Die Bestände
Das Stadtarchiv Schaffhausen erfasst seit 1997 alle Bestände in einer
Access-Datenbank. Ziel dieser Datenbank ist es, den Benutzerinnen und
Benutzern bis auf Stufe Dossier eine Beschreibung des Inhaltes zu bieten,
bzw. bei Urkunden und Verträgen die Inhaltsangabe des einzelnen
Schriftstücks. Die ca. 2200 laufende Meter umfassenden Akten und Bücher
konnten seither natürlich noch nicht alle verzeichnet werden. Zur Zeit zählt die Datenbank
42'500 Datensätze. Es werden
aber laufend neue Bestände erfasst und damit einem breiteren Publikum
zugänglich gemacht. Die bereits erfassten Bestände können über die Online
Suche gefunden werden. Einen ersten grafischen Eindruck der
Archivstruktur liefert die Übersichtsgrafik
und über die sog. Online Daten
kann man sich hierarchisch durch sämtliche Titelverzeichnisse und
erfassten Bestände bewegen.
Das Archiv der Stadt Schaffhausen ist nach folgender Ordnung, den sog.
Abteilungen, gegliedert:
A Altes Archiv
B Archiv der Bürgergemeinde
C Verwaltungsarchiv
Einwohnergemeinde
D Sammlungen
E Ehemalige Gemeinden (Buchthalen
und Herblingen)
F Presse (Zeitungen)
G Deposita
H Pläne
J Bilder
A Altes Archiv
A I Urkunden (1045-1830)
In den Jahren 1862 - 1866 nahm der Lokalhistoriker Hans Wilhelm Harder
(1810 - 1872) im Auftrag des Stadtrates eine durchgehende
"Bereinigung des in grosser Unordnung befindlichen Archivs im St.
Johann" vor. Bei dieser Gelegenheit erstellte er für die neu
geordnete, 1010 Nummern umfassende Urkundensammlung ein handschriftliches
Verzeichnis. Dieser folioformatige, 240 beschriebene Seiten enthaltende
Manuskriptband diente seither stets als Findmittel für die betreffenden
städtischen Urkundenbestände, und auch die von Harder seinerzeit
durchgeführte Numerierung wurde unverändert beibehalten.
Um die Jahrhundertwende erfolgten dann die grossen Vorarbeiten für das
1906/07 erschienene Urkundenregister für den Kanton Schaffhausen [zitiert
UR]. Reallehrer Ferdinand August Bendel (1846 - 1911) bearbeitete damals
die in städtischem Besitze befindlichen Urkunden und erfasste dabei
sämtliche Nummern aus der Zeit zwischen 1259 und 1530, insgesamt 625
Stück, mit neuen Regesten. Diese wurden hierauf im UR in chronologischer
Reihenfolge in die durchlaufende Numerierung einbezogen, so dass die
betreffenden Urkunden fortab nun mindestens zwei Signaturen trugen.
Gleichzeitig fertigte Bendel übrigens von allen diesen Dokumenten auch
eine vollständige, saubere Abschrift in 3 Bänden an, die 1904 von der
Stadt angekauft wurde und sich seither ebenfalls im Stadtarchiv befindet.
Im Rahmen der Neueinrichtung des Stadtarchivs in den fünfziger Jahren kam
es zu einem grösseren Austausch von Dokumenten mit dem Staatsarchiv:
Gemäss einer Vereinbarung zwischen dem Regierungsrat des Kantons
Schaffhausen und dem Stadtrat der Stadt Schaffhausen vom 17.9./7.10.1958
überliess die Stadt dem Staatsarchiv "die im Urkundenregister für
den Kanton Schaffhausen unter eigener Numerierung aufgeführten, schon
seit dem Jahre 1919 im Staatsarchiv betreuten 625 städtischen
Original-Urkunden der Jahre 1259 - 1530 zu Eigentum und dauernder
Aufbewahrung" und empfing dafür als Gegenwert die
"Gründungsurkunde der Stadt Schaffhausen" vom Jahre 1045 (jetzt
A I 1425) sowie "die zur Abrundung einzelner Sachgruppen notwendigen
Ergänzungsakten".
Über Sinn und Zweckmässigkeit dieses Austausches kann man natürlich
geteilter Meinung sein. Vor allem sind durch die konsequente Anwendung der
zeitlichen Trennungslinie von 1530 nicht selten Bestände
auseinandergerissen worden, die von ihrem Inhalt her eigentlich eng
zusammengehört hätten. Immerhin ist die Greifbarkeit und Benutzung der
fraglichen Quellen schon seinerzeit dadurch bestmöglich erleichtert
worden, dass - neben der bestehenden Bendelschen Abschrift - von
sämtlichen ausgetauschten Urkunden je eine Positiv- und Negativphotokopie
in Originalgrösse hergestellt und unter der entsprechenden Harder-Nummer
abgelegt worden ist.
Die alte Registrierung besitzt somit in dieser Hinsicht weiterhin ihre
Gültigkeit, und insbesondere bildet sie auch den einzigen Zugang zu den
293 Pergamenturkunden aus der Zeit nach 1530 sowie den bis 1439
zurückreichenden 96 Papierurkunden, die von der ursprünglichen Sammlung
noch im Stadtarchiv verblieben sind. Aus diesem Grunde haben wir uns denn
auch dazu entschlossen, Hans Wilhelm Harders Register von 1866 trotz aller
Mängel, die ihm anhaften mögen - in praktisch unveränderter Abschrift
einem erweiterten Benutzerkreis zugänglich zu machen. Die beigefügten
UR-Nummern stellen dabei den Bezug her entweder zum UR selber oder aber zu
der 1946 angelegten Kartei des Urkunden-Nachtrags im Staatsarchiv.
Sämtliche mit diesem Zusatz gekennzeichneten Urkunden sind demzufolge
heute im Original im Staatsarchiv einzusehen mit Ausnahme der Nummern 163,
284, 285, 300, 357, 377 und 544, die doppelt vorhanden waren.
Anfang
A II Ordnungen, Protokolle, Rechnungs- und Steuerbücher
Die recht häufig benutzten Bestände A II 01 - 06 erfuhren im Laufe des
Jahres 1987 durch Dr. Karl Schmuki, der teilzeitlich mit dieser Aufgabe
betraut werden konnte, ihre notwendige Überarbeitung. Dabei musste
allerdings in der ganzen Neugestaltung sehr weitgehend auf die bisherigen,
schon viel zitierten Signaturen Rücksicht genommen werden. Gewisse
Umstellungen und Korrekturen waren aber dennoch möglich; insbesondere
wurden die beiden Abteilungen "Ordnungen" und
"Ratsmanuale" im Interesse eines logischeren Aufbaus in ihrer
Reihenfolge vertauscht. Zur Hauptsache jedoch zielten die Bestrebungen
dahin, durch eine klare und übersichtliche Bestandeserfassung einem bis
dahin oft empfundenen Mangel abzuhelfen.
A II 01 Ordnungensammlung (17./18.
Jhd.)
Die Ordnungensammlung des 17. und 18. Jahrhunderts im Stadtarchiv
Schaffhausen ist nicht organisch gewachsen; sie ist eine rein zufällig
zustandegekommene Sammlung von Einzelordnungen und Sammelbänden von
Ordnungen aus jener Zeit. Die meisten handschriftlichen Ordnungen sind
Abschriften von Originalordnungen oder von älteren Abschriften. Die
Originale dazu befinden sich in der Regel im Staatsarchiv Schaffhausen,
das eine grosse, mit einem Schlagwortregister versehene Abteilung
"Ordnungen" besitzt.
A II 02 Copeyenbücher (1640-1719)
Das Stadtarchiv Schaffhausen besitzt 43 Copeyenbücher aus den Jahren 1640
bis 1719. Diese enthalten Abschriften von rechtskräftigen Dokumenten
(häufig von Urkunden), die von den städtischen Kanzleien an
Privatpersonen ausgehändigt wurden. Die Copeyenbücher waren für den
kanzleiinternen Gebrauch bestimmt. Stadtschreiberkanzlei,
Ratsschreiberkanzlei und Gerichtsschreiberkanzlei führten jeweils eigene
Kopierbücher, was zur Folge hat, dass sich die einzelnen Bände oft
zeitlich überschneiden. Kompetenzabgrenzungen zwischen den einzelnen
Kanzleien lassen sich nicht nachweisen. Inhalt der Copeyenbücher bilden
in bunter Vielfalt öffentlichrechtliche Amtshandlungen wie auch private
Vereinbarungen aller Art: Zinsverschreibungen, Kauf-, Mark-, Gant- und
Tauschbriefe, testamentarische Verfügungen, Bescheinigungen und Atteste
(etwa Bürgerrechtsbestätigungen, Geburtsscheine oder Lehrbriefe),
Lehenbriefe, diverse Ordnungen (Lehrknabenordnung, Zollordnung) und vieles
andere mehr.
A II 03 Ratsmanuale (1727-1769)
Die 23 Ratsmanuale im Stadtarchiv Schaffhausen aus der Mitte des 18.
Jahrhunderts sind eigentliche Konzeptbände. Aus diesen ersten
Rohschriften wurden hernach - erkennbar anhand diverser
Paginierungshinweise am Rande des Textes - die offiziellen
Ratsprotokollbände, die sich heute im Staatsarchiv Schaffhausen befinden,
ins Reine geschrieben.
A II 04 Grund- und Fertigungsbücher
Das Stadtarchiv Schaffhausen besitzt insgesamt 134 Grund- und
Fertigungsbücher aus dem Zeitraum zwischen 1598 und 1911. Aus praktischen
Gründen läuft die durchgehende Reihe der Fertigungs- und der
Grundbücher über das für diese Archivabteilung massgebende Stichjahr
1831 hinaus. Fertigungen sind behördliche Beglaubigungen von Kauf- und
Verkaufshandlungen sowie von Kapital- und Zinsgeschäften. Dem Käufer und
dem Verkäufer wurde diese amtliche Bestätigung in Form einer Urkunde
ausgehändigt; die Fertigungsinstanz trug die Handänderungen von
Grundstücken, Häusern oder Geld in Fertigungsbücher oder -protokolle
ein.
A II 05 Rechnungswesen (1396-1832)
Dieser Bestand, der im 15. Jahrhundert ziemlich dicht und ab 1679/80
praktisch vollständig erhalten ist (Ausnahme: Zeit der Helvetik), weist
seine grössten Lücken in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und in
den Jahren zwischen 1620 und 1670 auf. Die älteren Rechnungsbücher, d.h.
diejenigen bis 1678/79, kamen im Jahre 1862 ins Stadtarchiv. Der
Lokalhistoriker Hans Wilhelm Harder hatte sie 1854 im Rahmen einer
"Generalräumung" im Staatsarchiv Schaffhausen käuflich
erworben und hatte sie anschliessend "aufgefrischt", ihre
Umschlagseiten entfernt und durch neue Einbände ersetzt. Später bot er
sie, zusammen mit anderen Archivalien, der Stadtgemeinde Schaffhausen zum
Kaufe an, für die - wie er ausführte - diese Bücher wohl den grössten
Wert hätten. Der Kleine und der Grosse Stadtrat stimmten im Jahre 1862
dem Ankauf denn auch ohne weiteres zu. Der Bestand ist gegliedert in: A
II 05.01 Stadtrechnungen, A II
05.02 Rechnungsbelege, A II 05.03
Restanzenrödel, A II 05.04 Kopien aus dem Staatsarchiv, A II 05.05
Korrespondenz.
A II 06 Beheb- und Steuerbücher (1392-1679)
Vermögenssteuern wurden in der Stadt Schaffhausen schon im 14.
Jahrhundert erhoben. Ein genauer Zeitpunkt für das Einsetzen der
Steuerpflicht lässt sich jedoch nicht angeben. Schon in den ersten Jahren
des 15. Jahrhunderts war die jährliche Steuerabgabe eine Bürgerpflicht,
der nachzukommen jeder Bürger im Bürgereid am Pfingstmontag gelobte. Der
regelmässige Steuereinzug durch die städtische Obrigkeit fand im Jahre
1688 ein Ende, als der Grosse Rat der Stadt Schaffhausen beschloss, dass
fortan keine Steuern mehr eingezogen werden sollten. Erst mit dem
Einmarsch der Franzosen im Jahre 1798 hatten die Bürger der Stadt
Schaffhausen wieder Vermögenssteuern zu entrichten. Der Bestand ist gegliedert in:
A
II 06.01 Steuerbücher, A
II 06.02 ergänzende Akten
A III Ämter
Die Erwerbung steht in Verbindung mit den Bestimmungen bei der
Ausscheidung zwischen Staats- und Stadtgut von 1804, indem für den
städtischen Haushalt so viele Liegenschaften und Ämter übergeben
wurden, als es brauchte, um einen jährlichen Gesamtertrag von Fr.
32'000.- zu verbürgen. Gleichzeitig wurde der Stadt auch die mit diesen
Ämtern verbundenen Aktenbestände zuerkannt. Diese umfassen folgende
Ämter: 01
Armensäcklein, 02
Schwesternhaus, 03
Seelamt, 04 Sondersiechenamt, 05 Spendamt, 06 Spitalamt, 07 St.
Johannseramt.
Anfang
B Archiv der Bürgergemeinde
Das Archiv der Bürgergemeinde Schaffhausen enthält schwergewichtig
Aktenbestände aus dem Zeitraum 1875 - 1934. Dies hängt ganz direkt mit
der Geschichte der städtischen Bürgergemeinde zusammen.
Mit der revidierten Stadtverfassung von 1875 hatte sich Schaffhausen eine
fortschrittliche Gesetzesgrundlage gegeben, die nicht mehr, wie bisher,
allein nur die Bürger, sondern sämtliche Einwohner als Träger der
Gemeinde bezeichnete. Durch diesen Akt erreichten somit die städtischen
Niedergelassenen nach jahrelangem Kampf ihre politische Gleichstellung mit
der Bürgerschaft; diese behielt fortan als besonderen Kompetenzbereich
nur noch das Armen- und Einbürgerungswesen. Die entsprechende
Ausscheidung des städtischen Vermögens in Bürgergut und Einwohnergut
wurde 1875 vertraglich geregelt (siehe B I
10.01).
1934 genehmigten die Stimmbürger des Kantons mit grossem Mehr einen neuen
Verfassungsartikel und ein neues Fürsorgegesetz, durch die das
öffentliche Fürsorge- und Unterstützungswesen zur Aufgabe der
Einwohnergemeinde und des Staates erklärt wurde. Infolgedessen gingen auf
1. Januar 1935 auch die bisherigen Bürgergüter und Armenfonds an die
Einwohnergemeinde über.
Dieser Entwicklung entsprechend finden sich im Archiv der Bürgergemeinde
hauptsächlich die Bestände der ihr 1875 verbliebenen Fonds und
Institutionen: Spitalamt, Waisenhausfonds, Sondersiechenhausfonds,
Armensäckleinfonds und Stiftungsfonds für technische Studien. Analoge
Akten aus der Zeit vor 1875 und nach 1934 sind in den Abteilungen A III
(Ämter) und C II (Verwaltungsarchiv: Forst- und Güterverwaltung bzw.
Fürsorge und Heime) untergebracht.
Der umfangmässig weitaus grösste Bestand aber bezieht sich naturgemäss
auf die Verleihung des Bürgerrechtes (B III
10), die heute noch in die
Zuständigkeit der Bürgergemeinde fällt. Dieser Teil des Archivs wird
denn auch als einziger noch weiter wachsen und zweifelsohne auch die
häufigste Benützung erfahren.
Anfang
C Verwaltungsarchiv der Einwohnergemeinde
Das Verwaltungsarchiv umfasst sämtliche Akten und Bücher, die nach 1832
von der städtischen Registratur übernommen wurden. Schon sehr früh
wurden die Verträge herausgelöst und chronologisch geordnet. Die
Registratur, die anfänglich nur die Akten der Kanzlei umfasste, wurde als
Archivplan übernommen und nach Bedarf abgeändert. Unglücklicherweise
wurden spätere Ablieferungen der einzelnen Dienststellen mit diesen
Kanzleiakten vermischt, ohne die Provenienz zu beachten. So entstand mit
der Zeit ein reines Pertinenzarchiv, das bis 1996 auf diese Weise laufend
ergänzt wurde. Da die früheren Registraturvermerke zum grossen Teil
gelöscht wurden, ist es heute nicht mehr möglich, die ursprüngliche
Ordnung wieder herzustellen. Das Verwaltungsarchiv gliedert sich in die
drei Unterabteilungen C I
(Verträge), C II (Archiv der Einwohnergemeinde
seit 1831) und C III Justiz (Bezirksgericht).
Bis jetzt erschlossene Bestände der Abteilung C II
Alle
Bestände |
|
 C Verwaltungsarchiv
Einwohnergemeinde |
(14105 VE / Zeitraum: 1180-2004) |
  C II Gemeinde,
Behörden, Verwaltung |
(12298 VE / Zeitraum: 1180-2004) |
   C II.01 Gesetzliche
Grundlagen, Organisation |
(188 VE / Zeitraum: 1787-1988) |
   C II.02 Einwohnergemeinde |
(66 VE / Zeitraum: 1755-1995) |
   C II.03 Grosser
Stadtrat |
(202 VE / Zeitraum: 1832-2004) |
   C II.04 Stadtrat |
(599 VE / Zeitraum: 1831-2004) |
   C II.05 Stadtkanzlei,
Stadtarchiv, Personal- und Informationsdienst |
(185 VE / Zeitraum: 1180-1998) |
   C II.06 Zivilstandsamt |
(2005 VE / Zeitraum: 1392-1871) |
   C II.07 Einwohnerkontrolle |
** |
   C II.08 Gemeindeführungsstab |
** |
   C II.09 Verwaltung,
Allgemeines |
** |
   C II.10 Finanzreferat |
** |
   C II.11 Zentralverwaltung |
** |
   C II.12 Finanzkontrolle |
** |
   C II.13 Steuerverwaltung |
** |
   C II.19 Fonds
und Legate |
** |
   C II.20 Polizei |
(1410 VE / Zeitraum: 1812-2000) |
   C II.21 Feuerwehr |
** |
   C II.22 Zivilschutz |
** |
   C II.24 Militär |
** |
   C II.25 Kriegswirtschaft |
** |
   C II.27 Gesundheitswesen
(Lebensmittelkontrolle, Fleischschau) |
** |
   C II.28 Schlachthof |
** |
   C II.30 Bildung |
** |
   C II.31 Schule |
** |
   C II.35 Schulzahnklinik |
(53 VE / Zeitraum: 1916-1993) |
   C II.39 Kirche |
** |
   C II.40 Fürsorge |
(963 VE / Zeitraum: 1826-1999) |
   C II.41 Heime |
(347 VE / Zeitraum: 1774-2001) |
   C II.45 Vormundschafts-
und Erbschaftsbehörde |
** |
   C II.46 Amtsvormundschaft |
** |
   C II.50 Bauverwaltung |
(1138 VE / Zeitraum: 1787-1998) |
   C II.51 Tiefbau |
(1611 VE / Zeitraum: 1817-2002) |
   C II.52 Hochbau |
(422 VE / Zeitraum: 1832-2001) |
   C II.53 Baupolizei |
(55 VE / Zeitraum: 1835-2001) |
   C II.54 Feuerpolizei |
(35 VE / Zeitraum: 1835-1966) |
   C II.58 Liegenschaften |
(1800 VE / Zeitraum: 1717-2002) |
   C II.59 Wohnungsbau |
(294 VE / Zeitraum: 1872-1992) |
   C II.60 Forst-
und Güterverwaltung |
(413 VE / Zeitraum: 1652-2002) |
   C II.61 Stadtgärtnerei,
Friedhofverwaltung, Bestattungsamt |
** |
   C II.62 Gewerbe,
Handel, Verkehr |
(105 VE / Zeitraum: 1826-1956) |
   C II.70 Kultur |
** |
   C II.71 Museum
zu Allerheiligen |
** |
   C II.72 Museen,
übrige |
** |
   C II.73 Stadtbibliothek |
** |
   C II.74 Im
Thurnsche Stiftung |
** |
   C II.75 Stadttheater |
** |
   C II.76 Theater,
Uebrige |
** |
   C II.77 Musikschule,
Konservatorium |
** |
   C II.78 Sport |
** |
   C II.79 Veranstaltungen |
** |
   C II.80 Spezialverwaltungen |
** |
   C II.81 Gaswerk,
Wasserversorgung |
** |
   C II.82 EWSch
Elektrizitätswerk |
** |
   C II.83 VBSH
Verkehrsbetriebe |
(407 VE / Zeitraum: 1862-2000) |
   C II.86 KBA
Hard, Kläranlage Röti |
** |
   C II.87 KSD
Kanton und Stadt Schaffhausen, Datenverarbeitung |
** |
   C II.90 Wirtschaft
(Industrieansiedlung) |
** |
   C II.91 Verkehr
(SBB, DB, PTT, Zoll ) |
** |
   C II.96 Umweltschutz
(auch: Stadtökologe) |
** |
   C II.97 Energiefragen |
** |
Anfang
D Sammlungen
Mit wenigen Ausnahmen (Nachlässe, einzelne Vereins- und Verbandsarchive)
handelt es sich bei dieser Abteilung in der Regel um Dokumentationen, die
keine Vollständigkeit anstreben. Weiter sind dieser Abteilung noch
weitere Sammlungsgebiete angehängt: Einzeldarstellungen zu historischen
Ereignissen, Reisebeschreibungen über Schaffhausen, Kultur- und
Sozialgeschichte (etwa Haushaltungsbücher, Rezepte etc.), Volkskunde
sowie diverse Manuskripte zur Stadtgeschichte.
D I Vereine, Verbände, Zünfte, Parteien
Schon früh hat das Stadtarchiv damit begonnen, Material privatrechtlicher
Organisationen zu sammeln. Wichtige Teile gelangten durch Schenkungen in
das Archiv. Über zahlreiche Organisationen bestehen aber eher zufällig
gesammelte Dokumente, die vielfach einem Provenienzbestand entnommen
wurden.
D II Verkehr (Schiffahrtsgesellschaft)
(noch nicht elektr. erschlossen)
Diese Abteilung enthält bisher ausschliesslich das Archiv der
Schiffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein, wie es von dieser Gesellschaft
abgeliefert wurde.
D III Firmengeschichte
In alphabetischer Reihenfolge sind hier kleine bis mittlere
Dokumentationen zu einzelnen Schaffhauser Firmen zu finden. Inhaltlich
gilt das gleiche wie bei D I.
D IV
Personalia, Nachlässe, Häuser, Chroniken
Personalia: Ebenso wie bei den Vereinen und Firmen unterhält das
Stadtarchiv eine Dokumentation zu Schaffhauser Persönlichkeiten.
Zahlreiche Nekrologe, aber auch Orginaldokumente, die geschenkt wurden,
sind hier zu finden. Diese Abteilung wird durch die Sammlung
Personenbilder wertvoll ergänzt.
Nachlässe, die dem Archiv geschenkt wurden, sind hier zu finden. Vgl.
dazu unter den Deposita weitere Nachlässe.
Häuser: Eine weitere Mischform zwischen Behördenarchiv und Dokumentation
ist die Sammlung Häuser. Hier wurden die vom Hochbauamt nicht mehr
benötigten Pläne privater Liegenschaften abgelegt. Dazu kommen aus
diversen Provenienzen stammende weitere Dokumente zu einzelnen Gebäuden.
Schliesslich wurden die Dossieres mit zusätzlichem dokumentarischen
Material weiter angereichert. Die Sammlung Häuser ist nach Strassennamen
alphabetisch und innerhalb nach Hausnummer geordnet.
Chroniken: Enthält unter anderem die Abschriften der bekannten Chroniken
von J. J. Rüeger (17. Jhd.), von Waldkirch (1699-1759) sowie von
Regimentsbüchern.
D V Kirche
(noch nicht elektr. erschlossen)
Zufällige und eher knappe Dokumentation zu kirchlichen Institutionen in
der Stadt Schaffhausen.
D VI Jahres- und Geschäftsberichte
Das Stadtarchiv sammelt die Jahres- und Geschäftsberichte von mehr als
200 privat- und öffentlichrechtlicher Institutionen.
Anfang
E Ehemalige Gemeinden
(Buchthalen und Herblingen)
Nach der Eingemeindung der Gemeinden Buchthalen (1946)
und Herblingen (1964 (noch nicht elektr. erschlossen)) gelangten die Gemeindearchive als integraler Bestandteil in das
Stadtarchiv Schaffhausen. Die Ordnung wurde beibelassen. Findbücher
existieren.
F Presse (Zeitungen)
Das Stadtarchiv besitzt zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, die zum
Teil von Beginn weg systematisch gesammelt wurden oder aber durch
Schenkung zum Teil unvollständig, manchmal sogar nur als Einzelnummern in
das Archiv gelangten erschlossen ist davon das Schaffhauser
Magazin, das wichtige Aufsätze bereithält.
G Deposita
Deposita sind Unterlagen, die dem Stadtarchiv zur Aufbewahrung und Pflege
übergeben worden sind, aber nicht dem Stadtarchiv gehören. Es handelt
sich im wesentlichen um die Archive von privatrechtlichen Organisationen
und Familien. Die Benutzungsrechte Dritter werden dabei in einem
speziellen Depositumsvertrag geregelt.
H Pläne
Das Plan- und Kartenarchiv umfasst rund 1500 Einheiten. Für die
Erschliessung wurden zwar schon einige Grundlagenarbeiten geleistet, eine
gleichmässige Erfassung und Deskription steht allerdings noch aus.
J Bilder
Mit seiner Sammlung von rund 120'000 Fotografien unterhält das
Stadtarchiv eine viel benützte und gut gegliederte Dokumentation vor
allem zur baulichen Entwicklung der Stadt. Die Bildersammlung ist
gegliedert in
Anfang
Online Suche Online
Daten Übersichtsgrafik
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