Die Rheinbrücke von Hans Ulrich Grubenmann

Übersicht

 
Brückenmodell, Aufgestellt im Raum 50, Museum Allerheiligen, Klosterstrasse 16, 8200 Schaffhausen
1754, 3. Mai Zerstörte ein Hochwasser die 1585 – 1611 erbaute Steinbrücke. Nur ein Pfeiler in der Brückenmitte blieb stehen
1755, 2. Oktober Nach Prüfung verschiedener Offerten beschloss der Schaffhauser Stadtrat, Meister Grubenmann den Brückenbau in Auftrag zu geben unter der Bedingung, den mittleren Pfeiler der alten Brücke mitzuverwenden.
1755, 17. Oktober Baubeginn. Die benötigte riesige Holzmenge kam vor allem aus dem Bregenzerwald. Schindelmacher aus dem Schwarzwald lieferten 400'000 Dachschindeln.
1758, 27. Februar Erstmals konnte die 110 Meter lange gedeckte Holzbrücke befahren werden.
1758, 2. Oktober Offizielle Eröffnung.
1799, 13. April Beim Rückzug nach der Schlacht bei Stockach verbrannten die Franzosen die Brücke
   
Literatur Ernst Rüedi: Die Rheinbrücken zu Schaffhausen. In Schaffhauser Beiträge zur Geschichte, Band 15, Schaffhausen 1938, S. 7-39.
  Reinhard Frauenfelder: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schaffhausen, Band I, Die Stadt Schaffhausen, Basel 1951, S. 60f.
  Eugen Steinmann: Baumeister Hans Ulrich Grubenmann (1709-1783) von Teufen. In Appenzellische Jahrbücher 1982, Heft 110, Trogen 1983, S. 19f.
  Pierre Dubas: Beitrag der Baumeister Grubenmann zur Entwicklung des Holzbrückenbaus. In: Schweizer Ingenieur und Architekt 25/1983, S. 686f.
  Rosmarie Nüesch-Gautschi: Hans Ulrich Grubenmann (1709-1783) Baumeister und Brückenbauer. In: Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik, Heft 41 "Fünf Schweizer Brückenbauer", Zürich 1985, S. 89ff. und 151f.
   
Zweite Rheinbrücke nach dem Einsturz im Mai 1754
   
  Dritte Rheinbrücke von Hans Ulrich Grubenmann (Stich im Museum Allerheiligen) 
   
   Hans Ulrich Grubenmann (1709-1783)
   
Der Brand von 1799
   
Seitenanfang

Übersicht