Das Kloster Sankt Agnesen

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Ehemaliges Benediktinerinnenkloster, heute Altersheim.

 
vgl. auch den Aufsatz über die vielfältige Nutzung der Liegenschaften
   
1080-1529 Ehemals Standort des um 1080 durch Graf Burkhard von Nellenburg für seine Mutter Ita gestifteten Benediktinerinnenklosters St. Agnes.
1529 Durch die Reformation wird das Kloster aufgehoben.
1542 Übernahme der Gebäude durch den "Spital zum Heiligen Geist". Funktion der ehemaligen Klosteranlagen als Kranken-, Armen-, Pfrund-, Waisen- und Zuchthaus.
1822-1825 Weitgehende Umgestaltung des Klosterkomplexes für die Zwecke des Spitals. Abbruch des Kreuzganges und zahlreicher Einzelgebäude. Aus klösterlicher Zeit haben sich nur noch die Mauern der ehemaligen Kirche erhalten (heute Hauptgebäude des Altersheims). Südfront mit klassizistischem Giebel über dem Mittelrisalit. Im Giebelfeld ein Johanniter-Kreuz als Symbol des Spitals, darüber die weisse Taube des Heiligen Geistes, 1824.
1936 Die Stadt übernimmt das Spitalgebäude und baut es als Altersheim um. Der Betsaal im ehemaligen Pfrundhaus wird in einen Speisesaal umgewandelt.
1960 Grosse Erweiterung des Altersheims.
1999 Umbau, Renovation und Umbenennung.
   
 Kloster Sankt Agnesen von Osten.
Sepia-Zeichnung von Hans Wilhelm Harder
 Das ehemalige Pfrundhaus links und das Bürgerspital (ehemalige Klosterkirche) rechts im Zustand von 1880
   
 Die gesamte Anlage um 1880
rechts der Strasse die ehemalige Anlage
links die Magazingebäude mit Gartenanlage
 Klosterzelle von Sankt Agnes, 15. Jahrhundert (heute im Museum Allerheiligen)
   
 Das städtische Altersheim vor dem Neubau 1959  m Zentrum der L-förmige massive  Neubau des Altersheims von 1960
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