nachgekommen sein.
[Abschriften aus dem Jahre 1618 bzw. aus dem 18. (?) Jahrhundert; Original siehe Nr. 1471] |
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A I/1325 |
1601 Juni 17; 1602 0ktober 22 |
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Einmal mehr gibt die Unterhaltspflicht am Klusbach- und am Holzbrunnenbachgraben, die durch mehrere Güter führen, Anlass zu Klagen. Stoffel Ziegler klagt gegen Spitalmeister Hans Caspar Abegg, dass ihm durch 'überflüssiges Wasser' spürbarer Schaden an seinen Gütern angerichtet worden sei. Der Rat fordert die Anstösser und Nutzniesser dieses Grabens auf, denselben vorschriftsgemäss offen- und instand zu halten.
Der Rat fordert Stoffel Ziegler und Jeremias Peyer auf, den Hauptgraben im Eselweg 5 Schuh breit und 5 Schuh tief ausheben zu lassen und die Kosten säuberlich zu notieren. Die Kosten sollten auf alle Anstösser aufgeteilt werden.
4 Dokumente |
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A I/1326 |
1610 Januar 13 |
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Bürgermeister Dr. Heinrich Schwarz löst vom Kloster Allerheiligen, vertreten durch die Oberpfleger Rochius Gossweiler, Hans Conrad Peyer, Statthalter, und Hans Martin Stierlin sowie durch den Verwalter Hans Jacob Ziegler, einen Heuzins von 10 Schilling 6 Heller ab seinem eben gekauften Gut ob dem Schützenhaus mit 10 Pfund 10 Heller Hauptgut ab. Dazu hat Heinrich Schwarz noch 19 Pfund 6 Schilling ausstehende Heuzinsen bar zu bezahlen.
Siegel des Bürgermeisters Rochius Gossweiler |
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A I/1327 |
1618 März 15 |
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Spitalmeister Hans Jacob Bärin bestätigt, dass Dr. Heinrich Schwarz, Bürgermeister, einen Zins von 5 Gulden jährlich ab seinem eben gekauften Gut ob dem Schützenhaus mit 100 GuIden Hauptgut abgelöst hat. Dr. Heinrich Schwarz hatte das Gut von den Erben des verstorbenen Spitalmeisters Hans Caspar Abegg erwerben können.
Siegel des Spitalmeisters Hans Jacob Bärin |
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A I/1328 |
1618 April 29 |
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Melchior Hurter der jüngere und Hans Heinrich Schalch, im Namen von Matthäus Jezlers sel. Kindern, quittieren dem Dr. iur. Heinrich Schwarz, Bürgermeister, dass er ihnen die Kaufsumme von 2400 GuIden für das Gut ob der Steig zwischen der 'Zyhlstatt der Büchsenschützen und desz Spitals Braite' bezahlt habe. Zum Gut gehören eine Behausung, eine Trotte, eine Stallung, Reben, Wiesen, Ackerfeld, Kraut- und Baumgarten mit einem Brunnen und Wasserrecht sowie 2 Kühe, Heu und Emd.
Siegel des Melchior Hurter und des Hans Heinrich Schalch |
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A I/1329 |
1628 Oktober 20 |
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Der Spital, vertreten durch die Oberpfleger und den Spitalmeister Hans Jacob Fuchs, und Bürgermeister Dr. Heinrich Schwarz tauschen miteinander zwei Grundstücke auf der Breite. Der Spital übergibt Dr. Heinrich Schwarz 3 Vierling Feld auf der Breite (Anstösser: Heinrich Schwarz; Jeremias Peyer; Strasse zur Klus oder Hohlenbaum; Strasse nach dem Lahn und Oerlifall). Dr. Heinrich Schwarz übergibt dem Spital 3 Vierling Feld auf der Breite (Anstösser: Spital; Alexander Blank, Meyer auf dem Griesbach).
Siegel des Hans Jacob Fuchs, Spitalmeister |
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A I/1330 |
1630 Januar 4 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen geben dem Hans Jacob Ziegler, Obervogt der Herrschaft Neunkirch, die Erlaubnis, den jüngst über seinen verstorbenen Schwiegervater Dr. Heinrich Schwarz erworbenen Acker einfrieden zu lassen. Dr. Heinrich Schwarz waren die 10 Vierling Acker, die an sein Gut auf der Steig angrenzten, aus der Konkursmasse der falliten Handelsgesellschaft Peyer & Huber zugefallen.
Siegel der Stadt |
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A I/1331 |
1671 Februar 2 |
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Johann Jacob Ziegler, Landvogt, löst vom Spital mit 20 Gulden den Brunnenzins für sein Gut beim Schützenhaus ab.
Siegel der Stadt |
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A I/1332 |
1676 Februar 28 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes betreffend eine Brunnen- und Wasserrechtsstreitigkeit zwischen Wachtmeister Hans Ott und Lieutenant Johannes Schalch. Die beiden besitzen auf der Breite benachbarte Güter.
Siegel der Stadt |
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A I/1333 |
1676 März 20 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes bezüglich der sich weiter hinziehenden Brunnen- und Wasserrechtsstreitigkeit zwischen Leutnant Johannes Schalch und Hans Ott auf der Steig. Schalch beschwert sich, dass Ott gegen den Entscheid des Markgerichtes vom 28. Februar [Nr. 1332] verstossen habe. Das Markgericht entscheidet dahingehend, dass Ott aus dem 'Einfang' des Johannes Schalch einen 'laufenden Brunnen' haben und in seinem Baumgarten geniessen solle.
Siegel der Stadt |
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A I/1334 |
1751 Dezember 6 |
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Ratsprotokollauszug betreffend den Wassersammler und das Wasserrecht samt Fallen auf der Holzwiese vom 27. Januar und 6. Dezember 1751. Stadtmajor Johann Jacob Ziegler, Zur Vergnügung, der zu einem Drittel das Wasserrecht am sogenannten Holzbrunnen besitzt, muss auch einen Drittel der Kosten für die Reparatur der Brunnenstube tragen. Ziegler ist Besitzer eines Landgutes unweit dieses Brunnens. Die andern zwei Drittel des Brunnenrechts haben der Spital respektive dessen zwei 'Spithal-Bauren', Hans Georg Metzger und Hans Conrad Lang, inne.
Siegel der Stadt |
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A I/1335 |
1760 Mai 8 |
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Ratsbeschluss betreffend die Öffnung des Klusbachgrabens: Stadtmajor Johann Jacob Ziegler begehrt vom Spital, dass die zuständigen Instanzen sämtliche Gräben neben ihren Äckern auf dem Rieth öffnen lassen und in Zukunft offenhalten sollen, damit der Klusbach dadurch seinen ungehinderten Weg nehmen könne und seinen Gütern kein weiterer Schaden zugefügt werde. Die Verantwortlichen des Spitals zum Heiligen Geist erklären darauf, dass in den Kaufbriefen ihrer Äcker keine Auflagen zur Offenhaltung von Gräben enthalten seien. Obschon früher ein solches Servitut bestand, beschliesst der Rat, dem Ansinnen Zieglers nicht zu folgen. Hingegen sollen die Beklagten den Kies aus der Strasse schaffen, durch die der Klusbach jeweils seinen Weg sucht.
Siegel der Stadt |
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A I/1336 |
1760 Juli 5 |
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Ratsbeschluss: Landvogt Georg Michael Stokar, Zur Hagar, appelliert gegen den Stadtmajor Johann Jacob Ziegler, Zur Vergnügung, und die übrigen Anstösser an den Klusbach. Stokar meint, seinen Teil an die Herausschaffung von Kies 'nach der Breithe seines Ackers' nicht leisten zu müssen. Der Rat beharrt hingegen auf seinem Beschluss vom 8. Mai 1760 und überträgt Stokar die entstandenen Kosten für den vorgenommenen Augenschein.
Siegel der Stadt |
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A I/1337 |
1808 Februar 29 |
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Das Ehepaar David und Ursula von Waldkirch-Peyer verkauft an Johann Georg Rausch 'von Berbice', Zum Neuen Haus, das 'Färbigut' um 10'000 Gulden. Mit dem Besitzerwechsel nimmt das 'Färbigut' auch den Namen 'Belair' an. Das ganze Landgut, am Schützenacker gelegen, ist 21 Juchart gross und gelangt nunmehr mit allem, was im Einfang liegt, an Rausch.
Siegel des Stadtgerichtes und Unterschrift des Stadtgerichtspräsidenten Schalch |
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A I/1338 |
1577 Januar 9 |
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Hans Bäschlin und seine Ehefrau Anna geborene Rudolf verkaufen an Hans Forrer, Stadtschreiber, ungefähr die Hälfte ihres Gartens und ihrer Wiese vor dem Engelbrechtstor und dem Neuen Turm um 200 Gulden. Hans Forrer war bereits vorher Besitzer eines Gartens, der an Bäschlins 'Garten und Wieswachs' anstiess. Hans und Anna Bäschlin-Rudolf wollen dabei dem Spital den jährlichen Zins weiterhin für das ganze Grundstück entrichten und setzen zur Bestätigung ihres Willens den ihnen noch verbleibenden Garten sowie ihr gesamtes Hab und Gut als Unterpfand ein.
Siegel des Zunftmeisters Hans Zoller für Hans Bäschlin und des Jacob Rudolf, ehemaliger Landvogt zu Luggarus, für Anna Bäschlin-Rudolf |
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A I/1339 |
1588 Mai 20 |
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Loy Sigg, Schlosser, und seine Frau Barbara Sigg-Meyer sowie die 5 Waisenkinder, die der Ehe Ludwig Küblers mit Elsbetha Meyer entsprangen (bevormundet von Ratsherr Bernhardin Schryber), verkaufen ihren Krautgarten um 145 GuIden an Hans Ulrich Peyer im Hof, bischöflich-konstanzischer Amtmann.
Siegel des Alexander Keller, Seckelmeister, und des Bernhardin Schryber |
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A I/1340 |
1594 Juni 28 |
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Hans Bäschlin, Kantengiesser, und seine Ehefrau Anna geborene Rudolf verkaufen ihren Baum- und Krautgarten vor dem Engelbrechtstor an der Hungergasse um 330 Gulden an Hans Ulrich Peyer im Hof, bischöflich-konstanzischer Amtmann.
Siegel der Stadt und des Hans Deggeller, Vogt der Anna Bäschlin-Rudolf |
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A I/1341 |
1597 April 13 |
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Der Pfleger und Verwalter des Klosters Allerheiligen, Jacob Huber, bestätigt, dass Hans Ulrich Peyer im Hof, bischöflich-konstanzischer Amtmann, mit 22 Pfund 10 Schilling einen Grundzins von 18 Schilling jährlich ab seinem Baum- und Krautgarten vor dem Engelbrechtstor an der Hungergasse abgelöst hat.
Siegel des Jacob Huber |
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A I/1342 |
1598 Ma i 16 |
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Jacob Stark verkauft ein Krautgärtlein vor dem Engelbrechtstor in der Hungergasse um 9 Gulden an Hans Ulrich Peyer im Hof, bischöflich-konstanzischer Amtmann.
Siegel ('Püttschier') des Wolf Bilger, Bürger und Wundarzt zu Schaffhausen |
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A I/1343 |
1713 August 18 |
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Johann Rudolph Frey bestätigt, von Johann Conrad Peyer, Seckelmeister, den Kaufpreis von 750 Gulden für seinen Garten im Tannergässlein, den er von Salomon Peyer gekauft hatte, empfangen zu haben.
Siegel des Johann Rudolph Frey (beschädigt) und des Johann Georg Wüscher |
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A I/1344 |
1738 Februar 28 |
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Beat Wilhelm und Ursula Ott-Stokar haben ihren Kraut- und Baumgarten im Tannergässlein um 900 Gulden an Dietegen Seiler verkauft. Sie bestätigen, den Kaufschilling von Dietegen Seiler erhalten zu haben.
Siegel des Beat Wilhelm Ott und des Johannes Ott, Vogt der UrsuIa Stokar |
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A I/1345 |
1749 Oktober 8 |
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Die Erben der verstorbenen Ursula Peyer verkaufen den von ihr ererbten Garten im Tannergässlein, der an die Indienne-Bleiche anstösst, um 500 Gulden an Dietegen Seiler, Zum roten Adler.
Siegel des Johann Jacob von Waldkirch, des Johann Ulrich Peyer im Hof, des Heinrich Peyer im Hof, Gerichtsherr (beschädigt), des Salomon Spleiss vom 'Königsstuhl' und des Dietegen Seiler, Vogtrichter |
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A I/1346 |
1645 Januar 7 |
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Dr. Johann Jacob Ziegler darf nach dem Willen der Zuständigen für das Kloster Allerheiligen (beide Bürgermeister, Ober- und Unterpfleger) 6 Schilling Heugeld ab seiner Wiese und seinem Baumgarten vor dem Engelbrechtstor, 'beiderseits an die Dannergässlin' stossend, mit 6 Pfund Heller Hauptgut ablösen. Johann Jacob Ziegler hatte das Grundstück über seinen Vater und dessen Schwester Barbara Ziegler erworben.
Siegel des Bürgermeisters Hans Im Thurn |
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A I/1347 |
1521 Februar 21 |
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Margaretha Stockar-Tschachtlin, die Witwe des Alexander Stockar, und Conrad Wagen wiederholen (wohl unbewusst) vor dem Rat einen Markstreit, den einige Jahrzehnte zuvor schon Johans Mettman und Conrad Sissach ausgefochten hatten. Dabei besitzt jetzt Margaretha Stockar das Gut des Conrad Sissach, während Conrad Wagen den Besitz des Johans Mettman innehat. Der Rat entscheidet wie Jahre zuvor (2. Hälfte 15. Jahrhundert). Der Streit drehte sich um das Besitz- und Benutzungsrecht eines Fussweges zwischen Mettmans, Berchtold Ruedis und Conrad Sissachs Weingarten in der Spechtgasse ob Schuodenwies (Fäsenstaub). Es wird folgendes bestimmt: Der Fussweg soll beiden Parteien zur Hälfte gehören. Johans Mettman und Peter Hans Nünangster sollen das Recht haben, über Conrad Sissachs Acker im Herbst und im Frühling 'Buw' zu ihren Weingärten zu führen. Conrad Sissach darf nicht zwischen Nünangsters und Mettmans Weingarten auf- und niedergehen.
Siegel der Stadt (beschädigt) |
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A I/1348 |
1552 März 11 |
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Das Ehepaar Conrad und Ytta von SuIga-Schür, Zum Steinbock, verkauft dem Conrad Hurter alt seinen Krautgarten im Fäsenstaub um 20 Gulden.
(Gerichts-)Siegel der Stadt und des Conrad Bäri, Vogt der Ytta von Sulga-Schür |
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A I/1349 |
1562 Februar 26 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes der Stadt betreffend Markstreitigkeiten um den 'Stockheracker' oben 'uff dem Väsenstaub' zwischen Bläsi Ochs, Prädikant, und Conrad Hurter am Obermarkt. Hurter hatte Ochs diesen Acker verkauft, behielt aber daran angrenzende Grundstücke in eigenem Besitz. Strittige Fragen: Marksteine; Durchgangsrecht durch Ochs' Acker.
Siegel der Stadt |
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A I/1350 |
1773 Dezember 14 |
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Johann Conrad Ringk von Wildenberg, Zur Stokarburg, verkauft dem Daniel Hoffmann, Schreiner, den Krautgarten im Fäsenstaub, den er 1761 'aus dem Kleinen Kefich' gekauft hat, samt einem kleinen alten Häuslein darin sowie einem mit Herrn Speissegger gemeinsamen Ziehbrunnen um 15 Louis d'or.
Petschaft des Johann Conrad Ringk von Wildenberg, Zur Stokarburg |
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A I/1351 |
1690 November 5 |
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Hans Caspar und Agnes Deggeller-Heilmann verkaufen an Waagmeister Hans Habicht 1 Juchart Reben samt 3 Vierling Baumgarten in Faulenwiesen mit Trottrecht und einem Zuber in der Trotte auf dem Krapfenbuck um 650 Gulden.
Siegel der Stadt |
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A I/1352 |
1583 Juni 28 |
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Catharina Trippel-Buggi, die Witwe des Ratsherrn Ulrich Trippel, verkauft an Hans Conrad von Waldkirch 1 Juchart Reben samt 1 Mannsmaad Wiese, Trottrecht und einem neunsäumigen Zuber 'in der Lachen' (Anstösser: Georg Sägenmann; Hans Krapf; stösst 'oben an das Gaissperg, unnden uff die Lanndtstraass') um 490 Gulden.
Siegel der Stadt (beschädigt) und des Ludwig Buggi |
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A I/1353 |
1530 Januar 31 |
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Itelhans und Benedicta Ziegler verkaufen an Andras Fällin 1 Juchart Weingarten mit Trottrecht vor dem Neuen Turm am Tannerbach vor Aeplishalden um 100 Gulden.
Siegel der Stadt und des Conrad Meyer, Vogt der Benedicta Ziegler |
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A I/1354 |
1540 November 22 |
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Elsbeth Peyer, die Witwe des Hans Conrad Peyer, verkauft an Jacob Vögelin, Messerschmied, ihren Krautgarten vor dem Neuen Turm (Anstösser: 'türracherbach'; Grendelgatter; Hans Stierlin; Jörg Brunner) um 65 Gulden.
Siegel des Bernhardin Peyer, des Schwagers und Vogtes der Elsbeth Peyer |
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A I/1355 |
1549 Mai 25 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen schlichtet die Streitigkeiten zwischen Hans Seiler und Jörg Brunner, die beide einen Weingarten 'ob dem Dannerbach' besitzen. Seiler beklagt sich darüber, dass Brunner und dessen Arbeiter ('Werchlüt') zwischen seinem und Brunners Weingarten auf und ab gehen, wie wenn dies eine öffentliche Strasse wäre, und dabei des öftern auch seinen Zaun überklettern und beschädigen. Brunner verwahrt sich gegen diese Vorwürfe und klagt gleichzeitig, dass Seilers Vieh ihm im Herbst Schaden an seinen Reben zufüge. Der Entscheid des Markgerichtes gibt teils Seiler, teils Brunner recht und mahnt zu guter Nachbarschaft.
Siegel der Stadt |
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A I/1356 |
1555 Oktober 8 |
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Vor dem Markgericht der Stadt Schaffhausen werden die Streitigkeiten zwischen Hans Seiler und Wilhelm Spiegelberg um das Durchgangsrecht durch Seilers Weingarten und Wiesblätz geregelt. Diese Grundstöcke stossen ebenso wie Wilhelm Spiegelbergs Weingarten und Wiesblätz unten an den Tannerbach.
Siegel der Stadt |
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A I/1357 |
1557 Mai 18 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen entscheidet die Streitigkeiten zwischen Hans Oschwald Löw, Hofmeister, und Hans Seiler, Zum Adler, um einen Weg zwischen den Weingärten der beiden vor dem Neuen Turm am Bach. Nach Meinung Löws hatte Seiler seinen Weingarten auf Kosten des Weges vergrössert.Seiler jedoch stellt dies in Abrede. Das Markgericht setzt die Grenzen fest, wie weit jeder seinen Weingarten nutzen dürfe.
Siegel der Stadt |
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A I/1358 |
1570 Juni 26 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen beseitigt die Streitigkeiten zwischen Hans Homlicker und Hans Ammann, Goldschmied, um eine Mauer, die Ammann am Bach vor dem Neuen Turm an Homlickers Garten bauen will.
Siegel der Stadt |
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A I/1359 |
1571 April 30 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen bereinigt die Streitigkeiten zwischen Hans Homlicker und seinem Schwager Matthäus Harder, den Schwiegersöhnen des Hans Seiler, um die Teilung des Weingartens vor dem Neuen Turm am Bach. Homlicker beklagt sich, dass Matthäus Harder den grösseren Teil erhalten habe.
Siegel der Stadt |
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A I/1360 |
1615 Mai 5 |
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Christoph Rübsamens Söhne und Hans Heimlichers Witwe verkaufen an Hans Heimlicher 1/2 Juchart Reben samt Unterfeld, 'im grubemerbach gelegen', samt Trottrecht und Zuber um 420 Gulden.
Siegel der Stadt |
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A I/1361 |
1617 Juni 21 |
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Die Oberpfleger und der Verwalter des Klosters Allerheiligen bestätigen, dass Dr. Johann Conrad Meyer einen jährlichen Zins von 6 Schilling ab seinem Krautgarten vor dem Neuen Turm mit 6 Pfund Heller Kapital abgelöst hat.
Siegel des Bürgermeisters Rochius Gossweiler |
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A I/1362 |
1622 Februar 15 |
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Ursula Sigg-Ammann, die Witwe des Michael Sigg, verkauft an Christoph Ammann den jüngeren 1/2 Juchart Reben vor dem Neuen Turm 'im gruberbach' (Anstösser: Hans Ulrich Peyer im Hofs und Hans Heimlichers Weingärten) samt Trottrecht und einem Zuber in der 'Tanner Trotten' um 290 Gulden und Tuch im Werte von mindestens 15 Gulden für einen Rock.
Siegel der Stadt und des Hans Ulrich Müller, Vogt der Ursula Sigg |
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A I/1363 |
1622 Juni 1 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen entscheidet im Grenzstreit zwischen Hans Jacob Hoffmann und Hans Heimlicher um den Verlauf eines Hages zwischen ihren Grundstücken (Garten, Reben) vor dem Neuen Turm am Grubemer Bach.
Doppelte Ausfertigung, Siegel der Stadt |
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A I/1364 |
1629 April 18 / Mai 8 |
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Markappellation zwischen Christoph Ammann dem jüngern und Hans Ulrich Peyer im Hof um das Durchgangsrecht durch Ammanns Reben zum Grundstück des Hans Ulrich Peyer im Hof.
Das Markgericht der Stadt Schaffhausen bereinigt die Auseinandersetzungen zwischen Christoph Ammann dem jüngern und Hans Ulrich Peyer im Hof um das Durchgangsrecht durch Ammanns Reben am Bach zu Peyer im Hofs Gut auf dem Emmersberg. Hans Ulrich Peyer im Hof und seine Rebleute pflegten den Weg zu diesem Gut durch Ammanns Reben zu benützen. Der Entscheid des Markgerichtes verweist auf ein früheres Urteil aus dem Jahre 1549, das besagt, dass Hans Ulrich Peyer im Hof selbst den durch Marksteine gesäumten Weg benützen dürfe, seine Werkleute jedoch die Landstrasse zu benützen hätten, um zu Peyer im Hofs Gut zu gelangen.
2 Dokumente: Papier und Pergament, jeweils Siegel der Stadt |
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A I/1365 |
1646 Juni 3 |
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Johannes Seiler bestätigt, dass ihm Christoph von Waldkirch zu Marthalen, Bürger von Schaffhausen, erlaubt habe, das Abwasser ab des letztern Brunnen in seinem Weingarten am St. Agneserberg durch Teuchel über die Strasse in seinen Baum- und Krautgarten zu leiten. Aus dieser freundnachbarschaftlichen Geste soll aber kein Recht abgeleitet werden.
Petschaft des Johannes Seiler |
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A I/1366 |
1653 Mai 11 |
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Hans Christoph von Waldkirch klagt vor dem Markgericht der Stadt Schaffhausen, dass Friedrich Kupp das Urteil des Markgerichtes vom 25. November 1652 gebrochen habe, indem er den gemeinsamen Hag zwischen der beiden Baumgärten 'hinderrugs' ersetzt habe. Dieser neue Hag stehe nicht mehr an derselben Stelle wie der alte. Das Markgericht legt fest, dass Kupp den Hag gegen von Waldkirchs Baumgarten auf eigene Kosten 'in die Marckh von unden an biss oben auf, wie der albereit stat', setzen und erhalten solle. Darüber hinaus soll Kupp dem Hans Christoph von Waldkirch weiterhin das Wegrecht durch sein Grundstück zum Garten des letztern garantieren und diesen Weg mit einer brusthohen Mauer gegen den Bach hin begrenzen.
Siegel der Stadt |
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A I/1367 |
1653 Juni 15 |
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Die beiden Parteien, Hans Christoph von Waldkirch und Friedrich Kupp, legen unter Mitwirkung von Ratsherr Hans Georg Ott ihren Streit um den Verlauf eines Hages zwischen ihren beiden Grundstücken (Unterfelder und Reben 'in dem Bach') sowie um das Wegrecht Hans Christoph von Waldkirchs durch Kupps Grundstück bei und regeln dabei einige Details.
Petschaften des Hans Georg Ott, des Friedrich Kupp und des Hans Christoph von Waldkirch |
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A I/1368 |
1656 Juli 17 |
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Die 'Bergsgenossen' der Tanner-Trotte gestatten dem Friedrich Kupp, um 30 Gulden das Trottrecht in der Tanner-Trotte für 1 Juchart Reben zu erwerben. Aus Platzgründen wird ihm jedoch das Standenrecht nicht gegeben.
Petschaften des Alexander Hurter, des Georg Hagelloch und des Hans Conrad Ziegler, Zum Wagen |
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A I/1369 |
1674 November 9 |
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Johann Jacob Oschwald erhält die Bewilligung, in seinem Krautgarten vor dem Neuen Turm einen Brunnen mit einem Hahnen zu errichten und dafür Wasser aus der Wasserleitung der Stadt ('Statt teüchel') abzuzapfen. Die Leitungen zu seinem Brunnen müsse er jedoch auf eigene Kosten legen und unterhalten lassen.
Siegel der Stadt |
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A I/1370 |
1710 Juli 7 |
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Lieutenant Hans Martin Kupp verkauft an seinen Vetter, Klosterschreiber Johannes Kupp, 3 Vierling Reben samt Baum- und Krautgarten sowie einem Häuschen 'in dem Bach' (Anstösser: Hans Conrad Ringks von Wildenberg sel. Witwe; Johannes Kupp; Hans Georg Hüninger, Lismer), dazu auch das Trottrecht in der Tanner-Trotte. Ebenso verkauft Hans Martin Kupp dem Johannes Kupp 1/2 Juchart Reben im Untern Hohlenbaum mit Unterfeld und Trottrecht in der dortigen Trotte. Der Kaufpreis für beide Grundstücke beläuft sich auf 1800 Gulden.
Siegel der Stadt |
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A I/1371 |
1715 Juli 2 |
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Markgerichtlicher Vergleich zwischen Klosterschreiber Johannes Kupp und Sabina Sigerist, der Witwe von Pfarrer Johannes Huber, vertreten durch ihren Schwiegersohn Onophrion Seiler und ihre Söhne Johannes und Hans Georg Huber, um das Benützungsrecht und die Unterhaltspflicht eines Fussweges und eines Steges bei den Grundstücken der beiden Parteien.
Siegel des Zunftmeisters und Schlossherrn Adam Erni |
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A I/1372 |
1715 August 8 |
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Johannes Kupp, alt Klosterschreiber, und Anna Catharina Im Thurn-von Waldkirch regeln auf Bitten Kupps neu das Wegrecht der Anna Catharina Im Thurn durch Kupps Garten 'in dem Bach'. Anna Catharina Im Thurn wird in diesen Verhandlungen von ihren beiden Söhnen Heinrich und Eberhard Im Thurn unterstützt. Ausführliche Detailbestimmungen.
Petschaften des Johann Jacob von Waldkirch im 'Unterhaus', des Heinrich und des Eberhard Im Thurn, des Johannes Kupp und des Johann Friedrich Peyer im 'Untern Hof' |
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A I/1373 |
1733 März 11 |
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Die Trottgenossen der Bach-Trotte auf dem Emmersberg bestätigen, dass Johann Georg Huber, Pfundzoller, für sein Trott- und Zuberrecht 80 Gulden bezahlt hat. Huber besitzt 1 Juchart Reben 'in dem vorderen Bach'.
Petschaft des Johann Conrad Peyer, Postmeister und Hauptmann, namens der Trottgenossen |
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A I/1374 |
1742 April 4 |
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Hans Georg und Elisabetha Hüninger-Bäschlin verkaufen an Georg Heinrich Oschwald, Salzadmodiator, 3 1/2 Juchart Acker auf dem Hintern Emmersberg um 425 Gulden. Dazu: Quittung über die Bezahlung des Kaufpreises durch Georg Heinrich Oschwald an Hans Georg Hüninger, Zun Sternenblumen.
Siegel der Stadt |
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A I/1375 |
1772 Dezember 1 |
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Johann Christoph Harder verkauft dem Johann Ludwig Schalch den ihm als Erbe von seinen Eltern zugefallenen halben Teil des 'Gelben Hauses' in der Brudergasse um 1400 Gulden.
Petschaften des Johann Christoph Harder, Vogtrichter, und des Johann Ludwig Schalch, Ratsherr |
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A I/1376 |
1804 Dezember 3 |
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Zunftmeister [Johann Ludwig] Schalchs Witwe löst einen Grundzins vom Kloster Allerheiligen mit 13 Gulden 20 Kreuzer ab ihrem Wein- und Baumgarten vor dem Neuen Turm 'im Bach' ab.
Siegel des Kantons Schaffhausen |
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A I/1377 |
1675 Februar 22 und März 3 |
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Dorothea Maurer-Ermatinger, Witwe des Caspar Maurer, bevogtet von Hans Jacob Deggeller, verkauft an Hans Ludwig Ziegler das von ihrem Vater Josua Ermatinger sel. ererbte Gut am Krapfenbuck um 2200 Gulden. Zum Gut gehören Haus, Hof, Scheune, Stallung, eine Trotte, 7 Vierling Reben, ein Baumgarten, dazu 4 1/2 Vierling Reben und eine Trotte an der Krottenhalde, weiter 6 Juchart Acker im Schweizersbild, 2 1/2 Juchart Acker im Freudental, ein halber Teil einer Brunnenstube und das Wasserrecht dazu oben am Steinbruch auf dem Krapfenbuck. Daniel und Dorothea Ermatinger-Ziegler verkaufen an Hans Ludwig Ziegler 5 Vierling Reben an der Krottenhalde mit der halben Trotte und 2 Mannsmaad Wiese im Merishausertal, genannt die Stegwiese, um 1300 Gulden.
Siegel der Stadt |
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A I/1378 |
1545 Juni 10 |
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Berchtold und Elsbeth Seiler-Kranz, Bürger zu Schaffhausen, verkaufen an Niclaus Gysel ihren Weingarten, 1 Juchart gross, mit Wiesland 'in Gruoben' um 53 Gulden 10 Schilling.
Siegel der Stadt (beschädigt) und des Ratsherrn Jörg Hiltbrand, Vogt der Elsbeth Seiler-Kranz |
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A I/1379 |
1547 Januar 21 |
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Jörg Sigerist löst vom Kloster Allerheiligen (Pfleger Johann Spar) einen Grundzins von 8 Viertel Wein ab seinem Weingarten in 'Usseren Grubenn' mit 22 Pfund 10 Schilling Hauptgut ab.
Siegel des Johann Spar, Pfleger des Klosters Allerheiligen |
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A I/1380 |
1547 Januar 21 |
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Heinrich Schmid löst vom Kloster Allerheiligen (Pfleger: Johann Spar) einen Grundzins von 8 Viertel Wein ab seinem Weingarten in 'Usserenn Grubenn' mit 22 Pfund 10 Schilling Hauptgut ab. (Heinrich Schmid ist der Schwiegervater des Jörg Sigerist, der am selben Tag einen gleichen Grundzins ablöst.)
Siegel des Johann Spar |
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A I/1381 |
1612 Juni 24 |
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Jacob und Barbara Bäglin-Keller, Bürger zu Schaffhausen, verkaufen an Hans Conrad Kerler 3 Vierling Reben an der Hochstrasse oben am Geissberg um 190 Gulden.
Siegel der Stadt und des Martin Weisslin, in dieser Sache geordneter Vogt der Barbara Bäglin-Keller |
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A I/1382 |
1683 Mai 11 |
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Matthäus Huber verkauft im Namen seiner Eltern, Heinrich Huber und Anna Maria Huber-Schalch, an Hans Friedrich Peyer, Zum Gelben Haus, eine Juchart Reben an der Hochstrasse samt einem Oberfeld, Trottrecht, Zuber und Zuberstellung um 700 Gulden.
Siegel der Stadt |
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A I/1383 |
1754 September 2 |
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Melchior und Anna Spohn-Schlatter, Hans und Verena Fischer-Bührer, Heinrich und Elisabetha Spohn-Bührer sowie Joseph und Magdalena Schlatter-Pommer, alle von Herblingen, haben von Stadtbaumeister Johann Conrad Pfister 1 Juchart Reben an der Hochstrasse samt Baumgarten und Kohlfeld sowie Trottrecht, Zuber und Zuberstand in der benachbarten Trotte gekauft. Sie sind dem Verkäufer dabei 900 Gulden ausständig geblieben und versprechen nun, ihm die Summe mit 5 % zu verzinsen und innert 4 Jahren zu erstatten. Unterpfand: Die eben erworbenen Güter.
Siegel der Stadt |
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A I/1384 |
1676 November 20 |
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Die Witwe von Hans Altorfer, Metzger, [Anna Widmer], verkauft an Johann Jacob Peyer, Zum Wegeisen, 5 Vierling Reben und einen Baumgarten an der Katzensteig um 900 Gulden.
Siegel der Stadt |
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A I/1385 |
1445 Dezember 3 |
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Hans von Winckelsheim, sesshaft zu Girsperg, verkauft an Hans Murer, Pfister, Bürger zu Schaffhausen, den Grundzins ab einer Wiese im Herblinger Bann (Krebsbach), die vorher Adam Cron gehört hatte, um 11 Gulden.
[vgl. UR 2146] Siegel des Hans von Winckelsheim und des Heinrich Irmensee |
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A I/1386 |
1556 August 21 |
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Bonaventura Wagner und Dietegen Ringk von Wildenberg, die Pfleger des Klosters Paradies, verkaufen an Johannes Senn 3 Mannsmad Wiesen im Krebsbach um 260 Pfund Heller.
Siegel der Stadt (fragmentarisch), des Bonaventura Wagner (fehlt) und des Dietegen Ringk von Wildenberg |
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A I/1387 |
1563 Mai 18 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen entscheidet im Markstreit zwischen Magdalena Senn, Witwe des Ratsherrn Johannes Senn, und Seckelmeister Hans Jacob Ziegler betreffend eine Wiese im Krebsbach. Zwischen den Wiesen der beiden Parteien hatten keine Marksteine gestanden, was zu etwelchen Missverständnissen führte. Die Markherren setzen daraufhin 2 Marksteine. Umstritten ist vor allem ein Markstein bei einem kleinen Wasserfall, den verschiedene Personen zur Bewässerung ihrer Wiesen nutzen.
Siegel der Stadt (beschädigt) |
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A I/1388 |
1563 Ma i 22 |
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Das Markgericht der Stadt Schaffhausen entscheidet im Markstreit zwischen Magdalena Senn, Witwe des Ratsherrn Johanns Senn, und Lorenz Murer, Bruchschneider, um einen Bewässerungsgraben unten an der Wiese von Magdalena Senn im Krebsbach sowie um die Verlegung eines Hages 'uff dem Hochrainli' durch Magdalena Senn.
Siegel der Stadt |
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A I/1389 |
1600 Juni 4 |
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Die Kinder des verstorbenen Georg Senn, bevogtet von Dr. Heinrich Schwarz und Ratsherr Hans Senn, verkaufen an Hans Conrad Ziegler 3 1/2 Mannsmaad Wiese im Krebsbach um 570 Gulden.
Siegel der Stadt |
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A I/1390 |
1676 Dezember 4 |
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Benedict Gossweiler, Bürger von Schaffhausen, verkauft an Hans Conrad Spengler von Buchthalen 3 1/2 Mannsmaad Wiese am Krebsbach um 500 Gulden. Dazu soll Spengler für Gossweiler 100 Fährt Grund in Gossweilers Rebgarten an der Rheinhalde führen. (Vermerk auf der Rückseite: Hans Conrad Spenglers Erben verkauften die Wiese an Bernhardin Pfister, der an Gossweiler endlich die 500 Gulden entrichtet, 22. Juni 1688.)
Siegel des Johann Georg Sigerist, Obervogt über Herblingen und den Reiat |
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A I/1391 |
1433 Mai 22 |
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Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen verkaufen Hans Rainbolt und seine Ehefrau Clara, bevogtet durch Heini Fries, Ratsherr, an Matthias Märck, den 'Pfiffer', und dessen Ehefrau UrsuIa ihren Krautgarten am Hornberg (angrenzend an den Garten Heini Bantlis und den des Stefan Armbruster) um 6 1/2 Pfund Heller.
Siegel der Stadt |
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A I/1392 |
1443 Dezember 2 |
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Vor Hans Klinger, Richter zu Schaffhausen, verkaufen Clewi Linggi, Weber, seine Ehefrau Elsi sowie ihre Kinder Greth und Clewi Linggi der jüngere an Matthias Pfiffer, den Pfeifer von Schaffhausen, und dessen Ehefrau Ursula ihren Garten am Hornberg (Anstösser: Garten des Matthias Pfiffer; Payers Garten, den Hermann Ludi innehat) um 16 Pfund Heller. (Die weiblichen Glieder der Familie Linggi werden von Clewi Scherrer bevogtet.)
Siegel des Hans Klinger und des Clewi Scherrer |
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A I/1393 |
1477 Februar 7 |
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Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen verkaufen Hans Matthias und seine Ehefrau Greth, bevogtet von Ratsherr Hans Ulrich Oening, ihren Garten am Hornberg (Anstösser: Gärten des Conrad Barter, des Heinrich Egginger und des Steffan Schärli) um 11 Pfund Heller an die Eheleute Heinrich und Elsi Kern.
Siegel der Stadt und des Hans Ulrich Oening |
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A I/1394 |
1493 März 18 |
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Vor Hans Tischmacher, Richter zu Schaffhausen, verkaufen Clewi Brotbeck und seine Ehefrau Adelheid, bevogtet von Conrad Kräyer, ihren Garten am Hornberg (anstossend an den Garten des Vögeli und an die Wiese des Bernhardin Peyer) um 18 Rheinische Gulden an Elsi Kern, die Witwe des Heinrich Kern.
Siegel des Gerichts der Stadt Schaffhausen und des Conrad Kräyer |
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A I/1395 |
1534 April 27 |
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Martin Peyer und Bonaventura Wagner, der Seiler, die Pfleger des Spitals, bestätigen, dass Jerg Oschwald einen Zins von 6 Schilling, den bisher er und sein Schwiegervater Wolf Schmid selig, Zur Gloggen, ab ihrem Baumgarten am Hornberg vor dem Neuen Turm bezahlt hatten, mit 6 Pfund Heller abgelöst hat.
Siegel des Martin Peyer und des Bonaventura Wagner |
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A I/1396 |
1534 Mai 20 |
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Die Priorin und der Konvent des Klosters St. Agnesen in Schaffhausen bestätigen, dass Jörg Oschwald, der Schwiegersohn des Wolf Schmid selig, 2 Gulden Zins ab seinem 'Infanng' am Hornberg mit 50 Gulden sowie einen Zins von 3 Schilling ab einem Garten am Hornberg mit 3 Pfund 15 Schilling abgelöst hat. Der Einfang hatte einst aus 3 Gärten bestanden.
Siegel des Klosters St. Agnesen |
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A I/1397 |
1551 September 25 |
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Lorenz und Anna Meyer-Bell haben von Johans Schmid am Obermarkt einen Baumgarten vor dem Neuen Turm um 275 Gulden gekauft. Beim Kauf blieben sie jedoch 170 Gulden schuldig. Diesen Betrag versprechen sie nun jährlich mit 8 1/2 GuIden zu verzinsen. Als Unterpfand setzen sie ihren eben erst erworbenen Baumgarten vor dem Neuen Turm ein.
Siegel der Stadt und des Bürgermeisters Conrad Meyer, Vogt der Anna Meyer-Bell |
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A I/1398 |
1570 März 6 |
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Dr. Johann Conrad Meyer verkauft im Namen von Laurenz Meyer dessen Baumgarten vor dem Neuen Turm, etwa 5 Vierling gross, um 350 Gulden an den Schwiegersohn Laurenz Meyers, Conrad Mäder.
Siegel der Stadt |
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A I/1399 |
1572 Oktober 8 |
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Conrad und Anna Mäder-Meyer verkaufen ihren Baumgarten vor dem Neuen Turm um 490 Gulden an Barbara von Fulach-SchuItheiss, die Witwe des Wilhelm von Fulach.
Siegel der Stadt und des Heinrich Ramsauer, Vogt der Anna Mäder-Meyer |
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A I/1400 |
1573 November 11 |
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Conrad und Anna Mäder-Meyer bestätigen, dass sie von Barbara von Fulach-Schultheiss, der Witwe des Wilhelm von Fulach, 490 Gulden für ihren Baumgarten vor dem Neuen Turm empfangen haben.
Siegel des Conrad Mäder |
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A I/1401 |
1620 September 11 |
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Eberhard Im Thurn zu Büsingen, Bürger zu Schaffhausen, und seine Gattin Anna Im Thurn-Effinger von Wildegg verkaufen ihren Baumgarten vor dem Neuen Turm um 500 Gulden an ihren Vetter Batt Wilhelm Im Thurn, Zur Haselstauden. Der Baumgarten liegt unten am Hornberg an der Strasse zwischen Hans Georg Oschwalds und Batt Wilhelm Im Thurns Baumgarten. Ein Gartenhäuschen und ein Krautgarten gehören ebenfalls zum Grundstück. Eberhard Im Thurn hatte den Baumgarten neben anderen liegenden Gütern von seinem Vetter und Schwager Hans Wilhelm von FuIach als Erbe erhalten. Da ihnen 'gemelten Gartten inzuhaben nit khomlich noch gelegenlich', verzichteten Eberhard Im Thurn und seine Frau auf den Besitz des Baumgartens und verkauften ihn an Batt Wilhelm Im Thurn.
Siegel des Eberhard Im Thurn zu Büsingen; Unterschriften des Eberhard Im Thurn und der Anna Im Thurn-Effinger von Wildegg |
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A I/1402 |
1644 Februar 28 |
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Hans Jacob Meyer von Feuerthalen, Schreiber des Amts Uhwiesen, und seine Gattin Dorothea Meyer-Oschwald (bevogtet durch ihren Bruder Carol Ludwig Oschwald, Amtmann des Domstiftes Konstanz) verkaufen ihre Wiese und ihren Baumgarten vor dem Neuen Turm um 515 Gulden an Batt Wilhelm Im Thurns sel. Witwe, die sich durch ihren Sohn Batt Wilhelm Im Thurn vertreten lässt.
Siegel des Carol Ludwig Oschwald und der Stadt Schaffhausen |
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A I/1403 |
1710 April 9 |
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Hans und Catharina Ott-Beck, Färber, verkaufen ihr Haus mit Hof, Hofstatt, Stallung, Krautgarten und Holzlegi vor dem Mühlentor auf dem 'Steinernen Brücklein' am Wuhr (Anstösser: Hans Martin Pfau, Ratsherr; Wuhr; Platz der 'Aeusseren Säge') samt einigen Färberutensilien um 1800 Gulden an Hans Martin Hüninger den ältern und dessen Ehefrau Anna Maurer. (Eingeheftete Beilage vom 22. September 1712: Hans Martin Pfau, Rotgerber, bescheinigt dem Hans Caspar Hüninger, Färber, seinen Teil an die Kosten einer 'scheidmauer' zwischen den Häusern der beiden bezahlt zu haben.)
Siegel der Stadt |
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A I/1404 |
1591 März 15 |
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Heinrich Strasser, Schuhmacher, und seine Gattin Ursula Strasser-Haar verkaufen an Hans Wüscher ihren Weingarten um 255 Gulden. Der Weingarten, zu dem auch etwas Wiesland gehört, ist 2 1/2 Vierling gross und liegt am Stokarberg.
Siegel der Stadt und des Ulrich Stierlin, Vogt der Ursula Strasser-Haar |
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A I/1405 |
1593 Februar 16 |
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Heinrich und Ursula Strasser-Haar, Schuhmacher, verkaufen an Hans Wüscher, Kupferschmied, ihren Weingarten, 1 1/2 Vierling gross, im Stokarberg samt Trottrecht im Urwerf um 175 Gulden.
Siegel der Stadt und des Jacob Hanser, Vogt der Ursula Strasser-Haar |
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A I/1406 |
1722 Juni 10 |
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Die Erben des berühmten Malers Johann Martin Veith, Bernhardin, Johann Georg, Elisabetha und Helena Veith (bevogtet von Johann Georg Ott von der Bleiche und Emanuel Stimmer) verkaufen an Juditha Stokar, Zum Goldenen Löwen, ihr Gut hinten am Stokarberg zwischen dem Besitz der Käuferin und Hans Jacob Kirchhofers, Zur Goldenen Waage, um 3600 Gulden. Zu diesem Gut gehören 9 Vierling Reben, 3 Vierling Wiesen, eine Trotte mit allem Zubehör und ein Rebhäuschen.
Siegel der Stadt |
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A I/1407 |
1596 August 20 |
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Andres Dürler und seine Frau Margaretha Beck (bevogtet von Ratsherr Hans Conrad Brüngoldt) verkaufen dem Jacob Brun ihren Krautgarten vor dem Neuen Turm im Trüllergässlein (Anstösser: Jacob Brun; Baumgarten der Witwe des Dr. Bernhardin Huber; Baumgarten des Hans Im Thurn) um 75 Gulden.
Siegel der Stadt und des Hans Conrad Brüngoldt |
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A I/1408 |
1685 März 23 |
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Bernhardin Peyer verkauft seinem Sohn Bernhardin Peyer sein 'stückli gut' im Urwerf um 500 Gulden. |
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A I/1409 |
1685 April 10 |
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Zunftmeister Hans Georg Forrer und seine minderjährigen Miterben (bevormundet von Heinrich Bäschlin) verkaufen an Bartholome Oschwald den ihnen vom Vater Hans Rudolf Forrer als Erbe zugefallenen Baumgarten im Urwerf samt Trottrecht um 550 Gulden.
Siegel der Stadt |
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A I/1410 |
1551 September 25 |
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Vor Stadtrichter Itelhans Ziegler erklären Jacob und Anndli Hübscher-Popp, dass sie von Anna Ziegler, der Witwe des Franziskus Ziegler, 20 Gulden zu 5 % Zins empfangen haben. Unterpfand: 1 Juchart Reben samt Trottrecht in der Wannen.
Siegel der Stadt und des Jacob Vögelin, Vogt der Anndli Hübscher-Popp |
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A I/1411 |
1762 März 1 |
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Vor Hans Jacob Schneider, Untervogt in Beringen, gibt das Ehepaar Hans und Elisabetha Schneider-Bollinger aus Beringen bekannt, dass es vom Obherrn Hans Ulrich Peyer im Hof, Zur Rosenstauden, 200 Gulden Kapital (in Form von Bargeld) empfangen hat und den Betrag jährlich mit 10 Gulden verzinsen will. Unterpfänder (im Gesamtwert von 400 Gulden): Spendgüter: 1/2 Vierling Reben hinter der Kirche Beringen; 1 Vierling Wiese in oberen Wiesen ob dem Stallbrunnen bei der Söttin; 2 Vierling Acker in der Sandzelg; 1/2 Vierling Acker in der Enginzelg, aussen am Amthaupt beim 'Ischlagbrunnen'; 2 Vierling Acker auf dem Randen auf Stauffen. Eigene Güter (einige sind gestrichen): 2 1/2 Mässlein Reben im Oberberg; 1 Mässlein Reben in der Schenabuch 'im nachoberen gefell'.
Siegel des Emanuel Hurter, Obervogt über Beringen, Hemmental und Griesbach (fehlt) |
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A I/1412 |
1589 Januar 6 |
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Vyth Supfflin, Untervogt, Hans und Bartli die Zolgen, Moritz Schnewli und Hans Brütsch, alle von Buch im Hegau, erklären, dass sie von Hans Andreas Peyer 200 Gulden Bargeld gegen 10 Gulden Zins jährlich empfangen haben. Als Unterpfand setzen die fünf Einwohner von Buch ihr liegendes und fahrendes Gut ein.
Siegel des Hans Conrad von Waldkirch, Obervogt zu Buch |
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A I/1413 |
1596 Mai 31 |
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Die Gemeinde Buch im Hegau bestätigt, dass sie von den Pflegern und dem Amtmann des Paradieseramtes die Bergwiese in Buch als Lehen auf 10 Jahre für 25 Gulden jährlichen Zins erhalten hat.
Siegel des Johann Conrad von Waldkirch, Obervogt zu Buch (fehlt) |
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A I/1414 |
1692 November 11 |
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Vor Hans Conrad Sauter, Untervogt zu Dörflingen, leiht Georg Michael Spleiss, Amtmann über die sechs kleinen Ämter der Stadt Diessenhofen, dem Caspar Sigg von Dörflingen gegen 5 ~ Zins 100 Gulden Bargeld. Als Sicherheit setzt er ein: 1 1/2 Vierling Reben in der Grub; 2 Vierling Reben auf dem Morgen (Anstösser: Spendgut der Stadt Schaffhausen).
Siegel des Johann Heinrich Bräm, Landvogt über die Herrschaft Andelfingen (fehlt) |
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A I/1415 |
1425 März 7 |
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Heinrich Nägeli, der Metzger, hat von Heinrich und Elsbeth Cron für 44 Gulden einen Zins von 2 Gulden jährlich erworben. Der Zins, den der Vater der Elsbeth Cron, Claus Giel sel., von Jacob und Elsbeth Kaufmann sel. gekauft hatte, fällt ab 2 Weingärten in Flurlingen. Der erste Weingarten wird 'die hald', der zweite die „düralengi' genannt.
[Betr. Übergang von Kaufmann an Giel vgl. UR 1373] |
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A I/1416 |
1668 November 11 |
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Vor Georg Pfund, Untervogt in Unterhallau, geben Melchior und Catharina Neukomm -Fäldey von Unterhallau bekannt, dass sie vom Schaffhauser Ratsherrn Hans Andreas Peyer, Rittmeister, 64 Gulden bar empfangen haben und diesen Betrag jährlich mit 3 Gulden 6 Schilling verzinsen wollen. Unterpfand: 1 Vierling Reben in 'Villishalden', 1/2 Vierling Hanfbünte „uffem undern Lewen'; 1/2 Vierling Hanfbünte 'im Gyger'. (An erster Stelle, aber nachträglich gestrichen, stand: Behausung, Hof und Hofstatt mit Baum- und Krautgarten dabei, unten im Dorf Unterhallau [Anstösser: Hans Zimmerlin; Jacob Saurbeck])
Siegel des Hans Heinrich Ammann, Landvogt der Herrschaft Neunkirch (abgefallen) |
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A I/1417 |
1587 November 6 |
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Bertschi Schaub aus Humlikon erklärt, dass er zur Zeit nicht in der Lage sei, 200 Gulden abzulösen. Claus Stukki selig und Jacob Stucki, beide aus Humlikon, hatten vor Jahren bei Madalena Wägelin aus Diessenhofen 200 Gulden Kapital aufgenommen und dafür Zinsen gezahlt. Kapital und Zinszahlungen waren dann an Bertschi Schaub übergegangen. Madalena Benker, die Tochter von Madalena Wägelin, erlaubt nun Bertschi Schaub, das Kapital gegen weitere Zinszahlungen vorläufig zu behalten.
Siegel des Hans Peter Röust, Obervogt |
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A I/1418 |
1592 Juli 4 |
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Madalena Wepfer aus Diessenhofen erlaubt Bertschi Schaub und Conrad Stucki aus Humlikon, die 200 Gulden Kapital nochmals zwei Jahre zu behalten und sie weiterhin mit 5 % jährlich zu verzinsen.
Siegel des Hans Jacob Schmid, Bürger von Zürich und Obervogt zu Andelfingen. |
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A I/1419 |
1624 März 28 |
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Vor Baschian Manz, Gerichtsvogt zu Marthalen, gibt Hans Nägeli von Marthalen bekannt, dass er von Elsbeth Peyer-Peyer im Hof, der Witwe des Statthalters Hans Conrad Peyer, 40 GuIden Bargeld erhalten hat und diesen Betrag mit 2 Gulden jährlich verzinsen will. Unterpfänder: Haus, Hof, Baum- und Krautgarten des Hans Nägeli in Marthalen; 1 Vierling Reben im Talacker; 1 Vierling Reben und Feld im 'Houwenbühel'.
Siegel des Hans Caspar von Waldkirch, Vogt und Gerichtsherr zu Marthalen |
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A I/1420 |
1620 November 30 |
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Vor Jacob Klingenfuss, Untervogt zu Osterfingen, verkauft Niclaus Wyss im Namen von Hans Jacob Wyss, dem Sohn des verstorbenen Franz Wyss, an Conrad Rychlin, alle aus Osterfingen, Haus und Hof unten im Dorf (Anstösser: Bernhard Wyss; Nic Wyss) um 170 Gulden. Der Käufer hat 17 Jahre lang jährlich 10 Gulden und 15 Schilling Zins an Wyss zu bezahlen.
Siegel des Hans Mäder, Obervogt der Herrschaft Neunkirch |
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A I/1421 |
1587 März 3 |
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Caspar Messmer von Schlatt am Randen bekennt, dass er von Jörg Oschwald und Heinrich Schwarz als Vögten der Kinder des Hans Jacob Oschwald 100 Gulden empfangen hat. Er verspricht, jährlich 5 Gulden Zins zu erstatten. Unterpfand: Messmers Lehensgut (Äcker, Wiesen, Wald, Feld, Wun, Waid); 1/2 Juchart Reben im Schlatter 'Baan und newsitz'.
Siegel des Johann Hensler, Oberamtmann der Landgrafschaft Fürstenberg |
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A I/1422 |
1727 Januar 21 |
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Vor Martin Wäckerlin, Untervogt zu Siblingen, geben Johannes und Verena Müller-Kübler aus Siblingen bekannt, dass sie von Hans Ulrich Peyer im Hof, Zur Rosenstauden, 175 Gulden Bargeld erhalten haben und diesen Betrag mit 8 Gulden 45 Kreuzer jährlich verzinsen wollen. Unterpfand: 2 Vierling Acker beim Haus zwischen Jacob Hirt und Hans Wäckerlins Kindern. Rückseite: Ergänzendes Darlehen 1754 Juli 10 Johannes und Barbara Leupp-Müller aus Siblingen haben von Johann Ulrich Peyer im Hof, Zur Rosenstauden, 200 Gulden empfangen. Die ganze Schuldsumme beläuft sich jetzt auf 375 Gulden. Diese Summe wollen sie mit 18 Gulden 45 Kreuzer jährlich verzinsen. Unterpfand: Des Ehepaars halbe Behausung, die sie 1742 gekauft haben, mit Scheune, Stallung und einem Vierling Garten oben im Graben (Anstösser: Jacob Hirt; Philipp Schelling); 2 Vierling Acker beim Haus (Anstösser: Jacob Schaffner; Conrad Tanners Spitalgut); 1/2 Vierling Reben 'in der Neüen Isenhalden'.
Siegel des Johann Conrad Pfau, Landvogt der Herrschaft Neunkirch (fehlt) |
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A I/1423 |
1570 November 13 |
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Sebastian Geisinger, Bürger zu Tengen, bekennt, dass er von den Erben des verstorbenen Georg Oschwald in Schaffhausen gegen 5 % Zins 100 Gulden, befristet auf 4 Jahre, erhalten hat. Als Sicherheit setzt er ein: 1 Mannsmaad Wiese am Boll; 1 1/2 Juchart am Morgen; 1 Juchart am Gensacker; 1 Juchart hinter Tiefenriet; 1 1/2 Juchart hinter Tiefenriet.
Siegel des Leonhard Leubischer, Vogt zu Tengen |
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A I/1424 |
1532 März 14 |
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Vor Hermann Schenk, Vogt zu Uhwiesen, erklärt Barbara Wehrlin von Uhwiesen, dass sie von Hans Sutter, Hans Merischwand, beide von Baden, und von Claus Hess, Bürger zu Schaffhausen, für 22 1/2 Gulden eine halbe Juchart Reben unter dem Laufenweg in Uhwiesen erworben habe. Der jährliche Zins, den sie zu bezahlen hat, beläuft sich auf 1 Gulden 3 Schilling 9 Heller.
Siegel des Christoph vom Grüt, Obervogt des Amtes Uhwiesen |
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A I/1425 |
1045 Juli 10 |
Münzrechtsverleihung an Graf Eberhard von Nellenburg |
König Heinrich III. verleiht dem Grafen Eberhard von Nellenburg das Recht und die Befugnis, im Orte Schaffhausen (scafhusun), in der Grafschaft Ulrichs, im Klettgau gelegen, eine eigene Münzstätte zu errichten. [ehemals UR 4]
Siegel König Heinrich III. (beschädigt)
Digitale Kopie: Externe Festplatte S 04 Diverse Akten, Dateiformat: tif.
CD: S 04/001 |
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A I/1426 |
1487 November 13 |
Wappenbrief |
Kaiser Friedrich III. verleiht dem Conrad von Waldkirch und dessen Erben um der geleisteten 'getrewen und nutzlichen dinst' willen gnädiglich das 'in mitte dess gegenwürtigen unnsers keiserlichen briefs' wiedergegebene Wappen 'von Newem'.
Siegel Kaiser Friedrich III.
Digitale Kopie: Externe Festplatte S 04, Dateiformat: tif |
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A I/1427 |
1555 September 14 |
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Als Vogt der Kinder des Hans an der Strass, Margreth, Hans, Alexander und Conrad, bestätigt Bonaventura Wagner, dass er von Batt Wilhelm Im Thurns Kindern, die von Wilhelm von FuIach und Hans Jacob Ziegler bevormundet sind, 130 GuIden Kapital empfangen hat. Der jährliche Zins beläuft sich auf 6 1/2 Gulden.
Siegel des Bonaventura Wagner |
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A I/1428 |
1558 September 9 |
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Lorenz und Anndli Meyer-Bell, Bürger von Schaffhausen, erklären, dass sie von Hans Jacob Ziegler als Vormund der Kinder des verstorbenen Batt Wilhelm Im Thurn 70 Gulden bar empfangen haben. Dafür haben sie den Kindern Batt Wilhelm Im Thurns 2 Zinsbriefe im Werte von 50 Gulden und 20 Gulden übergeben.
Siegel des Lorenz Meyer und des Crescentius Spiegelberg, Ratsherr |
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A I/1429 |
1571 Juni 16 |
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Dominicus Hünnlin, Bürger von Lindau, bestätigt, dass er von Bernhardin Peyer, Amtmann des Bischofs von Konstanz in Schaffhausen, 400 Gulden zu einem jährlichen Zins von 5 % erhalten habe.
Siegel des Dominicus Hünnlin |
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A I/1430 |
1592 Februar 2 |
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Das Ehepaar Jerg Spon, Vogt zu Herblingen, und Veronica Yttin von Buchthalen erklärt, dass es von Jacob Büecheler, Bürger von Schaffhausen, 200 Gulden Bargeld empfangen hat. Dafür übergeben die beiden an Jacob Büecheler eine Zinsverschreibung über 200 Gulden, deren Zinsen von 10 Gulden jährlich die Gemeinde Dörflingen zu entrichten hat.
Siegel des Alexander Fattlin, Obervogt |
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A I/1431 |
1677 Oktober 23 |
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Der Rat der Stadt Schaffhausen, vertreten durch Johann Conrad Neukomm, bestätigt, dass ein 'Manns-Kirchstul' unter der Kanzel in der Kirche St. Johann ein Geschlechtsstuhl der Zündel ist. Barbara Hurter, die Witwe des Wolfgang Zündel und jetzige Gemahlin des Bürgermeisters Johannes Mäder, konnte ihre Ansprüche auf den Stuhl gegen Hans Conrad Veith, Bäcker, und Hans Jacob Bäschlin, Kübler, durchsetzen. Ihr verstorbener Gatte, Wolfgang Zündel, hatte den Geschlechtsstuhl von Schreiner Bernhardin Spleiss gekauft.
Siegel des Johann Conrad Neukomm |
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A I/1432 |
1709 Dezember 19 |
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Die Meisterschaft der Barbiere und Wundärzte der Stadt Schaffhausen erteilt dem Lehrjungen von David Trippel, Johannes Ulmann von Feuerthalen, den Lehrbrief und bezeugt damit, dass Ulmann sich während der Lehrzeit zur Zufriedenheit des Meisters verhalten habe.
Siegel der Barbierer und Wundärzte |
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A I/1433 |
1719 März 23 |
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Promotionsurkunde für Hans Ulrich Peyer im Hof, Sohn des Bernhardin Peyer im Hof, zum Dr. med., ausgestellt von der Universität Basel.
Siegel der Universität Basel |
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A I/1434 |
1751 Dezember 2 |
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Der Bischof von Konstanz entlässt Anna Catharina Kern von Bernang, die sich in Schaffhausen verheiraten will, aus der Leibeigenschaft. Dafür hat sie eine Manumissionsgebühr zu entrichten. [Sie verheiratet sich am 7. Dezember 1751 mit Johann Georg Ott, Kürschner.]
Siegel des Gottshauses Reichenau |
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A I/1435 |
1568 Dezember 3 |
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Quittung, ausgestellt von den beiden Schaffhauser Bürgern Stephan Hildbrand und Ulrich Stierlin, als den Vormündern des Joachim Meister und seiner Kinder, über eine Summe von 200 Gulden Restzahlung an den Kaufschilling für das Haus Zum Hirschen am Rindermarkt, das Conrad Huber von ihnen gekauft hatte.
Siegel des Stephan Hildbrand und des Ulrich Stierlin (zum Teil zerbrochen) |
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A I/1436 |
1597 Dezember 15 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Marchengerichts in der Forderungssache der Brüder Ulrich und Bernhardin Peyer im Hof, Kläger, gegen Conrad Huber und seine Schwägerin (Witwe seines verstorbenen Bruders, des Arzney Doctors Bernhartin Huber), Beklagte. Der verstorbene Vater der Kläger hatte zwischen seinem Hause bei dem Schwertbrunnen und demjenigen der Beklagten eine Scheidemauer verbessern bezw. neu aufführen lassen, und der verstorbene Vater der Beklagten hatte versprochen, von den Kosten 28 Gulden zu übernehmen gemäss Stadtrecht, welche Zahlung die BekIagten nun nicht leisten wollten, indem sie behaupteten, es sei ausgemacht gewesen, die Zahlungspflicht trete erst ein, wenn auch ihrerseits an der Mauer etwas gebaut und sie von ihnen benützt werde. Das Marchengericht erkannte nach Einnahme eines Augenscheins zu Recht, dass die Beklagten die Hälfte des Geforderten zu bezahlen haben, dass aber die Witwe Huber als Besitzerin des Hauses Zum Hirschen dann nichts mehr leisten müsse, wenn sie einmal an die Mauer baue oder sie benütze. [Bei der Urkunde liegt die Quittung eines Hans Ludwig Hertter vom 2. August 1598 über 29 Gulden, die er von Conrad Huber und seiner Schwägerin erhalten hat als Bauschilling für eine Mauer im 'Hirschen'.]
Siegel der Stadt |
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A I/1437 |
1599 Juli 14 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Marchengerichts in einer nachbarrechtlichen Streitigkeit zwischen Frau Witwe Ursula Im Thurn, Witwe des Rüeger Im Thurn, und Hans Jacob und Beat Wilhelm Oschwald, den Söhnen des Georg Oschwald sel., als Kläger einerseits gegen Friedrich Peyer, Beklagten, anderseits. Der Beklagte hatte in dem Höflein hinter seinem Haus Zum Wilden Mann (bei der Metzg) einen baufälligen Schopf abbrechen lassen und wollte an dessen Stelle einen anderen, höheren Bau zur Unterbringung einer Küche errichten. Die Kläger behaupteten, dass ihnen hierdurch die Fenster ihrer Häuser verbaut würden, und sie bewiesen durch Urkunden und Zeugen, dass der Beklagte kein Recht dazu habe. Ihre Einsprache wurde vom Marchengericht geschützt, und dem Friedrich Peyer wurde untersagt, mit dem neuen Dachstuhl höher zu fahren als das Schopfdächli gewesen war, damit die Fenster der Nachbarn unverbaut blieben.
Siegel der Stadt |
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A I/1438 |
1603 Januar 25 |
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Die Oberpfleger des Spitals zum Heiligen Geist in Schaffhausen, alt Bürgermeister Georg Mäder und Ratsherr Jakob Hühnerwadel, und der Spitalmeister Johann Caspar Abegg verzichten auf die Hypothek des Spitals auf einer Juchart Rebland am Tannerberg in Schaffhausen. Damit verhält es sich so: Der Wagner Georg Stark hatte aus dem Konkurse der Witwe des Conrad Moser ein Haus am Rindermarkt käuflich erworben. Zur Bezahlung des Kaufpreises hatte ihm der Spital 200 Gulden geliehen (verzinslich jährlich auf Nicolai mit 10 Gulden). Der Vater des Schuldners, der Schiffmacher Uli Stark, war für seinen Sohn als Solidarbürge eingetreten und hatte zudem dem Spital zur grösseren Sicherheit u. a. eine Juchart Reben samt Baum- und Krautgarten am Tannerberg verpfändet. Die Witwe des Hypothekarschuldners verkaufte nun dieses Grundstück dem Hans Ulrich Hagelloch, Wirt Zum Ochsen, als unbelastetes Eigentum, weshalb sie den Spital ersuchte, jene Hypothek aufzuheben und dafür ihr Haus in der Neustadt als Grundpfand anzunehmen. Diesem Gesuch entsprechen die Spitalverwalter in der vorliegenden Urkunde.
Siegel der beiden Spitaloberpfleger und des Spitalmeisters (abgefallen) |
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A I/1439 |
1640 Mai 15 |
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Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen verkaufen Frau Anna Oechslin (verbeiständet durch Caspar Oechslin, Provisor der Deutschen Schule) und Egglin Moser (verbeiständet durch ihren Tochtermann Hans Conrad Altorfer) namens der Erben des Felix Moser sel. an den Ratsherrn und Zunftmeister Hans Caspar Deggeller ihre Behausung in dem Läufergässli (Anstösser: Hans Adam Losung sel.; Hans Caspar Büsinger; Hans Jacob Deggellers Krautgarten) um 700 Gulden samt 4 Dukaten Trinkgeld, abzüglich je 30 GuIden Hypothek des St. Agneseramts und des Klosters Allerheiligen, die auf dem Grundstück lasten.
Siegel der Stadt |
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A I/1440 |
1630 März 31 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden, dass die Witwen Hans Conrad Krämers und Hans Jakob Sauters (verbeiständet durch Hans Conrad Neukomm und Georg Michael Wepfer) dem Hans Ludwig Haas 3 Vierling Reben samt Anteil an Baumgärtli, Trotte und Häuslein, zu Neuhausen im Niderfeld gelegen, um 425 Gulden verkauft haben.
Siegel der Stadt |
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A I/1441 |
1515 April 3 |
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In Herblingen lag zu dieser Zeit die niedere Vogtei in den Händen Beringers von Landenberg von Greifensee und zu einem andern Teil des Dietrich Hagg von Harthusen bezw. dessen Witwe Lucia geb. Greschart. Namens dieser Vogtherren hält Kleinhans Scheffmacher, genannt Rüsseli, Vogtgericht ab und beurkundet, dass Witwe Lucia Hagg dem Simon Veith von Schaffhausen eine in Herblingen gelegene 1 Mannsmaad grosse Wiese, genannt die Kesslerin, an der Breitwiese, um 33 Pfund Heller Schaffhauser Währung verkauft hat. Sie räumt dem Käufer das Recht ein, in ihrem Wald Gerten zu hauen, wenn er die Wiese einzäunen will.
Siegel des Beringer von Landenberg (obere Hälfte abgebrochen) und des Sohnes der Witwe Hagg, Hans Heinrich Hagg |
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A I/1442 |
1603 Februar 2 |
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Der Schaffhauser Bürger Samuel Veith und seine Ehefrau Dorothea geb. Baumann beurkunden, dass sie von dem Schaffhauser Münzmeister Peter Wegerich 100 Kronen (jede zu 24 Batzen, d. h. total 160 Gulden Schaffhauser Währung) als Darlehen erhalten haben. Dafür überlassen sie ihm als Zins die Nutzung ihrer anderthalb Maad grossen Wiese im Krebsbach. Wegerich hat von der Wiese den Zehnten zu geben, so lang er sie nutzt, und hat sie auch selbst zu unterhalten mit Misten, Zäunen und Wässern. Die SchuId kann jeweilen auf Lichtmess abgelöst werden. Ferner bescheinigt am Schluss der Urkunde Frau Barbara Wegerich, Witwe des Peter Wegerich, dass ihr am 11. März 1608 der Ratsherr Hans Ulrich Hagenloch die Summe von 160 GuIden bezahlt habe.
Siegel des Samuel Veith, darunter seine eigenhändige Unterschrift |
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A I/1443 |
1607 September 29 |
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Samuel Vyth beurkundet, dass er die Wiese im Krebsbach, die ihm von seinen Eltern zugeteilt worden sei, dem Zunftmeister Hans Ulrich Hagenloch verkauft habe um 330 Gulden plus 2 Kronen Trinkgeld für die Frau, zahlbar 170 Gulden in bar und 160 Gulden auf den 2. Februar 1608 (Lichtmess) an die Witwe des Peter Wägerich, dem der Verkäufer diesen Betrag aus Darlehen schuldet, wofür Wägerich die Nutzung an der Wiese gehabt hatte.
Siegel des Samuel Vyth |
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A I/1444 |
1607 0ktober 2 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden den Verkauf einer Wiese im Krebsbach, oben beim Weiher gelegen, durch die Eheleute Samuel Veith und Dorothea geb. Baumann (letztere verbeiständet durch Conrad Kuhn) an Ratsherr Hans Ulrich Hagenloch um 330 Gulden samt zwei Kronen Trinkgeld an Frau Dorothea Weith.
Siegel der Stadt und des Conrad Kuhn |
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A I/1445 |
1627 Dezember 27 |
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Quittung des Hans Jacob Greminger in Herblingen über 50 Gulden, die er als Teilzahlung an dem 200 Gulden betragenden Kaufschilling erhalten hat für eine an Ratsherr Hans Ulrich Hagelloch verkaufte Halbmannsmaad-Wiese in der Breitwiese gelegen.
Siegel des Mathäus Peyer im Hof, Obervogt zu Herblingen und über den Reiat |
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A I/1446 |
1628 November 1 |
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Hans Jacob Greminger in Herblingen quittiert für den Betrag von 100 Gulden, die er von Zunftmeister Hans Ulrich Hagelloch in Schaffhausen erhalten hat und die auf Weihnachten 1628 fällig gewesen wären, herrührend aus dem Verkauf einer Wiese.
Siegel des Mathäus Peyer im Hof, Obervogt zu Herblingen und über den Reiat |
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A I/1447 |
1679 Juli 31 |
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Zufolge obrigkeitlichen Beschlusses verkaufen Johann Köchlin, deutscher Schulmeister, und Hans Conrad Schalch, Wirt Z um Schwert, im Namen ihrer Schwiegermutter Anna Wirz, der Witwe des Adam Stierlin, Anna Barbara Sigerist (bevormundet von Emanuel Stimmer), Anna Sigerist, vertreten durch ihren Gatten, den Amtmann und Urteilsprecher Heinrich Bäschlin, und durch Abel Trettner, sowie Veronica Karpfis, vertreten durch ihren Gatten Hans Jacob Bäschlin, und Hans Conrad Veith, Grossrat, die ausgebrannte Hofstatt Zum Einhorn am Obermarkt (Anstösser: Hans Conrad Schalch; Johann Kroner) um 900 Gulden an Hans Conrad Schalch, Fähnrich.
Kanzleisiegel der Stadt |
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A I/1448 |
1721 Juli 20 |
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Dr. med. Christoph Harder verkauft die Offizin und Apotheke Zum Thurn, die er von seinem Vater empfangen hat, um 5'000 Gulden an seinen Schwager, den Apotheker Johann Jacob Hurter. Neben der Fixierung des Abzahlungsgeschäfts tauschen die beiden einige Utensilien. Dazu verspricht Johann Jacob Hurter, dem Dr. Christoph Harder alle Medikamente gemäss einer Preisliste zukommen zu lassen.
Petschaften des Dr. med. Christoph Harder und des Apothekers Johann Jacob Hurter |
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A I/1449 |
1711 April 21 |
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Jacob Möcklin, Untervogt, und das Gericht zu Schlatt beurkunden, dass Statthalter Mathias Rauch von Diessenhofen dem Jacob Studer zu Schlatt zu kaufen gegeben hat 'dritthalben Vierling des gross Hannsen Garthen genant' um 150 Gulden Schaffhauser Währung, wovon 50 Gulden innert 4 Jahren zu bezahlen sind, während der Rest vorläufig stehen bleiben und verzinst werden soll.
Siegel des Verkäufers Mathias Rauch in seiner Eigenschaft als Obervogt von Schlatt und Statthalter von Diessenhofen |
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A I/1450 |
1628 Februar 2 |
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Conrad von Ow, Untervogt zu Büsingen, hält namens des Vogtherrn Eberhart Im Thurn in Büsingen Gerichtssitzung und beurkundet, dass die Diessenhofer Bürger Rudolf Wäglin und Andreas Geringer sowie ihre Schwester und Base Anna Wäglin (letztere verbeiständet durch Andreas Strub) dem Andreas Heller (verbeiständet durch Hans Bürgi) ein Darlehen gewährt haben von 100 Gulden Diessenhofer Währung, verzinslich auf Lichtmess und rückzahlbar nach sechs Jahren, Verlängerung vorbehalten. Der Schuldner gibt dafür als Pfand: sein Haus, Hof, Hofstatt, Kraut- und Baumgarten und vier Fuder Holzrecht, zu Büsingen gelegen; ferner 1 Vierling Reben im Surgi; 1 Vierling Reben auf der Staig; 1 Vierling Reben und 6 Juchart Acker in allen drei Zelgen.
Siegel des Eberhart Im Thurn, Vogtherr von Büsingen |
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A I/1451 |
1589 November 11 |
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Hans Auer in Gailingen erhält von Michael Boller in Diessenhofen ein Darlehen von 20 Gulden, vorläufig auf drei Jahre, wofür er ihm zur Nutzniessung und als Pfand eine halbe Mannsmaad Wiese im Wellenriedt zu Gailingen überlässt. Als Pfand setzt Auer 3 Juchart Acker auf Ouwen ein.
Siegel des Hans Conrad von Waldkirch, Obervogt über Gailingen |
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A I/1452 |
1682 Januar 20 |
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Hans Hall, fürstlich-fürstenbergischer Untertan und Untervogt zu Aasen, beurkundet, dass er dem Andreas Engesser zu Pfohren aus Darlehen die Beträge von 190 Gulden verzinslichem Kapital und 172 Gulden Wurfschuld (unverzinslich bei jährlichen Rückzahlungen von 20 Gulden) schuldet, wofür er ihm sein Erblehensqut in Aasen verpfändet hat, das er am 24. Dezember 1681 von einem Martin Diener kaufte. Über Ablösung der Kapital- und Wurfschuld, Zahlung der Zinsen, Rechte des Gläubigers bei Verzug des Schuldners finden sich Bestimmungen, ebenso auf dem umgebogenen unteren Rand eine Notiz über eine Abzahlung.
Siegel der fürstlich-fürstenbergischen Kanzlei |
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A I/1453 |
1742 Januar 18 |
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Vor Conrad Bickel, Untervogt und Stabhalter der Stadt Thengen (fürstlich-auerspergische Herrschaft), und dem Stadtgericht verkauft Peter Knöbel als Vertreter des nach Ungarn gezogenen Heinrich Keller von Wiechs, dem Marx Stihl von Wiechs ein halbes Haus zu Kirchstetten, ferner das sogenannte Trautweinsgut (dessen Bestandteile aufgezählt werden), das jährlich an die Pfarrei Wiechs 6 Viertel Hafer zu zinsen hat. Der Kaufpreis beträgt 130 Gulden Landesmünze und wird bar bezahlt.
Fürstlich-auerspergisches mittleres Kanzleisiegel (abgefallen) |
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A I/1454 |
1614 Januar 16 |
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Ciriacus Messmer von Watterdingen, Ciriacus Schaller von Riedöschingen und Jacob Engesser von Fürstenberg besassen zu Leipferdingen gemeinsam zwei Zinsgüter, das Scheuengut und das Rüschenbauerngut genannt. Im Laufe der Zeit war es nötig geworden, den Inhalt und Umfang dieser Güter gegenüber den Anstössern wieder feststellen zu lassen. Zu diesem Zwecke wandten sich die drei Eigentümer an Conrad Frank, Stabhalter und Untervogt zu Leipferdingen, der dort im Namen seines Herrn, des Jacob Gremblich von Jüngingen, des Deutschordensritters und Commenthurs zu Mainau [Leipferdingen gehörte bis 1805 der Deutschordenskommende Mainau], dem Zivilgericht vorstand. Das Gericht beschloss, dem gestellten Begehren um Aufnahme eines Güterbeschriebs zu entsprechen, und es wirkte dabei mit. Nach den Angaben der Zinsleute und der Anstösser wurden die Grundstücke aufgenommen. Das Urbar wurde vor dem 3ahrgericht zu Leipferdingen am 16. Januar 1614 verlesen und, da keine Einsprachen erfolgten, genehmigt und in Kraft erklärt.
[Abschrift] |
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A I/1455 |
1611 Mai |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beglaubigen ein Urteil des Markgerichtes zwischen Ratsherr Hans Wüscher und dem 'Vorstehern Göttliches Worts', Bartholomäus Schenkel. Streitobjekt ist eine kleine Mauer hinter ihren beiden Häusern bei der Schuhmacherstube. Wüscher wollte die Mauer in seinem Interesse erhöhen, die Kosten sollte Schenkel mittragen helfen.
Siegel der Stadt |
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A I/1456 |
1614 September 10 |
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Vereinbarung zwischen Ratsherr Hans Wüscher und der Familie Schenkel (Wilhelm Schenkel, Fähnrich, und Ehefrau Margaretha Ulmer sowie Söhne Hans Conrad und Hans Wilhelm Schenkel) anlässlich der Errichtung eines neuen Dachstuhls am Haus der Familie Schenkel [Zur Bundeslade] sowie betreffend eine Mauer zwischen den Häusern der beiden Partner. Hans Wüscher liefert der Familie Schenkel unentgeltlich alles Holz für den Dachstuhl und überlässt ihr seinen Teil der Mauer. Dagegen versprechen die Mitglieder der Familie Schenkel, dem Hans Wüscher zwei Fenster zu belassen sowie einen Gang, der vom Vorderhaus der Familie Schenkel zum Hinterhaus geht, zu entfernen. Auch darf Hans Wüscher zwei 'Rauchlöcher oder Kämi' in den Garten der Familie Schenkel richten.
Siegel des Jeremias Peyer, Ratsherr |
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A I/1457 |
1614 September 10 |
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Inhaltlich identisch mit Urkunde Nr. 1456
Siegel des Jeremias Peyer |
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A I/1458 |
1618 September 18 |
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Der Baurechtsvertrag, den Ratsherr Hans Wüscher und das Ehepaar Wilhelm Schenkel und Margaretha Ulmer im Jahre 1614 miteinander vereinbarten [siehe Urkunden Nr. 1456 und 1457], wird von den Söhnen des Wilhelm Schenkel, Hans Conrad und Hans Wilhelm Schenkel, angefochten. Sie hätten damals aus zwingenden Gründen den neuen Dachstuhl nicht aufrichten können, und der Vertrag sei wider ihre Einwilligung geschlossen worden. Hans Wüscher beharrt dagegen auf Einhaltung des Vertrages. Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen bestätigen die Vereinbarung von 1614 mit der Begründung, die Eltern dürften eine solche Vereinbarung ohne Einwilligung der Kinder treffen.
Siegel der Stadt (abgefallen) |
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A I/1459 |
1709 April 25 |
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Johannes Peyer, Zum Thürnlin, und seine Gattin Anna Maria von Waldkirch (bevogtet durch Obherr Johann Jacob Ziegler) verkaufen Vorder- und Hinterhaus Zum Maulbeerbaum (Anstösser: Haus Zur Bundeslade; Haus Zum Schenkel; Schiffmeister Johann Trippel; Heinrich Müller, Schneider; Zunftmeister Leonhard Meyer) um 5200 Gulden an Johann Heinrich Hurter.
Siegel der Stadt |
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A I/1460 |
1536 August 11 |
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Bernhardin Peyer verkauft im Namen seines Vogtssohnes Hans Conrad Löw dessen Haus am Rindermarkt (Anstösser: Elsbeth von Aich; Repfergasse; Kornhaus des Bischofs von Konstanz) um 500 Gulden an Hans Oswald Löw.
Siegel der Stadt und des Junker Bernhardin Peyer |
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A I/1461 |
1546 April 30 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes im Streit zwischen Hans Oschwald Löw (unterstützt von Itelhans Ziegler) und Heinrich Stühlinger. Streitobjekt ist der Dachkännel, der vom Haus Stühlingers über das Haus von Hans Oschwald Löw führt, der bei starkem Regen das Wasser nicht mehr abzuleiten vermöge, was zu grossem Schaden führe. Das Urteil nimmt auch Bezug auf das Markgerichtsurteil vom 23. April 1546
vgl. Urkunde Nr. 1488; inhaltlich identisch mit Nr. 1489] Siegel der Stadt (beschädigt) |
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A I/1462 |
1544 Dezember 10 |
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Vor Batt Wilhelm Im Thurn, Richter, verkaufen Hans Messmer und seine Frau Margreth Bilgerin (bevogtet von Urteilsprecher Hans Müg) eine Mannsmaad Wiese im Merishausertal (Anstösser: Moritz Dorrer, Uli Gutjahr) um 36 Gulden 15 Schilling an Moritz Dorrer.
Siegel der Stadt und des Hans Müg |
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A I/1463 |
1664 April 4 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes betreffend die Ableitung von Wasser mittels 'Teucheln' in einen Krautgarten. Zunftmeister Hans Heinrich Ammann solle erlaubt sein, das Wasser beim Reb- und Baumgarten des Friedrich Kupp vor dem Obertor an der Steig in seinen eigenen Krautgarten abzuleiten.
Siegel der Stadt |
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A I/1464 |
1651 April 18 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen erlauben dem Tobias Wegerich von Bernau, einen Brunnen samt Leitung in seinem Baum- und Krautgarten vor dem Obertor (Anstösser: Hans Caspar Langs sel. Witwe; Heinrich Seiler der jüngere) zu errichten.
Siegel der Stadt |
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A I/1465 |
1557 September 29 |
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Benedict Stokar, Niclaus Schalch und Conrad Hurter haben von Hans Caspar Stokar, sesshaft zu Wyda, Reben, Wiesen und Äcker auf der Steig [Stokargässlein], erworben. Die drei Käufer regeln untereinander die Nutzung des Wassers, das von Benedict Stokars Brunnenstube und aus den Wiesen 'loufft und kompt'.
Siegel des Benedict Stokar, des Niclaus Schalch und des Conrad Hurter (fehlt) |
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A I/1466 |
1560 Juni 23 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen besiegeln einen Entscheid des Markgerichtes um das Durchfahrtsrecht bei einem Acker auf dem Fäsenstaub. Es stehen sich gegenüber: Conrad Hurter und Niclaus Schalch einerseits, Blesy Ochs anderseits, sowie Barbara Burkhart, Haini Gretscher, Bartly Zehender, Madlena Frank (mit Beistand von Zunftmeister Johann Frank) und Conrad Schalch drittenteils.
Siegel der Stadt (fehlt) |
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A I/1467 |
1562 November 20 |
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Vor Conrad Bäri, Statthalter anstelle des Richters Onofrion Waldkirch, verkauft das Ehepaar Benedict und Dorothea Stokar-May seine Trotte auf der Steig um 80 Gulden an Niclaus Schalch und Conrad Hurter. Der Kaufvertrag enthält einige Bedingungen, die die beiden Käufer zu erfüllen haben: So sollten die 'armen lütt und siechen' vom benachbarten Siechenhaus ihre Trauben in dieser Trotte auspressen dürfen. (Benedict Stokar hatte die Trotte von den Siechenpflegern gekauft.) Diese Arbeit sollte jedoch von gesunden Leuten vorgenommen werden
Siegel der Stadt und des Hans Grimm (fehlen) |
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A I/1468 |
1571 Mai 11 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes betreffend das Durchgangsrecht zu Gütern am Fäsenstaub. Niclaus Schalch, Conrad Hurter, Barbara Burckhart, die Witwe des Hans Burckhart, Heinrich Gretscher, Anna Frank, die Witwe des Hans Keller, und Hans Würth protestierten dagegen, dass Verena Stültz, die Witwe des Schneiders Niclaus Schüch, und Itelhans Wagen den Weg zu ihren Gütern im Fäsenstaub und Urwerf, den sie zu nehmen pflegten, mit Brettern verbarrikadiert hätten. Der Weg verlief zwischen den Weingärten von Verena Schüch-Stültz und Itelhans Wagen. Das Gericht entscheidet, dass Verena Schüch-Stültz und Itelhans Wagen den Durchgang wieder öffnen sollen.
Siegel der Stadt |
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A I/1469 |
1579 März 26 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes betreffend die Sperrung eines alten Fussweges. Margaretha Schalch, die Witwe des Conrad Hurter, bevogtet von alt Baumeister Heinrich Schwarz, klagt, dass Daniel Forrer, der Bruder des Stadtschreibers Hans Forrer, sein Gut im Urwerf umzäunt und damit einen alten Fussweg 'verschlossen' habe. Daniel Forrer muss den alten Weg so breit öffnen, 'damitt man mitt ainer burdy grass und höw dardurch wanndlen möge'.
Siegel der Stadt |
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A I/1470 |
1586 März 11 |
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Die Witwe des Niclaus Schalch, Anna Hüenlin, verkauft der Witwe des Conrad Hurter, Margaretha Schalch, 2 Juchart Reben am Stokarberg um 1'200 Gulden. Anstösser sind Benedict Stokar und Niclaus Schüchs Witwe.
Siegel der Stadt und des Heinrich Schwarz, Ratsherr |
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A I/1471 |
1595 März 25 |
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Regest siehe unter Nr. 1324
Siegel der Stadt |
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A I/1472 |
1605 Juni 3 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beglaubigen einen Entscheid des Markgerichtes betreffend die Freihaltung eines Grabens im Stokargässli zwecks ungehinderten Abflusses von Wasser. Adelheid Stokar, die Witwe des Benedict Stokar, unterstützt von Heinrich und Franziskus Stokar sowie den Brüdern Franziskus und Hans Ziegler, klagt gegen Hans Jacob Hurters Witwe und Hans Conrad Hurter, dass sie einen früheren Beschluss des Markgerichtes missachten würden. Dieser besagte, dass Adelheid Stokar und Hans Conrad Hurter zwischen ihren beiden Wiesen einen Graben ausheben und diesen freihalten sollten, damit das Wasser problemlos abfliessen könne. Hans Conrad Hurter habe jedoch diesen Graben, zum Schaden von Benedict Stokars Witwe, mit Kies und 'Wuest' angefüllt. Das Markgericht entscheidet: Hans Conrad Hurter muss den Graben freihalten
Siegel der Stadt |
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A I/1473 |
1640 März 20 |
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Hans Jacob Hurter und Heinrich Seiler, Pfleger des Klosters Allerheiligen, tauschen miteinander zwei Grundstücke. Hans Jacob Hurter übergibt dem Heinrich Seiler sein Gut am Stokarberg (4 Juchart Reben, 2 Mannsmaad Wiesen und Baumgarten, Trotte, Trottgeschirr, 6 Züber und 1 Gartenhäuslein). Anstösser an das Gut ist Hans Ludwig Haasen Witwe. Heinrich Seiler übergibt dem Hans Jacob Hurter 2 Vierling Baumgarten und Wieswachs sowie drei Vierling Reben an der Bleiche vor dem Obertor (Anstösser: Samuel Murbach; Christoph Ammann; Hauptmann Leonhard Meyer). Den Mehrwert des Gutes am Stokarberg zahlt Heinrich Seiler in bar aus.
Siegel der Stadt und der Vögte der Frau des Heinrich Seiler, Hans Heinrich Schalch und Georg Ott |
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A I/1474 |
1647 Juni 16 |
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Hauptmann Hans Caspar Stokar und Hans Stokar schenken dem Heinrich Seiler, alt Pfleger des Klosters Allerheiligen, 'wegen vilfaltigen erzeigten Freündt- unnd Nachparschafft' den Grund und Boden um sein Haus auf der Steig, nahe des Stokarberges. Das geschenkte Grundstück wird genau eingegrenzt.
Siegel des Hans Caspar Stokar, Hauptmann, und des Johann Stokar |
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A I/1475 |
1650 Juni 17 |
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Gertrud Ziegler, die Tochter des Heinrich Seiler, bestätigt, von ihren Eltern leihweise bis zu deren Tod das Gut im Stokarberg erhalten zu haben. Dazu gehört die Trotte, die Behausung, das Haus des Rebmannes, der Garten, 3 Stück Vieh im Stall und alles, was dieses Jahr im Stokarberg, im Urwerf und auf der Siechenwiese gewachsen ist. Dafür soll Gertrud Ziegler-Seiler ihnen jährlich den vierten Teil des Weinertrags abliefern.
Petschaft des Lorenz Ziegler, Gatte der Gertrud Ziegler-Seiler |
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A I/1476 |
1663 Mai 20 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen schlichten einen in neuer Form entstandenen Brunnen- und Wasserrechtsstreit im Stokargässlein zwischen Beat Wilhelm Im Thurn, St. Bläsischer Amtmann, einerseits und Lorenz Ziegler (für seine Schwiegermutter, Heinrich Seilers sel. Witwe) und Johannes Ziegler anderseits sowie Matthäus Schalch in der 'Burg' drittenteils. Dabei werden Vergleichsbriefe aus den Jahren 1557, 1642 und 1650 zur Untermauerung herangezogen.
Siegel der Stadt |
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A I/1477 |
1700 Februar 5 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen erlauben dem Stadtbaumeister Emanuel Stimmer, einen Brunnen samt Leitung in seinem Garten am Beckengässlein vor dem Obertor zu errichten.
Siegel der Stadt |
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A I/1478 |
1711 Oktober 1 |
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Vergleich im Streitfall zwischen Zunftmeister und Schlossherr Adam Erni, vertreten durch Pfarrer Hans Conrad Altorfer und den ehemaligen Urteilsprecher Adam Erni, einerseits und Frau Judith Stokar-Peyer, unterstützt durch Vogtrichter und Statthalter Johann Ludwig Peyer, Zur Laterne, Freihauptmann und Vogtherr Bernhardin Im Thurn, Georg Stokar und Johann Christoph von Waldkirch, anderseits. Die beiden Parteien treffen einen gütlichen Vergleich bezüglich des Hinterhauses Zum Grauen Rössli und die Stallung und Mauer im Hinterhaus Zur Taube in der Krummgasse, das der Judith Stokar-Peyer gehört.
Petschaften des Adam Erni des ältern, des Adam Erni des jüngern, des Johann Ludwig Peyer und des Berhardin Im Thurn |
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A I/1479 |
1587 März 28 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes zwischen Hans Heinrich Oschwald und Meister Wilhelm Jezler, der von Daniel Forrer, alt Baumeister, unterstützt wird. Streitobjekt ist eine kleine Mauer hinter und an seinem Haus Zur Goldenen Rose bei der Kirche St. Johann gegen das Haus des Wilhelm Jezler. Oschwald vertritt die Meinung, dass die Mauer beiden Parteien gemeinsam gehöre, während Jezler der Auffassung ist, er besitze die Mauer allein.
Siegel der Stadt |
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A I/1480 |
1628 September 26 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Margerichtes im Streitfall um eine gemeinsame 'Schidmur' zwischen dem Haus Zur Goldenen Rose und dem Haus Zum Rietböschen. Auf der einen Seite stehen Carol Ludwig Oschwald und Franziskus Ziegler, Spendmeister, in Vertretung ihres Vaters und Schwiegervaters, Hauptmann Hans Georg Oschwald, auf der andern Seite steht Georg Pfau, Bäcker. Die fragliche Mauer ist schadhaft geworden und droht einzustürzen. Grund dafür ist, gemäss Oschwald, das Anbringen eines 'Kopfhäusleins' (Kastens) in der Mauer durch Pfau. Pfau hingegen glaubt die Ursache darin zu sehen, dass die Mauer durch Hans Georg Oschwalds bauliche Veränderungen zu sehr belastet worden sei. Das Markgericht verfügt eine Kompromisslösung, die beiden Meinungen einigermassen gerecht wird. .
Siegel der Stadt |
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A I/1481 |
1662 Mai 7 |
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Hans Martin Koch, Oberbaumeister, gibt bekannt, dass er beim Neubau eines Kellers in seinem Hinterhaus Zum Samson etwas mehr Platz gegen das Haus Zur Goldenen Rose hinaus benötigt habe. Carol Ludwig Oschwald, der Besitzer dieses Hauses und ehemaliger Amtmann des Domstifts Konstanz, habe ihm, Hans Martin Koch, die Einwilligung dazu gegeben. Verschiedene ergänzende baurechtliche Vereinbarungen (Anbringen von Fenstern; Erlaubnis für Carol Ludwig Oschwald, allenfalls an neuerrichtete Mauern auch anzubauen).
Siegel des Hans Martin Koch |
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A I/1482 |
1688 Juni 21 |
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Alexander Peyer, der jüngsthin das Haus Zum Samson erworben hat, hat sich entschlossen, ein 'Gewölb und ein Kuchin' gegen den Garten des Hauses Zur Goldenen Rose hinaus zu bauen. Hans Jacob Oschwald, der derzeitige Besitzer dieses Hauses, habe ihm die Bewilligung dazu erteilt. Ergänzende baurechtliche Bestimmungen (etwa Anbringen von zwei Fenstern u. a.).
Petschaft des Alexander Peyer |
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A I/1483 |
1730 September 23 |
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Gütlicher, von der Stadtkanzlei besiegelter Vergleich in baurechtlichen Angelegenheiten zwischen den Besitzern der Häuser Zum Rietböschen und Zur Goldenen Rose. Auf der einen Seite stehen Franziskus Oschwald und Familie, unterstützt von Hauptmann und alt Spitalmeister Hans Wilhelm Veith sowie von Hans Georg Schalch, auf der andern Seite der Stadtarzt Leonhard Hurter, der das Haus Zum Rietböschen unlängst erworben hat, unterstützt von Grossrat Johannes Kupp und Gerichtsherr und Amtmann Franziskus von Meyenburg.
Siegel der Stadt (fehlt) |
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A I/1484 |
1733 März 16 |
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Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen verkaufen Grossrat und Amtmann Franz Oschwald und seine Frau Anna Maria Speissegger (bevogtet von Zunftmeister Tobias Senn) ihr Haus Zur Goldenen Rose (Nachbarhäuser: Rietböschen; Samson) um 5600 Gulden an Vogtrichter Johann Heinrich Pfister, der sich durch seinen Bruder Alexander Pfister vertreten lässt.
Siegel der Stadt |
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A I/1485 |
1482 März 1 |
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Hans Grünenfelder und seine Ehefrau Agnes Wiss (bevogtet von Ratsherr Hans Lüti) haben von den beiden Pflegern der 'armen Siechen in unserm Spital', Hartmann Keller und Hans Löw, 10 Pfund Heller Bargeld erhalten. Sie versprechen, dieses Kapital mit 10 Schilling jährlich zu verzinsen. Als Unterpfand setzen sie ihr Haus, Hof und Hofstatt am Rindermarkt (Anstösser: Meister Laurenz Cron; Haus der von Fulach) ein.
Siegel der Stadt und des Hans Lüti (fehlen) |
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A I/1486 |
1533 Mai 2 |
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Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen verkauft Waldburga von Aich (bevogtet von Ratsherr Conrad Meyer), die in Ueberlingen lebt, ihrer Schwester Elsbetha von Aich um 237 Gulden 10 Schilling ihr Haus, Hof und Hofstatt am Rindermarkt in Schaffhausen (Anstösser: Haus des Bischofs von Konstanz; Haus der Löwen). Die beiden Schwestern sind die Töchter des verstorbenen Ulrich von Aich.
Siegel der Stadt und des Conrad Meyer (beide beschädigt) |
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A I/1487 |
1533 Mai 2 |
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Elsbetha von Aich, die Schwester der Waldburga von Aich zu Ueberlingen, gibt vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen bekannt, dass es ihr momentan nicht möglich sei, ihrer Schwester Waldburga 160 Gulden in bar zu bezahlen. Elsbetha hatte von ihrer Schwester ein Haus am Rindermarkt (Anstösser: Haus des Bischofs von Konstanz; Haus der Löwen) erworben. Aus diesem Grunde verpflichtet sich Elsbetha von Aich, der Waldburga von Aich einen jährlichen Zins von 8 Gulden zu bezahlen. Als Unterpfand setzt sie das neuerworbene Haus am Rindermarkt ein.
Siegel der Stadt und des Itelhans Ziegler (fehlen) |
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A I/1488 |
1546 April 23 |
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Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes zwischen Heinrich Stühlinger und Hans Oschwald Löw (unterstützt von Itelhans Ziegler, seinem Schwager). Der Streit zwischen den beiden Parteien dreht sich um den Verlauf eines Dachkännels zur Ableitung von Regenwasser. Zudem beklagt sich Hans Oschwald Löw, dass die Gäste in Stühlingers Herberge ihren Harn und 'ander ungesüber' auf das Dach leeren würden, von wo dieses in Löws Hof fliesse und dort 'ain grossen geschmack' verursache. Der Rat legt den Verlauf des Dachkännels fest, verbietet dem Heinrich Stühlinger, Fäkalien aus dem Fenster zu schütten, und schreibt ihm vor, die Fenster mit eisernen Stangen zu vermachen.
Siegel der Stadt |
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A I/1489 |
1546 April 30 |
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Inhaltlich identisch mit Urkunde Nr. 1461
Siegel der Stadt |
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A I/1490 |
1588 Mai 10 |
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Vor Ulrich Pflum, Statthalter des Richteramts, und dem Stadtgericht der Stadt Schaffhausen geben Bathwilhelm Stühlinger und seine Ehefrau Barbara Geblin (bevogtet von Conrad Veith, Urteilsprecher) bekannt, dass sie von Hans Ulrich Peyer im Hof, Amtmann des Bischofs von Konstanz, 120 Gulden Bargeld eingenommen haben. Sie versprechen, dieses Kapital mit 6 Gulden jährlich zu verzinsen. Als Sicherheit setzt das Ehepaar Stühlinger-Geblin ihr Haus am Rindermarkt, die Wirtschaft Zum Roten Löwen (Anstösser: Haus des Bischofs von Konstanz; Beat Löw), ein. Stühlinger ist übrigens seinen Schwestern Susanne, UrsuIa und Amalia 300 Gulden, herrührend vom elterlichen Erbe, schuIdig.
Gerichtssiegel der Stadt und des Conrad Veith (fehlen) |
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A I/1491 |
1588 Mai 10 |
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Battwilhelm Stühlinger und seine Ehefrau Barbara Geblin bestätigen die mit Hans Ulrich Peyer im Hof geschlossene Übereinkunft [vgl. Urkunde Nr. 1490]. Sie versprechen, die Summe bis Ostern 1593 zurückzubezahlen und lassen dies durch Ratsherr Alexander Fattlin bestätigen.
Siegel des Alexander Fattlin (fehlt) |
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A I/1492 |
1590 Mai 11 |
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Conrad Kuhn, der Metzger, als Vogt der Witwe des Battwilhelm Stühlinger, Barbara Göbel, die auch von ihrem Vater, Hans Göbel aus Rottweil, unterstützt wird, sowie Hans Ulrich Peyer im Hof, bischöflich-konstanzischer Amtmann, als Vormund der Tochter des Battwilhelm Stühlinger und der Barbara Göbel, verkaufen dem Schaffhauser Bürger Martin Tuntz um 1300 Gulden ihr Haus, Hof und Hofstatt Zum Roten Löwen am Rindermarkt (Anstösser: Haus des Bischofs von Konstanz; Beat Löw).
Siegel der Stadt, des Conrad Kuhn (fehlt) und des Hans Ulrich Peyer im Hof |
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A I/1493 |
1598 Juli 21 |
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Im Namen von Hans Göbel aus Rottweil verkaufen Ratsherr Georg Hüninger und Conrad Kuhn, der Metzger, das ihm, Göbel, aus dem Konkurs von Martin Tuntz zugefallene Haus Zum Roten Löwen an Hans Thomas Habicht, den Metzger. Der Rote Löwen liegt am Rindermarkt und grenzt an das Haus des Bischofs von Konstanz und dasjenige des Samuel Peyer. Habicht hat Schulden im Betrage von 908 Gulden 16 Schilling zu übernehmen.
Siegel der Stadt |
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A I/1494 |
1598 Juli 21 |
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Hans Thomas Habicht bestätigt den Erwerb des Hauses Zum Roten Lowen am Rindermarkt von Hans Göbel, einem Bürger aus Rottweil, aus der Konkursmasse des verstorbenen Martin Tuntz. Der Rote Löwen war bisher eine Herberge und Wirtschaft gewesen. Da Habicht jedoch nicht zu wirten beabsichtigt, bittet er den Rat um Erlaubnis, den Schild an seinem Hause einziehen zu dürfen. Da zurzeit in der Stadt Schaffhausen kein Mangel an Wirtschaften und Herbergen herrsche, willigt der Rat in seinen Wunsch ein. Falls dies jedoch später wieder der Fall sein sollte, würden Habicht oder seine Erben ohne Widerrede 'darinnen zu württen, ainen Schildt usszustreckhen schuldig' sein.
Siegel des Ratsherrn Daniel Forrer (fehlt) |
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A I/1495 |
1647 August 23 |
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Heinrich Habicht, Metzger, und seine Ehefrau Anna Beck, vertreten durch Zunftmeister Hans Jacob Hoffmann und Amtmann Carl Ludwig Oschwald sowie durch den Vogt der Ehefrau, Zunftmeister Melchior Pfister, verkaufen ihr Haus, Hof und Hofstatt Zum Roten Löwen am Rindermarkt (Anstösser: Amtshaus des Bischofs von Konstanz; Hauptmann Alexander Ziegler) um 2600 Gulden an Leutnant Hans Ludwig Im Thurn.
Siegel der Stadt und des Ratsherrn Melchior Pfister |
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A I/1496 |
1647 August 25 |
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Der neue Besitzer des Hauses Zum Roten Löwen, Leutnant Hans Ludwig Im Thurn, löst 150 Gulden Kapital vom Spital zum Heiligen Geist, vertreten durch Spitalmeister Paulus Veith, ab. Paulus Veith bestätigt, dass Hans Ludwig Im Thurn sämtlicher Zinsverpflichtungen ledig sein solle.
Petschaft des Paulus Veith, Spitalmeister |
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A I/1497 |
1650 August 26 |
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Heinrich Habicht, Metzger, und seine Ehefrau Anna Beck bestätigen, dass Leutnant Hans Ludwig Im Thurn nicht nur die Belastungen auf dem Haus Zum Roten Löwen am Rindermarkt (Anstösser: Haus des Bischofs von Konstanz; Major Alexander Ziegler) abgelöst habe, sondern ihnen auch den Kaufschilling vollständig entrichtet habe. Das Ehepaar Habicht-Beck verspricht, keine Ansprüche mehr auf dieses Haus geltend zu machen.
Siegel des Hans Jacob Hoffmann, Zunftmeister |
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