Suchen

Einführung in die Bestände

STADTARCHIV SCHAFFHAUSEN


 Alle Bestände
 A  Altes Archiv(15126 VE / Zeitraum: 1045-1909)
 A I  Urkunden(1643 VE / Zeitraum: 1045-1838)

1045 bis 1396 Übersicht 1463 bis 1532
Es gibt insgesamt 1643 verzeichnete Einheiten zum Titel A I  Urkunden.
Suche im Verzeichnis A I  Urkunden
1396 bis 1463
Signatur Datum Titel Inhalt Bild
A I/0517 1396 Mittwochs nach dem Fronleichnamstag Schaffhausen Liegenschaften: wo? Ulrich von Eich und dessen Ehefrau verkaufen an Hans von Berau jährlich einen Gulden Zins ab ihrem Haus dahier.

UR 1329
 
A I/0824 1396 Samstags nach St. Ambrosius Leibeigenschaftswesen Graf Friedrich von Zoler, Keller des Gotteshauses in der Reichenau, begibt sich Namens des gedachten Klosters der Ansprüche an eine Leibeigene zu Löhningen (zu Gunsten des Spitals).

UR 1324
 
A I/0825 1396 an St. Simon & Judas Abend Leibeigenschaftswesen Bischof Burkhart zu Konstanz wechselt Leibeigene zu Löhningen gegen solche des Spitals zu Neunkirch.

UR 1334
 
A I/0826 1396 an St. Gangolfs Tag Leibeigenschaftswesen Walter von Riedern, Leibeigener des Friedrich von Oftringen, testiert zu Gunsten seiner Ehefrauen, einer Leibeigenen des Spitals.

UR 1326
 
A I/0508 1397 Montags vor Maria Verkündigung Schaffhausen Liegenschaften: Webergasse Conrad Bonndorfer, Weber, und dessen Tochter verkaufen an die Pfleger des Kirchenlichts zu St. Johann einen jährlichen Zins ab einem Haus in der Webergasse.

UR 1340
 
A I/0530 1397 Donnerstags nach Ostern Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Engelbrechtstor Heinrich von Herblingen und dessen Schwestern und Anverwandte verkaufen an Heinrich von Getzis, Unterrichter, einen Krautgarten vor dem Engelbrechtstor.

UR 1342
 
A I/0606 1397 Freitags nach St. Nicolaus Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Rammersbühl Hans Gisinger, genannt Hötzlin, Metzger, von Neuhausen, sesshaft zu Schaffhausen, und dessen Sohn Hans verkaufen einen Acker an dem Rammersbühl an Hans Randegger, Mezger.

UR 1351
 
A I/0342 1398 an St. Antonien Tag Riedheim Bad. Amt Blumenfeld Conrad Roth von Riedheim verkauft an Burkhart Stockar von Barzheim eine Wiese und Ackerland, bei Riedheim gelegen.

UR 1352
 
A I/0410 1398 Donnerstags vor Lichtmess Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Vor Vogt und Rat werden die Hinterlassenen des Claus Etter von Merishausen, welcher Leibeigener und Amtmann des Spitals gewesen, mit ihrer Erbforderung abgewiesen und dessen Verlassenschaft dem Spital zuerkannt.

UR 1353
 
A I/0677 1398 am Abend vor Pfingsten Siblingen Margaretha, die Witwe des Schultheissen Hans von Randenburg, und deren Kinder Götz und Margaretha von Randenburg verkaufen dem Spital ihre Güter mit der Vogtei und der Hälfte der Gerichtsbarkeit in dem Dorfe Siblingen nebst Gütern zu Merishausen.

UR 1359
 
A I/0827 1398 Donnerstags nach dem Maitag Leibeigenschaftswesen Rudolph von Fridingen und dessen Gattin verkaufen dem Spital leibeigene Eheleute und deren Kinder und Kindeskinder zu Ebringen (Bad. Amts Blumenfeld).

UR 1358
 
A I/0828 1398 an St. Nicolaus Abend Leibeigenschaftswesen Bernhard von Jestetten verkauft dem Spital fünf Leibeigene zu Jestetten.

UR 1366
 
A I/1500 1398 März 1   Wilhelm Im Thurn erklärt, dem Kloster Allerheiligen einen jährlichen Zins von 5 Pfund und 5 Schilling ab seinem Haus (Anstösser: Rathaus, ehemals 'nidere Trinkstuben'; Katharina Zeller) zu schulden, ferner einen Zins von 5 1/2 rheinischen Gulden ab dem Stall und Garten hinter diesen Häusern.

[vgl. UR 1354] Siegel des Wilhelm Im Thurn, Ritter
 
A I/0140 1399 Donnerstag nach Ostern Flurlingen Kt. Zür[ich] Jakob Kaufmann und dessen Ehefrau verkaufen an Claus Giel (ebenfalls Bürger von Schaffhausen) jährlich zwei GuIden Zins ab ihrem Weingarten zu Flurlingen.

UR 1373
 
A I/0264 1399 Sonntags nach St. Joh. Baptist Lottstetten Ulrich Wirth von Lottstetten verkauft ab Liegenschaften in da an Oettlin Kramer von Schaffhausen jährlich einen Mutt Kernen.

UR 1376
 
A I/0829 1399 Donnerstag vor St. Mathyas Leibeigenschaftswesen Heinrich von Herblingen und dessen Schwestern verkaufen dem Spital einen Leibeigenen zu Neunkirch.

UR 1378
 
A I/0830 1399 am guten Tag vor Pfingsten Leibeigenschaftswesen Heini Werli von Beggingen, Leibeigener der Clara Anna von Fridingen, Rudolphs des jüngeren Gattin, kauft sich von derselben los und ergibt sich an den St. Marien Spital zu Jerusalem.

UR 1375
 
A I/1292 1399 Januar 31   Hans Vögeli, Weibel, und der Rat zu Schaffhausen, die an Stelle des Ritters und Vogtes Heinrich von Randegg zu Gericht sitzen, beurkunden, dass Klaus Stökli, Bürger von Schaffhausen, von Hans, dem Sattler, von Stein und seiner Schwester Adelheid 38 Gulden zu einem Jahreszins von zwei Gulden entlehnt hat, und dafür einen Weingarten am Emmersberg, 'inwendig der Rinckmuren' zu Schaffhausen gelegen, samt der Trotte, die dazu gehört, verpfändet. Sollten Stökli oder seine Erben den Zins nicht entrichten, so haben Hans Sattler und Adelheid seine Schwester das Recht, den Weingarten zu pfänden. [vgl. UR 1370]

Siegel des Heinrich von Randegg und der Stadt (fehlen)
 
A I/0523 1400 an St. Lucien Tag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Emmersberg Heine Mannlich und dessen Ehefrau verkaufen an Ulrich Hölzler einen rhein[i]sch[en] Gulden Zins ab ihrem Haus in der Vorstadt und ab drei Juchart Ackerland auf dem oberen Emmersberg.

UR 1392
 
A I/0831 1400 Donnerstag nach St. Waltburg Leibeigenschaftswesen Fritschi Vogt von Mettingen und Adelheid geborene von Oftringen, dessen Ehefrau, verzichten auf ihre Ansprüche an drei Leibeigene von Wangen, die sich von dem Freiherren Ritter Heinrich von Weissenburg losgekauft.

UR 1385
 
A I/0832 1400 Montags nach St. Agathentag Leibeigenschaftswesen Freiherr Heinrich von Weissenburg, Ritter, und dessen Gattin verleihen dreien Leibeigenen von Wangen die nachgesuchte Loskaufung.

UR 1383
 
A I/0945 1400 15. Calendas Juni Indict. 10 [1402] Löhningen Übersetzung der lateinischen Bestätigungsurkunde des Bischofs Marquard zu Konstanz betreffend die Wahl des als Leutpriester an die Kirche zu Löhningen berufenen Johannes Gabelhauser. (Original sub N° 250.)

UR 1410
 
A I/0589 1401 an St. Oswalds Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Thüring von Sissach verkauft an Claus Murer zwei Gulden jährlichen Zinses ab Rudolph Maurers Weingarten im Mühlental.

UR 1401
 
A I/0833 1401 Freitags vor St. Nicolaus Leibeigenschaftswesen Friedrich von Oftringen zu Stühlingen trifft mit dem Spital eine Genosssame, der Kinder wegen leibeigener Eheleute zu Stühlingen.

UR 5046
 
A I/0141 1402 Donnerstag vor St. Georg Flurlingen Kt. Zür[ich] Heini Pris, genannt Züricher, von Elgg verkauft an Jos Biderb, Schuhmacher, Ansass in Schaffhausen (?), einen Weingarten zu Flurlingen, an dem neuen Berg gelegen.

UR 1409
 
A I/0250 1402 18. Mai (15 Calendas Juni) Löhningen Bestätigungsurkunde des Bischofs Marquard von Konstanz bezüglich der Wahl des an die Pfarrei Löhningen anstatt des resignierenden Priesters Ulrich von Lüpferdingen berufenen Priesters Johannes Gabelhuser. Deutsche Übersetzung sub N°. 945

UR 1410
 
A I/0411 1402 Donnerstags nach St. Jacob Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Die Spitalverwaltung verkauft an Margaretha Löw, Klosterfrau zu St. Agnes, einen jährlichen Geldzins, welcher nach dem Ableben der Käuferin den Armen und Kranken des Spitals zu einer Gottesgab dienen und jeweils am Todestag der Geberin unter dieselben verteilt werden soll.

UR 1414
 
A I/0558 1402 an St. Johann Baptist Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Geissberg (Garspurg, Garsperg) Rudolph Günther, welcher von Jakob Bruder dessen Rechte auf 6 Juchart Ackerland, vor dem Gaisberg gelegen, käuflich erworben, wird von der Spitalverwaltung als Lehenherrschaft mit diesen Äckern in erblehensweise belehnt.

UR 1413
 
A I/0834 1402 Samstags nach St. Georg Leibeigenschaftswesen Die Priorin und der Convent zu St. Katharinental geben tauschweise dem Spital einen Leibeigenen zu Barzheim gegen eine Leibeigene zu Schlatt (im Thurgau).

UR 5049
 
A I/0070 1403 an St. Ulrichs Abend Beggingen Der Guardian und der Convent der minderen Brüder verkaufen dem Spital zwei Mutt Kernen jährlicher Gefälle ab einer Schuposse zu Beggingen.

UR 1421
 
A I/0128 1403 Freitag nach St. Ulrich Feuerthalen Kt. Zür[ich] Haini von Tengen der jüngere verkauft an die Gesellschaft auf der Kaufleutstube zu Schaffhausen jährlich einen GuIden Zins ab Äckern zu Feuerthalen.

UR 1422
 
A I/0835 1403 Montags nach St. Agnes Leibeigenschaftswesen Das St. Verenen Stift zu Zurzach wechselt mit dem Spital einen Leibeigenen zu Siblingen gegen eine dem Spital angehörende Leibeigene aus.

UR 5050
 
A I/0836 1403 Donnerstags nach St. Urban Leibeigenschaftswesen Freiherr Ulrich Thüring von Brandis, sesshaft zu Küssenberg, tauscht eine Leibeigene, die an die Burg gehört, an eine Leibeigene des Spitals zu Wilchingen.

UR 5051
 
A I/0107 1404 Sonntag vor St. Martin Dörflingen Elise Widmer von Dörflingen und deren Kinder verkaufen an Peter Gräppli von Diessenhofen ihre Liegenschaften zu Dörflingen.

UR 1435
 
A I/0412 1404 Montags nach St. Georg Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Catharina Dörflinger, Klosterfrau zu St. Agnes, kauft von der Spitalverwaltung jährlich zwei Saum Wein unter der Bedingung, dass nach ihrem Ableben den Kranken des Spitals jeweils am Jahrzeittag ein halber Saum Wein ausgeteilt werden soll.

UR 1428
 
A I/0509 1404 Mittwochs nach St. Michael Schaffhausen Liegenschaften: Webergasse Die Eheleute Heinrich und Elisabetha Hälschitt stiften eine Jahrzeit zu St. Johannes und setzen hierfür einen jährlichen Zins aus gegen Unterpfand ihres Hauses in der Webergasse.

UR 1431
 
A I/0678 1404 an St. Lucien Tag Siblingen Abt Hugo zu Rheinau als Lehenherr eines Gütleins zu Siblingen, welches von Götz Schultheiss von Randenburg als Mannslehen an Heini und Hans Zölggi, Gebrüder, von Schaffhausen verkauft wurde, überträgt das Lehen an die neuen Eigentümer.

UR 1438
 
A I/0837 1404 am Abend vor Weihnacht Leibeigenschaftswesen Heini und Bürgi Günter, Gebrüder, von Büningen kaufen sich von Conrad von Stoffeln, ihrem bisherigen Leibherren, los und ergeben sich dem Spital als Leibeigene.

UR 5054
 
A I/0662 1405 an St. Hylarien Abend Schleitheim Heinrich von Diessenhofen von Schaffhausen und Jakob Landolt von Schleitheim, welche von Adelheit von Randegg und den Söhnen derselben, Hans und Albrecht von Randegg, Natural-Zinse ab Liegenschaften zu Schleitheim zu beziehen hatten, dagegen an diese zur Bezahlung einer Vogtsteuer verpflichtet waren, urkunden die Aufhebung dieser gegenseitigen Lasten.

UR 1440
 
A I/0071 1406 an St. Dorothea Tag Beggingen Graf Eberhard von Nellenburg, Landgraf zu Hegau und Madach, leiht Jecklin im Hof von Beggingen des Tollingers Gütlein in da zu einem Erblehen.

UR 1452
 
A I/0072 1406 Montags nach der alten Fastnacht Beggingen Elsbeth, Eberlin Tollingers Ehefrau, von Schaffhausen leistet dem Jecklin im Hof zu Beggingen Nachwährschaft für ein demselben verkauftes Lehengütlein zu Beggingen.

UR 1456
 
A I/0543 1406 Montags vor der Auffahrt Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Freudental Heinrich von Herblingen verkauft an Wältin Egginger einen Acker unten am Längenberg, der Langacker genannt, im Freudental, bei dem Vogelbrunnen gelegen.

UR 1459
 
A I/0728 1406 Freitags vor Maria Himmelfahrt Uhwiesen Kt. Zürich Eberhard Beringer verkauft einen Kernenzins ab einem Weingarten zu Uhwiesen an Conrad Sailer, genannt Vogt, von Schaffhausen.  
A I/1011 1406 Februar 28   Der Rat und die Bürgerschaft der Stadt Schaffhausen haben bei Johann Varnower, dem Stadtschreiber von Freiburg im Breisgau, 213 1/3 Gulden Kapital aufgenommen, das sie mit 13 1/3 Gulden jährlich (Zinssatz: etwas über 6%') verzinsen wollen. Als Unterpfand dienen die Einnahmen der Stadt (Zölle, Steuern, Ungelder u.a.). Als zusätzliche Bürgen haben sich einige Bewohner der Stadt, Conrad Cron, Heinrich Zuber, Heinrich Kech, N. Nägeli, Heinrich Lüti, Rudolf Goldschmied, Hans Sattler und Hans Hallauer zur Verfügung gestellt.

Siegel der Stadt (fehlt)

Die Rückseite dieser Urkunde diente als Einband für das Steuerbuch vom Jahre 1440 (?), in dem Conrad Ziegler und Hans Berchtold Seckelmeister waren.
 
A I/1589 1406 10. 14. Schlichtungsurkunde Bürgermeister und grosser Rat zu Konstanz schlichten einen Steit zwischen ihren Freunden, den Edelleuten Burkhart Schenk von Castel, Bürger zu Konstanz, und Ulrich Payrer, sesshaft zu Arbon, auf der einen und der Stadt Schaffhausen mit ihren beistehenden Freunden, den Boten von Breisach, Neuenburg und Rheinfelden auf der anderen Seite. Da die Reichsstadt Schaffhausen, die derzeit vom Reich an das Haus Österreich verpfändet ist, aufgrund ihrer vorgeleften Privilegien für Schulden der Herrschadt nicht pfändbar sind, haben die genannten Edelleute den von ihnen für die Schulden Herzog Friedrichs von Österreich gefangen gesetzten und gepfändeten Bürger von Schaffhasuen, den Genner, freizulassen.

Gleichzeitige Kopie des kaiserlichen Notars und Stadtschreibers von Schaffhausen Heinrich Spiess.

Fotographie, Original in Stadtarchiv Freiburg im Breisgau, (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/0129 1407 Dienstag nach Pfingsten Feuerthalen Kt. Zür[ich] Heinrich von Tengen der jüngere verkauft 5 Juchart Ackerland, beim 'Himmelreich' zu Feuerthalen gelegen, an Hans Tylendorfer von Schaffhausen.

UR 1472
 
A I/0679 1407 Samstags vor Lichtmess Siblingen Georg Keller von Neunkirch verkauft an Herbst Wechlin daselbst Kernenzinse ab einem Gütlein zu Siblingen .

UR 1469
 
A I/0680 1408 Donnerstag vor dem Palmtag Siblingen Herbst 'Wehellin' von Schaffhausen verkauft an Heini Bürgi von Siblingen seine Rechte auf ein Gut in da.

UR 1481
 
A I/0736 1408 Montags vor Maria Himmelfahrt Wangen Bad. Amt Pfullendorf Hans Utzner von (Ober-) Wangen verkauft seinen Hof, des Webers Hof genannt, zu Wangen an die Gebrüder Heinrich und Conrad die Stipper.  
A I/0838 1408 an St. Georgs Tag Leibeigenschaftswesen Abt Berchtold zu Allerheiligen tauscht eine Leibeigene des Klosters zu Wilchingen gegen eine Leibeigene des Spitals zu Hallau aus.

UR 5056
 
A I/0130 1409 Montag nach St. Nicolaus Feuerthalen Kt. Zür[ich] Cunz Mörler und dessen Ehefrau verkaufen dem Heinrich Goldschmid von Schaffhausen drei Viertel Kernen ab einem Garten zu Feuerthalen.

UR 1505
 
A I/0228 1409 Montags nach St. Verena Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Johannes von Tengen, Herr zu Eglisau, leiht seinen Hof zu Kommingen Ernst, dem Vogt zu Nellenburg, und dessen Erben und Nachkommen als Erblehen unter Berücksichtigung der Wünsche der Belehnten.

UR 1500
 
A I/0681 1409 an St. Martins Abend Siblingen Bertschi Hafner von Schaffhausen verkauft an Henni Bürgi von Siblingen seine Nutzungen und Rechte auf einem Gütlein zu Siblingen.

UR 1502
 
A I/0839 1409 Donnerstag nach St. Agathen Leibeigenschaftswesen Wolf von Wolffurt und dessen Gemahlin vergaben dem Spital Leibeigene zu Dillendorf (Bad. Amts Bonndorf).

UR 5058
 
A I/1609 1410 Montag vor Fronleichnam (= 19. Mai) Urteilsbrief Schiedsurteil von Egg von Rischach, Vogt zu Schaffhausen: Erhart Bünninger (= Binninger), wohnhaft im Haus zwischen der Öttlinen und Peter Zieglers Haus (d.i. Haus zum Affen), das eines Abtritts entbehrt, erlangt von den Nachbarn Verena Englerin, Klosterfrau zu Feldbach, Hans Lingg, Stefan Sporer und Peter Ziegler die Freundschaft, das er und seine Nachfahren die gemeinsame ‚Grub und privat’ hinter ihren Häusern gelegen nutzen darf (‚uff dem Stul desselben privat ainen sizz’ haben sollen), dass er aber den Abtritt auf seine Kosten und durch sein Haus leeren müsse.

Betrifft den gemeinsamen Innenhof der Häuser Wegeisen, Affen, Kranich, Spiegel und Einhorn. Lit.: Rüeger Bd. II, S. 1158, zu S. 844, Anm. 2.

Siegel Egg von Rischach und Erhart Binninger, Siegel der Stadt Schaffhausen fehlt.

Marktbrief ‚Cession und Revers Brieff’ gleichen Inhalts ‚Mittwoch vor dem Maytag 1417’ (= 28. April). Beglaubigte Kopie der Stadtkanzlei Schaffhausen vom 15.10.1768.
 
A I/0590 1411 Montags vor dem Palmtag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Adelheid Murer und deren Sohn Hans und Mithafte verkaufen dem Spital einen Weingarten im Mühlental.

UR 1514
 
A I/1288 1411 März 14   Egg von Rischach, Vogt zu Schaffhausen, und der Rat zu Schaffhausen beurkunden, dass Walther Zingg, Bürger von Schaffhausen, vom Barfüssermönch Hermann Sattler zu Schaffhausen 40 Gulden Bargeld empfangen hat und diese Summe mit 2 Gulden jährlich dem Hans Sattler, dem Sohn des Hans Sattler sel. von Stein, verzinsen will. Sattler erhält dafür jährlich den Zins, den Heinrich Keller, genannt Hallauer, von seinem halben Teil des Hauses und der Hofstatt 'am Stuol' in Schaffhausen (Anstösser: [Hermann] Kusch; Geltzer) abzugeben hat.

Siegel des Egg von Rischach, der Stadt und des Walther Zingg (schwer beschädigt)
 
A I/0229 1412 Donnerstag nach St. Martinstag Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Freiherr Hans von Tengen, von welchem Götz Schultheiss von Randenburg, Vogt von Schaffhausen, einen Hof zu Kommingen zu Lehen hatte, erlässt diesem die Lehenschaft und eignet ihm und dessen Nachkommen besagte Besitzung mit allen Rechten zu.

UR 1538
 
A I/0607 1412 Samstags vor Oculi mei Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Rammersbühl Hans Sanggeller und Henni Giger ab der Steig, welche von Hans Randegger, Mezger, und dessen Ehefrau einen Acker am Rammersbühl als Erbzinslehen erhielten, geben denselben einen Lehenrevers.

UR 1529
 
A I/0840 1412 Samstags nach St. Gallus Leibeigenschaftswesen Johannes Lüti, Custos des St. Verenastiffts zu Zurzach, verkauft Namens desselben einen Leibeigenen zu Lusshaim (Lausheim, Bad. Amts Bonndorf) dem Spital.

UR 5061
 
A I/0841 1413 Donnerstag vor St. Johann Bapt[ist] Leibeigenschaftswesen Rüger Fridbold trifft mit dem Spital eine Genossame wegen der Kinder leibeigener Eheleute zu Muheim (Mauenheim?, Bad. Amts Möhringen).

UR 5063
 
A I/0842 1413 Donnerstags vor St. Agnes Leibeigenschaftswesen Abt Hugo zu Rheinau wechselt mit dem Spital eine Leibeigene zu Aazheim gegen eine Eigene des Spitals zu Löhningen.

UR 5062
 
A I/0682 1414 Freitags nach St. Lucientag Siblingen Götz Schultheiss von Randenburg verkauft an Heini Zölggi auf der Steig in Schaffhausen ein Gütlein zu Siblingen, welches Lehen ist vom Gotteshaus Rheinau.

UR 1571
 
A I/0230 1415 an Allerheiligen Abend Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Götz Schultheiss von Schaffhausen verkauft an Rudolph von Fridingen jünger zu Tengen seinen Hof zu Kommingen mit allen Liegenschaften, Rechten und Nutzungen.

UR 1591
 
A I/0231 1415 Dienstag vor St. Catharina Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Rudolph von Fridingen jünger verkauft seinen von Götz Schultheiss von Schaffhausen erkauften Hof zu Kommingen mit allen Liegenschaften, Nutzungen und Rechten, mit alleiniger Ausnahme der Gerichtsbarkeit, welche an die Veste der 'vorder Burg' zu Tengen gehören solle, den Kirchenpflegern zu 'Lushaim' (Lausheim).

UR 1593
 
A I/0510 1415 an St. Maria Magdalena Abend Schaffhausen Liegenschaften: Webergasse Hans Kerner, Weber, und Margaretha StöckIin, Eheleute, verkaufen an Conrad Diessenhofer von Raprechtswyle und Hans Gysenharter (beide ebenfalls hiesige Bürger) zu Handen der Priesterschaft zu St. Johannes [Gefälle] ab Liegenschaften in der Webergasse usw.

UR 1587
 
A I/0591 1415 Montags nach Oculy Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Kaiser Sigmund erteilt dem Spital auf demütiges Bitten die Bewilligung, im Mühlental an der Durach eine Mühle zu bauen, mit dem Recht der ausschliesslichen Benützung derselben.

UR 1574
 
A I/0843 1415 Donnerstags vor St. Thomas Leibeigenschaftswesen Abt Hugo zu Rheinau gibt dem Spital eine Leibeigene zu Trasadingen gegen eine andere in da.

UR 5066
 
A I/0185 1417 an St. Andreas Abend Guntmadingen Hermann von Biberach auf der Steig in Schaffhausen und dessen Ehefrau und Schwieger verkaufen an Clewi Keller von Guntmadingen ein Juchart Ackerland, auf Gächlinger Gemarkung gelegen.

UR 1623
 
A I/0207 1417 Donnerstag vor der Auffahrt Jestetten Badischer Amtsort Hans Ulrich von Tettingen verkauft seinen Hof zu Jestetten an die Gebrüder Heini und Hans Zöllggin von Schaffhausen.

UR 1612
 
A I/0561 1417 14. Juni Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Gruben Ritter Götz von Hünenberg, Bürgermeister, verkauft an Nikolaus Ernst, Kaplan zu St. Johannes, an Clara Biesin, Ulrich Stierlin, Gerber, Johannes Schlatter, Weinsinner, und Heintzli Daniel, alle von Schaffhausen, einen Acker in Gruben für jährlich zwei Mutt Kernen.

UR 1621
 
A I/1049 1417 Dezember 20   Erhart Binninger, Bürger von Schaffhausen, erklärt im Namen von Bertschi Ziegler von Hoffstetten, ebenfalls Bürger von Schaffhausen, dass Ziegler vom Sondersiechenamt, von den armen Kindern auf der Steig, 20 Pfund Heller empfangen habe. Ziegler hat den 'kinden uf der Staig' jährlich 1 Pfund Heller Zins zu bezahlen. Unterpfand: Wiese an Blaichin (Anstösser: Ulins Struben Wiese; Heini Hubers Wiese); 1 Juchart Acker an derselben Wiese; 1 Juchart Acker an derselben Wiese; 1 Juchart Acker (Anstösser: Heini Hubers Güter; Snellers Gut); 1 Acker an Rieden (Anstösser: Bürklins Acker).

Siegel der Stadt und des Erhard Binninger
 
A I/0844 1418 an St. Andreas Abend Leibeigenschaftswesen Das St. Verena-Stift zu Zurzach trifft mit dem Spital eine Kinder-Genossame bezüglich eines leibeigenen Ehepaars zu Bargen.

UR 5073
 
A I/0845 1418 12. Januar Leibeigenschaftswesen Henni Meni von Schleitheim, welcher der Margaretha Nürtin von Siblingen, einer Leibeigenen des Spitals, mit fremden Gerichten gedroht, wird gefangen genommen u. darnach auf eine Urfede hin entlassen.

UR 5070
 
A I/0846 1418 Dienstags vor St. Ulrich Leibeigenschaftswesen Bischof Otto zu Konstanz gibt dem Spital eine Leibeigene zu Wilchingen gegen eine zu Hasla (Haslach).

UR 5072
 
A I/0482 1419 Montags nach St. Agatha Schaffhausen Liegenschaften: Unterstadt Hans Nützli und Margaretha Meyer, dessen Ehefrau, erwerben von der Spitalverwaltung ein Leibgeding, für welches sie derselben ihr Vorder- und Hinter-Haus in der Unterstadt, einen Weingarten zu Flurlingen nebst Trotte und [einen] Kohlgarten zu Feuerthalen als Eigentum zufertigen.

UR 1650
 
A I/0847 1419 Dienstags nach dem Maitag Leibeigenschaftswesen Abt Johannes zu St. Blasien und der Spital, deren Leibeigene zu Löhningen sich verehelichten, treffen der Kinder wegen eine Genossame.

UR 5076
 
A I/0848 1419 Dienstags nach dem Maitag Leibeigenschaftswesen Abt Johannes zu St. Blasien trifft mit dem Spital als Mitleibherrschaft über Eigene zu Löhningen eine Kinder-Genossame.

UR 5075
 
A I/0849 1419 Montags nach St. Michael Leibeigenschaftswesen Leibeigene zu Trasadingen werden zwischen Abt Hugo von Rheinau und dem Spital als zuständigen Leibherren gewechselt.

UR 5078
 
A I/0850 1419 Dienstags nach dem h. Kreuzestag Leibeigenschaftswesen Abt Johannes und der Convent in der Benediktiner Abtei Au bei Bregenz geben eine zu Hofwiesen niedergelassene Leibeigene käuflich los.

UR 5077
 
A I/0524 1420 Mittwochs nach St. Mathias Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Emmersberg Hans Hallauer verkauft an die Pfleger der armen Kinder auf der Steig einen Geldzins seines Vogtkinds Greth Hölzlin ab einem Haus in der Vorstadt und ab einem Acker auf dem oberen Emmersberg mittelst Abtretungsurkunde.

UR 1663
 
A I/0232 1421 15. April Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Die Pfleger der St. Nikolaus Kirche zu Lausheim und Rudolph von Fridingen verkaufen den Hof zu Kommingen ohne die Gerichtsbarkeit, welche an die vordere Burg zu Tengen gehört, an Fritschin Schriber von Tengen u. Anna Vögtin von Pludenz, dessen Ehefrau

UR 1673
 
A I/0612 1422 Freitags vor St. Lucien Tag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Sommerhalde Heinrich Brümsi, genannt Bur, und Elisabetha, dessen Gattin, verkaufen einen Weingarten nebst einer Wiese, an der Sommerhalde bei der Stuhlsteig gelegen.

UR 1694
 
A I/0094 1423 Donnerstags nach St. Mathias Buchthalen Heinrich Cron verkauft an die Pfleger der Sondersiechen Kinder auf der Steig einen Geldzins ab Claus Oehems Gut zu Buchthalen.

UR 1695
 
A I/0186 1423 Sonntags vor St. Thomas Guntmadingen Heini Schuchter von Neunkirch verkauft an Clewi Keller von Guntmadingen zwei Juchart Acker daselbst, zu Niederhofen gelegen.

UR 1709
 
A I/0525 1423 Mittwochs nach Lichtmess Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Emmersberg Guta von Seli und Hans, deren Enkel, verkaufen an Margaretha Löw, Klosterfrau zu St. Agnes, einen jährlichen Zins ab einem Haus in der Unterstadt und ab einem Acker auf dem Emmersberg.

UR 1778
 
A I/0851 1423 Mittwochs nach Quasi modo geniti Leibeigenschaftswesen Clewi Bertschi von Trasadingen, Leibeigener des Spitals, welcher in Schaffhausen das Bürgerrecht angenommen, gibt der Spitalverwaltung bezüglich der Rechte zu ihm eine Zusicherungs-Urkunde.

UR 5083
 
A I/0852 1423 Donnerstags nach St. Jacob Leibeigenschaftswesen Haini Götti von Hindlingen, Leibeigener des Klosters Rheinau, kauft zu Gunsten seiner Angehörigen die Abgabe des Leibfalls los.

UR 5084
 
A I/0853 1423 am lezten Montag des Jahrs Leibeigenschaftswesen Abt Berthold zu Allerheiligen wechselt mit dem Spital Leibeigene zu Merishausen.

UR 5082
 
A I/0131 1424 Montag nach Hylarius Feuerthalen Kt. Zür[ich] Ulrich Ring von Uhwiesen, sesshaft zu Feuerthalen, verkauft den Pflegern der Sondersiechen-Kinder auf der Steig ein Pfund jährlichen Zinses ab seinem Haus zu Feuerthalen.

UR 5086
 
A I/0132 1424 Freitag nach St. Martinstag Feuerthalen Kt. Zür[ich] Hans Kopp, Pfister, und dessen Ehefrau verkaufen an den Priester Ulrich von Balm jährlich zehn Schilling Zins ab einem Garten zu Feuerthalen.

UR 1727
 
A I/0133 1424 Dienstag vor St. Catharina Feuerthalen Kt. Zür[ich] Hans Goldschmid und dessen Gattin Kunegunde, sesshaft zu Schaffhausen, verkaufen den Sondersiechen-Kindern auf der Steig einen jährlichen Geldzins ab einem Haus zu Feuerthalen.

UR 1728
 
A I/0193 1424 Dienstag vor dem Mayentag Hemmental Hans Sattler versichert die Spitalverwaltung für Kapital und Zins zu Gunsten der Pfründe des neuen Altars im Spital auf eine Wiese, im Hemmentaler-Tal gelegen.

UR 1713
 
A I/0569 1424 Montags vor Hylarii Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hornberg Hans Lantrichter und dessen Ehefrau verkaufen an Conrad Schmied, Weber, einen jährlichen Zins von 10 s[chilling] zum Zweck einer Jahrzeit-Stiftung zu St. Johann und widmen noch weitere 2 s[chilling] jährlich zu diesem Behuf, wofür sie ihr Haus am Hornberg und einen Weingarten, bei der Immenfluh in Bremlen gelegen, als Unterpfänder verschreiben.

UR 1711
 
A I/0613 1424 an St. Martinstag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Sommerhalde Claus Benner, Messerschmied, zu Rottweil, als Freund und Erbe 'des Schluchsers', verlangt vor Bürgermeister und Rat, dass die Spitalpfleger als Nutzniesser von 30 Juchart Ackerland auf dem Stuhl bei den Dachslöchern ihm dieselben gleich seinem Rechtsvorfahren nachträglich u. fortan verzinsen sollen. Als Leheninhaber vom Kloster Allerheiligen werden die Spitalpfleger in dem langjährigen, unbeschwerten Besitz dieser Äcker - von denen allein 'die Landgarbe' an die Lehenherrschaft zu entrichten ist - belassen und der Kläger an das Kloster Allerheiligen verwiesen.

UR 1725
 
A I/0854 1424 Mittwochs nach St. Agnes Leibeigenschaftswesen Graf Hans von Lupfen, Landgraf zu Stühlingen usw., tauscht dem Spital einen Leibeigenen zu Rafz gegen einen zu Hofwiesen aus.

UR 5087
 
A I/0251 1425 27. Mai Indict. 3 Löhningen Die Spitalpfleger schlagen dem Bischof Otto von Konstanz den Priester Johannes Bapst als Nachfolger des Nikolaus Koler zum Leutpriester von Löhningen vor. [Deutsche Übersetzung unter Nr. 946]

UR 1735
 
A I/0252 1425 Idus JuIy Indict. 3 Löhningen Der Generalvikar des Bischofs Otto von Konstanz bestätigt den Vorschlag der Spitalpfleger wegen Besetzung der Pfarrei Löhningen durch den Priester Johannes Bapst.

UR 1738
 
A I/0489 1425 Donnerstags vor Oculi Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Rat Salzmann, Gerber, und dessen Ehefrau verkaufen an Heinrich Nägeli, Metzger, jährlich einen Gulden Zins ab einem Haus in der Vorstadt.

UR 1734
 
A I/0757 1425 an St. Vincenziustag Wilchingen Heinrich von Rosenegg, Ritter, Freiherr zu Wartenfels, nimmt auf Ersuchen des Hans Wägenli von Schaffhausen ein Mannslehen zu Wilchingen demselben ab und überträgt dasselbe dem Clewi Müller von Merishausen.  
A I/0855 1425 Montags vor St. Ulrich Leibeigenschaftswesen Die Gräfin Agnes von Habsburg und Ursula Gräfin von Sulz geborene von Habsburg erlassen zu Gunsten des Spitals eine Leibeigene und deren Kinder zu Trasadingen der Leibeigenschafts-Verpflichtungen.

UR 5088
 
A I/0946 1425 27. Mai Löhningen Übersetzung der lateinischen Zuschrift der Spitalpfleger an Bischof Otto von Konstanz, mit welcher der Priester Johannes Bapst als Leutpriester der Kirche zu Löhningen zur Bestätigung empfohlen wird. (Original sub N° 251.)

(UR 1735)
 
A I/1415 1425 März 7   Heinrich Nägeli, der Metzger, hat von Heinrich und Elsbeth Cron für 44 Gulden einen Zins von 2 Gulden jährlich erworben. Der Zins, den der Vater der Elsbeth Cron, Claus Giel sel., von Jacob und Elsbeth Kaufmann sel. gekauft hatte, fällt ab 2 Weingärten in Flurlingen. Der erste Weingarten wird 'die hald', der zweite die „düralengi' genannt.

[Betr. Übergang von Kaufmann an Giel vgl. UR 1373]
 
A I/0856 1426 Montags nach Judica Leibeigenschaftswesen Caspar von Klingenberg, dem eine Leibeigene des Spitals zu Waterdingen ledig gegeben wurde, macht sich verbindlich, wenn ein Leibeigener des Spitals eine seiner Leibeigenen ehelichen sollte, dieselbe alsdann auch zu Gunsten des Spitals der Eigenschaft zu erlassen.

UR 5091
 
A I/0857 1426 am Mai Abend Leibeigenschaftswesen Hans Fridbold, dessen Leibeigener von Wilchingen mit einer Leibeigenen des Spitals daselbst sich verehelichte, trifft der Kinder wegen mit dem Spital eine Genossame unter Feststellung bezüglich des Hauptfalls.

UR 5092
 
A I/0343 1427 Mittwochs vor St. Urbans Tag Riedheim Bad. Amt Blumenfeld Walter Stockar von Barzheim klagt vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen gegen den hiesigen Bürger Heinrich Schlatter, dass dieser die Teilung der gemeinschaftlich besitzenden Güter, auf Riedheimer-, Ebringer- und Hilzinger-Gemarkung gelegen, widerrechtl[ich] verweigere, welcher Ansicht die Obrigkeit beipflichtet.

UR 1765
 
A I/0413 1427 Samstags nach St. Michael Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Götz von Randenburg, genannt Schultheiss, bisheriger Patron der Kirche des Spitals und Verleiher der Pfründe des alten Altars, begibt sich zu Gunsten benannter Altarpfründe seiner kirchherrlichen Rechte.

UR 1771 I
 
A I/0414 1427 Samstags nach St. Michael Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Hans Ulrich von Tettingen und Margaretha von Randenburg, dessen Ehegattin, bestätigen die Schenkung ihres Schwähers und Vaters, Götz von Randenburg, genannt SchuItheiss, zu Gunsten der Kirche und der Altarpfründe des Spitals durch Verzichtleistung auf das Patronatrecht.

UR 1771 II
 
A I/0683 1427 Samstags nach St. Michael Siblingen Ulmann Trülleray von Aarau und dessen Gattin Anna geborne von Rossberg verkaufen dem Spital einen Hof zu Siblingen mit der Vogtei, Gerichtsbarkeit usw. gegen ein jährliches Leibgeding.

UR 1770
 
A I/0684 1427 Freitags vor St. Gallus Siblingen Diethelm von Tannegk verkauft dem Spital seinen Anteil an einem Hof zu Siblingen.

UR 1772
 
A I/0858 1427 Montags nach Ostern Leibeigenschaftswesen Abt Johannes zu St. Blasien wechselt mit dem Spital einen Leibeigenen zu Horheim (Bad. Amts Stühlingen) gegen eine Leibeigene zu Trasadingen.

UR 5093
 
A I/0194 1428 Samstags vor Laetare Hemmental Burkhard Irmasee und Elisabeth, dessen Ehefrau, verkaufen dem Spital eine Wiese im Hemmentaler-Tal.

UR 1779
 
A I/0253 1428 Montags vor Allerheiligen Löhningen Eberhard Habersetz von Löhningen, welcher von dem Spital die Widum und des Zablers Gut zu Löhningen lebenslänglich zu Lehen erhielt, gibt hierfür einen Revers.

UR 1789
 
A I/0465 1428 Freitags vor St. Ulrich Schaffhausen Liegenschaften: Hampelgasse Die Vögte der hinterlassenen Kinder des Hermann Crons verkaufen an den hiesigen Spital eine Scheune nebst Garten in der Hampelgasse und 12 Juchart Ackerland in der Gemeinde Feuerthalen, vor dem Kohlfirst gelegen.

UR 1783
 
A I/0685 1428 Freitags vor Lichtmess Siblingen Der Spital sichert Ulrich von Stoffeln und dessen Ehefrau, welche an dem von Diethelm von Tannegk erkauften Hofanteil zu Siblingen die Hälfte der Kaufsumme entrichtet, einen Anteil der diesfallsigen Nutzungen in Leibgedingsweise zu.

UR 1777
 
A I/0859 1428 Freitags nach St. Nicodemus Leibeigenschaftswesen Burkhard Mayer, sesshaft zu Jestetten, verkauft dem Spital einen Leibeigenen zu Wilchingen.

UR 5095
 
A I/0004 1429 Donnerstag vor Reminiscere Aazheim (Eingegangenes Dorf; Gemeindeb[ann] Neuhausen) Der Kaplan Johann Haidenreich von Friedberg verkauft das Dorf Aazheim, wie solches von Rütschi im Thurn an dem Rossmarkt an den von ihm gestifteten St. Blasius, Leodegar, St. Georg und der zehntausend Ritter-Altar zu St. Johannes gewidmet wurde, dem Spital.

UR 1798
 
A I/0155 1429 Dienstag nach St. Barnabas Gächlingen Heinrich von Gachnang, genannt Münch, belehnt Heinrich Schlatter von 5chaffhausen auf ein Lehengut zu Gächlingen und schlägt einen Pfandschilling auf das Lehenobjekt.

UR 1807
 
A I/0233 1429 Montags nach St. Nicodemus Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Anna Vogt von Pludenz, sesshaft in Schaffhausen, verkauft ihren Hof zu Kommingen dem Spital gegen ein jährliches Leibgeding.

UR 1815
 
A I/0344 1429 Samstags vor Mittefasten Riedheim Bad. Amt Blumenfeld Heinrich Schlatter von Schaffhausen, welcher vor dem Gericht zu Rielasingen gegen Wälti Stockar von Barzheim Klage erhoben wegen unrechtmässigen Besitzes eines auf Riedheimer-, Hilzinger- und Ebringer-Bann gelegenen Lehenguts, wird mit seiner Klage rechtlich abgewiesen.

UR 1799
 
A I/0345 1429 Sonntags nach St. Agnes Riedheim Bad. Amt Blumenfeld Hanmann Roth und dessen Kinder von Riedheim verkaufen an Wälti Stockar von Barzheim ein Gut zu Riedheim.

UR 1794
 
A I/0415 1429 Freitags vor dem h. Pfingsttag Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Nikolaus Koler, Kaplan, welcher von Bürger meister und Rat mit der Kaplanei am Spital betraut wurde, gibt deswegen einen Revers oder 'Widmungsbrief'.

UR 1805
 
A I/0416 1429 Freitags nach St. Ulrich Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Brida Tüchelin von Schaffhausen widerruft vor Bürgermeister und Rat ein im Jahr 1420 errichtetes Testament.

UR 1808
 
A I/0417 1429 Freitags nach St. Jacob Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Brida Tüchelin testiert aufs neue zu Gunsten des St. Catharinen Altars zu St. Johannes, der Pfründe des neuen Altars im Spital, der minderen Brüder (oder Barfüsser), des Klosters Paradies, der Sondersiechen, der Elenden Herberge, der Spende sowie zu Gunsten ihrer Anverwandten und Befreundeten.

UR 1810
 
A I/0642 1429 an Allerheiligen Abend Schaffhausen Varia Gütlicher Verglich durch Bürgermeister und Rat zwischen Brida Tüchelin und Hans Sattler wegen Abänderung eines Vermächtnisses der Ersteren.

UR 1816
 
A I/0531 1430 Freitags nach St. Valentin Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Engelbrechtstor Conrad Gabelhauser und Elsbeth, dessen Tochter, verkaufen an Hartmann Keller von Schleitheim einen Baumgarten vor dem Engelbrechtstor.

UR 1527
 
A I/0722 1430 Mittwochs vor Laetare Trasadingen Heinrich von Gachnang, genannt Münch, von welchem der Spital ein halbes Gütlein zu Trasadingen zu Lehen hat, setzt auf Ersuchen der Pfleger und 'um seines Seelenheils willen' einen Pfandschilling auf das Lehen.  
A I/0860 1430 Sonntags vor St. Thomas Leibeigenschaftswesen Hartmann Winmann, bischöflich konstanzischer Vogt zu Neunkirch, gibt Namens des Bischofs Otto zu Konstanz dem Spital eine Leibeigene zu Löhningen gegen einen Leibeigenen des Spitals daselbst.

UR 5100
 
A I/1236 1431 Dezember 3   Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen verkaufen Adam Cron und Heinrich Barter, die Vögte des Heinrich Lingg, des Sohnes des Hans Lingg, an Hans Lib, den Sohn des Conrad Lib, Linggs Haus in der Stadt. Das Haus liegt zwischen dem Haus Zum Roten Schild und dem Haus des Johann Kündig. [vgl. UR 1855]

Siegel der Stadt (fehlt), des Adam Cron und des Heinrich Barter (schwer beschädigt)
 
A I/0156 1433 auf St. Andreas Abend Gächlingen Vogt und ganze Gemeinde zu Gächlingen nehmen Rüger Im Thurn zu Neunkirch zum Schirm- und Vogtherren an.

UR 1887
 
A I/0456 1433 Montags nach Mitterfasten Schaffhausen Liegenschaften: Bachbrücke Claus Hagspan und dessen Ehefrau verkaufen an Hans Kobolt, genannt Berchtold, einen jährlichen Zins ab ihrem bei der hölzernen Bachbrück gelegenen Haus.

UR 1871a
 
A I/0758 1433 Donnerstag nach Mitterfasten Wilchingen Dem Spital wird von Bürgermeister und Rat die Vogtei und die niedere Gerichtsbarkeit zu Wilchingen übertragen.  
A I/0861 1433 an St. Georgs Tag Leibeigenschaftswesen Die Priorin und der Convent Prediger Ordens zu St. Katharinental geben zwei Knaben von Schaffhausen, welche des Klosters Leibeigene gewesen, zu Gunsten des Spitals frei.

UR 5109
 
A I/1391 1433 Mai 22   Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen verkaufen Hans Rainbolt und seine Ehefrau Clara, bevogtet durch Heini Fries, Ratsherr, an Matthias Märck, den 'Pfiffer', und dessen Ehefrau UrsuIa ihren Krautgarten am Hornberg (angrenzend an den Garten Heini Bantlis und den des Stefan Armbruster) um 6 1/2 Pfund Heller.

Siegel der Stadt
 
A I/0157 1434 auf den Sonntag Laetare Gächlingen Heinrich von Gachnang, genannt Münch, alter Vogt zu Altkilch, gibt Heinrich Schlatter von Schaffhausen die Eigenschaft eines Lehenguts zu Gächlingen zu kaufen.

UR 1897
 
A I/0643 1434 Montags vor St. Urban Schaffhausen Varia Gütlicher Entscheid vor Bürgermeister und Rat zwischen Anna Müller, Ehefrau des Conrad Müller, Werkmeister von Freiburg, und Heinrich und Ulrich von Stofelfelden als Kläger gegen Brida Tüchelin betreffend Erbschaftsansprache an die Hinterlassenschaft der Elisabetha Maurer, Hansens hinterlassene Witwe, welche diese Erbschaft bereits angetreten hatte, indessen angehalten wurde, die Kläger mit 20 rh[ei]n[ischen] Gulden zu entschädigen.

UR 1900
 
A I/0862 1434 Samstags vor Philipp & Jacob Leibeigenschaftswesen Anna Gilzer, Ehefrau des Heini Krotz von Wilchingen, kauft sich von ihrer Leibherrin, der Gräfin Ursula von Sulz geborene von Habsburg, los.

UR 5114
 
A I/1513 1434 November 15   Götz Am Stad und sein Sohn Wilhelm bekennen, dass sie mit ihrem Vetter Conrad Am Stad alle ihre Güter geteilt haben und dass dem letztern zugefallen sind: 1. Das grosse Haus und Hofstatt unterhalb der St. Johannskirche (Anstösser: Conrad von Teufen; Götz und Wilhelm Am Stad); 2. Wein- und Baumgarten samt Trotte am Hornberg (Anstösser: Götz und Wilhelm Am Stad; Heinrich Barter); 3. Weingarten und Trotte vor dem Schwarztor; 4. einen Krautgarten jenseits des Rheines; 5. ein halber Teil des Hofs zu Schaffhausen mit allen Rechten und Nutzungen; 6. ein kleines Gut zu Ebringen, 'so der Brachert buwet'; 7. der Hof zu Schlattingen, den 'der Schmid buwet'; 8. die Vogtei zu Marthalen und 'die Wiss daselbs'; 9. ein Hof zu Seuzach, den der 'Boner buwet'; 10. ein kleines Gut zu Erzingen, das Heini Zölli der junge 'buwet'; 11. ein kIeines Gut zu Wiechs, das Bürkli Frank 'buwet'; 12. 2 1/2 GuIden Zins ab Haus und Hofstatt des Wilhelm Koch selig in der Repfergasse (Anstösser: Hennsli Täuber); 13. 2 Pfund Heller Zins ab Haus und Hofstatt des Rudolf Kessler in der Neustadt; 14. 30 Schilling Zins ab Haus und Hofstatt des Kranzmachers (Anstösser: Ludwig Deck) bei der Schuhmacherstube; 15. 2 GuIden Zins ab Haus und Hofstatt des Märk Pfiffer in der Unterstadt (Anstösser: Wälti Zingg); 16. 2 Viertel Kernen ab dem Acker des Clewi Merishuser auf dem Emmersberg; 17. 2 1/2 Viertel Kernen ab der 'Risinen wingarten vor Garsperg' (jetziger Inhaber: Mathys Metzger); 18. 15 Schilling Heller ab einem Hof zu Ettikon (Attikon?). Götz Am Stad und sein Sohn Wilhelm garantieren dem Conrad Am Stad diesen Besitz

[vgl. UR 1910] Siegel des Götz Am Stad und des Wilhelm Am Stad (fehlen)
 
A I/0208 1435 Mittwoch vor Judica Jestetten Badischer Amtsort Hans Ulrich von Tettingen und dessen Gattin Margaretha von Randenburg verkaufen dem Spital ihre Güter zu Jestetten.

UR 1912
 
A I/0209 1435 Montag nach dem Palmtag Jestetten Badischer Amtsort Von Hans Ulrich von Tettingen u. dessen Gattin Margaretha geborene von Randenburg kaufen Ulrich von Stoffeln u. dessen Gattin Güter zu Jestetten zum Zweck einer Vergabung an den Spital, jedoch unter Vorbehalt lebenslänglicher Benützung der Einkünfte.

UR 1914
 
A I/0210 1435 Donnerstag vor St. Ulrich Jestetten Badischer Amtsort Hans Ulrich von Tettingen gibt dem Spital für 6 Viertel Kernen jährlichen Zinses ab Gütern zu Jestetten andere Güter in da zum Unterpfand.

UR 1921
 
A I/0418 1435 Montags nach Judica Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Bürgermeister und Rat bestätigen die durch Frau Brida Tüchelin Ao. 1429 laut Testament gemachte Vergabung an den neuen Altar des Spitals.

UR 1913
 
A I/0532 1435 Mittwochs vor Misericord[ia] Dom[ini] Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Engelbrechtstor Hans Trächsel, Schneider, verkauft dem Juden Löw einen Kohlgarten vor dem Engelbrechtstor.

UR 1915
 
A I/0567 1435 Donnerstag vor St. Ulrich Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Holenbaum Die Spitalpfleger führen Klage gegen den Kaplan Peter Nagel und Wilhelm Im Thurn als Rebenbesitzer im Holenbaum, eines Zauns wegen, der über die March in des Spitals Acker auf der Breite getrieben wurde, nun aber wieder eingezogen werden solle.

UR 1920
 
A I/0573 1435 Mittwochs nach St. Nicolaus Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hungergasse Erhard Selfflinger, Schuhmacher, und dessen Ehefrau verkaufen an Jäckle Zuber von Flurlingen einen Krautgarten in der Hungergasse.

UR 5118
 
A I/0625 1435 Donnerstags vor St. Thomas Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Vertrag zwischen dem Spital und Clewi Zöllgin, dem Ratsknecht, bezüglich einer Wasserleitung auf den Spitalhof, welche durch Zöllgins Theil-Reben gezogen wurde.

UR 1929
 
A I/0686 1435 auf St. Gallentag Siblingen Schiedsrichterlicher Spruch unter Obmannschaft des Heini Scherer von Neunkirch zwischen den Gemeinden Gächlingen und Siblingen eines Holzes wegen ob letzerm Ort, welches denen von Siblingen zuerkannt wird.

UR 1923
 
A I/0863 1435 an St. Nicolaus Abend Leibeigenschaftswesen Burkhard der Meyer von Jestetten trifft mit dem Spital eine Genossame wegen der Kinder eines leibeigenen Haushalts zu Lottstetten.

UR 5117
 
A I/0108 1436 am guten Tag vor Pfingsten Dörflingen Peter Lyb von Diessenhofen verkauft an Ulrich Buller von da eine Wiese und zwei Äcker zu Dörflingen.

UR 1940
 
A I/0134 1436 Mittwoch nach Kreuz-Erhöhung Feuerthalen Kt. Zür[ich] Johannes Nützli, des Rats, und Anna Meyer, dessen Gattin, übergeben dem Spital einen Wein- und Kohlgarten zu Feuerthalen gegen ein Leibgeding, unter der Bestimmung, dass nach ihr beider Ableben diese Liegenschaften Eigentum des Spitals sein sollen.

UR 1947
 
A I/0359 1436 Samstags vor St. Thomas Schaffhausen Gotteshäuser: St. Johannseramt Hans und Frischhans von Bodmann, Gebrüder, Hans von Randegg zu Halsperg, Hans von Honburg älter und Heinrich Cron verkaufen dem Priester Hans Schön, Kaplan zu St. Johann, jährliche Geldzinse.

UR 1952
 
A I/0759 1436 Donnerstags nach St. Joh. Baptist Wilchingen Hans, Wilhelm, Conrad, Heinrich, Caspar und Ulrich von Fulach, Gebrüder, verkaufen an Ulrich von Stoffeln eine Schuposs zu Wilchingen.  
A I/0574 1437 Dienstags nach St. Gallus Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hungergasse Ulin Zuber von Flurlingen verkauft an Clewin Weltin von Büningen, hiesigen Bürger, einen Krautgarten, an der Hungergasse gelegen.

UR 1969
 
A I/0608 1438 Montags nach St. Georg Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Rammersbühl Anlin Randegger, Heinis hinterlassene Tochter, verkauft an Erhard Kempf von Linbach, hiesigen Bürger, einen eingefangenen Weingarten und einen Acker am Rammersbühl.

UR 1977
 
A I/0626 1438 Montags vor Mitte Fasten Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Peter Torrer und dessen Ehefrau verkaufen an Clewi Meyer von Guntmadingen ihr Haus und Hofstatt auf der Steig.

UR 1975
 
A I/0627 1438 an St. Nicolaus Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Cuni Muntschi verkauft an Heinrich Murbach, Hellpfister (Weissbäcker), einen Garten, Keller, Reben und Bäume auf der Steig.

UR 1997
 
A I/0864 1438 Samstags vor Judica Leibeigenschaftswesen Ursula Gräfin von Sulz geborene von Habsburg verkauft dem Spital einen Leibeigenen zu Wasterkingen, Kt. Zürich.

UR 5129
 
A I/0865 1438 Samstags nach St. Agathen Leibeigenschaftswesen Von Heinrich von Erzingen kaufen sich mehrere Leibeigene zu Wilchingen ledig.

UR 5123
 
A I/0866 1438 Montags nach Oculy Leibeigenschaftswesen Ulrich Honli von Wilchingen kauft sich von Hans von Winkelsheim, seinem Leibherren, los.

UR 5127
 
A I/0005 1439 Montags 12. Januar Aazheim (Eingegangenes Dorf; Gemeindeb[ann] Neuhausen) Graf Johannes von Tengen, Nellenburg usw. belehnt Hans von Winkelsheim von Schaffhausen auf ein Gütlein zu Aazheim.

UR 2006
 
A I/0360 1439 Samstags nach St. Georgen Schaffhausen Gotteshäuser: St. Johannseramt Wilhelm am Stad verkauft an Engel im Hof, des gewesenen Spitalmeisters Ulrich von Stoffeln Ehefrau, einen jährlichen Zins ab einem auf dem Herrenacker gelegenen Haus, den diese an eine Jahrzeit zu St. Johann widmet.

UR 2019
 
A I/0867 1439 Freitags nach St. Catharina Leibeigenschaftswesen Clewi Weber von Siblingen und dessen Schwester ergeben sich dem Spital als Leibeigene.

UR 5136
 
A I/0935 1439 Mittwochs nach St. Jacob Binningen Lütpold Rickenbach von Konstanz quittiert die Spitalverwaltung Namens seines Vetters Heinrich Kron für 100 Pfund Heller, womit dieselbe eine Korngült 'ab dem grossen Zehnten zu Bünningen' auslöste.  
A I/0490 1440 Mittwochs nach Invocavit Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Hermann Küsch und dessen Ehefrau treten zwei Gulden jährlichen Zinses ab dem Haus zum Schwert am Rindermarkt käuflich ab an die Priesterschaft zu St. Johannes.

UR 2033
 
A I/0868 1441 auf St. Gallus Leibeigenschaftswesen Wilhelm am Stad als Vogt der Witwe Margaretha von Tettingen geborene von Randenburg wechselt eine Leibeigene zu Jestetten gegen eine andere in da mit Hans von Rosenegg.

UR 5140
 
A I/0419 1442 Freitags nach St. Lucien Tag Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Johannes von Blankenberg, Spitalmeister, u. Anna, dessen Ehewirtin, vergaben dem Spital alles ihr Gut, liegendes und fahrendes, für ein Leibgeding.

UR 2087
 
A I/0869 1442 Freitags vor Laetare Leibeigenschaftswesen Abt Johannes und der Convent des Klosters St. Georg zu Stein geben dem Spital eine Leibeigene zu Merishausen tauschweise gegen eine Leibeigene zu Ebringen (Bad. Amts Blumenfeld).

UR 5142
 
A I/0491 1443 Samstags vor St. Verena Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Ulrich Schack, Goldschmied, und dessen Ehefrau verkaufen an die Barfüsser einen Gulden jährlichen Zinses ab einem Haus in der Vorstadt, welcher Zins an Fritschi Scherrers Jahrzeit verwendet werden solle.

UR 2096
 
A I/0533 1443 Montags nach St. Thomas Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Engelbrechtstor Jöselin der Jude, als Bevollmächtigter der Erben des Juden gross Löw, verkauft an Hans Täuber, des Rats, einen vor dem Engelbrechtstor gelegenen Baumgarten.

UR 2099
 
A I/0575 1443 Mittwochs vor Lichtmess Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hungergasse Ulrich Schagg, Goldschmied, und dessen Ehefrau verständigen sich mit den Lehnsleuten, welche ihre Reben im Schupfer an der Hungergasse um den [vierten] Teil inhaben, der diesfallsigen Rechte und Pflichten wegen.

UR 2092 I
 
A I/0576 1443 Mittwochs vor Lichtmess Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hungergasse Ulrich Schagg, Goldschmied, welcher mehreren Rebleuten 4 1/2 Juchart Reben im Schupfer an der Hungergasse um den vierten Teil des Ertrags verliehen, erhält hierum von Bürgermeister und Rat eine Urkunde.

UR 2092 II
 
A I/0870 1443 Mittwochs nach St. Agathen Leibeigenschaftswesen Hans von Randegg zu Halsperg vergabet dem Spital eine leibeigene Ehefrau zu Ebringen.

UR 5147
 
A I/1392 1443 Dezember 2   Vor Hans Klinger, Richter zu Schaffhausen, verkaufen Clewi Linggi, Weber, seine Ehefrau Elsi sowie ihre Kinder Greth und Clewi Linggi der jüngere an Matthias Pfiffer, den Pfeifer von Schaffhausen, und dessen Ehefrau Ursula ihren Garten am Hornberg (Anstösser: Garten des Matthias Pfiffer; Payers Garten, den Hermann Ludi innehat) um 16 Pfund Heller. (Die weiblichen Glieder der Familie Linggi werden von Clewi Scherrer bevogtet.)

Siegel des Hans Klinger und des Clewi Scherrer
 
A I/0470 1444 Montags nach Reminiscere Schaffhausen Liegenschaften: Neustadt Hans Brun, Zimmermann, u. dessen Ehefrau verkaufen der Priesterschaft zu St. Johannes einen Geldzins ab zwei Häusern, an der unteren Neustadt gelegen.

UR 2103
 
A I/0471 1444 Freitags nach St. Othmar Schaffhausen Liegenschaften: Neustadt Heini Thorer und dessen Ehefrau ab der Steig, welche von Hans Gelzer, Greth und Agatha, seinen Schwestern, ein Haus an der Neustadt käuflich erwarben, versichern die Verkäufer für drei Pfund Heller jährlichen Zinses auf ein Juchart Reben im Urwerf.

UR 2117
 
A I/0570 1444 Donnerstag nach Kreuz-Erfindung Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hornberg Vor Bürgermeister und Rat wird Claus Büheler, Schneider, mit seinem Verlangen, dass Bürkli Löw, der Hutmacher, ihm durch dessen Reben am Hornberg einen Weg geben solle, abgewiesen.

UR 2104
 
A I/0571 1444 Freitags nach St. Conrads Tag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hornberg Claus Bücheler, der Schneider, und Elisabetha Gächlinger, dessen Ehefrau, mit ihrer Schwiger und Mutter Verena Gächlinger, verkaufen an Burkhard Löw, Hutmacher, ein Juchart Reben nebst Trottrecht, ob dem Hornberg bei dem Bild gelegen. Gleichzeitig löst der Käufer einen GuIden jährlichen Zinses, der auf besagten Reben lastete, bei Elisabetha von Trüllikon ab.

UR 2118
 
A I/0871 1444 Dienstags vor Lichtmess Leibeigenschaftswesen Von dem Abte Johannes zu Petershausen kauft sich ein Leibeigener zu Merishausen los, um Leibeigener des Spitals zu werden.

UR 5149
 
A I/0872 1444 Dienstags nach dem Palmtag Leibeigenschaftswesen Henni Amlung von Griessheim kauft seine Ehefrau bei der Propstei Riedern von der Leibeigenschaft los und eignet dieselbe dem Spital zu.

UR 5150
 
A I/0873 1444 Freitags nach Pfingsten Leibeigenschaftswesen Hans Malsskast zu Guntmadingen nebst Ehefrau und Kindern ergeben sich dem Spital als Leibeigene.

UR 5151
 
A I/0298 1445 Sonntags nach Fronleichnamstag Merishausen Gütlicher Vergleich zwischen des erschlagenen Heini Kellers Erben von Merishausen und dem Totschläger Werli Werner von da.

UR 2134
 
A I/0874 1445 an St. Laurenzen Abend Leibeigenschaftswesen Von Heinrich von Heudorf und dessen Gattin Anna Meyer von Jestetten kauft sich Elisabeth Matheus zu Jestetten, sesshaft zu Schaffhausen, von der Leibeigenschaft los, um Leibeigene des Stifts St. Peters Münster in Rom zu werden.

UR 5158
 
A I/0875 1445 Freitags vor Lichtmess Leibeigenschaftswesen Urteilsspruch vor dem Gräflich Sulzischen Landgericht im Klettgau zwischen dem Vogt der Landgrafschaft Klettgau und dem Spital, eines seiner Leibeigenen wegen, dem als Ansass die übliche Schirmgebühr gefordert wurde, derselben aber, als Leibeigener des Spitals, entbunden worden ist.

UR 5155
 
A I/1385 1445 Dezember 3   Hans von Winckelsheim, sesshaft zu Girsperg, verkauft an Hans Murer, Pfister, Bürger zu Schaffhausen, den Grundzins ab einer Wiese im Herblinger Bann (Krebsbach), die vorher Adam Cron gehört hatte, um 11 Gulden.

[vgl. UR 2146] Siegel des Hans von Winckelsheim und des Heinrich Irmensee
 
A I/0123 1446 Montags vor St. Thomas Erzingen Bad. Amt Jestetten Kleinhaini Gündeltzhain von Erzingen verkauft an Heinrich Schmid von Ober-Erzingen ein Juchart Ackerland, an den Trasadinger Gemeindebann stossend.

UR 21 70
 
A I/0357 1446 an St. Gallustag Schaffhausen Klöster: Barfüsserkloster Heinrich von Mandach stiftet in der Kirche der Barfüsser einen der Jungfrau Maria zu weihenden Altar, an welchem täglich eine Messe gelesen werden solle, nebst einer Altarpfründe, welche reichlich dotiert wird. [Original]

UR 2167
 
A I/0492 1446 Samstags nach St. Othmar Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Ulrich Schagk, Goldschmied, und Anna, dessen Ehefrau, verkaufen und übergeben einen Zinsbrief dem Guardian und dem Convent der Barfüsser für jährlich einen Gulden Zins, den die Verkäufer bis anhin ab Rüdi Steinböcklis Haus in der Vorstadt zu beziehen gehabt.

UR 2169
 
A I/0628 1446 Freitags nach St. Hylarius Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Clewi Zöllgi, der Rebmann, verkauft an Conrad Cron sein eingefangenes Gut, Haus, Hof und Hofstatt mit Wein- und Baumgarten und allen Gerechtigkeiten, auf der Steig gegenüber dem Spitalhof gelegen.

UR 2148
 
A I/1590 1446 09. 26. Schuldurkunde Steffan Redrer, Üli Reders Sohn 'an der Löwin', bekennt, dass er seinem Schwager Hennslin Nägelin genannt Bantli, Metzger und Bürger zu Schaffhausen, 10 rheinische Gulden schuldet.

Ausf. Perg. Siegel des Hans Toüber, Zunftmeister der Metzger zu Schaffhausen, abgegangen.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/0420 1447 Freitags nach St. Peter & Paul Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Bürgermeister und Rat bestätigen die durch die Spitalpfleger mit Beihülfe von andern Stiftern errichtete und dotierte Pfründe des neuen, der heiligen Catharina geweihten Altars in der Kirche des Spitals. Die bischöfliche Konfirmation de dato 1447 Mensis Juli ist der obrigkeitlichen Urkunde beigefügt.

UR 2179
 
A I/0577 1447 Montags nach Mittfasten Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hungergasse Margaretha Heuer verkauft an Hans Schott, Sattler, einen Krautgarten an der Hungergasse.

UR 2174
 
A I/0876 1447 Dienstags vor St. Jacob Leibeigenschaftswesen Abt Berchtold zu Allerheiligen und die Spitalpfleger vereinbaren sich bezüglich eines denselben gemeinschaftlich zuständigen Haushalts Leibeigener, bezüglich der Erleichterung seiner Existenz.

UR 5316
 
A I/0080 1448 Freitags nach St. Ulrich Beringen Gütlicher Spruch vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen zwischen dem Kloster Paradies und dem Spital, welch letzterer seine Zinsverbindlichkeit eines Ackers wegen zu Lieblosen bei dem Hof nicht mehr erfüllte, gestützt auf stattgefundene Kündigung und Aufgebung des Lehens.

UR 2193
 
A I/0195 1448 Montags vor Thomas Hemmental Hans Keller ab der Steig, des Rats, vergabet dem Barfüsserkloster eine Wiese im Hemmentaler-Tal, an der Winterhalde gelegen, mit der Bedingung, dass hierfür eine Jahrzeit abgehalten werden soll.

UR 2202
 
A I/0877 1448 Samstags vor Misericord[ia] domi[ni] Leibeigenschaftswesen Clewi Zimmermann von Trasadingen findet sich mit seinem Leibherren, Abt Eberhard zu Rheinau, wegen der Ungenossame ab.

UR 5164
 
A I/0461 1449 Freitags nach h[eilige] 3 König Schaffhausen Liegenschaften: Grube (jetzt Rheinstrasse) Bertschi Rouber und dessen Ehefrau geben Heinrich Wecker eine Versicherung für jährlich einen GuIden Zins ab ihrem bei der Rosswette in der Grub gelegenen Haus.

UR 2203
 
A I/0878 1449 Dienstags nach Invocavit Leibeigenschaftswesen Leibeigene der von Fulach zu Laufen von Siblingen, Wilchingen usw. werden auf Ersuchen der Letzeren durch die Spitalverwaltung als neue Leibherrschaft von denen von Fulach losgekauft.

UR 5172
 
A I/1591 1449 08. 12. Schuldurkunde Die Brüder Üli und Hennsli Verr genannt Schuler, beide von Andelfingen, bekennen, dem Hennslin Nägenlin genannt Bantlin, Metzger und Bürger zu Schaffhausen, 14 Pfund Heller Schaffhauser Währung für 20 Schafe zu schulden. Die Schuld ist auf den nächsten Martinstag in Schaffhausen zu begleichen, unter Verrechnung mit abgelieferten Fellen, wobei jedes Fell auf 16 Pfennig veranschlagt wird.

Ausf. Perg. Siegel des Schaffhauser Bürgers Clewin Barter anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/0663 1450 ca. Schleitheim Rodel über des Spitals Rechte und Gefälle zu Schleitheim und Umgegend.

UR 2242
 
A I/1592 1450 02. 06. Verkaufsurkunde Henni Nägeli genannt Bantli, Metzger und Bürger zu Schaffhausen, seine Ehefrau Verena und ihr beider Sohn Clewi verkaufen ihrem Sohn und Bruder Hennslin Bantlin ihre Metzigbank zu Schaffhausen, von der jährlich 3 Pfund und 4 Schilling Zins gehen, gelegen unter der Metzig an Thoman Dietschies Bank, um 7 rheinische Gulden und zwei Schilling Heller.

Ausf. Perg. Siegel des Hans Töber, Zunftmeister der Metzger zu Schaffhausen, anhängend (beschädigt).

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1593 1450 02. 09 Schuldurkunde Üli Verr der alte und sein Sohn Üli Verr der junge zu Gross- Andelfingen verpflichten sich, dem Schaffhauser Metzger Henslin Nägilin genannt Bantlin ihre Schuld von 13 Pfund 6 schilling und 4 Heller an den von ihnen von Abt Eberhart von Rheinau erwirkten zwei Terminen- Maitag bzw. Verenentag nächstkünftig- zu bezahlen. Bei Nichteinhalten der Frist sind die Schuldner zum Einlager in Schaffhausen verpflichtet.

Ausf. Perg. Siegel des Abtes Eberhart von Rheinau anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1594 1450 10. 30. Schlichtungsurkunde Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen schlichten einen Streit zwischen der Stadt Schaffhausen, vertreten durch Hans von Heggeze und Stadtschreiber Antonius Ötterlin, auf der einen und dem Schaffhauser Bürger Henslin Nägilin genannt Pantli auf der anderen Seite. Schaffhausen schuldet ihrem Bürger, der sich nach Massgabe des Zunft- und Burgrechts verhalten soll, kein Geld; beide Partein haben die Feindseligkeiten für immer einzustellen.

Ausf. Perg. Sekretsiegel der Stadt Überlingen anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/0578 1451 an St. Andreas Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hungergasse Ulrich Schagg, Priester, und dessen Eltern übergeben dem Spital eine Huob zu Hausen unter Krähen und 4 1/2 Juchart Reben im Schupfer, welche gegen den 4. Teil des Ertrags ausgeliehen sind, gegen ein jährliches Leibgeding.

UR 2268
 
A I/0723 1451 Montags vor Maria Geburt Trasadingen Eine Injurienklage des Hans Giltzer, genannt Schnider, von Trasadingen gegen seinen Gemeindsgenossen Clewi Hürlinger wird vor dem Gemeindsgericht behandelt und als unerheblich aufgehoben.  
A I/0746 1451 am Abend vor der Lichtmess Wetzenhofen, zur Gemeinde Gächlingen gehörend Urteilbrief vor Bürgermeister u. Rat zu Gunsten des Hans von Winkelsheim gegenüber dem Spital, eines Zinses wegen ab dem Hof zu Wetzenhofen, den Letzterer zu entrichten verweigerte.  
A I/1584 1451 09.15. Verkauf zweier Kirchenstühle im St. Johann Vor dem Stadtrichter Heinrich Irmensee verkauft Clewi von Eich im Namen seiner Schwester Anna von Lauffenberg der Margaretha Hauenschild zwei Kirchenstühle im St. Johann für zwei rheinische Gulden.

Ich, Hainrich Irmense der zit richter zuo Schauffhusen an miner herren stat des Burg[er]meist[er]s und der raeten der statt Schauffhusen, tuon kunt menglichen, das uff den tag datu[m] dis briefs der ersam Clewi von Eich, burger zuo Schauffhusen innamen und von weg[e]n der erb[are]n fröwen Annen, Mathis Martis von Louffenberg elich[e] hußfröwen sin[er] swoester, der erb[are]n fröwen Margarethen, Cuonrat Howenschiltz lantschriber im Cleggöw elich[e] hußfröwen, vor mir und dem gericht mit urtail und als recht ist gevertiget hät: zwo stett zuo Schauffhusen in Sant Johanns pfarrkilchen hinder dem bredistuol und vor der Wißinen stuoel, zwischen dem gang und Hennis von Eich stetten gelegen, die er ir und iren erben fùr die benanten sin swoester und fùr ir erben umb zwen rinsch guldin, die sy im bar darub[er] gegeben, und die er derselben siner swoester ze irem gewalt und nuttz bewen-det, ains ewigen koufs zekouffend gegeben hab, fùr mengclichs irrung und ansprach, des ouch er und sin erb[e]n fùr die genanten sin swoester und fùr ir erben, der obgenanten kouef-ferin und iren erben recht gewaern sin und waerschaft tuon soellen und wellen nach der statt recht zuo Schauffhusen, als er des allez in gericht offenlich veriach ane all gevaerd. Und dez allez zuo warem urkund, haben ich genant[er] richt[er] dez gerichtz insigel nach urtail, und Clewi von Eich sin insigel fùr sich und sin erben offenlich gehengkt an diesen brief, der mit urtail geben ist an mittwochen nach unser lieben frowen tag Nativitatis ze herbst nach Crists geburt viertzehenhundert und ainundfùnfftzig jare û

Siegel des Stadtgerichts und des Clewi von Eich

Dosualnotiz: Lit. A: Kouffbrieff umb 2 Kirchenstuol im St. Johans um 2 fl in geld -1451-

Ist jezo des vert: Vom Greü t[Grüth] is dieser chofpr[ieff].[?] Weiberstuoel, so er mir verehrt

I S V W [Wappen von Waldkirch]

Scannerkopie (Original in Privatbesitz)
 
A I/0472 1452 Montags nach Oculi Schaffhausen Liegenschaften: Neustadt Elsi Hüglin zu Schaffhausen versichert Hans von Winkelsheim zu Gyrsberg für einen jährlichen Zins auf ihr an der Neustadt gelegenes Haus.

UR 2276
 
A I/0544 1452 an St. Laurenzen Tag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Freudental Vertrag vor Bürgermeister und Rat zwischen den Klosterfrauen zu Paradies und dem Spital des Zehnten wegen im Freudental, 'da jr jegklicher Tail maint, jm solt von dem Zehenden daselbst mehr zugehören dann jm werd.'

UR 2286
 
A I/0551 1452 Freitags nach Kreuz Erfindung Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Fula und Fulawiesen Johannes Felwer, der Zeit Schulmeister zu Baden, und Greth, dessen Ehefrau, verkaufen an Götz Dieterich, den Karrer, eine Juchart Reben, an der Krottenhalde gelegen, von denen jährlich der sechste Teil des Ertrags an den Spital zu entrichten ist.

UR 2283
 
A I/0687 1452 Freitag vor St. Jörgen Tag Siblingen Wälti Würt von Löhningen verkauft sein Gut, des Ruhen Gut genannt, zu Siblingen nebst Haus, Hof usw. dem Spital gegen ein jährliches Leibgeding.

UR 2279
 
A I/0747 1453 an St. Mathys Abend Wetzenhofen, zur Gemeinde Gächlingen gehörend Hans von Winkelsheim verkauft dem Spital seine Natural-Gefälle ab dem Hofe Wetzenhofen.  
A I/1595 1453 07. 04. Eintreibungsurkunde Heinrich Irmense, Richter zu Schaffhausen, beurkundet, dass Hans Kartus, Metzger und Schweinetreiber von Ulm, wegen der durch den Krieg entstandenen Unsicherheit zur Eintreibung seiner Guthaben von etlichen Schuldnern in und ausserhalb der Stadt Schaffhausen den Schaffhausener Bürger Hänselin Nägelin genannt Bantlin bevollmächtigt hat.

Ausf. Perg. Siegel der Gerichts anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/0006 1454 Freitags vor St. Hylarius Aazheim (Eingegangenes Dorf; Gemeindeb[ann] Neuhausen) Graf Johannes von Tengen, Nellenburg etc. belehnt Peter Nünangster von Schaffhausen auf das Gütlein zu Aazheim, welches zuvor Hans von Winkelsheim inhatte.

UR 2313
 
A I/0879 1454 Mittwochs nach St. Martin Leibeigenschaftswesen Anna Wytz kauft sich bei der verwitweten Landgräfin Ursula von Sulz geborene von Habsburg aus der Leibeigenschafts-Verpflichtung.

UR 5210
 
A I/0880 1455 Dienstag nach St. Valentin Leibeigenschaftswesen Ritter Wernher von Schinen, Vogt zu Neunkirch, wechselt Namens des Bischofs Heinrich von Konstanz eine Leibeigene von Gächlingen gegen eine Leibeigene des Spitals, zu Neunkirch haushäblich, aus.

UR 5213
 
A I/1575 1455 06.28. Trotte im Schutzgraben (Gruben) Heinrich von Schlatt und seine Ehefrau Anna, vertreten durch Ratsherr Clewi Erhaft, haben den Brüdern Heinrich, Conrad und Clewi Barter ihre Scheune mit Garten, Hof und Hofstatt um 61 rheinische Gulden verkauft.

Samstag nach St. Johanntag des Täufers

Secretsiegel der Stadt (abgefallen), Heinrich von Schlatt, Clewi Erhaft

Dorsualnotizen: Um die Trotten uf dem Schutzgraben ; Gruben
 
A I/0196 1456 Mittwoch nach St. Valentin Hemmental Heinrich Egginger und dessen Ehefrau Elisabetha verkaufen an Heinrich Murer, Pfister (Bäcker), zwei Mannsmaad Wiesen im Orserental.

UR 2352
 
A I/0493 1456 Donerstags nach Peter & Paul Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Peter Hannower, genannt Nupperlin, und dessen Ehefrau verkaufen der Spende jährlich einen Gulden Zins ab ihrem Vorder-Haus, zum Esel genannt, am Rindermarkt gelegen.

UR 2364
 
A I/0748 1456 Freitags nach St. Johann Bap[tist3 Wetzenhofen, zur Gemeinde Gächlingen gehörend Conrad Schwager und dessen Gattin verkaufen dem Spital ihren Anteil an dem Hof zu Wetzenhofen.  
A I/0881 1456 auf St. Laurenzen Abend Leibeigenschaftswesen Hans von Clingenberg, Ritter, vereinigt sich mit den Spitalpflegern bezüglich der beidseitigen Leibeigenen in den von Clingenbergischen Herrschaften zu Blumenfeld, Tengen und Watterdingen dahin, dass dieselben sich ehelich verbinden mögen, ohne deshalb in die Busse einer 'Ungenossame' zu fallen.

UR 5221
 
A I/0882 1456 Dienstag vor St. Jörgen Leibeigenschaftswesen Hans Fridbolt und der Spital, welche bis dahin zwei Leibeigene zu Wilchingen gemeinschaftlich besassen, treffen eine Ausgleichung.

UR 5220
 
A I/1596 1456 04. 19. Eintreibungsukunde Niclas Barter, Richter zu Schaffhausen, beurkundet, dass Elsi von Mellingen, Frauenwirtin zu Schaffhausen, die mit ihrem Vogt, dem Urteilssprecher Heinrich Merklin, vor Gericht erschienen ist, den Henslin Nägenlin genannt Bantli, Metzger und Bürger zu Schaffhausen, zur Eintreibung ihrer Guthaben von Leuten in Stadt und Land bevollmächtigt hat.

Ausf. Perg. Siegel das Niclas Barter und der Heinrich Merklin anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1597 1456 12. 03. Schuldurkunde Hand Clinger, Richter zu Schaffhausen, beurkundet, dass Hennsli Nägenli genannt Bantli, Bürger zu Schaffhausen, den Hans Tatt genannt Bibracher, Metzger und Bürger zu Schaffhausen, wegen seiner Schulden- 38 Schilling Heller, 14 Pfennig sowie 1 rheinischen Gulden, alles Hauptgut- innerhalb des Schaffhausener Gerichtsbezirks mit und ohne Gerichtsboten Hilfe festsetzen darf.

Ausf. Perg. Siegel des Gerichts anhängend (Siegelbild nicht mehr erkennbar).

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/0135 1457 Montags nach Invocavit Feuerthalen Kt. Zür[ich] Bernhard Hornberger und dessen Ehefrau von Feuerthalen verkaufen an Hans Ulrich Oening, genannt Jünteller, als Pfleger der St. Leonhards-Kapelle zu Feuerthalen 12 Schilling Heller jährlichen Zinses ab einem Baumgarten daselbst.

UR 2389
 
A I/0421 1457 auf Kreutz-Erfindung Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Hans und Georg die Nottysen, Gebrüder, von Tengen und Mitverwandte werden in Folge eines schiedsrichterlichen Spruchs zu Tengen angehalten, Herrn Hammann Ernst von Tengen, sesshaft zu Diessenhofen, welcher vom verstorbenen Vater der obgenannten seiner Zeit ein Leibgeding erkauft, dasselbe hinfort laut Leibgedingsrevers richtig zu verabfolgen, widrigenfalls die hierfür gegebenen Güter dem Ernst Hammann wieder zufallen sollen. (Vergleiche N°. 422, 423 u. 426.)

UR 2398
 
A I/0494 1457 Mittwochs nach St. Ulrich Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Peter Hannower, genannt Nüpperlin, verkauft dem Spendamt einen jährlichen Zins ab dem Haus zum Esel am Rindermarkt.

UR 2401
 
A I/1001 1457 Montags nach Invocavit Feuerthalen Bernhard Hornberger und dessen Ehefrau von Feuerthalen verkaufen dem Pfleger der St. Leonhards-Capelle einen jährlichen Zins. (Beglaubigte Abschrift der Urkunde N° 135.)  
A I/1598 1457 02. 11. Klageurkunde Conrat Ziegler, Vogt zu Schaffhausen, entscheidet in der Beleidigunsklage des Meztgers Hensli Negeli genannt Bantli gegen Engelhard Fürimars, beide Bürger zu Schaffhausen.

Ausf. Perg. Sekretsiegel der Stadt abgegangen.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1599 1457 03. 04. Schlichtungsurkunde Bürgermeister und Rat zu Schaffhausen schlichten einen Streit zwischen Hensli Negeli genannt Banlti auf der einen und Uolrich Egli sowie Stefan Bösmesser von Neuhausen auf der anderen Seite. Unter Aufhebung des vor dem Stadtgericht ergangenen Urteils wird die Kaufsumme, die Bantli dem Schweinetreiber Walh noch schuldet für jene Schweine, die er an Egli und Bösmesser weiterverkauft hat, diesem nun von den drei Streitenden zu gleichen Teilen bezahlt.

Ausf. Perg. Sekrtsiegel der Stadt anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1600 1457 03. 30. Kaufurkunde Hans Clinger, Richter zu Schaffhausen, protokolliert auf Antrag von Henslin Nägeli genannt Pantlin, Bürger zu Schaffhausen, die Aussage des Hans Winter genannt Walchmaister und des Wilhelm Stemmer, beide Bürger zu Schaffhausen, über den Kauf von drei Schweinen, die ihnen von Ulrich Egli, Steffen Bossmesser und dem Raggler angeboten worden sind.

Ausf. Perg. Siegel des Gerichts anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1502 1458 Dezember 9   Heinrich Barter, alt Bürgermeister, erwirbt von den Pflegern des Spitals einen Zins von 5 Gulden ab dem Haus von Rudolf Engel, dem Seiler (Anstösser: Heinrich Barter; Schwendenbühlin).

[vgl. UR 2430] Siegel der Stadt und des Spitals
 
A I/1618 1458 03. 13. Kaufbrief Meister Hans von Wien, der Maler und seine Frau Engel, bevogtet von Hans Ulrich Oening, genannt Jünteller, verkaufen an Hans Molz, Schneider, ihr Haus 'zum Goldenen Widder' am Obermarkt (= Oberstadt 14) zwischen der Metzger Trinkstube und dem Spital.

Siegel der Stadt (beschädigt) und des Hans Ulrich Jünteller. Siehe UR (1906) 2432.
A I  Urkunden: Kaufbrief

A I/0254 1459 Donnerstag vor Misericordia Löhningen Anstände zwischen Johannes Wyler, Leutpriester zu Löhningen, und dem Spital wegen Bauauslagen, die Ersterer für die Pfrundwohnung gehabt, werden unter Obmann Hans Schmied durch Schiedsrichter gütlich ausgeglichen.

UR 2440
 
A I/0629 1459 Montags nach Misericordia Dom [ini] Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Margaretha Cron, Conrads Witwe, geb. Barter, verkauft ihr auf der Steig bei dem Spitalhof gelegenes Gut an den Spital.

UR 2442
 
A I/0664 1459 Mittwochs nach Laetare Schleitheim Adelheit Kraft, Witwe des Hans Kraft, genannt Freiermuth, von Schleitheim stiftet ein ewiges Licht in die Kirche des Spitals und dotiert hierfür Gülten zu Schleitheim.

UR 2436
 
A I/0709 1459 an St. Valentinstag Thayngen Heinrich Stockar und dessen Schwester Anna, Gattin des Hans SchelkIin, genannt Heggenzi, kaufen von Heinrich Müller von Thäyngen jährlich 1 Pfund Heller Zins zu Gunsten der Priesterschaft zu St. Johannes, woselbst sie eine Jahrzeit gestiftet.  
A I/1503 1459 Mai 23   Heinrich Barter, alt Bürgermeister, vertauscht sein Haus Zum Trauben am Rindermarkt (Anstösser: Hans Stierli, Schuhmacher; Schmol der Jude) gegen dasjenige von Peter und Anna Best (bevogtet von Ratsherr Claus Bühler) am Rindermarkt, Zum Engel genannt (Anstösser: Heinrich Barter, Schwendenbühlin). Peter und Anna Best hatten dieses Haus unlängst von Rudolf Engel, Seiler, gekauft.

[vgl. UR 2451] Siegel der Stadt, des Heinrich Barter und des Claus Bühler
 
A I/0234 1460 Freitags 15. Februar Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Hammann Ernst von Tengen, Priester zu Diessenhofen, vergabet dem Spital ein Gut zu Kommingen, ein zweites zu Owelfingen und ein drittes zu Tengen.

UR 2483
 
A I/0422 1460 Freitags nach St. Valentin Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Vor Schultheiss und Rat zu Diessenhofen lässt Hammann Ernst, Kaplan, die dem Spital geschenkten Güter zu Kommingen, zu Owelfingen und zu Tengen als wahres Eigentum mit allen Rechten zufertigen.

UR 2483 I
 
A I/0081 1461 Montags vor St. Simon & Judae Beringen Hans, Wilhelm und Eberhard Im Thurn, Gebrüder, geben den Klosterfrauen zu Berau, Benediktiner Ordens, einen Revers für ein denselben als Erblehen verliehenes Gut zu Beringen.

UR 2526
 
A I/0299 1461 Mittwochs nach St. Johann Bapt. Merishausen Gütlicher Spruch vor Bürgermeister u. Rat der Stadt Schaffhausen zwischen Burkhard Tenger u. Märk und Hans Werner von Merishausen, welch ersterer von letzerem verwundet und gelähmt wurde, bezüglich der ergangenen Arzt- und anderer Kosten und der Entschädigung für den 'Lamtag'.

UR 2515
 
A I/0335 1461 Montags vor St. Martinstag Owelfingen (Aulfingen) Bad. Amt Möhringen Hans und Georg Binder, Gebrüder, von Lütferdingen verkaufen an Bertschi Kern von Schaffhausen ein Gütlein zu Owelfingen, welches später an die St. Johanneskirche kam.

UR 5240
 
A I/0423 1461 Samstags nach Pauls Bekehrung Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Die Spitalpfleger einigen sich mit Kaplan Hammann Ernst von Diessenhofen wegen eines Leibgedings, das demselben, gestützt auf die dem Spital gemachten Schenkungen, lebenslänglich verabreicht werden soll.

UR 2506
 
A I/1221 1461 November 28   Georg Hön, der Ziegler zu Schaffhausen, bestätigt, dass er von Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen die Ziegelhütte vor dem Mühlentor als Erblehen empfangen hat. Der Reversbrief enthält auch Bestimmungen über den Gebäudeunterhalt sowie verbindliche preisliche Richtlinien für Ziegeleiprodukte.

Siegel des Hans Im Thurn und des Conrad von Fulach (fehlen)
 
A I/0073 1462 Freitags nach Kreuz Erhöhung Beggingen Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen werden Anstände, welche sich zwischen dem Spital und Burkhard von Griesheim gegenüber Graf Johannes von Lupfen, Landgrafen zu Stühlingen, resp. der Gemeinde Beggingen wegen Wunn und Weide zu Schlatt am Randen erhoben, gerichtlich zu Gunsten der erstern entschieden.

UR 2550
 
A I/0724 1462 Mittwochs vor dem Fronleichnamsf[est] Trasadingen Anna Schnider von Trasadingen, welche ein Zinsgut von dem Spital zu Lehen hat, indessen bei der Bereinigung des Urbars zwei zu genanntem Lehen gehörende Grundstücke verschwieg und als eigene Güter behandeln wollte, wird deshalb von der Spitalverwaltung vor dem Dorfgericht verklagt und Form Rechtens des Irrtums überführt.  
A I/0644 1463 Montags nach Quasimodo geniti Schaffhausen Varia Heinrich Stockar und dessen Schwester Anna, Gattin des Hans Schelklin, genannt Heggenzi, treffen eine freundschaftliche Teilung des elterlichen Guts und lassen dieselbe vor Rat bestätigen.

UR 2560
 
A I/0883 1463 Mittwochs nach der unsch[u]l[digen] Kindleintag Leibeigenschaftswesen Nikolaus Rügger, Conventual zu Rheinau, wechselt in der Eigenschaft als Pfleger mit dem Spital einen Leibeigenen von Erzingen gegen einen Eigenen des Spitals von Rechberg (Bad. Amts Jestetten ) aus.

UR 5245
 
A I/0884 1463 an Kreuz Erfindungstag Leibeigenschaftswesen Margaretha Tüfel von Siblingen, Ehefrau des Burkhart Büchler von Waldshut, ergibt sich dem Spital als Leibeigene.

UR 5248
 
A I/0885 1463 Freitags vor St. Alexius des Bichters Leibeigenschaftswesen Abt Christoph zu St. Blasien tauscht eine Leibeigene zu Löhningen gegen eine Leibeigene des Spitals zu Gächlingen.

UR 5250
 

1045 bis 1396 Übersicht 1463 bis 1532

Beschreibung     Online Suche     Übersichtsgrafik     Top