Beschreibung der Bestände

 

Stadtarchiv Schaffhausen

Urkunden, Akten, Bilder

 
 

Die Bestände

Das Stadtarchiv Schaffhausen erfasst seit 1997 alle Bestände in einer Access-Datenbank. Ziel dieser Datenbank ist es, den Benutzerinnen und Benutzern bis auf Stufe Dossier eine Beschreibung des Inhaltes zu bieten, bzw. bei Urkunden und Verträgen die Inhaltsangabe des einzelnen Schriftstücks. Die ca. 2200 laufende Meter umfassenden Akten und Bücher konnten seither natürlich noch nicht alle verzeichnet werden. Zur Zeit zählt die Datenbank 42'500 Datensätze. Es werden aber laufend neue Bestände erfasst und damit einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Die bereits erfassten Bestände können über die Online Suche gefunden werden. Einen ersten grafischen Eindruck der Archivstruktur liefert die Übersichtsgrafik und über die sog. Online Daten kann man sich hierarchisch durch sämtliche Titelverzeichnisse und erfassten Bestände bewegen.

Das Archiv der Stadt Schaffhausen ist nach folgender Ordnung, den sog. Abteilungen, gegliedert:

A   Altes Archiv
B   Archiv der Bürgergemeinde
C   Verwaltungsarchiv Einwohnergemeinde
D   Sammlungen
E   Ehemalige Gemeinden (Buchthalen und Herblingen)
F   Presse (Zeitungen)
G   Deposita
H   Pläne
J   Bilder


A Altes Archiv                     
A I Urkunden (1045-1830)                         
In den Jahren 1862 - 1866 nahm der Lokalhistoriker Hans Wilhelm Harder (1810 - 1872) im Auftrag des Stadtrates eine durchgehende "Bereinigung des in grosser Unordnung befindlichen Archivs im St. Johann" vor. Bei dieser Gelegenheit erstellte er für die neu geordnete, 1010 Nummern umfassende Urkundensammlung ein handschriftliches Verzeichnis. Dieser folioformatige, 240 beschriebene Seiten enthaltende Manuskriptband diente seither stets als Findmittel für die betreffenden städtischen Urkundenbestände, und auch die von Harder seinerzeit durchgeführte Numerierung wurde unverändert beibehalten.

Um die Jahrhundertwende erfolgten dann die grossen Vorarbeiten für das 1906/07 erschienene Urkundenregister für den Kanton Schaffhausen [zitiert UR]. Reallehrer Ferdinand August Bendel (1846 - 1911) bearbeitete damals die in städtischem Besitze befindlichen Urkunden und erfasste dabei sämtliche Nummern aus der Zeit zwischen 1259 und 1530, insgesamt 625 Stück, mit neuen Regesten. Diese wurden hierauf im UR in chronologischer Reihenfolge in die durchlaufende Numerierung einbezogen, so dass die betreffenden Urkunden fortab nun mindestens zwei Signaturen trugen. Gleichzeitig fertigte Bendel übrigens von allen diesen Dokumenten auch eine vollständige, saubere Abschrift in 3 Bänden an, die 1904 von der Stadt angekauft wurde und sich seither ebenfalls im Stadtarchiv befindet.

Im Rahmen der Neueinrichtung des Stadtarchivs in den fünfziger Jahren kam es zu einem grösseren Austausch von Dokumenten mit dem Staatsarchiv: Gemäss einer Vereinbarung zwischen dem Regierungsrat des Kantons Schaffhausen und dem Stadtrat der Stadt Schaffhausen vom 17.9./7.10.1958 überliess die Stadt dem Staatsarchiv "die im Urkundenregister für den Kanton Schaffhausen unter eigener Numerierung aufgeführten, schon seit dem Jahre 1919 im Staatsarchiv betreuten 625 städtischen Original-Urkunden der Jahre 1259 - 1530 zu Eigentum und dauernder Aufbewahrung" und empfing dafür als Gegenwert die "Gründungsurkunde der Stadt Schaffhausen" vom Jahre 1045 (jetzt A I 1425) sowie "die zur Abrundung einzelner Sachgruppen notwendigen Ergänzungsakten".

Über Sinn und Zweckmässigkeit dieses Austausches kann man natürlich geteilter Meinung sein. Vor allem sind durch die konsequente Anwendung der zeitlichen Trennungslinie von 1530 nicht selten Bestände auseinandergerissen worden, die von ihrem Inhalt her eigentlich eng zusammengehört hätten. Immerhin ist die Greifbarkeit und Benutzung der fraglichen Quellen schon seinerzeit dadurch bestmöglich erleichtert worden, dass - neben der bestehenden Bendelschen Abschrift - von sämtlichen ausgetauschten Urkunden je eine Positiv- und Negativphotokopie in Originalgrösse hergestellt und unter der entsprechenden Harder-Nummer abgelegt worden ist.

Die alte Registrierung besitzt somit in dieser Hinsicht weiterhin ihre Gültigkeit, und insbesondere bildet sie auch den einzigen Zugang zu den 293 Pergamenturkunden aus der Zeit nach 1530 sowie den bis 1439 zurückreichenden 96 Papierurkunden, die von der ursprünglichen Sammlung noch im Stadtarchiv verblieben sind. Aus diesem Grunde haben wir uns denn auch dazu entschlossen, Hans Wilhelm Harders Register von 1866 trotz aller Mängel, die ihm anhaften mögen - in praktisch unveränderter Abschrift einem erweiterten Benutzerkreis zugänglich zu machen. Die beigefügten UR-Nummern stellen dabei den Bezug her entweder zum UR selber oder aber zu der 1946 angelegten Kartei des Urkunden-Nachtrags im Staatsarchiv. Sämtliche mit diesem Zusatz gekennzeichneten Urkunden sind demzufolge heute im Original im Staatsarchiv einzusehen mit Ausnahme der Nummern 163, 284, 285, 300, 357, 377 und 544, die doppelt vorhanden waren.

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A II Ordnungen, Protokolle, Rechnungs- und Steuerbücher  
Die recht häufig benutzten Bestände A II 01 - 06 erfuhren im Laufe des Jahres 1987 durch Dr. Karl Schmuki, der teilzeitlich mit dieser Aufgabe betraut werden konnte, ihre notwendige Überarbeitung. Dabei musste allerdings in der ganzen Neugestaltung sehr weitgehend auf die bisherigen, schon viel zitierten Signaturen Rücksicht genommen werden. Gewisse Umstellungen und Korrekturen waren aber dennoch möglich; insbesondere wurden die beiden Abteilungen "Ordnungen" und "Ratsmanuale" im Interesse eines logischeren Aufbaus in ihrer Reihenfolge vertauscht. Zur Hauptsache jedoch zielten die Bestrebungen dahin, durch eine klare und übersichtliche Bestandeserfassung einem bis dahin oft empfundenen Mangel abzuhelfen.

A II 01 Ordnungensammlung (17./18. Jhd.)              
Die Ordnungensammlung des 17. und 18. Jahrhunderts im Stadtarchiv Schaffhausen ist nicht organisch gewachsen; sie ist eine rein zufällig zustandegekommene Sammlung von Einzelordnungen und Sammelbänden von Ordnungen aus jener Zeit. Die meisten handschriftlichen Ordnungen sind Abschriften von Originalordnungen oder von älteren Abschriften. Die Originale dazu befinden sich in der Regel im Staatsarchiv Schaffhausen, das eine grosse, mit einem Schlagwortregister versehene Abteilung "Ordnungen" besitzt.

A II 02 Copeyenbücher (1640-1719)                         
Das Stadtarchiv Schaffhausen besitzt 43 Copeyenbücher aus den Jahren 1640 bis 1719. Diese enthalten Abschriften von rechtskräftigen Dokumenten (häufig von Urkunden), die von den städtischen Kanzleien an Privatpersonen ausgehändigt wurden. Die Copeyenbücher waren für den kanzleiinternen Gebrauch bestimmt. Stadtschreiberkanzlei, Ratsschreiberkanzlei und Gerichtsschreiberkanzlei führten jeweils eigene Kopierbücher, was zur Folge hat, dass sich die einzelnen Bände oft zeitlich überschneiden. Kompetenzabgrenzungen zwischen den einzelnen Kanzleien lassen sich nicht nachweisen. Inhalt der Copeyenbücher bilden in bunter Vielfalt öffentlichrechtliche Amtshandlungen wie auch private Vereinbarungen aller Art: Zinsverschreibungen, Kauf-, Mark-, Gant- und Tauschbriefe, testamentarische Verfügungen, Bescheinigungen und Atteste (etwa Bürgerrechtsbestätigungen, Geburtsscheine oder Lehrbriefe), Lehenbriefe, diverse Ordnungen (Lehrknabenordnung, Zollordnung) und vieles andere mehr.

A II 03 Ratsmanuale (1727-1769)                                
Die 23 Ratsmanuale im Stadtarchiv Schaffhausen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sind eigentliche Konzeptbände. Aus diesen ersten Rohschriften wurden hernach - erkennbar anhand diverser Paginierungshinweise am Rande des Textes - die offiziellen Ratsprotokollbände, die sich heute im Staatsarchiv Schaffhausen befinden, ins Reine geschrieben.

A II 04 Grund- und Fertigungsbücher                          
Das Stadtarchiv Schaffhausen besitzt insgesamt 134 Grund- und Fertigungsbücher aus dem Zeitraum zwischen 1598 und 1911. Aus praktischen Gründen läuft die durchgehende Reihe der Fertigungs- und der Grundbücher über das für diese Archivabteilung massgebende Stichjahr 1831 hinaus. Fertigungen sind behördliche Beglaubigungen von Kauf- und Verkaufshandlungen sowie von Kapital- und Zinsgeschäften. Dem Käufer und dem Verkäufer wurde diese amtliche Bestätigung in Form einer Urkunde ausgehändigt; die Fertigungsinstanz trug die Handänderungen von Grundstücken, Häusern oder Geld in Fertigungsbücher oder -protokolle ein.

A II 05 Rechnungswesen (1396-1832)                        
Dieser Bestand, der im 15. Jahrhundert ziemlich dicht und ab 1679/80 praktisch vollständig erhalten ist (Ausnahme: Zeit der Helvetik), weist seine grössten Lücken in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und in den Jahren zwischen 1620 und 1670 auf. Die älteren Rechnungsbücher, d.h. diejenigen bis 1678/79, kamen im Jahre 1862 ins Stadtarchiv. Der Lokalhistoriker Hans Wilhelm Harder hatte sie 1854 im Rahmen einer "Generalräumung" im Staatsarchiv Schaffhausen käuflich erworben und hatte sie anschliessend "aufgefrischt", ihre Umschlagseiten entfernt und durch neue Einbände ersetzt. Später bot er sie, zusammen mit anderen Archivalien, der Stadtgemeinde Schaffhausen zum Kaufe an, für die - wie er ausführte - diese Bücher wohl den grössten Wert hätten. Der Kleine und der Grosse Stadtrat stimmten im Jahre 1862 dem Ankauf denn auch ohne weiteres zu. Der Bestand ist gegliedert in: A II 05.01 Stadtrechnungen, A II 05.02 Rechnungsbelege, A II 05.03 Restanzenrödel, A II 05.04 Kopien aus dem Staatsarchiv, A II 05.05 Korrespondenz.

A II 06 Beheb- und Steuerbücher (1392-1679)           
Vermögenssteuern wurden in der Stadt Schaffhausen schon im 14. Jahrhundert erhoben. Ein genauer Zeitpunkt für das Einsetzen der Steuerpflicht lässt sich jedoch nicht angeben. Schon in den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts war die jährliche Steuerabgabe eine Bürgerpflicht, der nachzukommen jeder Bürger im Bürgereid am Pfingstmontag gelobte. Der regelmässige Steuereinzug durch die städtische Obrigkeit fand im Jahre 1688 ein Ende, als der Grosse Rat der Stadt Schaffhausen beschloss, dass fortan keine Steuern mehr eingezogen werden sollten. Erst mit dem Einmarsch der Franzosen im Jahre 1798 hatten die Bürger der Stadt Schaffhausen wieder Vermögenssteuern zu entrichten. Der Bestand ist gegliedert in: A II 06.01 Steuerbücher, A II 06.02 ergänzende Akten

A III Ämter                 
Die Erwerbung steht in Verbindung mit den Bestimmungen bei der Ausscheidung zwischen Staats- und Stadtgut von 1804, indem für den städtischen Haushalt so viele Liegenschaften und Ämter übergeben wurden, als es brauchte, um einen jährlichen Gesamtertrag von Fr. 32'000.- zu verbürgen. Gleichzeitig wurde der Stadt auch die mit diesen Ämtern verbundenen Aktenbestände zuerkannt. Diese umfassen folgende Ämter: 01 Armensäcklein, 02 Schwesternhaus, 03 Seelamt, 04 Sondersiechenamt, 05 Spendamt, 06 Spitalamt, 07 St. Johannseramt.

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B Archiv der Bürgergemeinde                   
Das Archiv der Bürgergemeinde Schaffhausen enthält schwergewichtig Aktenbestände aus dem Zeitraum 1875 - 1934. Dies hängt ganz direkt mit der Geschichte der städtischen Bürgergemeinde zusammen.

Mit der revidierten Stadtverfassung von 1875 hatte sich Schaffhausen eine fortschrittliche Gesetzesgrundlage gegeben, die nicht mehr, wie bisher, allein nur die Bürger, sondern sämtliche Einwohner als Träger der Gemeinde bezeichnete. Durch diesen Akt erreichten somit die städtischen Niedergelassenen nach jahrelangem Kampf ihre politische Gleichstellung mit der Bürgerschaft; diese behielt fortan als besonderen Kompetenzbereich nur noch das Armen- und Einbürgerungswesen. Die entsprechende Ausscheidung des städtischen Vermögens in Bürgergut und Einwohnergut wurde 1875 vertraglich geregelt (siehe B I 10.01).

1934 genehmigten die Stimmbürger des Kantons mit grossem Mehr einen neuen Verfassungsartikel und ein neues Fürsorgegesetz, durch die das öffentliche Fürsorge- und Unterstützungswesen zur Aufgabe der Einwohnergemeinde und des Staates erklärt wurde. Infolgedessen gingen auf 1. Januar 1935 auch die bisherigen Bürgergüter und Armenfonds an die Einwohnergemeinde über.

Dieser Entwicklung entsprechend finden sich im Archiv der Bürgergemeinde hauptsächlich die Bestände der ihr 1875 verbliebenen Fonds und Institutionen: Spitalamt, Waisenhausfonds, Sondersiechenhausfonds, Armensäckleinfonds und Stiftungsfonds für technische Studien. Analoge Akten aus der Zeit vor 1875 und nach 1934 sind in den Abteilungen A III (Ämter) und C II (Verwaltungsarchiv: Forst- und Güterverwaltung bzw. Fürsorge und Heime) untergebracht.

Der umfangmässig weitaus grösste Bestand aber bezieht sich naturgemäss auf die Verleihung des Bürgerrechtes (B III 10), die heute noch in die Zuständigkeit der Bürgergemeinde fällt. Dieser Teil des Archivs wird denn auch als einziger noch weiter wachsen und zweifelsohne auch die häufigste Benützung erfahren.

 B  Archiv der Bürgergemeinde    (1977 VE / Zeitraum 1536-1992)
 B I  Organisation    (36 VE / Zeitraum 1831-1992)
 B II  Behörden    (94 VE / Zeitraum 1826-1985)
 B III  Verwaltung    (1847 VE / Zeitraum 1536-1986)

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C Verwaltungsarchiv der Einwohnergemeinde
Das Verwaltungsarchiv umfasst sämtliche Akten und Bücher, die nach 1832 von der städtischen Registratur übernommen wurden. Schon sehr früh wurden die Verträge herausgelöst und chronologisch geordnet. Die Registratur, die anfänglich nur die Akten der Kanzlei umfasste, wurde als Archivplan übernommen und nach Bedarf abgeändert. Unglücklicherweise wurden spätere Ablieferungen der einzelnen Dienststellen mit diesen Kanzleiakten vermischt, ohne die Provenienz zu beachten. So entstand mit der Zeit ein reines Pertinenzarchiv, das bis 1996 auf diese Weise laufend ergänzt wurde. Da die früheren Registraturvermerke zum grossen Teil gelöscht wurden, ist es heute nicht mehr möglich, die ursprüngliche Ordnung wieder herzustellen. Das Verwaltungsarchiv gliedert sich in die drei Unterabteilungen C I (Verträge), C II (Archiv der Einwohnergemeinde seit 1831) und C III Justiz (Bezirksgericht).

Bis jetzt erschlossene Bestände der Abteilung C II

 Alle Bestände
 C  Verwaltungsarchiv Einwohnergemeinde (14105 VE / Zeitraum: 1180-2004)
 C II  Gemeinde, Behörden, Verwaltung (12298 VE / Zeitraum: 1180-2004)
 C II.01  Gesetzliche Grundlagen, Organisation (188 VE / Zeitraum: 1787-1988)
 C II.02  Einwohnergemeinde (66 VE / Zeitraum: 1755-1995)
 C II.03  Grosser Stadtrat (202 VE / Zeitraum: 1832-2004)
 C II.04  Stadtrat (599 VE / Zeitraum: 1831-2004)
 C II.05  Stadtkanzlei, Stadtarchiv, Personal- und Informationsdienst (185 VE / Zeitraum: 1180-1998)
 C II.06  Zivilstandsamt (2005 VE / Zeitraum: 1392-1871)
 C II.07  Einwohnerkontrolle **
 C II.08  Gemeindeführungsstab **
 C II.09  Verwaltung, Allgemeines **
 C II.10  Finanzreferat **
 C II.11  Zentralverwaltung **
 C II.12  Finanzkontrolle **
 C II.13  Steuerverwaltung **
 C II.19  Fonds und Legate **
 C II.20  Polizei (1410 VE / Zeitraum: 1812-2000)
 C II.21  Feuerwehr **
 C II.22  Zivilschutz **
 C II.24  Militär **
 C II.25  Kriegswirtschaft **
 C II.27  Gesundheitswesen (Lebensmittelkontrolle, Fleischschau) **
 C II.28  Schlachthof **
 C II.30  Bildung **
 C II.31  Schule **
 C II.35  Schulzahnklinik (53 VE / Zeitraum: 1916-1993)
 C II.39  Kirche **
 C II.40  Fürsorge (963 VE / Zeitraum: 1826-1999)
 C II.41  Heime (347 VE / Zeitraum: 1774-2001)
 C II.45  Vormundschafts- und Erbschaftsbehörde **
 C II.46  Amtsvormundschaft **
 C II.50  Bauverwaltung (1138 VE / Zeitraum: 1787-1998)
 C II.51  Tiefbau (1611 VE / Zeitraum: 1817-2002)
 C II.52  Hochbau (422 VE / Zeitraum: 1832-2001)
 C II.53  Baupolizei (55 VE / Zeitraum: 1835-2001)
 C II.54  Feuerpolizei (35 VE / Zeitraum: 1835-1966)
 C II.58  Liegenschaften (1800 VE / Zeitraum: 1717-2002)
 C II.59  Wohnungsbau (294 VE / Zeitraum: 1872-1992)
 C II.60  Forst- und Güterverwaltung (413 VE / Zeitraum: 1652-2002)
 C II.61  Stadtgärtnerei, Friedhofverwaltung, Bestattungsamt **
 C II.62  Gewerbe, Handel, Verkehr (105 VE / Zeitraum: 1826-1956)
 C II.70  Kultur **
 C II.71  Museum zu Allerheiligen **
 C II.72  Museen, übrige **
 C II.73  Stadtbibliothek **
 C II.74  Im Thurnsche Stiftung **
 C II.75  Stadttheater **
 C II.76  Theater, Uebrige **
 C II.77  Musikschule, Konservatorium **
 C II.78  Sport **
 C II.79  Veranstaltungen **
 C II.80  Spezialverwaltungen **
 C II.81  Gaswerk, Wasserversorgung **
 C II.82  EWSch Elektrizitätswerk **
 C II.83  VBSH Verkehrsbetriebe (407 VE / Zeitraum: 1862-2000)
 C II.86  KBA Hard, Kläranlage Röti **
 C II.87  KSD Kanton und Stadt Schaffhausen, Datenverarbeitung **
 C II.90  Wirtschaft (Industrieansiedlung) **
 C II.91  Verkehr (SBB, DB, PTT, Zoll ) **
 C II.96  Umweltschutz (auch: Stadtökologe) **
 C II.97  Energiefragen **

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D Sammlungen     
Mit wenigen Ausnahmen (Nachlässe, einzelne Vereins- und Verbandsarchive) handelt es sich bei dieser Abteilung in der Regel um Dokumentationen, die keine Vollständigkeit anstreben. Weiter sind dieser Abteilung noch weitere Sammlungsgebiete angehängt: Einzeldarstellungen zu historischen Ereignissen, Reisebeschreibungen über Schaffhausen, Kultur- und Sozialgeschichte (etwa Haushaltungsbücher, Rezepte etc.), Volkskunde sowie diverse Manuskripte zur Stadtgeschichte.

D I Vereine, Verbände, Zünfte, Parteien                  
Schon früh hat das Stadtarchiv damit begonnen, Material privatrechtlicher Organisationen zu sammeln. Wichtige Teile gelangten durch Schenkungen in das Archiv. Über zahlreiche Organisationen bestehen aber eher zufällig gesammelte Dokumente, die vielfach einem Provenienzbestand entnommen wurden.

D II Verkehr (Schiffahrtsgesellschaft)                    (noch nicht elektr. erschlossen)
Diese Abteilung enthält bisher ausschliesslich das Archiv der Schiffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein, wie es von dieser Gesellschaft abgeliefert wurde.

D III Firmengeschichte                                                
In alphabetischer Reihenfolge sind hier kleine bis mittlere Dokumentationen zu einzelnen Schaffhauser Firmen zu finden. Inhaltlich gilt das gleiche wie bei D I.

D IV Personalia, Nachlässe, Häuser, Chroniken         
Personalia: Ebenso wie bei den Vereinen und Firmen unterhält das Stadtarchiv eine Dokumentation zu Schaffhauser Persönlichkeiten. Zahlreiche Nekrologe, aber auch Orginaldokumente, die geschenkt wurden, sind hier zu finden. Diese Abteilung wird durch die Sammlung Personenbilder wertvoll ergänzt.

Nachlässe, die dem Archiv geschenkt wurden, sind hier zu finden. Vgl. dazu unter den Deposita weitere Nachlässe.

Häuser: Eine weitere Mischform zwischen Behördenarchiv und Dokumentation ist die Sammlung Häuser. Hier wurden die vom Hochbauamt nicht mehr benötigten Pläne privater Liegenschaften abgelegt. Dazu kommen aus diversen Provenienzen stammende weitere Dokumente zu einzelnen Gebäuden. Schliesslich wurden die Dossieres mit zusätzlichem dokumentarischen Material weiter angereichert. Die Sammlung Häuser ist nach Strassennamen alphabetisch und innerhalb nach Hausnummer geordnet.

Chroniken: Enthält unter anderem die Abschriften der bekannten Chroniken von J. J. Rüeger (17. Jhd.), von Waldkirch (1699-1759) sowie von Regimentsbüchern.

D V Kirche                  (noch nicht elektr. erschlossen)     
Zufällige und eher knappe Dokumentation zu kirchlichen Institutionen in der Stadt Schaffhausen.

D VI Jahres- und Geschäftsberichte  
Das Stadtarchiv sammelt die Jahres- und Geschäftsberichte von mehr als 200 privat- und öffentlichrechtlicher Institutionen.

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E Ehemalige Gemeinden (Buchthalen und Herblingen)
Nach der Eingemeindung der Gemeinden Buchthalen (1946) und Herblingen (1964 (noch nicht elektr. erschlossen)) gelangten die Gemeindearchive als integraler Bestandteil in das Stadtarchiv Schaffhausen. Die Ordnung wurde beibelassen. Findbücher existieren.

 E  Ehemalige Gemeinden    (1776 VE / Zeitraum 1523-1960)
 E 01  Buchthalen    (1776 VE / Zeitraum 1523-1960)
 E 02  Herblingen    (0 VE)

F Presse (Zeitungen)   
Das Stadtarchiv besitzt zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, die zum Teil von Beginn weg systematisch gesammelt wurden oder aber durch Schenkung zum Teil unvollständig, manchmal sogar nur als Einzelnummern in das Archiv gelangten erschlossen ist davon das Schaffhauser Magazin, das wichtige Aufsätze bereithält.

 F  Presse (1855 VE / Zeitraum 1707-2002)
 F 01  Pressegeschichte (19 VE / Zeitraum 1898-20. Jhd.)
 F 02  Zeitungen und Zeitschriften (1833 VE / Zeitraum 1707-2002)
 F 02.40  Schaffhauser Magazin; 1978 - (1812 VE / Zeitraum 1978-2002)
 F 03  Kalender (3 VE / Zeitraum 1837-1868)

G Deposita

Deposita sind Unterlagen, die dem Stadtarchiv zur Aufbewahrung und Pflege übergeben worden sind, aber nicht dem Stadtarchiv gehören. Es handelt sich im wesentlichen um die Archive von privatrechtlichen Organisationen und Familien. Die Benutzungsrechte Dritter werden dabei in einem speziellen Depositumsvertrag geregelt.

 G  Deposita    (3238 VE / Zeitraum 0879-2000)
 G 00  Vereine    (545 VE / Zeitraum 1409-2000)
 G 01  Firmen    (0 VE)
 G 02  Privatarchive    (2693 VE / Zeitraum 0879-1998)


H Pläne
Das Plan- und Kartenarchiv umfasst rund 1500 Einheiten. Für die Erschliessung wurden zwar schon einige Grundlagenarbeiten geleistet, eine gleichmässige Erfassung und Deskription steht allerdings noch aus.

J Bilder    
Mit seiner Sammlung von rund 120'000 Fotografien unterhält das Stadtarchiv eine viel benützte und gut gegliederte Dokumentation vor allem zur baulichen Entwicklung der Stadt. Die Bildersammlung ist gegliedert in 

Bildersammlung    (4137 VE / Zeitraum 1821-1998)
 J 01  Fotoalben    (119 VE / Zeitraum 1831-1981)
 J 02  Sammlung Einzelbilder    (1675 VE / Zeitraum 1821-1998)
 J 02.01  Strassen A - Z (1675 VE / Zeitraum 1821-1998)
 J 03  Negative    (0 VE)
 J 04  Dias    (0 VE)
 J 05  Filme    (0 VE)
 J 06  Nohl, Jakob    (0 VE)
 J 07  Bührer, Hans    (0 VE)
 J 08  Graf, Max    (0 VE)
 J 09  Bollinger, Alfred    (0 VE)
 J 10  Bührer, Bruno und Eric    (0 VE)
 J 12  Lanz, Heini    (2295 VE / Zeitraum 1898-1991)
 J 13  Heck, Ewald    (48 VE / Zeitraum 1950-1950)

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