Genealogie - Familienforschung |
Verzeichnisse für Familiengeschichte,
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Die Kirchenbücher im Kanton Schaffhausen |
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Die meisten Kirchenbücher der Gemeinden befinden heute im Staatsarchiv. Ausnahmen bilden die Stadt Schaffhausen mit den
ehemaligen Gemeinden Buchthalen und Herblingen, die Stadt Stein am Rhein (mit Hemishofen)
und die Gemeinde Schleitheim (mit Beggingen). |
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Bürgerbuch der Stadt Schaffhausen (1392-1830)
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Im Jahre 1866 fertigte der Historiker Hans Wilhelm Harder ein handgeschriebenes Verzeichnis an, das die Namen der im ersten Steuerbuch von 1392 erwähnten Geschlechter enthält und erstellte eine chronologische Liste der zwischen 1400 und 1830 bekannten Aufnahmen ins Bürgerrecht. Diese Liste gewann er durch die Konsultation der Stadtrechnungen, bei denen unter der Rubrik "Burgerrecht" die Namen und der Betrag für den Einkauf ins Bürgerrecht aufgeführt sind. Leider sind die Stadtrechnungen unvollständig. Die Stadtrechnungen, die im 15. Jahrhundert ziemlich dicht und ab 1679/80 praktisch vollständig erhalten sind (Ausnahme: Zeit der Helvetik), weisen ihre grössten Lücken in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und in den Jahren zwischen 1620 und 1670 auf. Die Listen von Harder sind damit zwar eine grosse Hilfe für den Genealogen, eine unbekannte Zahl von Einbürgerungen bleibt uns jedoch verborgen. Die Transkription der Listen verdanken wir Herrn Martin Schuppisser. |
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Genealogische Register der Stadt Schaffhausen von A-Z
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Die genealogischen Register sind heute im Stadtarchiv Schaffhausen aufbewahrt. Sie gehören zu den grossen Kostbarkeiten und geben erstaunlich präzise Auskunft über die Geschlechter der Stadt Schaffhausen. Sie wurden von Johann Ludwig Bartenschlager (1692-1773) im Jahre 1744 angelegt (10 Bände), nach dessen Tod von Johann Jacob Veith (1765-1845) und später von Hans Wilhelm Harder (1810 bis 1872) fortgesetzt (12 Bände). Einführung in die genealogischen Register |
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Bürger-Register der Stadt Schaffhausen |
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Die Bürgerregister sind die eigentliche Fortsetzung der genealogischen Register. Der Sinn war es, das System von Bartenschlager und Harder weiter zu führen. Die Seiten wurden erstmals zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt und in gehefteter Form laufend nachgeführt. Dabei wurde für jeden Familiennamen der damals noch vertretenen bzw. neu dazu gekommenen Geschlechter ein Heft angelegt. Grundsätzlich wurden die damals lebenden männlichen Personen erfasst. Bei älteren Bürgergeschlechtern wurde auf die direkten Vorfahren bei Bartenschlager/Harder verwiesen, bei neuen Geschlechtern wurde in der Regel das Einbürgerungsdatum eingetragen sowie der ursprüngliche Bürgerort. Erfasst sind ausserdem die Ehe- und Todesdaten sowie die Nachkommen. Für die männlichen Nachkommen wurde bei Volljährigkeit ein neues Blatt angelegt, bei den weiblichen Nachkommen wurden in der Regel Ehe- und Todesdaten nachgeführt, bei allfälliger Ehe auf die entsprechende Seite dieser Familie verwiesen. 1949 wurde die Führung der Register in dieser Form aufgegeben. |
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