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Einführung in die Bestände

STADTARCHIV SCHAFFHAUSEN


 Alle Bestände
 A  Altes Archiv(15126 VE / Zeitraum: 1045-1909)
 A I  Urkunden(1643 VE / Zeitraum: 1045-1838)

1378 bis 1450 Übersicht 1515 bis 1557
Es gibt insgesamt 1643 verzeichnete Einheiten zum Titel A I  Urkunden.
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1450 bis 1515
Signatur Datum Titel Inhalt Bild
A I/1593 1450 02. 09 Schuldurkunde Üli Verr der alte und sein Sohn Üli Verr der junge zu Gross- Andelfingen verpflichten sich, dem Schaffhauser Metzger Henslin Nägilin genannt Bantlin ihre Schuld von 13 Pfund 6 schilling und 4 Heller an den von ihnen von Abt Eberhart von Rheinau erwirkten zwei Terminen- Maitag bzw. Verenentag nächstkünftig- zu bezahlen. Bei Nichteinhalten der Frist sind die Schuldner zum Einlager in Schaffhausen verpflichtet.

Ausf. Perg. Siegel des Abtes Eberhart von Rheinau anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1594 1450 10. 30. Schlichtungsurkunde Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen schlichten einen Streit zwischen der Stadt Schaffhausen, vertreten durch Hans von Heggeze und Stadtschreiber Antonius Ötterlin, auf der einen und dem Schaffhauser Bürger Henslin Nägilin genannt Pantli auf der anderen Seite. Schaffhausen schuldet ihrem Bürger, der sich nach Massgabe des Zunft- und Burgrechts verhalten soll, kein Geld; beide Partein haben die Feindseligkeiten für immer einzustellen.

Ausf. Perg. Sekretsiegel der Stadt Überlingen anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/0578 1451 an St. Andreas Abend Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Hungergasse Ulrich Schagg, Priester, und dessen Eltern übergeben dem Spital eine Huob zu Hausen unter Krähen und 4 1/2 Juchart Reben im Schupfer, welche gegen den 4. Teil des Ertrags ausgeliehen sind, gegen ein jährliches Leibgeding.

UR 2268
 
A I/0723 1451 Montags vor Maria Geburt Trasadingen Eine Injurienklage des Hans Giltzer, genannt Schnider, von Trasadingen gegen seinen Gemeindsgenossen Clewi Hürlinger wird vor dem Gemeindsgericht behandelt und als unerheblich aufgehoben.  
A I/0746 1451 am Abend vor der Lichtmess Wetzenhofen, zur Gemeinde Gächlingen gehörend Urteilbrief vor Bürgermeister u. Rat zu Gunsten des Hans von Winkelsheim gegenüber dem Spital, eines Zinses wegen ab dem Hof zu Wetzenhofen, den Letzterer zu entrichten verweigerte.  
A I/1584 1451 09.15. Verkauf zweier Kirchenstühle im St. Johann Vor dem Stadtrichter Heinrich Irmensee verkauft Clewi von Eich im Namen seiner Schwester Anna von Lauffenberg der Margaretha Hauenschild zwei Kirchenstühle im St. Johann für zwei rheinische Gulden.

Ich, Hainrich Irmense der zit richter zuo Schauffhusen an miner herren stat des Burg[er]meist[er]s und der raeten der statt Schauffhusen, tuon kunt menglichen, das uff den tag datu[m] dis briefs der ersam Clewi von Eich, burger zuo Schauffhusen innamen und von weg[e]n der erb[are]n fröwen Annen, Mathis Martis von Louffenberg elich[e] hußfröwen sin[er] swoester, der erb[are]n fröwen Margarethen, Cuonrat Howenschiltz lantschriber im Cleggöw elich[e] hußfröwen, vor mir und dem gericht mit urtail und als recht ist gevertiget hät: zwo stett zuo Schauffhusen in Sant Johanns pfarrkilchen hinder dem bredistuol und vor der Wißinen stuoel, zwischen dem gang und Hennis von Eich stetten gelegen, die er ir und iren erben fùr die benanten sin swoester und fùr ir erben umb zwen rinsch guldin, die sy im bar darub[er] gegeben, und die er derselben siner swoester ze irem gewalt und nuttz bewen-det, ains ewigen koufs zekouffend gegeben hab, fùr mengclichs irrung und ansprach, des ouch er und sin erb[e]n fùr die genanten sin swoester und fùr ir erben, der obgenanten kouef-ferin und iren erben recht gewaern sin und waerschaft tuon soellen und wellen nach der statt recht zuo Schauffhusen, als er des allez in gericht offenlich veriach ane all gevaerd. Und dez allez zuo warem urkund, haben ich genant[er] richt[er] dez gerichtz insigel nach urtail, und Clewi von Eich sin insigel fùr sich und sin erben offenlich gehengkt an diesen brief, der mit urtail geben ist an mittwochen nach unser lieben frowen tag Nativitatis ze herbst nach Crists geburt viertzehenhundert und ainundfùnfftzig jare û

Siegel des Stadtgerichts und des Clewi von Eich

Dosualnotiz: Lit. A: Kouffbrieff umb 2 Kirchenstuol im St. Johans um 2 fl in geld -1451-

Ist jezo des vert: Vom Greü t[Grüth] is dieser chofpr[ieff].[?] Weiberstuoel, so er mir verehrt

I S V W [Wappen von Waldkirch]

Scannerkopie (Original in Privatbesitz)
 
A I/0472 1452 Montags nach Oculi Schaffhausen Liegenschaften: Neustadt Elsi Hüglin zu Schaffhausen versichert Hans von Winkelsheim zu Gyrsberg für einen jährlichen Zins auf ihr an der Neustadt gelegenes Haus.

UR 2276
 
A I/0544 1452 an St. Laurenzen Tag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Freudental Vertrag vor Bürgermeister und Rat zwischen den Klosterfrauen zu Paradies und dem Spital des Zehnten wegen im Freudental, 'da jr jegklicher Tail maint, jm solt von dem Zehenden daselbst mehr zugehören dann jm werd.'

UR 2286
 
A I/0551 1452 Freitags nach Kreuz Erfindung Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Fula und Fulawiesen Johannes Felwer, der Zeit Schulmeister zu Baden, und Greth, dessen Ehefrau, verkaufen an Götz Dieterich, den Karrer, eine Juchart Reben, an der Krottenhalde gelegen, von denen jährlich der sechste Teil des Ertrags an den Spital zu entrichten ist.

UR 2283
 
A I/0687 1452 Freitag vor St. Jörgen Tag Siblingen Wälti Würt von Löhningen verkauft sein Gut, des Ruhen Gut genannt, zu Siblingen nebst Haus, Hof usw. dem Spital gegen ein jährliches Leibgeding.

UR 2279
 
A I/0747 1453 an St. Mathys Abend Wetzenhofen, zur Gemeinde Gächlingen gehörend Hans von Winkelsheim verkauft dem Spital seine Natural-Gefälle ab dem Hofe Wetzenhofen.  
A I/1595 1453 07. 04. Eintreibungsurkunde Heinrich Irmense, Richter zu Schaffhausen, beurkundet, dass Hans Kartus, Metzger und Schweinetreiber von Ulm, wegen der durch den Krieg entstandenen Unsicherheit zur Eintreibung seiner Guthaben von etlichen Schuldnern in und ausserhalb der Stadt Schaffhausen den Schaffhausener Bürger Hänselin Nägelin genannt Bantlin bevollmächtigt hat.

Ausf. Perg. Siegel der Gerichts anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/0006 1454 Freitags vor St. Hylarius Aazheim (Eingegangenes Dorf; Gemeindeb[ann] Neuhausen) Graf Johannes von Tengen, Nellenburg etc. belehnt Peter Nünangster von Schaffhausen auf das Gütlein zu Aazheim, welches zuvor Hans von Winkelsheim inhatte.

UR 2313
 
A I/0879 1454 Mittwochs nach St. Martin Leibeigenschaftswesen Anna Wytz kauft sich bei der verwitweten Landgräfin Ursula von Sulz geborene von Habsburg aus der Leibeigenschafts-Verpflichtung.

UR 5210
 
A I/0880 1455 Dienstag nach St. Valentin Leibeigenschaftswesen Ritter Wernher von Schinen, Vogt zu Neunkirch, wechselt Namens des Bischofs Heinrich von Konstanz eine Leibeigene von Gächlingen gegen eine Leibeigene des Spitals, zu Neunkirch haushäblich, aus.

UR 5213
 
A I/1575 1455 06.28. Trotte im Schutzgraben (Gruben) Heinrich von Schlatt und seine Ehefrau Anna, vertreten durch Ratsherr Clewi Erhaft, haben den Brüdern Heinrich, Conrad und Clewi Barter ihre Scheune mit Garten, Hof und Hofstatt um 61 rheinische Gulden verkauft.

Samstag nach St. Johanntag des Täufers

Secretsiegel der Stadt (abgefallen), Heinrich von Schlatt, Clewi Erhaft

Dorsualnotizen: Um die Trotten uf dem Schutzgraben ; Gruben
 
A I/0196 1456 Mittwoch nach St. Valentin Hemmental Heinrich Egginger und dessen Ehefrau Elisabetha verkaufen an Heinrich Murer, Pfister (Bäcker), zwei Mannsmaad Wiesen im Orserental.

UR 2352
 
A I/0493 1456 Donerstags nach Peter & Paul Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Peter Hannower, genannt Nupperlin, und dessen Ehefrau verkaufen der Spende jährlich einen Gulden Zins ab ihrem Vorder-Haus, zum Esel genannt, am Rindermarkt gelegen.

UR 2364
 
A I/0748 1456 Freitags nach St. Johann Bap[tist3 Wetzenhofen, zur Gemeinde Gächlingen gehörend Conrad Schwager und dessen Gattin verkaufen dem Spital ihren Anteil an dem Hof zu Wetzenhofen.  
A I/0881 1456 auf St. Laurenzen Abend Leibeigenschaftswesen Hans von Clingenberg, Ritter, vereinigt sich mit den Spitalpflegern bezüglich der beidseitigen Leibeigenen in den von Clingenbergischen Herrschaften zu Blumenfeld, Tengen und Watterdingen dahin, dass dieselben sich ehelich verbinden mögen, ohne deshalb in die Busse einer 'Ungenossame' zu fallen.

UR 5221
 
A I/0882 1456 Dienstag vor St. Jörgen Leibeigenschaftswesen Hans Fridbolt und der Spital, welche bis dahin zwei Leibeigene zu Wilchingen gemeinschaftlich besassen, treffen eine Ausgleichung.

UR 5220
 
A I/1596 1456 04. 19. Eintreibungsukunde Niclas Barter, Richter zu Schaffhausen, beurkundet, dass Elsi von Mellingen, Frauenwirtin zu Schaffhausen, die mit ihrem Vogt, dem Urteilssprecher Heinrich Merklin, vor Gericht erschienen ist, den Henslin Nägenlin genannt Bantli, Metzger und Bürger zu Schaffhausen, zur Eintreibung ihrer Guthaben von Leuten in Stadt und Land bevollmächtigt hat.

Ausf. Perg. Siegel das Niclas Barter und der Heinrich Merklin anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1597 1456 12. 03. Schuldurkunde Hand Clinger, Richter zu Schaffhausen, beurkundet, dass Hennsli Nägenli genannt Bantli, Bürger zu Schaffhausen, den Hans Tatt genannt Bibracher, Metzger und Bürger zu Schaffhausen, wegen seiner Schulden- 38 Schilling Heller, 14 Pfennig sowie 1 rheinischen Gulden, alles Hauptgut- innerhalb des Schaffhausener Gerichtsbezirks mit und ohne Gerichtsboten Hilfe festsetzen darf.

Ausf. Perg. Siegel des Gerichts anhängend (Siegelbild nicht mehr erkennbar).

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/0135 1457 Montags nach Invocavit Feuerthalen Kt. Zür[ich] Bernhard Hornberger und dessen Ehefrau von Feuerthalen verkaufen an Hans Ulrich Oening, genannt Jünteller, als Pfleger der St. Leonhards-Kapelle zu Feuerthalen 12 Schilling Heller jährlichen Zinses ab einem Baumgarten daselbst.

UR 2389
 
A I/0421 1457 auf Kreutz-Erfindung Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Hans und Georg die Nottysen, Gebrüder, von Tengen und Mitverwandte werden in Folge eines schiedsrichterlichen Spruchs zu Tengen angehalten, Herrn Hammann Ernst von Tengen, sesshaft zu Diessenhofen, welcher vom verstorbenen Vater der obgenannten seiner Zeit ein Leibgeding erkauft, dasselbe hinfort laut Leibgedingsrevers richtig zu verabfolgen, widrigenfalls die hierfür gegebenen Güter dem Ernst Hammann wieder zufallen sollen. (Vergleiche N°. 422, 423 u. 426.)

UR 2398
 
A I/0494 1457 Mittwochs nach St. Ulrich Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Peter Hannower, genannt Nüpperlin, verkauft dem Spendamt einen jährlichen Zins ab dem Haus zum Esel am Rindermarkt.

UR 2401
 
A I/1001 1457 Montags nach Invocavit Feuerthalen Bernhard Hornberger und dessen Ehefrau von Feuerthalen verkaufen dem Pfleger der St. Leonhards-Capelle einen jährlichen Zins. (Beglaubigte Abschrift der Urkunde N° 135.)  
A I/1598 1457 02. 11. Klageurkunde Conrat Ziegler, Vogt zu Schaffhausen, entscheidet in der Beleidigunsklage des Meztgers Hensli Negeli genannt Bantli gegen Engelhard Fürimars, beide Bürger zu Schaffhausen.

Ausf. Perg. Sekretsiegel der Stadt abgegangen.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1599 1457 03. 04. Schlichtungsurkunde Bürgermeister und Rat zu Schaffhausen schlichten einen Streit zwischen Hensli Negeli genannt Banlti auf der einen und Uolrich Egli sowie Stefan Bösmesser von Neuhausen auf der anderen Seite. Unter Aufhebung des vor dem Stadtgericht ergangenen Urteils wird die Kaufsumme, die Bantli dem Schweinetreiber Walh noch schuldet für jene Schweine, die er an Egli und Bösmesser weiterverkauft hat, diesem nun von den drei Streitenden zu gleichen Teilen bezahlt.

Ausf. Perg. Sekrtsiegel der Stadt anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1600 1457 03. 30. Kaufurkunde Hans Clinger, Richter zu Schaffhausen, protokolliert auf Antrag von Henslin Nägeli genannt Pantlin, Bürger zu Schaffhausen, die Aussage des Hans Winter genannt Walchmaister und des Wilhelm Stemmer, beide Bürger zu Schaffhausen, über den Kauf von drei Schweinen, die ihnen von Ulrich Egli, Steffen Bossmesser und dem Raggler angeboten worden sind.

Ausf. Perg. Siegel des Gerichts anhängend.

Fotographie, Original im Stadtarchiv Freiburg im Breisgau (Signatur: A I XIX Schaffhausen)
 
A I/1502 1458 Dezember 9   Heinrich Barter, alt Bürgermeister, erwirbt von den Pflegern des Spitals einen Zins von 5 Gulden ab dem Haus von Rudolf Engel, dem Seiler (Anstösser: Heinrich Barter; Schwendenbühlin).

[vgl. UR 2430] Siegel der Stadt und des Spitals
 
A I/1618 1458 03. 13. Kaufbrief Meister Hans von Wien, der Maler und seine Frau Engel, bevogtet von Hans Ulrich Oening, genannt Jünteller, verkaufen an Hans Molz, Schneider, ihr Haus 'zum Goldenen Widder' am Obermarkt (= Oberstadt 14) zwischen der Metzger Trinkstube und dem Spital.

Siegel der Stadt (beschädigt) und des Hans Ulrich Jünteller. Siehe UR (1906) 2432.
A I  Urkunden: Kaufbrief

A I/0254 1459 Donnerstag vor Misericordia Löhningen Anstände zwischen Johannes Wyler, Leutpriester zu Löhningen, und dem Spital wegen Bauauslagen, die Ersterer für die Pfrundwohnung gehabt, werden unter Obmann Hans Schmied durch Schiedsrichter gütlich ausgeglichen.

UR 2440
 
A I/0629 1459 Montags nach Misericordia Dom [ini] Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Steig (und Spitalhof) Margaretha Cron, Conrads Witwe, geb. Barter, verkauft ihr auf der Steig bei dem Spitalhof gelegenes Gut an den Spital.

UR 2442
 
A I/0664 1459 Mittwochs nach Laetare Schleitheim Adelheit Kraft, Witwe des Hans Kraft, genannt Freiermuth, von Schleitheim stiftet ein ewiges Licht in die Kirche des Spitals und dotiert hierfür Gülten zu Schleitheim.

UR 2436
 
A I/0709 1459 an St. Valentinstag Thayngen Heinrich Stockar und dessen Schwester Anna, Gattin des Hans SchelkIin, genannt Heggenzi, kaufen von Heinrich Müller von Thäyngen jährlich 1 Pfund Heller Zins zu Gunsten der Priesterschaft zu St. Johannes, woselbst sie eine Jahrzeit gestiftet.  
A I/1503 1459 Mai 23   Heinrich Barter, alt Bürgermeister, vertauscht sein Haus Zum Trauben am Rindermarkt (Anstösser: Hans Stierli, Schuhmacher; Schmol der Jude) gegen dasjenige von Peter und Anna Best (bevogtet von Ratsherr Claus Bühler) am Rindermarkt, Zum Engel genannt (Anstösser: Heinrich Barter, Schwendenbühlin). Peter und Anna Best hatten dieses Haus unlängst von Rudolf Engel, Seiler, gekauft.

[vgl. UR 2451] Siegel der Stadt, des Heinrich Barter und des Claus Bühler
 
A I/0234 1460 Freitags 15. Februar Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Hammann Ernst von Tengen, Priester zu Diessenhofen, vergabet dem Spital ein Gut zu Kommingen, ein zweites zu Owelfingen und ein drittes zu Tengen.

UR 2483
 
A I/0422 1460 Freitags nach St. Valentin Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Vor Schultheiss und Rat zu Diessenhofen lässt Hammann Ernst, Kaplan, die dem Spital geschenkten Güter zu Kommingen, zu Owelfingen und zu Tengen als wahres Eigentum mit allen Rechten zufertigen.

UR 2483 I
 
A I/0081 1461 Montags vor St. Simon & Judae Beringen Hans, Wilhelm und Eberhard Im Thurn, Gebrüder, geben den Klosterfrauen zu Berau, Benediktiner Ordens, einen Revers für ein denselben als Erblehen verliehenes Gut zu Beringen.

UR 2526
 
A I/0299 1461 Mittwochs nach St. Johann Bapt. Merishausen Gütlicher Spruch vor Bürgermeister u. Rat der Stadt Schaffhausen zwischen Burkhard Tenger u. Märk und Hans Werner von Merishausen, welch ersterer von letzerem verwundet und gelähmt wurde, bezüglich der ergangenen Arzt- und anderer Kosten und der Entschädigung für den 'Lamtag'.

UR 2515
 
A I/0335 1461 Montags vor St. Martinstag Owelfingen (Aulfingen) Bad. Amt Möhringen Hans und Georg Binder, Gebrüder, von Lütferdingen verkaufen an Bertschi Kern von Schaffhausen ein Gütlein zu Owelfingen, welches später an die St. Johanneskirche kam.

UR 5240
 
A I/0423 1461 Samstags nach Pauls Bekehrung Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Die Spitalpfleger einigen sich mit Kaplan Hammann Ernst von Diessenhofen wegen eines Leibgedings, das demselben, gestützt auf die dem Spital gemachten Schenkungen, lebenslänglich verabreicht werden soll.

UR 2506
 
A I/1221 1461 November 28   Georg Hön, der Ziegler zu Schaffhausen, bestätigt, dass er von Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen die Ziegelhütte vor dem Mühlentor als Erblehen empfangen hat. Der Reversbrief enthält auch Bestimmungen über den Gebäudeunterhalt sowie verbindliche preisliche Richtlinien für Ziegeleiprodukte.

Siegel des Hans Im Thurn und des Conrad von Fulach (fehlen)
 
A I/0073 1462 Freitags nach Kreuz Erhöhung Beggingen Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen werden Anstände, welche sich zwischen dem Spital und Burkhard von Griesheim gegenüber Graf Johannes von Lupfen, Landgrafen zu Stühlingen, resp. der Gemeinde Beggingen wegen Wunn und Weide zu Schlatt am Randen erhoben, gerichtlich zu Gunsten der erstern entschieden.

UR 2550
 
A I/0724 1462 Mittwochs vor dem Fronleichnamsf[est] Trasadingen Anna Schnider von Trasadingen, welche ein Zinsgut von dem Spital zu Lehen hat, indessen bei der Bereinigung des Urbars zwei zu genanntem Lehen gehörende Grundstücke verschwieg und als eigene Güter behandeln wollte, wird deshalb von der Spitalverwaltung vor dem Dorfgericht verklagt und Form Rechtens des Irrtums überführt.  
A I/0644 1463 Montags nach Quasimodo geniti Schaffhausen Varia Heinrich Stockar und dessen Schwester Anna, Gattin des Hans Schelklin, genannt Heggenzi, treffen eine freundschaftliche Teilung des elterlichen Guts und lassen dieselbe vor Rat bestätigen.

UR 2560
 
A I/0883 1463 Mittwochs nach der unsch[u]l[digen] Kindleintag Leibeigenschaftswesen Nikolaus Rügger, Conventual zu Rheinau, wechselt in der Eigenschaft als Pfleger mit dem Spital einen Leibeigenen von Erzingen gegen einen Eigenen des Spitals von Rechberg (Bad. Amts Jestetten ) aus.

UR 5245
 
A I/0884 1463 an Kreuz Erfindungstag Leibeigenschaftswesen Margaretha Tüfel von Siblingen, Ehefrau des Burkhart Büchler von Waldshut, ergibt sich dem Spital als Leibeigene.

UR 5248
 
A I/0885 1463 Freitags vor St. Alexius des Bichters Leibeigenschaftswesen Abt Christoph zu St. Blasien tauscht eine Leibeigene zu Löhningen gegen eine Leibeigene des Spitals zu Gächlingen.

UR 5250
 
A I/1289 1463 Januar 28   Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen entscheiden einen Streit um einen Zins von 1 Gulden jährlich zwischen Clewi Barter und seinen Kindern aus der Ehe mit der verstorbenen Annli von Diessenhofen sowie den beiden Pflegern des Spendamtes, Johannes Gampo und Erhard Gailer. Barter bezog jährlich Zinsen ab Haini Hainimanns Weingarten zu Fischerhäusern. Agtha Sattler selig hatte diesen Zins den Kindern des Clewi Barter verschafft. Anderseits hatte Agtha Sattler selig dem Spendamt einen Zins von 2 Gulden jährlich ab Hainrich Kellers, genannt Hallauers, halbem Teil des Hauses Zum Schiff in der Unterstadt geschenkt, versehen mit der Auflage, die Armen je mit 1 Pfennig zu versehen. Da das Geld zu diesem Zweck nicht weit gereicht habe, habe sie noch 1 Gulden von den 2 Gulden ab Haini Hainimanns Weingarten in Fischerhäusern dem Spendamt vermacht. Weil das Spendamt schriftliche Unterlagen beibringen konnte und auch Johannes Gampp bei seinem Eid die Übereinkunft mit Agtha Sattler selig bestätigte, wird ihm Recht zuerkannt und der Zins für Clewi Barters Kinder aus der Ehe mit Annli von Diessenhofen um 1 Gulden gemindert.

Siegel der Stadt
 
A I/0424 1464 Montags vor St. Agnes Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Clewi Zöllgin und Anna, dessen Ehefrau, die mit der Spitalmeisterei betraut wurden, übergeben sich und ihr Besitztum dem Spital als Eigentum.

UR 2580
 
A I/0886 1464 Mittwochs nach Laetare Leibeigenschaftswesen Dreizehn Leibeigene zu Schaffhausen und Mauchen (Bad. Amts Stühlingen), die gemeinschaftlich dem Spital und Hans Fridbold angehören, kaufen sich von den Erben des Letzteren, den Gebrüdern Georg, Dietbold, Burkhart und Wolf von Ehingen, los und ergeben sich ganz an den Spital.

UR 5252
 
A I/0235 1465 Donnerstags vor Weihnachten Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Graf Johannes von Tengen gibt dem Spital die Zusicherung, dass die Anstände, die zwischen ihm und Kaplan Hammann Ernst wegen der Lehengüter zu Kommingen, Owelfingen und Tengen obwalten, keinen Schaden bringen sollen.

UR 2605
 
A I/0361 1465 25. April Schaffhausen Gotteshäuser: St. Johannseramt Johannes Pfifer, Priester, gewesener Kaplan u 'Ebetingen', stiftet an den St. Michaels Altar zu St. Johannes eine Jahrzeit und eine Wochenmesse aus Einkünften, die das Kloster Allerheiligen zu liefern hat.

UR 2613
 
A I/0109 1466 auf St. Mathias Abend Dörflingen Heinrich Vögeli zu Dörflingen verkauft ab seinem Gütlein einen jährlichen Kernenzins an Hans und Ulrich die Meyer zu Büsingen.

UR 2632
 
A I/0158 1466 Montags nach St. Andreastag Gächlingen Hans Birchli von Neunkirch, welcher ein Gut zu Gächlingen von der St. Catharinenpflege zu St. Johann in Schaffhausen innehat, tauscht derselben einen Acker gegen einen andern aus.

UR 2653
 
A I/0425 1466 Mittwochs vor St. Agnes Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Andreas Gottpeter, der Seiler, vergabet den Siechen des Spitals einen jährlichen Zins, um diesen hierfür zweimal des Jahrs ein Fischmal zu bereiten. Aus dem Mehrbetrag des Stiftungsgutes sollen die Barfüsser und der Leutpriester zu St. Johannes bedacht werden.

UR 2627
 
A I/0426 1466 Samstags nach St. Dyonisius Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Hammann Ernst, Kaplan zu Diessenhofen, trifft die Verfügung, dass die ihm von Seite der Spitalverwaltung restierenden Leibgedingszinse nach seinem Tod zu einem Stiftungsfond verwendet werden sollen, um den Armen zu Diessenhofen jeweils am Erinnerungstage seines Heimgangs eine Brotspende geben zu können.

UR 2650
 
A I/0887 1466 Donnerstags nach St. Martin Leibeigenschaftswesen Eberhard von Clingenberg für sich und seine Brüder wechselt mit dem Spital eine Leibeigene zu Ebringen gegen eine andere zu Hilzingen.

UR 5257
 
A I/0940 1466 Mittwochs vor St. Martinstag Kommingen Graf Johannes von Tengen ladet den Priester Hammann Ernst zu einem Lehen- und Rechtstag nach Tengen wegen eines Verstosses gegen das Lehnsrecht.  
A I/0944 1466 ca. Kommingen Memorial des Kaplan Hammann Ernst über seine Anstände mit Graf Johannes von Tengen, seiner Güter wegen zu Kommingen usw.  
A I/1610 1466 Montag nach St. Othmars Tag (= 17. November) Markbrief Hans Murbach wird verpflichtet den Abtritt im Hof hinter seinem und Peter Zieglers Haus zu leeren, da dieser defekt ist und der Keller unter dem Haus zum Schild des Bürgermeisters Heinrich Barter beschädigt wurde. Gleichzeitig wird verfügt, dass die Benutzer des gemeinsamen Abtritts Hans Murbach, Hans Lib, die Langandressin, die Schelklin und die Ziegler in die ‚proffet’ nichts‚ schütten noch werfen das nit darinn gehört’. Ebenso soll in den gemeinsamen Hof nichts geschüttet oder geworfen werden, was den Abtritt beschädigen könnte.

Betrifft den gemeinsamen Innenhof der Häuser Wegeisen, Affen, Kranich, Spiegel und Einhorn. Lit.: Rüeger Bd. II, S. 642, Anm. 6. Siehe auch Hausbriefe ‚zum Schild’ G 02.24.

Siegel der Stadt (beschädigt).
 
A I/0427 1467 Freitags vor Reminiscere Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Schiedsrichterlicher Verglich unter der Obmannschaft des Grafen Rudolph von Sulz zwischen Graf Johannes von Tengen und dem Spital bezüglich der Lehenrechte zu den durch Kaplan Hammann Ernst dem Spital geschenkten Gütern, die nunmehr ausgelöst werden.

UR 2663
 
A I/0534 1467 Freitags vor St. Ulrich Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Engelbrechtstor Hans Molz, Schneider, verkauft an Hans Egg, Mezger, einen Garten vor dem Engelbrechtstor.

UR 2674
 
A I/0535 1467 Mittwochs nach St. Othmar Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Engelbrechtstor Elsi Rüter, Conrads Witwe, verkauft an Hans Egg, Mezger, einen Garten vor dem Engelbrechtstor.

UR 2680
 
A I/0888 1467 Dienstags nach Quasimodogeniti Leibeigenschaftswesen Abt Nikolaus zu Rheinau gibt dem Spital eine Leibeigene zu Wilchingen gegen eine andere zu Rechberg.

UR 5258
 
A I/0159 1468 Donnerstag vor St. Valentin Gächlingen Anna Schlatter, Heinrichs sel. Witwe, und deren Söhne von Schaffhausen verkaufen an Eglin Rot ihr eigen Gut zu Gächlingen.

UR 2689
 
A I/0665 1468 Freitags nach St. Agnes Schleitheim Hans Suser und dessen Ehefrau Anna Kraft, auch deren Sohn Hans Kraft, von Schleitheim verkaufen an Hans Furrer im Spital zu Schaffhausen eine Wiese zu Schleitheim und erhalten dieselbe hinwiederum in Lehensweise gegen einen jährlichen Zins.

UR 2687
 
A I/0688 1468 Freitags nach St. Michael Siblingen Claus Friess, der Scherrer, von Schaffhausen sichert seiner Schwester, Elsi Friess von Neuenburg, den Alleinbesitz eines ihnen gemeinschaftlich durch Erbschaft zugefallenen Gütchens zu Siblingen urkundlich zu.

UR 2716
 
A I/0160 1469 Montags vor St. Vitstag Gächlingen Hans und Jakob Wirttenberg, Vater und Sohn, zu Gächlingen verkaufen an die Pfleger des Sondersiechenamts Naturalzinse gegen Unterpfand von Liegenschaften in da.

UR 2738
 
A I/0091 1470 Freitags nach Pfingsten Binningen Bad. Amt Blumenfeld Die Spitalpfleger verkaufen mit Bewilligung des Rats des Spitals sämtliche Besitzungen und Rechte zu Binningen an Ursula von Stoffeln geborene von Bodmann, Heinrichs von Stoffeln Gemahlin. In von Abt Nikolaus zu Rheinau beglaubigter Abschrift.

UR 2764
 
A I/0358 1470 Montags vor St. Nicolaus Schaffhausen Klöster: Barfüsserkloster Andreas Seiler u. Verena, dessen Ehefrau, stiften bei den Barfüssern eine Jahrzeit und widmen dafür ein Pfund Heller jährlichen Zinses mit Beding, dass hiervon ein Teil den Siechen des Spitals und ein andrer Teil an den Baufond der St. Johannes Kirche abgegeben werden soll.

UR 2778
 
A I/0706 1470 Donnerstags nach St. Joh. Bapt. Steckborn im Thurgau Hermann Clainhans' hinterlassene Kinder zu Bernang verkaufen an das Barfüsserkloster jährl[ich] einen halben Gulden Zins ab Liegenschaften zu Steckborn.  
A I/0889 1470 Dienstags nach St. Jörgentag Leibeigenschaftswesen Abt Nikolaus zu Rheinau tauscht mit dem Spital eine Leibeigene zu Trasadingen gegen eine solche von Erzingen.

UR 5274
 
A I/0890 1470 an St. Catharinen Abend Leibeigenschaftswesen Dorothea Beringer, Clewi Meyers des Jungen von Wilchingen Ehefrau, ergibt sich mit Einwilligung ihres Manns dem Spital als Leibeigene.

UR 5276
 
A I/0891 1470 Dienstags nach St. Johann Baptist Leibeigenschaftswesen Dorothea Beringer von Gurtwyl (Gurtweil, Bad. Amts Waldshut) kauft sich von Jörg von Erzingen, ihrem bisherigen Leibherren, los.

UR 5275
 
A I/1619 1470 01. 19. Schuldbrief Heinrich Sendler schuldet den Armen Sondersiechen auf der Steig hundert Rheinische Gulden. Dafür erhalten sie seinen Jahreszins von fünf Rheinischen Gulden ab seinem Haus am Obermarkt (= 'zum Goldenen Widder', Oberstadt 14) zwischen dem Spital und der Metzger Trinkstube sowie von einer Mannsmahd Wiese im Hemmentalertal, zwischen den Wiesen von Conrad und Hans Barter.

Siegel der Stadt und Heinrich Sendlers.
 
A I/0362 1472 Mittwoch vor St. Vits Tag Schaffhausen Gotteshäuser: St. Johannseramt Die St. Johannseramts-Verwaltung tritt den Pflegern des Spitals für die Summe von 191 Pfund Heller jährliche Geldzinse [von] 10 Pfund 11 Schilling Heller käuflich ab.

UR 2832
 
A I/0467 1472 Donnerstags vor Laetare Schaffhausen Liegenschaften: Läufergässchen Clewi Burger und dessen Ehefrau versichern mit Zustimmung der Kirchenpfleger zu St. Johann die Pfleger der Kranken des Spitals für einen Gulden jährlichen Zinses auf ihr Haus im Winkels- (oder Läufer-) Gässchen.

UR 2820
 
A I/0495 1472 Freitags vor Jubilate Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Martin Kurrifex und dessen Ehefrau verkaufen an Heinrich Reger einen Gulden jährlichen Zinses ab ihrem Haus in der Vorstadt als Entschädigung für einen Zins von derselben Höhe, den dieser wegen der Badstube in der Webergasse an den Schwager und die Schwester des Verkäufers zu fordern hatte.

UR 2822
 
A I/0892 1472 Donnerstags vor St. Jörgen Leibeigenschaftswesen Eberhard von Clingenberg für sich und seine Brüder wechselt eine Leibeigene zu Ebringen gegen eine andere in da, welche Leibeigene des Spitals ist, aus.

UR 5287
 
A I/0255 1473 Freitags nach dem Fronleichnamstag Löhningen Zwischen der Gemeinde Löhningen und dem Spital obwaltende Anstände wegen des Zehentbezugs, der baulichen Unterhaltung des Chors und Turms etc. werden vor Bürgermeister und Rat durch Urteilsspruch gehoben.

UR 2835
 
A I/0300 1473 Dienstags vor St. Hylarientag Merishausen Schiedsrichterlicher Spruch unter Vorsitz des Bürgermeisters Ulrich Trülleray zwischen Abt Conrad zu Allerheiligen und den Spitalpflegern betreffend die Waldungen auf dem Buchberg.

UR 2848
 
A I/0473 1473 auf St. Laurenzen Abend Schaffhausen Liegenschaften: Neustadt Verena Gelzer, genannt Genter, Witwe, zu Diessenhofen und deren Schwester Agatha Gelzer und Ulrich Züricher von Diessenhofen in Basel versichern das Seckelamt um die Abzugsgebühren auf ihr Haus an der Neustadt dahier.

UR 2861
 
A I/0893 1473 Freitags nach St. Maria Magdalena Leibeigenschaftswesen Eine Leibeigene des Ritter Heinrich von Randegg zu Hilzingen kauft sich von ihrem Leibherren los.

UR 5294
 
A I/0894 1473 am Pfingstmontag Leibeigenschaftswesen Von Propst Nikolaus zu Oehningen kauft sich eine Leibeigene von Biberach (Bibern), die zu Merishausen sich verehelicht, los.

UR 5293
 
A I/0346 1474 auf St. Agnes Riedheim Bad. Amt Blumenfeld Burkhart Keller von Riedheim verkauft an Peter Ulrich daselbst ein halbes Maad Wiesen, bei dem Kolbrunnen zu Riedheim gelegen.

UR 2877
 
A I/0378a 1474 Freitag vor St. Nikolaustag * Schaffhausen Milde Stiftungen: Sondersiechenamt Unsere Bürgerin Adelhait Werchmaister sälig hat in ihrem Testament uff unser l[ieben] Frauen altar in der Kapellen der h[eiligen] 3 Küngen der armen Sonder Siechen vor unser Stadt uff der Staig gelegen wöchentlichs ein Mess gestift. Der Ratsfreund Hans Ullrich Oening genannt Jünteller, der von ihr zum Testamentsvollstrecker ernannt worden ist, i übergibt die 'Brief umb die dozue bestimmten Zins und Gült dem Priester Marti Winzurn, Caplon der gemeldten Pfrund'.

UR 5300
 
A I/0428 1474 auf Mariae natifitatis Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Marchgerichtlicher Spruch zu Gunsten des Spitals und Johannes Mettmann als Kläger gegen Heinrich Stierlin, Gerber, welcher unbefugter Weise mehrere Fensteröffnungen in sein Haus brechen liess, die er wieder vermauern lassen soll.

UR 2888
 
A I/0480 1474 Montags vor St. Hylarius Schaffhausen Liegenschaften: Repfergasse Hänsli Müeg und dessen Ehefrau verkaufen an Peter Rich von Diessenhofen ihr Haus, Hof und Hofstatt an der Repfergasse.

UR 2874
 
A I/1257 1474 Juli 27   Die Brüder Jörg, Diebold, Burkhart und Wolff von Ehingen, vertreten durch Clewi Rietmayer, verkaufen an Meister Hans Lib, Licenciat, ihr Haus, Hof und Hofstatt beim Obertor (Anstösser: Peter Nudescher; obere Badstube) mit Hof und Garten (Anstösser: Ringmauer; Spendhaus; UrsuIa Rutsch; Ulrich B3Ii; Greth StögkIin) um 200 Gulden.

Siegel des Jörg von Ehingen, Ritter, und des Diebold, Burkhart und Wolff von Ehingen
 
A I/1258 1474 Oktober 13   Die Markherren der Stadt Schaffhausen entscheiden im Streit zwischen Meister Hans Lib, Licenciat, und Ratsherr Peter Nudescher um angebrachte Fenster und erlauben Hans Lib, einen Gang zu machen.

Siegel der Stadt
 
A I/0124 1475 Freitag nach St. Jacob Erzingen Bad. Amt Jestetten Hans Netzhammer, Schmied, von Erzingen trifft mit Zustimmung der Spitalverwaltung einen Gütertausch mit Henin Schnider, genannt Göberg, um dessen Lehenacker, an die Trasadinger Gemarkung stossend, gegen einen andern, in der Gemeinde Erzingen gelegen.

UR 2904
 
A I/0895 1475 Freitags vor St. Sebastian Leibeigenschaftswesen Abt Johannes in der Reichenau gibt wechselsweise dem Spital eine Leibeigene zu Merishausen gegen eine andere zu Schleitheim.

VR 5301
 
A I/1585 1475 10.18. Hemmentalertal Abt Konrad von Detikofen bekundet, dass das Kloster Allerheiligen Anspruch von 18 Schilling Zinsen auf eine Wiese im Hemmentalertal gehabt habe. Peter Kumber kaufte die Wiese von Antony Ötterlin, die mit diesen 18 Schilling Zinsen belastet war. Da nun aber das Spital als Grundbesitzer der Wiese aber als Schuldner des Klosters für ebenfalls 18 Schilling diese Schuld auf das Vorderhaus des Spitals umlegt, bestätigt der Abt, dass das Kloster keinerlei Zinsanspruch mehr auf diese Wiese hat.

Wir Conrat von gottes vergûnstung abbt des gotzhuses Allerhailigen zuo Schaffhusen, Sant Benedicten ordens, Costentzer bistuombs, bekennen mit disem brief: Als wir ain wise by ai-ner mansmad in Hemendaler tal am Schoenenberg am weg gelegen und an Strölis und an der Nùnangsterin wisen stosset; und die Peter Kumber von Anthonin Ötterlin gekouffft hat umb achtzehen schilling hallergelts in ansprach gehebt und ouch dieselben achtzehen schilling hallergelts vor den fûnfen mit recht behalten haben; und aber der spital zuo Schaffhusen ouch mit recht schuldig worden ist, dieselben wise der bemelten achtzehen schilling hallergelts halb gegen uns ledig zemachen, und wir darumb vom spital anderwerb besorgt und uns uff des spitals vorder hus gesetzt sind, so lassen und sagen wir die vorgemelten wise der obgedachten achtzehen schilling hallergelts fur uns und unser nachkomen quitt, ledig und unansprächig yetzo und hernach in craft diss briefs. Und des zuo urkund haben wir vorgenenter abbt Conrat unser abbtye insigel fùr uns und unser nachkomen geton hengken an diesen brief. Geben an mittwochen nach Sant Gallentag nach Cristu gepurt viertzehenhundert und im fünffundsibentzigisten jarenn.

Siegel der Abtei des Klosters Allerheiligen (Abt Konrad von Detikofen)

Dorsualnotiz:1475 No. XXIIII ain wis im Hemental

Scannerkopie (Original in Privatbesitz)
 
A I/1586 1475 Wiese im Fulachtal Heinrich Merkli (Märgkli) erhielt von Kloster und Konvent Sankt Agnesen 40 Gulden und zahlt dafür jährlich 2 Gulden Zinsen. Als Unterpfand setzt er seine Wiese im Fulachtal am Krebsbach, beim Rinhard gelegen.

Sekretsiegel der Stadt und dasjenige von Heinrich Merkli fehlen

Geschenk von Dr. Arthur Uehlinger
 
A I/0142 1476 Mittwoch vor St. Simon & Judas Flurlingen Kt. Zür[ich] Vertrag zwischen der Spitalverwaltung und Heini Wagen wegen des demselben als Erblehen geliehenen Weingarten, des Nützlins Weingarten genannt, am Flurlingerberg, bezüglich der Lehenrechte u. Pflichten.

UR 2943
 
A I/0161 1476 Montags nach Allerheiligen Gächlingen Hans Meyer von Neunkirch und Heinrich Wirt von Eglisau verkaufen an Eglin Rot von Schaffhausen ein Gütlein zu Gächlingen.

UR 2944
 
A I/0429 1476 Montags vor St. Bartholomäus Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Marchgerichtlicher Spruch zwischen dem Spital und Hans Schmid, des Rats, als Kläger gegen Hans Wilhelm Jünteler, Besitzer von Nussbäumen, deren Schatten den dabei gelegenen Reben Nachtheil bringen und deshalb beseitigt werden sollen.

UR 2940
 
A I/0710 1476 Mittwochs vor St. Laurenz Thayngen Clewi Meyers hinterlassene Kinder von Büttingen und Burkhard Unger, genannt Stocker, von Thäyngen verkaufen an Heinrich Stocker von Schaffhausen eine Wiese, an die Gemarkung von Büttingen stossend.  
A I/0896 1476 am Abend vor Maria Himmelfahrt Leibeigenschaftswesen Abt Nikolaus zu Rheinau wechselt mit dem Spital Leibeigene zu Wilchingen gegen solche zu Erzingen aus.

UR 5311
 
A I/0007 1477 Mittwoch nach der XI Tausend Mägdetag Aazheim (Eingegangenes Dorf; Gemeindeb[ann] Neuhausen) Hans von Winkelsheim zu Girsperg verlangt von dem Spital die Ausmarkung seines Lehengütleins zu Aazheim, wird aber mit seiner Forderung gerichtlich abgewiesen

UR 2986
 
A I/0162 1477 Mittwochs nach Ostern Gächlingen Hermann Müller von Neunkirch gibt den Pflegern des Sondersiechenhauses einen Revers für den ihm als Erblehen verliehenen Hof zu Gächlingen.

UR 2964
 
A I/0347 1477 Montags vor St. Vits Tag Riedheim Bad. Amt Blumenfeld Hans Stockar von Schaffhausen wird von Johannes von Randegg, Ritter, auf einen Acker belehnt, den er aus dem Lehengut des Burkhart Keller von Riedheim erhielt.

UR 2971
 
A I/0562 1477 Freitags nach St. Conrad Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Gruben Heini Bruder wird von Bürgermeister und Rat angehalten, jährlich 1 Viertel Kernen ab einem Weingarten in Gruben als Teil eines Zinses an das Barfüsserkloster zu entrichten.

UR 2991
 
A I/0725 1477 Mittwochs nach der XI M. Mägde Tag Trasadingen Gütlicher Verglich zwischen Hermann und Clewi Beringer, Gebrüder, von Wilchingen und Hermann Honlin wegen eines Lehengütleins zu Trasadingen, welches Letzerer vom Spital als Lehen inhatte, nun aber an gedachte Brüder abtrat.  
A I/0737 1477 Freitags vor St. Michael Wangen Bad. Amt Pfullendorf Rudolph Steigbär, Chorherr zu Münster, vergabet dem Spital ein Gütlein zu Oberwangen.  
A I/1259 1477 August 6   Vor dem Rat der Stadt Schaffhausen beschwert sich Johannes Lib, Licentiat, dass ihm durch Wasser aus der Badstube merklicher Schaden an seinem Haus beim Obertor zugefügt würde. Wasser dringe durch die Mauer in seinen Keller, und als Folge davon würden die Mauer und das Holz verfauIen. Zur Rechtfertigung seiner Klage weist Lib auf einen Passus im Stadtbuch hin. Ursula Sissach, die Witwe des Hainrich Lib und derzeitige Inhaberin der Badstube, verteidigt sich gegen die AnschuIdigungen Libs und führt an, das Wasser, das Hans Lib Schaden zufüge, stamme nicht aus der Badstube. Der Rat entscheidet, dass Ursula Sissach den Schaden an Hans Libs Gütern auszubessern habe und Vorkehrungen treffen müsse, um ähnlichen Vorkommnissen vorzubeugen.

Siegel der Stadt
 
A I/1260 1477 August 18   Die Markherren erlauben im Einverständnis mit Hans Lib dem Heinrich Rot, dass er die Scheune hinter seinem Haus, angrenzend an den Garten von Hans Lib, Licentiat, an die Mauer, die Hans Lib gehört, bauen dürfe. Die Mauer solle zum halben Teil jetzt Heinrich Rot gehören. Bestimmungen über Instandhaltung und Eigentumsrecht der Mauer, über die Dachtraufe und über die Anbringung von Fenstern.

Siegel der Stadt
 
A I/1393 1477 Februar 7   Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen verkaufen Hans Matthias und seine Ehefrau Greth, bevogtet von Ratsherr Hans Ulrich Oening, ihren Garten am Hornberg (Anstösser: Gärten des Conrad Barter, des Heinrich Egginger und des Steffan Schärli) um 11 Pfund Heller an die Eheleute Heinrich und Elsi Kern.

Siegel der Stadt und des Hans Ulrich Oening
 
A I/0378b 1478 Donnerstag vor Mitfasten * Schaffhausen Milde Stiftungen: Sondersiechenamt Urteil des Stadtweibels Burgkart Fröwlers, welcher im Namen des bischöfl[ichen] Vogts Junker Wilhelm Heggenzes zu Gericht sitzt in Sachen des Martin Winzurn, capplon zu Schaffhausen unser l[ieben] Frauen Altar uff der Steig, gegen Henslin Friedrich, B[urger] v. Neunkirch, wegen eines seiner Pfrund gehörigen, zu Nünkilch liegenden Guts, welches Friedrich richtig verzinst hatte, nun aber 'zu winter und summer sat buwshalb wüstbar halte'.

UR 5320
 
A I/0430 1478 Dienstag nach St. Vits Tag Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Ursula Sissach, Heinrich Rütschins Witwe, klagt vor dem Marchengericht mit Erfolg gegen den Spital bezüglich Ableitung des Dachwassers, Räumung eines Abtritts und einer gemeinschaftlichen Mauer bei der Brodlaube.

UR 3008
 
A I/0614 1478 Dienstags vor St. Gallus Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Sommerhalde Auf geführte Klage der Spitalpfleger gegenüber den Theilreben-Inhabern an der Sommerhalde wegen vernachlässigten Rebbaues wird, gestützt auf den Befund (in Folge vorgenommenen Augenscheins) der Rebenschauer, den Teilrebeninhabern das obrigkeitliche Missfallen ausgedrückt und die Theilreben-Lehen denselben entzogen zu Handen des Spitals

UR 3023
 
A I/0666 1478 Montags nach St. Lucientag Schleitheim Hans Kraft jünger von Schleitheim verkauft an Hans Furrer im Spital zu Schaffhausen Ackerland zu Schleitheim.

UR 3028
 
A I/0689 1478 Donnerstag vor St. Othmarstag Siblingen Der Spitalmeister (Hans Wyler) wird Namens des Spitals von dem Abte Nikolaus zu Rheinau als Lehentrager eines Gütleins zu Siblingen anerkannt, welches Lehengütchen durch Nikolaus Zölggin, der sich mit Leib und Gut im Spital verpfründet, dieser Anstalt als wahres Eigentum übergeben wurde.

UR 3026
 
A I/1293 1478 August 23   Urteil von Bürgermeister und Rat zu Schaffhausen in Sachen der Barfüsser in Schaffhausen gegen Hans Wegker, Bürger von Schaffhausen, betreffend Verpfändung eines Gartens zwischen Conrad Schlatters Garten und 'dem gang, so da nebend der grossen Badstuben uff den Unot gaut', und betreffend des Wachters Einfang auf der Fels. Die Kläger werden mit ihrer Pfandansprache abgewiesen. [vgl. UR 3016]

Siegel der Stadt (abgefallen)
 
A I/0056 1479 Donnerstag nach St. Andreas Barzheim Peter Widmer und Hans Weidlich verkaufen an Heinrich Stockar und Anna Schmidlin, dessen Schwester, einen drei Juchart haltenden Acker zu Barzheim.

UR 3078
 
A I/0431 1479 auf St. Thomas Abend Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Die Witwe des Hans von Regisheim, Anna, kauft bei dem Spital zwei Pfründen für sich und ihre Schwester und gibt hierfür der Spitalverwaltung einen Revers.

UR 3081
 
A I/0579 1479 Samstags vor Reminiscere Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Lahn (Laim, Lan) Im Marchgerichtlicher Spruch zwischen dem Spital und dessen Teilreben-Inhabern 'am Laim' wegen der Dunglieferung und der Unterhaltung und Benützung der dazu gehörenden Trotte.

UR 3046
 
A I/0667 1479 an St. Sebastian Schleitheim Hänsli Steinegger von Schleitheim tritt dem Spital für demselben schuldende Steuern und Bussen eine Wiese zu Wetzenhofen ab.

UR 3034
 
A I/0690 1479 Samstags vor Judica Siblingen Elsi Friess zu Neuenburg verkauft dem Spital ein Gütlein zu Siblingen, welches sie s [eine] r Zeit mit ihrem Bruder Claus Friess gemeinschaftlich als Erbgut erhalten hatte.

UR 3051
 
A I/0738 1479 Freitags vor Lichtmess Wangen Bad. Amt Pfullendorf Vidimus eines Kaufbriefs vom Jahr 1474 betreffend vier Juchart Ackerland, welche aus dem sogenannten Weberhof zu Oberwangen verkauft und nachher wieder für den Spital erworben wurden.  
A I/0897 1479 Montags nach Quasimodogeniti Leibeigenschaftswesen Abt Laurenz zu Rheinau überlässt dem Spital eine Leibeigene zu Neuhausen als Ersatz für eine dem Kloster abgetretene Leibeigene.

UR 5329
 
A I/0432 1480 an St. Thomas Abend Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Namens der Stadt Schaffhausen, welche den Siechen des Spitals in Folge einer Vergabung des Conrads zum Haupt fünfzig Pfund Heller schuldig geworden, treten Bürgermeister und Rat den Siechenpflegern zwei Zinsbriefe von diesem Betrag mittelst einer Cessions-Urkunde ab.

UR 3113
 
A I/0691 1480 Freitags nach St. Jacob Siblingen Abt Laurenz zu Rheinau als Lehenherr eines Gütleins zu Siblingen, welches dem Spital von Nikolaus Zölggin als Eigentum zufiel, bestätigt den Spitalmeister (Hans Wyler) als Lehentrager desselben.

UR 3107
 
A I/0898 1480 10. Herbstmonat Leibeigenschaftswesen Hermann Suter zu Buch, Leibeigener der Regula Meiss, Ehegattin des Hans Pfau von Zürich, kauft sich los.

UR 5338
 
A I/0899 1480 Samstags vor Laetare Leibeigenschaftswesen Namens des Bischofs Otto zu Konstanz wechselt Wilhelm Heggenzi, Vogt zu Neunkirch, mit den Spitalpflegern eine Leibeigene zu Schaffhausen gegen eine andere von Neunkirch aus.

UR 5333
 
A I/1261 1480 April 6   Hans Lib, Licentiat und Advokat des Hofs zu Konstanz, beklagt sich, dass Rauch von der Badstube in sein Haus beim Obertor eindringe. Die Markherren beauftragen daraufhin Eglin Rot, den derzeitigen Inhaber der Badstube, und Hans Lib, die Mauer zwischen der Badstube und dem Stall von Hans Lib zu gleichen Kosten zu erhöhen.

Siegel der Stadt
 
A I/0032 1481 Freitags nach Pauls Bekehrung Bargen Heinrich von Fulach und dessen Gattin verkaufen dem Spital ein Gut zu Oberbargen.

UR 3117
 
A I/0143 1481 Montags vor St. Jacob Flurlingen Kt. Zür[ich] Erneuerter Vertrag zwischen der Spitalverwaltung und Haini Wagen als Lehenherrschaft und Lehenmann des sogenannten Nützlis Weingarten nebst Trotte am Flurlingerberg.

UR 3135
 
A I/0330 1481 auf St. Lucien Tag Neunkirch Heinrich Trechsel von Neunkirch verkauft an Kleinhans Meyer zu Gottlieben jährl[ich] einen halben Gulden Zins ab Liegenschaften am Seltenbach und Siblinger-Stig, auf Neunkircher Gemarkung gelegen.

UR 3154
 
A I/0378c 1481 St. Andres Abend * Schaffhausen Milde Stiftungen: Sondersiechenamt Der Priester Ulrich Montigel, Caplon der ainen Pfrund vor unser Stadt uff der Staig, für sich und im Namen seines Bruders Claus Montigel u. Hch. Müllers, s[eine]s Schwestermannes, u. dessen Kindern, sodann Annli u. Heinrich Montigel u. des Herrn Ulrich Geschwister u. des vesten Hansen am Stad, alt Burgermaister, als Vogt verkaufen an Hans Murbach [um] 40 rh[einische] Gulden Gold die 2 G[u]ld[en] jährl[ichen] Gelds, so sie bisher gehabt ab Claevi Kellers v. Hemmental Hus in unserer Stadt am Rindermarkt, zw[ischen] der Frauen z. Paradies u. Hrch. Stögklis Häusern gelegen, laut Zinsbrief v. 1451.

UR 5345
 
A I/0711 1481 Dienstags nach Laetare Thayngen Clewi Springer von Thäyngen, welcher vom Spital einen Weingarten zu Thäyngen, im 'Haimgarten' gelegen, zum Erblehen erhielt, gibt demselben einen Lehenrevers.  
A I/0760 1481 Montags nach St. Othmar Wilchingen Hermann Beringer von Wilchingen, welcher von dem Spital ein Gütlein zu Lehen hat, erlangt gegenüber der Lehenherrschaft das Recht, dasselbe selbst zu bewirtschaften oder auszuleihen, indessen unter Wahrung der Rechte des Spitals.

UR 3149
 
A I/0936 1481 an St. Barbara Tag Binningen Ursula von Stoffeln geborene von Bodmann, Heinrichs von Stoffeln Gemahlin, welche von dem Spital Güter zu Binningen erkauft hatte, gibt dem Spital die urkundliche Zusicherung, dass sie derselben wegen keine Anforderung stellen wolle.  
A I/1262 1481 Oktober 12   Hans Lib beklagt sich, dass Eglin Rot der Aufforderung zur Erhöhung der Mauer zwischen der Badstube und Hans Liben Stall nicht Folge geleistet habe. Das Markgericht bestätigt den Beschluss vom 6. April 1480.

Siegel der Stadt
 
A I/1514 1481 November 5   Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes zwischen Elsbeth Am Stad, der Witwe des Conrad Am Stad, und alt Bürgermeister Hans Am Stad betreffend die Häuser der beiden Parteien bei der Schuhmacherstube. Es geht um das Nutzungsrecht für einen Gang, den Hans Am Stad kürzlich anbringen liess, um eine hölzerne Wand im Garten der Elsbeth Am Stad sowie um Fenster und um Türen.

(Abschrift vom 24. Januar 1696; vgl. UR 3142) Siegel der Stadt von 1696
 
A I/1515 1481 Dezember 17   Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes im Streit zwischen Hans Am Stad, alt Bürgermeister, und Elsbeth Am Stad, der Witwe des Conrad Am Stad. Hans Am Stad hatte sich über das Markgerichtsurteil vom 5. November 1481 [vgl. Urkunde Nr. 1514] beschwert, findet jedoch mit seinem Revisionsbegehren vor dem Markgericht kein Gehör. Der Entscheid vom 5. November 1481 wird bekräftigt.

Siegel der Stadt (fehlt)
 
A I/0057 1482 Montags vor St. Nicolaus Barzheim Burkhard Keller von Riedheim verkauft an Heinrich Stockar einen Acker zu Barzheim, welcher ein von Randegg'sches Mannslehen sei.

UR 3191
 
A I/0110 1482 Samstags nach St. Valentin Dörflingen Hans Heinrich Truchsäss von Diessenhofen als Lehenherr von 10 Juchart Ackerland zu Dörflingen nebst einem Lehenhof in da gibt seinen Lehnsleuten, den Gebrüdern Clewi und Ulrich Meyer von Diessenhofen, für drei Mark Silber die Lehenobjekte als Pfand.

UR 3161
 
A I/0433 1482 Mittwochs nach St. Lucientag Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Jos Rohrbass wird für die Dauer von zehn Jahren als Spitalmeister bestellt und mit demselben ein Vertrag abgeschlossen wegen eines Leibgedings für ihn und dessen Ehefrau.

UR 3193
 
A I/0496 1482 Montags vor St. Jörgentag Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Heinrich Reger und dessen Ehefrau verkaufen an Hans Tischmacher einen Zinsbrief für 20 GuIden, auf einem Haus in der Vorstadt haftend.

UR 3169
 
A I/1230 1482 März 27   Brida Sissach (bevogtet von Ratsherr Hans Löw) verkauft an Hans Hofwiser Haus und Hofstatt [Zur Meise] hinter der Brotlaube zwischen des Spitals und des von Hünenbergs Haus um 200 Pfund Heller.

Siegel der Stadt und des Ratsherrn Hans Löw
 
A I/1485 1482 März 1   Hans Grünenfelder und seine Ehefrau Agnes Wiss (bevogtet von Ratsherr Hans Lüti) haben von den beiden Pflegern der 'armen Siechen in unserm Spital', Hartmann Keller und Hans Löw, 10 Pfund Heller Bargeld erhalten. Sie versprechen, dieses Kapital mit 10 Schilling jährlich zu verzinsen. Als Unterpfand setzen sie ihr Haus, Hof und Hofstatt am Rindermarkt (Anstösser: Meister Laurenz Cron; Haus der von Fulach) ein.

Siegel der Stadt und des Hans Lüti (fehlen)
 
A I/0074 1483 Dienstags nach St. Valentin Beggingen Hans Nydinger von Beggingen verkauft an Hans Furer von Schaffhausen ein zu Beggingen gelegenes Gütlein mit Haus, Äckern usw.

UR 3196
 
A I/0075 1483 Freitags vor vocem Iucunditatis Beggingen Heinrich von Ah u. Clara, dessen Ehefrau, von Schaffhausen verkaufen Hans Furer von da ein Gütlein zu Beggingen.

UR 3205
 
A I/0937 1483 auf den Osterabend Binningen Heinrich von Stoffeln als Bevollmächtigter seiner Gattin Ursula geborene von Bodmann fordert die Spitalverwaltung auf, ihre Nachwährschaftspflicht bezüglich der seiner Gattin verkauften Güter zu Binningen zu erfüllen, nachdem derselben wegen ein Rechtsstreit mit den Lehnsleuten angehoben worden sei.  
A I/1516 1483 März 11   Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen beurkunden einen Entscheid des Markgerichtes, der an die Urteile vom 5. November 1481 und 17. Dezember 1481 [vgl. Urkunden Nr. 1514 und Nr. 1515] anschliesst. Elsbeth Am Stad und Hans Am Stad sind in der Zwischenzeit verstorben. Es stehen sich nun gegenüber: Bürgermeister Ulrich Trülleray und Margaretha Am Stad, die Witwe des Hans Am Stad. Ulrich Trülleray erhält die Erlaubnis, an eine hölzerne Wand eine Mauer mit einem Tor sowie einen Schuppen für Fässer machen zu lassen. Strittiger Punkt zwischen den beiden Parteien ist die Kostenfrage.

(Abschrift vom 24. Januar 1696) Siegel der Stadt von 1696
 
A I/0497 1485 an St. Johann Baptist Abend Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Ulrich Züricher von Basel verkauft an Hans Murbach, des Rats, jährlich zwei GuIden Zins ab einem Haus beim Radbrunnen in der Vorstadt.

UR 3254
 
A I/0749 1485 an St. Johann Baptist Abend Wetzenhofen, zur Gemeinde Gächlingen gehörend Der Spital verleiht in Erblehensweise seinen Hof zu Wetzenhofen dem Conrad Leb von Eppingen bei Biberach.  
A I/0668 1487 Montags vor St. Thomas Schleitheim Heinrich Ammann, genannt Schwynohr, von Zürich, welcher auf offener Strasse eine Jungfrau angefallen und dieselbe beraubt hatte, wird aus Gnaden gegen eine Urfede der Haft [in Schleitheim] entlassen.

UR 3310
 
A I/0726 1487 Samstags vor Laetare Trasadingen Hans Gilzer von Neunkirch, welcher ein Zinsgut des Spitals zu Trasadingen als ein Erblehengut verkaufte, wird vor Bürgermeister und Rat zur Verantwortung gezogen und zur Zurückgabe des Kaufschillings an den Spital verpflichtet.  
A I/1426 1487 November 13 Wappenbrief Kaiser Friedrich III. verleiht dem Conrad von Waldkirch und dessen Erben um der geleisteten 'getrewen und nutzlichen dinst' willen gnädiglich das 'in mitte dess gegenwürtigen unnsers keiserlichen briefs' wiedergegebene Wappen 'von Newem'.

Siegel Kaiser Friedrich III.

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A I/0008 1488 [11. November] Altenburg Bad. Amt Jestetten Conrad Simmler von Altenburg verkauft an Hans Genslin, Zimmermann, von Rheinau jährlich einen Mutt Roggen und gibt zum Unterpfand einen Gültbrief von jährlich einem GuIden Zins. An St. Martins Tag 1488.

UR 3335
 
A I/0033 1488 Freitags vor Bartholomäi Bargen Bernhard von Holzhusen, Bürger zu Stein, schenkt Hans Rütemann von Stammheim für geleistete Dienste 500 Juchart Holz und Feld, im Merishausertal ob Oberbargen gelegen.

UR 3329
 
A I/0337 1488 Montags nach St. Thomas Randegg Bad. Amt Radolfzell Schiedsrichterlicher Spruch unter Obmannschaft des Ritter Burkhart von Randegg zwischen dem Barfüsserkloster und den Lugern zu Randegg als Inhaber des Ammann' schen Lehenhofs in da u. des Lehenhofs zu Hard, die Lieferung jährlicher Fruchtzinse betreffend.

UR 3340
 
A I/0462 1488 Freitags nach der Auffahrt Schaffhausen Liegenschaften: Grube (jetzt Rheinstrasse) Aellin Syfried, Peter Syfrieds hinterlassene Tochter, verkauft an Michael Cromer, Bruder PauIiner Ordens von dem rothen Haus, ihr Haus nebst Garten beim Kolbentor in der Grub.

UR 3322
 
A I/0479 1488 Mittwochs vor Reminiscere Schaffhausen Liegenschaften: Oberstadt Rudolph Schlig, welcher dem Bürgermeister Ulrich Trülleray bei dem Kauf eines Hauses am Obermarkt einen Kaufschillingsrest schuldig geblieben, verkauft demselben einen jährlichen Zins, der Höhe des Restes angemessen, gegen Unterpfand gedachten Hauses etc.

UR 3316 I
 
A I/0692 1488 an St. Ulrichs Abend Siblingen Abt Hans Conrad zu Rheinau bestätigt den Spitalmeister Ulrich Ryschacher als Lehentrager des Spitals bezüglich eines Lehengütchens zu Siblingen.

UR 3327
 
A I/0953 1488 Samstag vor St. Jörgen Tag Schleitheim Abt Johannes und der Convent des Klosters Reichenau und Vogt, Richter und ganze Gemeinde zu Schleitheim und zu Grimmeltshofen (Bad. Amts Bonndorf) künden dem Spital die bisher schuIdigen Naturalzinse auf, unter Mittheilung, dass sie die Wiederlösungssumme vor St. Martinstag entrichten werden.  
A I/0434 1489 Montags vor Lichtmess Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Bürgermeister und Rat bestätigen die seiner Zeit durch den im Barfüsserkloster verstorbenen Ritter Georg von Ramseiden gemachte Vergabung von 200 rheinischen Gulden in Gold, der zu Folge der Spital den Barfüssern alljährlich 4 GuIden zur Abhaltung von Messen und alle Fronfasten einen GuIden den Kranken des Spitals verabreichen soll.

UR 2737
 
A I/0009 1490 Montags nach St. Gregor Altenburg Bad. Amt Jestetten Conrad Simmler von Altenburg überträgt einen Gültbrief für jährlich einen GuIden Zins, den Claus Steiger von Altenburg zu entrichten hat, um den zwanzigfachen Betrag an Hans Genslin, Zimmermann, von Rheinau.

UR 3378
 
A I/0568 1490 Freitags nach St. Mathyas Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Holzwiese Adam Murbach, welcher von dem Spital Reben an der Holzwiese gegen den vierten und fünften Teil des jährlichen Ertrags baut, übernimmt die Verpflichtung, gegen eine Entschädigung hinfort von allen Reben den vierten Teil des Ertrags an den Spital abzugeben.

UR 3376
 
A I/0900 1490 Samstags vor Laetare Leibeigenschaftswesen Wilhelm Heggenzi, Vogt zu Neunkirch, wechselt eine Leibeigene des Stifts zu Konstanz in Wilchingen gegen eine andere des Spitals von Neunkirch aus.

UR 5387
 
A I/0163 1491 auf St. Georgs Abend Gächlingen Schiedsrichterlicher Spruch unter der Obmannschaft Heinrich Rots, des Rats, von Schaffhausen zwischen Hans von Landenberg und Mitbeteiligte und dem Spital, streitiger Zehnten wegen ab Äckern zu Gächlingen und Löhningen.

UR 3419
 
A I/0338 1491 St. Vits Tag Randegg Bad. Amt Radolfzell Das Barfüsserkloster, dem durch Erbschaft die Ammann'schen Lehenhöfe zu Randegg u. Hard und der Zehnt zu Wyl zugefallen, wird vom Kloster St. Georg zu Stein als Lehenherrschaft auf diese Lehen belehnt.

UR 3423
 
A I/0536 1491 Mittwochs nach St. Johann Bapt. Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Engelbrechtstor Hans Hofwiser und Margaretha Merler, dessen Ehefrau, vergaben den Schwestern in der Sammlung zum heiligen Kreuz (Schwesternhaus) einen Krautgarten vor dem Engelbrechtstor.

UR 3426
 
A I/0901 1491 auf St. Mathyas Abend Leibeigenschaftswesen Verena Bannenwald von Wilchingen, geborene Schmutz, wird von ihrem Vater der Leibeigenschaft bei dem Gotteshaus Ittingen losgekauft und dem Spital als solche einverleibt.

UR 5397
 
A I/0902 1492 Donnerstags vor Reminiscere Leibeigenschaftswesen Wilhelm von Remchingen, Commentur des Johanniterhauses zu Villingen, verkauft dem Spital eine Leibeigene, die zu Merishausen sich verehelichte.

UR 5407
 
A I/0954 1492 auf St. Polayen Tag Schleitheim Abt Martin in der Reichenau schreibt einen Tag aus Behufs Wiedererneuerung der Lehenverträge.  
A I/1263 1492 August 8   Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen entscheiden im Streitfall zwischen Ratsherr Hans Strölin und der Witwe des Hans Lib, Licentiat, Anna Lib- Messnang, um das Besitzrecht an einer Mauer zwischen dem Hof Strölins und dem Garten von Anna Lib.

Siegel der Stadt
 
A I/1264 1492 September 10   Hans Schelling, Bürger von Schaffhausen, erklärt, dass er vor etlichen Jahren das Haus Z um Griffen beim Obertor (Anstösser: Anna Lib; Haus Zum Pflug) von Nudescher gekauft habe. Dabei habe ihm Anna Lib erlaubt, Fenster und 'Gesichtlöcher' gegen den Hof ihres Hauses unvermauert und unvergittert zu lassen. Hans Schelling erklärt nun, dass aus dieser freundnachbarschaftlichen Geste kein Recht abzuleiten sei und dass Anna Lib oder spätere Hausbesitzer jederzeit befugt seien, die Vergitterung und Zumauerung der Fenster zu verlangen

Siegel Conrad Heggenzis des ältern, Ratsherr
 
A I/1265 1492 August 20   Ratsherr Hans Strölin und Anna Lib-Messnang, Witwe des Hans Lib, kommen überein, dass Strölin gegen Bezahlung von 2 GuIden und der Übernahme der Reparaturkosten die Mauer zwischen Strölins Hof und Anna Libs Garten zur Hälfte besitzen solle und es ihm auch erlaubt sei, in die Mauer zu bauen. Es folgen Vorschriften über die Höhe des Baues und die Ständigkeit der Dachtraufe.

Siegel des ehemaligen Bürgermeisters Conrad Waldkirch und des Ratsherrn Hans Ziegler
 
A I/0511 1493 Mittwochs vor St. Thomas Schaffhausen Liegenschaften: Webergasse Hans Stampfenrei und dessen Ehefrau verkaufen an Martin Peyer jährlich ein Pfund Heller ab ihrem Haus in der Webergasse.

UR 3631
 
A I/1394 1493 März 18   Vor Hans Tischmacher, Richter zu Schaffhausen, verkaufen Clewi Brotbeck und seine Ehefrau Adelheid, bevogtet von Conrad Kräyer, ihren Garten am Hornberg (anstossend an den Garten des Vögeli und an die Wiese des Bernhardin Peyer) um 18 Rheinische Gulden an Elsi Kern, die Witwe des Heinrich Kern.

Siegel des Gerichts der Stadt Schaffhausen und des Conrad Kräyer
 
A I/0211 1494 3. März Jestetten Badischer Amtsort Gantbrief von Schultheiss Hans Pfiffer von Rheinau der Spitalverwaltung über das 'Zöllgi-Gut' zu Jestetten, welches vieler ausstehender Zinsen wegen zu Handen des Spitals versteigert wurde.

UR 3519
 
A I/0552 1494 Freitags vor Invocavit Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Fula und Fulawiesen Johannes Häderschen, Kaplan zu St. Johannes, klagt vor Bürgermeister und Rat gegen Hans Vogt, Hufschmied, wegen verweigertem Zins ab Reben, bei den Fula-Wiesen gelegen, und wird Form Rechtens bei seiner Forderung geschützt.

UR 3516
 
A I/0903 1494 auf Oculy Leibeigenschaftswesen Abt Martin und der Convent zu Petershausen erlassen eine Leibeigene zu Merishausen, die sich mit einem Leibeigenen des Spitals verehelicht, gegen Bezahlung der Leibeigenschaftsverpflichtung.

UR 5419
 
A I/0933 1494 Sonntags auf Laetare Uttenhofen Clewi Weber und dessen Ehefrau und Sohn verschreiben dem Conrad Stemmer von Schaffhausen für eine laufende Schuld zwei Juchart Ackerland.  
A I/0952 1494 Donnerstags vor Maria Himmelfahrt Trasadingen Hans Tüffel von Wilchingen wird von Jos Brunner, Landrichter im Klettgau, auf den Landtag zu Kaiserstuhl zitiert, um sich wegen Gefangennehmung einiger Landgrafschafts-Angehöriger zu Erzingen zu verantworten.  
A I/1222 1494 November 12   Hans Hön, der Ziegler, und sein Sohn Hans bestätigen, dass sie von Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen die Ziegelhütte vor der Stadt am Mühlentor als Erblehen empfangen haben. Der Vertrag enthält diverse Bestimmungen über Unterhaltspflicht, baurechtliche Fragen und Preisansätze.

Siegel des Hans Schmid, Ratsherr (fehlt)
 
A I/0144 1495 Freitag vor Lichtmess Flurlingen Kt. Zür[ich] Peter Ins von Flurlingen verkauft der Kirchenpflege St. Johanns einen jährlichen Zins von 15 Schilling Heller ab dem Haus u. der Hofstätte der Ursula Lang zu Flurlingen.

UR 3536
 
A I/0474 1495 Freitags vor Vitus et Modestus Schaffhausen Liegenschaften: Neustadt Hans Strölin und Elsin Wagen, Eheleute, verkaufen der Priesterschaft zu St. Johannes einen Gulden jährlichen Zins ab einem Haus an der Neustadt.

UR 3544
 
A I/0904 1495 Mittwochs nach Geory Leibeigenschaftswesen Abt Georg zu Roggenburg, Praemonstratenser Ordens, begibt sich auf Ersuchen von Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen der Leibeigenschaftsrechte an eine Unter-Hallauerin, die sich nach Wilchingen verehelichte.

UR 5425
 
A I/0951 1495 ca. Trasadingen Zeugeneinvernahmen, den Weidgang der Gemeinden Trasadingen und Erzingen betreffend.  
A I/1525 1495 August 4   Das Markgericht der Stadt Schaffhausen entscheidet im Streit zwischen der Gesellschaft zun Kaufleuten und Matthäus vom Grüt um die Unterhaltspflicht und das Benutzungsrecht eines Sitzes im 'Privet' (Abort) im Hause des Matthäus vom Grüt, hinter der Kaufleutestube gelegen. Matthäus vom Grüt, der das Haus kurz zuvor von Guardian und Konvent der Barfüssermönche in Schaffhausen erworben hat [vgl. UR 3557], wird es nach Vorweisung alter Urkunden zugestanden, dieses 'Privet' jeweils durch die Gesellschaftsstube der Kaufleute hindurch leeren zu lassen.

Siegel der Stadt (fehlt)
 
A I/0498 1496 Montags vor Bartholomäi Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Hans Haim und dessen Ehefrau verkaufen den Pflegern des Sondersiechenhauses ihr am Rindermarkt gelegenes Haus, zum rothen Esel genannt.

UR 3569
 
A I/0761 1496 Dienstags an St. Mathyas Abend Wilchingen Hans von Lupfen und dessen Ehefrau Barbara geborene von Ringoltingen u. Elisabetba von Fulach geborene Im Thurn geben dem Convent der Barfüsser zum Zweck der Abhaltung von Jahrzeiten für Beat Wilhelm Im Thurn und Andere, ihre Zehentgerechtigkeit u. Gefälle ab der Badstube zu Wilchingen usw.

UR 3562
 
A I/0905 1496 Freitags nach der Auffahrt Leibeigenschaftswesen Johannes Gradner, Herr zu Eglisau, tritt einen Leibeigenen zu Dettighofen (Bad. Amts Jestetten) dem Spital ab.

UR 5428
 
A I/0693 1497 Samstags nach St. Mauritius Siblingen Abt Johann Conrad zu Rheinau belehnt Heinrich Zölli, Spitalmeister, in der Eigenschaft als Lehentrager des Spitals auf ein Lehengütchen zu Siblingen.

UR 3599
 
A I/0733 1497 Freitags vor St. Georg Uttenhofen Bad. Amt Blumenfeld Vor dem Gericht zu Tengen in der hinteren Burg verkaufen Clewi und Conrad Weber, Vater und Sohn, von Uttenhofen an Conrad Stemmer von Schaffhausen ab ihrem halben Hof, der Schallerhof genannt, einen jährlichen Kernenzins.  
A I/0906 1497 Dienstags nach St. Verena Leibeigenschaftswesen Abt Johann Conrad zu Rheinau bringt einen schon durch dessen Vorfahren, Abt Laurenz, mit dem Spital abgeschlossenen Wechsel von Leibeigenen zu urkundlichen Kräften.

UR 5435
 
A I/1611 1497 Samstag vor dem Sonntag Reminiscere (= 18. Februar) Markbrief Betrifft Misstände auf Hof und Abort zwischen den Häusern von Heinrich Burggraf, Anna Bäschlin (Hans Bäschlins Witwe), Hans Mayer, Niklaus Hess, Hans Schalch und Hans Bischof. Konrad Barter (zum Schild) hat sich über die Zustände beschwert.

Betrifft den gemeinsamen Innenhof der Häuser Wegeisen, Affen, Kranich, Spiegel und Einhorn. Lit.: Rüeger Bd. II, S 644, Anm. 10.

Siegel der Stadt (beschädigt).
 
A I/1624 1497, Freitag vor dem Sonntag Invocavit (9. Februar) Markbrief Hans Schalck klagt vor den Stadtmarchern, weil ihm durch das gemeinsame Prifät von Jacob Rüscher, Hainrich Reger, Hans Wagner, Claus Hess und Anna Bästlin - Hanns Bästlins seligen Witwe - Schaden‘ in seinem ‘Kär‘ entstehe. Der beanstandete Abort ist instandzustellen um weitere Schäden im Keller von Hans Schalch zu vermeiden.

Vgl. Urkunde A I/1611: Betrifft den gemeinsamen Innenhof der Häuser Wegeisen, Affen, Kranich, Spiegel und Einhorn. Lit.: Rüeger Bd. II, S 644, Anm. 10.

Siegel der Stadt fehlt
 
A I/0111 1498 Mittwoch nach St. Martinstag Dörflingen Appellationsgerichtliches Urteil vor Bürgermeister und Rat der Stadt Zürich zu Gunsten des Barfüsserklosters in Schaffhausen gegen Hans Schütz, genannt Vögeli, von Dörflingen wegen verweigerter Zinslieferung.

UR 3628
 
A I/0355 1498 Samstags nach St. Jacob Schaffhausen Klöster: Kloster Allerheiligen Anstände zwischen Abt Heinrich u. Convent zu Allerheiligen und den Pflegern des Spitals, betreffend verweigerten Wein-Grundzins von Seite der Spitalverwaltung, werden durch die 'Fünf' des Rats zu Gunsten des Klosters Allerheiligen entschieden.

UR 3616
 
A I/0694 1498 Donnerstag nach St. Martin Siblingen Thomann Nükum verkauft an Conrad Waldkirch, Bürgermeister, die Hälfte eines Gütchens zu Siblingen.

UR 3629
 
A I/0762 1498 Montags nach der Uffart Wilchingen Vor Bürgermeister und Rat werden Forderungsklagen des Heini Megk von Oftringen und Peter Kechen von Berau, einer Wiese wegen zu Wilchingen, auch einiger Fruchtgülten gegenüber der Spitalverwaltung in Güte beigelegt und verglichen.

UR 3613
 
A I/0907 1498 Donnerstags nach Cantate Leibeigenschaftswesen Bischof Hugo zu Konstanz wechselt mit dem Spital eine Leibeigene zu Wilchingen gegen eine Leibeigene zu Neunkirch aus.

UR 5440
 
A I/0999 1498 Montags nach St. Leodegar Dörflingen Der Guardian des Barfüsserklosters, Gregorius Sunderheim, klagt vor dem Gericht zu Ossingen gegen Hans Schütz, genannt Vögelin, von Dörflingen wegen widerrechtlicher Verweigerung der seinem Gotteshaus schuldenden Zinse.  
A I/0034 1500 Freitags vor St. Clemens Bargen Hans Rütemann von Stammheim, welcher mit dem Meyer von Oberbargen des 'Aeckritz' (Eichelnlesens) wegen einen Rechtsstreit gehabt, muss die Eigentumsrechte, die Bernhard von Holzhusen zu dem streitigen Holz gehabt, nachweisen.

UR 3674
 
A I/0058 1500 Montags nach Misericordia Domini Barzheim Hans, Sebastian und Ulrich Stockar, Gebrüder, geben Anna Stockar, Hansen Schmidlins Witwe, einen Revers für einen halben Hofanteil zu Barzheim nebst einem Holz zu Buchberg (Walddistrikt), den sie zum Erblehen erhielten.

UR 3655
 
A I/0095 1500 Freitags vor St. Clemenstag Buchthalen Urteil vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen zwischen den Sondersiechenpflegern und Hans Metzger von Buchthalen, welcher unbefugt eine Hofstatt, zum Lehengut des Oehems und gedachter Verwaltung gehörend, verkaufte.

UR 3673
 
A I/0763 1500 Mittwoch vor Weihnachten Wilchingen Die Gemeinden Wilchingen u. Trasadingen geben dem Spital einen Schadlosbrief wegen Versetzung der demselben zuständigen Güter zum Zweck einer Geldaufnahme zur Tilgung einer über beide Gemeinden verhängten Geldbusse, vorgefallenen Totschlags und anderer Frevel wegen.

UR 3676
 
A I/0955 1500 Sonntags an St. Lucien Abend Schleitheim Abt Martin des Gotteshauses Reichenau richtet an Bürgermeister und Rat zu Handen des Spitals das Gesuch um Borgfrist wegen einer Schuld, Schleitheim betreffend.  
A I/1294 1500 März 21   Ulrich Zipp verkauft an Ratsherr Hans Ziegler Haus, Hof und Hofstatt in der Unterstadt, zwischen Thoma Schmids und Heinrich Brunners Häusern gelegen, dazu den hinter dem Haus innerhalb der Ummauerung liegenden Weingarten, einen halben Teil an der Trotte und einen Baum- und Krautgarten am Weg auf den Munot um 414 Gulden 1 Pfund Heller (414 2/3 GuIden). [vgl. UR 3650]

Siegel der Stadt, des Ulrich Zipp und des Werner Steiner, Ammann von Zug (teilweise stark beschädigt)
 
A I/1295 1500 März 21   Hans Ziegler und seine Frau Ursula waren beim Kauf eines Hauses in der Unterstadt (Anstösser: Heinrich Brunner; Thoman Buol) mit dazugehörigem Weingarten, Baumgarten und Krautgarten sowie halbem Teil der Trotte dem Ulrich Zipp 150 Gulden ausständig geblieben. Sie wollen nun Zipp dafür jährlich 17 1/2 Gulden Zins bezahlen. Unterpfand: Das neuerkaufte Haus Zum Weinberg.

Siegel der Stadt, des Hans Ziegler und des Conrad Am Stad, Vogt der Ursula Ziegler (fehlen)
 
A I/0908 1501 Montags nach St. Apolonientag Leibeigenschaftswesen Urteil vor Jakob Thyg, Obervogt zu Eglisau, zwischen dem Spital als Kläger gegen Marx Schmid und Hans Wagenstein zu Eglisau als Ehemänner zweier Leibeigenen des Spitals, welche ihrer Verpflichtungen gegen die Leibherrschaft nicht mehr nachkommen wollten.

UR 5475
 
A I/0956 1501 Mittwochs vor St. Antonientag Schleitheim Abt Martin in der Reichenau gibt seinem Vogt (zu Schleitheim), Hans Decker, ein Empfehlungsschreiben an Bürgermeister & Rat.  
A I/1319 1501 April 16   Für 24 Pfund Heller gestatten Jos und Margreth GerlachRoth dem Mang Thöning, Wasser aus dem Brunnen der Badstube am Obertor, die das genannte Ehepaar innehat, zu dessen Haus in der Grueb unterhalb des Seelhauses zu leiten. Das Wasser für den Badstube-Brunnen stammt aus dem Baumgarten der Im Thurn vor dem Obertor und gelangt nach Gebrauch üblicherweise in den Stadtgraben.

Siegel des Jos Gerlach und des Hans Ryschacher, namens der Margreth Gerlach-Roth
 
A I/1616 1501 08. 10. Bundesbrief Aufnahme Schaffhausens in den Eidgenössischen Bund.

Zeitgenössische Abschrift auf Papier, 6 Blätter, 1. Hälfte 16. Jahrhundert

Leichter Wasserschaden.
 
A I/0379 1502 Freitags nach Medardus Schaffhausen Milde Stiftungen: Sondersiechenamt Das Sondersiechenamt erhält einen Gantbrief für einen demselben auf offener Gant heimgefallenen Weinberg an der Epplishalde, welche dem Heinrich Lüti, restierender Zinse wegen, versteigert wurde.

UR 3715
 
A I/0909 1502 Dienstags nach Mittfasten Leibeigenschaftswesen Zweien Ehemännern zu Eglisau, deren Gattinnen als Leibeigene des Spitals ihrer diesfallsigen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen wollten, wird vor Bürgermeister und Rat der Stadt Zürich auferlegt, Beweise für die Rechtsgültigkeit ihrer Weigerung vorzulegen.

UR 5478
 
A I/0910 1502 Montags vor Kreuz Erfindung Leibeigenschaftswesen Endlicher Spruch vor Bürgermeister und Rat der Stadt Zürich zwischen dem Spital und den Ehefrauen des Marx Schmid und Hans Wagenstein von Eglisau, dahin lautend, dass die Beklagten ihre Verbindlichkeiten als Leibeigene des Spitals ohne weitere Einsprachen erfüllen sollen.

UR 5479
 
A I/0911 1502 auf St. Verena Tag Leibeigenschaftswesen Dorothea Hönysen von Alten (Altheim), Kt. Zürich, [Gattin] Ulrich Beggels von Merishausen, ergibt sich und ihre Kinder dem Spital als Leibeigene.

UR 5480
 
A I/0912 1504 Donnerstag nach St. Joh. Bapt[ist] Leibeigenschaftswesen Jörg Schuhmacher und dessen Ehefrau von Siblingen ergeben sich mit ihren Kindern dem Spital als Leibeigene.

UR 5488
 
A I/0187 1505 an St. Blasius Tag Guntmadingen Der Spital verleiht dessen Hof zu Guntmadingen an Clewi Wolf und Anna, dessen Ehefrau, zu Guntmadingen als Erblehen.

UR 3781
 
A I/0499 1505 Samstags nach St. Bartholomäi Schaffhausen Liegenschaften: Vorstadt Hans von Herrental zu Konstanz verkauft an Hans Wagen einen Geldzins ab einem Haus am Rindermarkt, welches dem Sondersiechenamt gehört.

UR 3795
 
A I/0520 1505 Freitags nach St. Vits Tag Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Berslingen Urteilsspruch vor Bürgermeister und Rat in Sachen des Spitals gegen Antoni Gampp, welcher obrigkeitlich angehalten wird, dem Spital den verweigerten Heuzehent ab einer Wiese im Berselingerthal zu entrichten.

UR 3791
 
A I/0957 1505 Samstags vor Judica Schleitheim Abt Martin in der Reichenau, welcher Schulden wegen zur Leistung nach Schaffhausen zitiert wurde, sendet eine Abschlagszahlung und bittet um weitere Borgfrist.  
A I/0380 1506 Mittwochs vor St. Lucien Schaffhausen Milde Stiftungen: Sondersiechenamt Die Sondersiechen-Amtsverwaltung erhält von den Kirchenpflegern zu St. Johanns eine Quittung für abgelösten Oelzins.

UR 3823
 
A I/0966 1506 Samstags vor Bonifazius Bargen Die Spitalpfleger verleihen an Jos Geugel von Ermatingen in Erblehensweise den Hof zu Unter-Bargen nebst 5 Mannsmaad Wiesen zu Helitzhofen.  
A I/0212 1507 auf St. Barbara Abend Jestetten Badischer Amtsort Schiedsrichterlicher Spruch unter Obmannschaft des Hans Pfiffer, alt Schultheissen zu Rheinau, zwischen dem Spital und Graf Rudolph von Sulz, 'etlichs Holzes halber in Jestetter Bann', auf Hohen-Wart gelegen.

UR 3851
 
A I/0695 1507 an St. Lucientag Siblingen Abt Heinrich (von Mandach) zu Rheinau als Lehenherr eines Gütleins zu Siblingen, welches dem Spital gehört, belehnt den Spitalmeister Hans Tannegker als Lehentrager.

UR 3854
 
A I/1012 1507 Januar 28   Hans Rudolf und Hans Lattstain, Pfleger der Pfarrkirche zu St.Johann und Ratsherren, verkaufen an den Schaffhauser Bürger Clewi an der Strass den Krautgarten der Kirche vor der Stadt beim Engelbrechtstor in der Hungergasse um 14 Pfund Heller.

Siegel des Hans Rudolf und des Hans Lattstain
 
A I/1501 1507 Dezember 13   Hans Wilhelm von Fulach zu Laufen verkauft seinem Bruder Ludwig von Fulach sein Haus (Anstösser: Ulrich von Fulach; Trinkstube der Schneider) in der Stadt Schaffhausen um 182 Gulden.

[vgl. UR 3855] Siegel des Hans Wilhelm von Fulach und des Eberhard von Fulach
 
A I/0236 1508 Dienstags nach Quasimodo geniti Kommingen Bad. Amt Blumenfeld Erblehen-Revers des Hans und Adam Ratt, denen der Spital dessen Hof und Gut zu Kommingen am Randen als Erblehen verliehen.

UR 3870
 
A I/0363 1508 Dienstag vor St. Lucien Tag Schaffhausen Gotteshäuser: St. Johannseramt Hans Tischmacher von Breisach und dessen Ehefrau übertragen an den Kaplan Conrad Wernli, Tagmesser zu St. Johannes, einen Zinsbrief von jährlich 15 GuIden Rh[ei]n[ische] auf das Kloster Reichenau resp. auf das Dorf Schleitheim.

UR 3877
 
A I/0435 1508 Freitags nach St. Othmar Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Alexander Roggenburger und dessen Ehefrau entlehnen von der Spitalverwaltung 15 Pfund Heller Kapital gegen Hinterlage eines Schuldbriefs auf Hans Grimm.

UR 3874
 
A I/0913 1508 Freitags nach St. Mathyas Leibeigenschaftswesen Adelheit Schwäberin, Kleinhansen Zimmermanns von Wilchingen Ehefrau, ergibt sich dem Spital als Leibeigene.

UR 5504
 
A I/0941 1508 Dienstags nach Quasimodogeniti Kommingen Conrad Styl von Kommingen, Lehenmann des Spitals, welcher grosser Zinslast wegen das Lehen aufzugeben genötiget wurde, gibt den Spitalpflegern einen Revers bezüglich der ihm deshalb gestellten Bedingungen.  
A I/0942 1508 Dienstags nach Quasimodogeniti Kommingen Die Spitalpfleger leihen das Lehengut zu Kommingen den Gebrüdern Hans und Adam Ratt von Riedheim zu einem Erblehen.  
A I/0348 1509 Dienstags nach Reminiscere Riedheim Bad. Amt Blumenfeld Melchior Wintzerln und Lenz Sättelin von Riedheim verkaufen an Margaretha Weber, Ehefrau des Zunftmeisters Hans Weber, zwei rheinische GuIden jährlichen Zinses ab Liegenschaften zu Riedheim.

UR 3884
 
A I/0436 1509 16. Februar Schaffhausen Milde Stiftungen: Spitalamt Balthassar Hemmer, Priester, von Augsburg, welcher von Bürgermeister und Rat auf die Pfründe des St. Marien Altars in der Kirche des Spitals erwählt wurde, gibt den Verleihern dieser Pfründe einen Revers oder 'Gegenbrief'.

UR 3882
 
A I/0164 1510 Mittwochs nach St. Conrad Gächlingen Anstände zwischen Caspar Hundtpiss, des Vogts zu Mägdeberg, als Gemahl der Elisabetha Im Thurn und Vogtherr zu Gächlingen und der Gemeinde daselbst, die Wahl des Untervogts und Tagleistungen der Hintersassen betreffend, werden vor Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhausen erörtert und beigelegt.

UR 3934
 
A I/1231 1510 Mai 11   Das Markgericht der Stadt Schaffhausen entscheidet einen Markstreit zwischen der Metzgerzunft und Heinrich Schop, genannt Sonndler, um das Eigentumsrecht an der Mauer 'by dem haimlichen gemach' zwischen der Metzgerzunft und dem Haus Zur Meise am Obermarkt.

Siegel der Stadt (beschädigt)
 
A I/1620 1510 05. 10. Urteilsbrief Markgerichtsurteil betreffend Instandhaltung einer Mauer bei der Latrine zwischen dem Zunfthaus der Metzger an der Oberstadt und dem Haus von Heinrich Schopp, genannt Sendler (= 'zum Goldenen Widder', Oberstadt 14).

Siegel der Stadt fehlt.
 
A I/0145 1511 Samstags vor St. Mathias Flurlingen Kt. Zür[ich] Junghans Frischle, genannt Fügle, von Flurlingen verkauft der Priesterschaft zu St. Johannes einen Geldzins ab Liegenschaften daselbst.

UR 3942
 
A I/0339 1511 an St. Laurenz Abend Randegg Bad. Amt Radolfzell Abt David zu St. Georg in Stein belehnt das Kloster der Barfüsser resp. dessen Lehenträger auf den halben Ammann'schen Hof zu Randegg, auf den halben Hof zu Hard u. den halben Zehnt zu Wyl.

UR 3955
 
A I/0594 1512 Mittwochs nach Jubilate Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Oelberg Die Spitalpfleger klagen vor Bürgermeister und Rat gegen Cläwi Brodbeck wegen Erweiterung seines Einfangs, an der Enge bei St. Wolfgang (am Oelberg) gelegen, welche Angelegenheit gütlich verglichen wird.

UR 3972
 
A I/0915 1512 auf Valentini Leibeigenschaftswesen Abt Heinrich zu Rheinau erledigt auf Ersuchen Bürgermeisters und Rates der Stadt Schaffhausen die Kinder des Heinrich Bannwart, Wagner, aus der Leibeigenschaft behufs deren Aufnahme im Spital.  
A I/0932 1512 Dienstags vor St. Ulrichstag & 1518 auf St. Hylarien Tag Bietingen und Thayngen Zwei Abschriften von Verträgen: A) zwischen dem Domkapitel Konstanz und Pankratz von und zu Stoffeln, welch letzterer eine Vogtrechtsabgabe von dem Domstift als Patron der Kirche zu Thäyngen forderte, die derselbe hinfort wegen des Zehentbezugs des Domstifts zu Bietingen von da her erhalten solle. B) zwischen dem Domstift Konstanz und der Gemeinde Thäyngen wegen der Erhebung des Wein- & Korn-Zehents zu Thäyngen (auch zu Alt Fula), der Bestellung eines Capitels-Amtmanns usw.  
A I/1125 1512 Mai 24   Burkhart Cuntzmann, Vogt zu Lottstetten, tauscht mit dem Spendmeister zu Schaffhausen, Hans Huber, 2 Juchart Äcker. Cuntzmann erhält den Spendacker zu Lottstetten im Feld, das Spendamt dagegen Cuntzmanns Acker im Nackerfeld.

Siegel des Peter Bierer, Landrichter im Klettgau
 
A I/1570 1512 Januar 16   Vor Heinrich Silbrer, Schultheiss zu Engen (in Vertretung von Graf Heinrich zu Lupfen und Stühlingen, Herr zu Hewen) verkaufen Martin Boscher und seine Kinder dem Hans Vogler, Bürgermeister zu Engen, ihr Gut in Welschingen, das derzeit Hans und Claus Vogt bewirtschaften, um 53 Gulden.

Siegel der Stadt Engen (beschädigt)
 
A I/1633 1512, uff Sankt Katherinenabend (= 25. November) Kaufbrief für das Haus zum Alten Tor (= Goldene Waage, Vordergasse 81) Heinrich Brümsi, Vogt, verkauft Michel Walch, Bürger von Schaffhausen und seiner Frau Katharina Liechtnower, vertreten durch ihren Vogt Hans Waber, sein Vorderhaus ‘zum alten Thor‘ am Markt (Goldene Waage, Vordergasse 81). Das Haus ist belastet mit einem Jahreszins von 15 Gulden an die Spend.

Siegel der Stadt beschädigt, 3 Siegel fehlen
 
A I/0165 1513 Dienstags nach Maria Himmelfahrt Gächlingen Caspar Hundtpiss, Vogt zu Mägdeberg, und dessen Gattin Elisabetha geb. Im Thurn verkaufen dem Spital das Dorf Gächlingen mit Vogteien, Gerichten usw., sodann den Kornzehnten zu Hallau etc. nebst Leibeigenen.

UR 4003
 
A I/0475 1513 Freitags nach St. Urban Schaffhausen Liegenschaften: Neustadt Heinrich Mägis und dessen Ehefrau geben dem Heinrich Wagen einen Zinsbrief für 50 Pfund Heller Kapital, auf ihrem Haus zur Meerkatze an der Neustadt lastend.

UR 3999
 
A I/0592 1513 Donnerstags nach St. Erhard Schaffhausen Liegenschaften ausserhalb der Stadt: Mühlental Clewi Scharpf und Margareth, dessen Ehefrau, verkaufen dem Spital eine Wiese im Mühlental.

UR 3988
 
A I/1182 1515 August 16   Matthäus Hampel, der Müller, bestätigt, dass er von Abt Michael vom Kloster Allerheiligen die Weissmühle um 40 Gulden Ehrschatz als Hand- und Schupflehen empfangen hat. Nennung der Lehensbestimmungen.

Siegel des Ratsherrn Hans Kern (abgefallen)
 

1378 bis 1450 Übersicht 1515 bis 1557

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